07.05.2016 in Gemeindenachrichten

Schulsportplatz wird saniert

 

Sanierung und Neugliederung der leichtathletischen Anlagen auf dem Schulsportplatz

 

 

Viele Untergrombacher haben auf dem Schulsportplatz gegenüber der Bundschuhhalle bei den Bundesjugendspielen ihre ersten Erfahrungen mit Leichtathletik gesammelt. Gerade für die Ganztagesschüler bieten die Bewegungsmöglichkeiten auf diesem Platz einen wichtigen Ausgleich im Schulalltag. Auch die Leichtathletikabteilung des TSV Untegrombach nutzt diesen Platz für ihre Trainingseinheiten. Viele Freitzeitsportler freuen sich, auf dem Schulsportplatz unkompliziert ihrem Bewegungsdrang nachzugehen.

Daher begrüßt es die SPD-Fraktion außerordentlich, dass unser Schulsportplatz jetzt saniert und durch die Neugliederung der Anlagen wesentlich aufgewertet werden soll. Schon vor über 20 Jahren hat sich die SPD für eine Rundbahn um den Schulsportplatz eingesetzt. In unseren Wahlprogrammen und unseren Mittelanmeldungen ist sie ein beständiger Posten. Diese politische Forderung wurde bisher nicht erfüllt und wird auch bei der kommenden Sanierung noch nicht verwirklicht. Allerdings zeigt der nun vorliegende Plan immerhin schon einmal eine „gedachte Rundbahn“. Wir hoffen und arbeiten daran, dass diese eines Tages Realität werden kann.

Wir freuen uns sehr, dass mit der Sanierung und Neugliederung unseres Schulsportplatzes eine sehr attraktive Aufwertung der Anlage erfolgen wird! Das entstehende Kleinspielfeld ermöglicht nicht nur der Schule jede Menge Aktivitäten von Handball, über Fussball, Volleyball und Basketball. Ein Novum in Untergrombach wird das Beachvolleyballfeld sein, mit dem auch einer tollen Trendsportart Rechnung getragen wird! Damit kann in Untergrombach schon ein wenig „Rio-Gefühl“ aufkommen.

Für den Leichtathletikbetrieb ist es sehr sinnvoll, dass der Belag auf den Laufbahnen erneuert wird. Die Verlegung der Sprunganlage ermöglicht den Sportlern auch dann ein konzentriertes Training, wenn es auf dem künftigen Kleinspielfeld auch mal etwas lauter zugehen wird. So wird der sanierte und neugegliederte Schulsportplatz ein attraktiver Treffpunkt mitten in Untergrombach.

26.04.2016 in Gemeindenachrichten

Bürgerversammlung am 25.4.16 zum Thema Güterbahntrasse

 
Das wollen wir nicht - Güterbahntrasse an der A5 zwischen Untergrombach und Büchenau

 

 

Stellungnahme von Ortsvorsteher Karl Mangei bei der Bürgerversammlung am 25.4.16 zum Thema Güterbahntrasse

Es geht heute um eine ausführliche Information der Bevölkerung und wir haben die Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung an der Erstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030. Konkret sind wir von einer geplanten Güterbahntrasse über unsere Gemarkung betroffen.

Wir haben jetzt Gelegenheit – im Rahmen einer Bürgerbeteiligung beim Verkehrsministerium in Berlin uns zu äußern und unsere Bedenken vorzutragen.

Ich möchte als Ortsvorsteher von Untergrombach  von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und spreche auch im Namen meiner Büchenauer Ortsvorsteher-Kollegin, Frau Marika Kramer.

Die Bürgerinnen und Bürger in den Bruchsaler Teilorten Untergrombach und Büchenau sind durch eine mögliche Güterbahntrasse sehr stark betroffen.

 

Der Planungsvorschlag, der unsere Gemarkung betrifft, sieht vor, dass die Trasse zwischen Karlsdorf und Neuthard herkommend im Büchenauer Wald unter der Autobahn durchführt, dann weiter auf Untergrombacher Seite entlang der Autobahn durch den „Unteren Wald“ und dann zwischen Autobahn und Wohngebiet Sand II in Richtung Weingarten.

Es gibt aus Sicht der betroffenen Bürgerinnen und Bürger eine ganze Reihe von Gründen, die gegen eine solche Trasse sprechen:

Deshalb möchten wir heute, die Möglichkeit der Bürgeranhörung nutzen und schon zu diesem frühen Zeitpunkt unsere Interessen vortragen.

Zum heutigen Stand heißt dies:

 

Entlang dem Rheintal liegen im Ortsteil Untergrombach drei bundesweit wichtige Verkehrsträger nebeneinander:

  • Die dicht befahrene Bundesstraße B 3, die auch sehr oft als BAB-Umleitungsstrecke genutzt wird,
  • die Bundesbahnstrecke mit internationalem Fernverkehr (Z.B. TGV-Strecke), nationale Fernverbindungen IC bis hin zur Regionalbahn und Stadtbahn.
  • Und die Bundesautobahn A5.

Dieses dicht bebaute und bewohnte Gebiet zwischen B3, Eisenbahn und Autobahn verträgt keine weitere Verkehrstrasse. Der dadurch entstehende Lärm ist den Menschen in Untergrombach, besonders im Neubaugebiet Sand2 und Büchenau nicht zuzumuten. Zumal wir jetzt schon einen hohen Lärmpegel haben. Lärm macht krank – deshalb wollen und brauchen nicht noch mehr Lärm.

 

In Karlsdorf-Neuthard wird geklagt, dass die Trasse den Ort durchschneiden würde. Deshalb wird dort die Trasse abgelehnt.

Ich glaube der Abstand zwischen den beiden Bruchsaler Stadtteilen Büchenau und Untergrombach ist auch nicht erheblich größer als zwischen Karlsdorf und Neuthard. Deshalb müssen wir die Trassenführung aus demselben Grund ebenfalls ablehnen.

Wir bekommen Probleme im Bereich des Naturschutzes, Landschaftsschutzes, im Freizeitbereich, Verlust an Wohnqualität, zusätzlichen Lärm.

Die Zerstörung von Waldgelände, FFH-Gebieten, Wasserschutzgebieten. Die Trasse würde für uns wichtige Erholungs- Landschafts- und Naturschutzgebiete zerstören, sie führt durch den „Büchenauer Wald“, über das Gelände des Bruchsaler Wasserwerks, durch dem „Unteren Wald“, bis hin zum Wald und Feuchtgebieten, u.a. „Naturschutzgebiet im Weiher“ und noch einmal durch das ökologisch wertvolle „Fasanenwäldchen“, bevor die Trasse Richtung Weingarten weiterführt.

An der betreffenden BAB-Strecke (A5) gibt es ostseitig keinen Lärmwall und auch keine Lärmschutzwand, obwohl die nächstgelegene Bebauung sehr nahe an der Autobahn liegt. Eine Wall oder eine Lärmschutzwand wäre nach wie vor dringen nötig aber nicht gebaut. Stattdessen wurde vor etwa 25 Jahre ein Lärmschutzwald gepflanzt, der sehr lange gebraucht hat, bis er überhaupt eine kleine – wenn auch nicht ausreichende Wirkung - in Richtung Lärmreduzierung erzielen konnte. Dieser Lärmschutzwald aber müsste bei einem Bau der Bahntrasse wieder wegfallen, da die Trasse genau hindurchführen würde.

Fazit:

Wir lehnen die geplante Trassenführung durch unsere jetzt schon sehr verdichtetes und mit drei großen Verkehrsschlagadern (Autobahn, Bahntrasse, B3) sehr stark belastete und lärmgeplagte  Gemarkung ab.

Ich bitte darum, dass in der Stellungnahme der Stadt diese von mir stichpunktartig angesprochenen Argumente aufgenommen werden und die  Aufzählung der betroffenen Naturschutzgebiete, Wasserschutzgebiet, Bannwald, und FFH-Gebiete noch ergänzt und konkretisiert wird.  

 

Karl Mangei, 25.4.16

Öffentlichkeitsbeteiligung BVWP 2030 und der dazugehörige Umweltbericht.

Das Konsultationsverfahren beginnt am 21. März 2016 und endet am 02. Mai 2016.

Stellungnahmen, die nicht innerhalb dieser Frist im BMVI eingehen, bleiben unberücksichtigt.

Dabei können Stellungnahmen auf zwei verschiedene Arten abgegeben werden: Entweder nutzen Sie das Online-Formular durch Betätigung des Links am Ende der Seite

http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030/StellungnahmeAbgeben/stellungnahme_node.html

oder Sie senden Ihre schriftliche Stellungnahme per Post unter Angabe des Stichworts "BVWP 2030" an die folgende Adresse:

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Referat G12
Invalidenstraße 44
D – 10115 Berlin
Stichwort "BVWP 2030"

25.04.2016 in Gemeindenachrichten

Geplante Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Untergrombach

 

der Ortschaftsrat von Untergrombach hat in seiner letzten Sitzung über das Thema Unterbringung von Flüchtlingen in der Stadt Bruchsal beraten. Dabei ging es um die Frage der gerechten Verteilung der Flüchtlinge in der Gesamtstadt und wo in Untergrombach eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber erstellt werden kann.

In Bruchsal waren in den letzten Monaten gleichzeitig bis zu 1.000 Asylbewerber in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Derzeit stellt sich die Situation wie folgt dar: Heidelsheim: (Praktiker) ca. 350 Personen, Büchenau: 45 Personen, Bruchsal Schnabel-Henning-Straße: 140 Personen, Bruchsal, Grabener Straße: 250 Personen, Bruchsal Eisenbahnstraße: 250 Personen. In Untergrombach gibt es bisher noch keine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Besonders in Heidelsheim (Praktiker) und in der GU Grabener Straße in Bruchsal handelt es sich um reine Notunterkünfte, die schnellstens wieder aufgelöst werden sollten, weil die Menschen dort unter erbarmungswürdigen Umständen leben müssen. Der Landkreis Karlsruhe sucht inzwischen überall im Landkreis nach Flächen, auf denen dauerhafte Gemeinschaftsunterkünfte erstellt werden können. Hierzu sind auf der Gemarkung der Stadt Bruchsal jetzt die beiden Standorte „Fuchsloch-West“ in Bruchsal und „Walkartswiesen“ in Untergrombach vorgeschlagen worden.

Der Ortschaftsrat hat nun in seiner letzten Sitzung dem Standort Walkartswiesen, an der Kreisstraße nach Büchenau, mit großer Mehrheit (10 : 2 Stimmen) für eine weitere Ausarbeitung zugestimmt. Eine Gemeinschaftsunterkunft „Walkarstswiesen“, westlich der bestehenden Bebauung (an der Kreisstraße nach Büchenau) soll maximal 175 Personen beherbergen. Der Regionalverband weist für diese Fläche einen regionalen Grünzug aus, der laut Regionalverband Mittlerer Oberrhein ausnahmsweise für eine befristete Flüchtlingsunterkunft genutzt werden könnte. Da sich das betreffende Gelände in Kirchenbesitz befindet, wird es notwendig sein, dass zwischen der kath. Kirche und dem Landkreis Karlsruhe ein entsprechender Pachtvertrag geschlossen wird. Für den Standort ist auch noch ein regionalplanerischer Vertrag erforderlich. Ebenso muss noch geprüft werden ob eine Genehmigung des Bauvorhabens nach dem neu gefassten § 246 BauGB möglich ist, oder ob ein vorhabenbezogener Bebauungsplan notwendig wird.

Ich wiederhole hier noch einmal, was ich im Januar dieses Jahres beim Neujahrsempfang der Untergrombacher Vereine zum Thema Flüchtlinge gesagt habe: „Sicherlich wird das Thema der Unterbringung von Flüchtlingen im kommenden Jahr auch für Untergrombach ein aktuelles Thema werden. Im Gemeinderat und im Ortschaftsrat haben wir bereits darüber gesprochen. Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Elend, Hunger und Krieg. Für uns alle ist es eine große humanitäre Aufgabe diesen Menschen zu helfen, die in ihrer Not zu uns kommen. Und in unserer Stadt kann dies am besten gelingen, wenn möglichst viele mithelfen, und diese Aufgabe auf viele Schultern verteilt wird. Das heißt, dass auch jeder Stadtteil seinen Beitrag leistet und Flüchtlinge aufnimmt. Deshalb halte ich es für selbstverständlich, dass in absehbarer Zeit auch Flüchtlinge nach Untergrombach kommen und hier untergebracht werden. Wir sollten uns dann alle gastfreundlich und hilfsbereit zeigen.“

Karl Mangei (Ortsvorsteher)

14.04.2016 in Kontra

Neubau einer Güterbahn entlang der A5 ?

 

SPD-Untergrombach/Büchenau

fordern Transparenz für Neubau einer Güterbahnstrecke

 

Die Veröffentlichung einer Karte mit dem Titel „Konzeptentwurf“ einer neuen Bahntrasse durch die Region Bruchsal erfolgte am Ostersamstag in den BNN.

Was ist der Inhalt dieser Landkarte?

Danach soll der Güterfernverkehr auf der Rheinschiene zum neuen Gotthardtunnel auf Höhe Graben -Neudorf nach Osten verschwenkt werden.

Auf der Linie Germersheim – Bruchsal würde der Güterverkehr auf einer neu zu bauenden Trasse in Richtung Osten geführt werden um vor Karlsdorf-Neuthard in südöstlicher Richtung zwischen diesen zwei Ortsteilen hindurch zur BAB Heidelberg-Karlsruhe zu gelangen. Zuvor durchschneidet oder berührt diese neue Trasse die beiden Trinkwasserschutzgebiete für das Bruchsaler und K-Ner Trinkwasser.

Mit einem Tunnel soll die neue Güterbahnstrecke unter der BAB 5 hindurchgeführt werden.

Parallel zur BAB 5 soll die Güterbahnstrecke zwischen Büchenau und Untergrombach oberirdisch geführt werden um bei Weingarten, den soeben begonnen Lärmschutzwall an der BAB 5 zu tangieren. Weiter geht es am Weingartener Moor vorbei bis auf Höhe Grötzingen. Von dort aus soll die neue Güterbahnstrecke in einem Tunnel durch Karlsruhe in Richtung Süden weitergeführt werden.

 

  • Die SPD Untergrombach/Büchenau ist von diesen Plänen überrascht, weil bisher in keinem kommunalen Gremium darüber informiert wurde.
  • Die SPD Untergrombach/Büchenau hat Zweifel, ob die Referenten dieses „Konzeptentwurfs“ sich vor Ort ein Bild der tatsächlichen Situation gemacht haben.
  • Geradezu unverantwortlich hält die SPD die Durchschneidung der Trinkwasserschutzgebiete mit einer Güterbahntrasse auf der auch Öl und andere Gefahrgüter von den Nordseehäfen durch den Gotthardtunnel nach Süden transportiert werden.
  • Die Trassenführung lässt zusätzlich keinen Raum mehr für notwendige Umfahrungen der Ortsteile Büchenau und Untergrombach.
  • Sie belastet mit Lärm und Erschütterungen die Anlieger.
  • Die SPD fordert von Landkreis und Regionalverband eine hohe Transparenz der einzelnen Planungs- und Entscheidungsschritte.

So groß das Verständnis ist, mehr Güter auf Bahnstrecken zu transportieren statt unser Straßennetz noch weiter damit zu belasten, so sind doch einige Grundvoraussetzungen vordringlich festzulegen:

Neubaustrecken für Gütertransport dürfen nicht zu Lasten der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in den anliegenden Gemeinden gebaut werden.

Lärmschutz,

Schutz vor Erschütterungen,

Zerschneidungseffekte und

Zerstörung von Naturschutzgebieten sind unbedingt zu vermeiden und

erfordern die höchste Aufmerksamkeit aller Planer und Entscheider.

 

Die SPD Untergrombach/Büchenau erwartet außer Transparenz eine regelmäßige Bürgerbeteiligung.

 

24.03.2016 in Gemeindenachrichten

Liegewiese am Baggersee vergrößert

 

Seit einigen Jahren besiedelt der Eichenheldbock die alten Eichen am Baggersee Untergrombach. Der Lebensraum für den Eichenheldbock ist äußerst begrenzt und gerade der wunderschöne Eichenhain unserer Liegewiese hat es dem Käfer angetan. Nach den Schutzbestimmungen ist der Liegebereich schon seit längerer Zeit gesperrt. Zwar sind die Bäume gesund, aber von dem Astabwurf geht große Gefahr für die Badegäste aus.Der Ortschaftsrat forderte daher eine Ausgleichsfläche. Von der Aufforstung beim Parkplatz sollte ein ein Teil gerodet werden. An dieser Stelle war vor Jahren bereits eine große Liegewiese. Die Besucherströme in den 80er und 90er Jahren erforderten eine Verkleinerung der Liegewiese, um die gute Wasserqualität des Sees nicht zu gefährden. Nun ist die Fläche die dem Eichenfeldbock zugestanden wurde, wieder ausgeglichen. In der Rodungsfläche wurden die größten Bäume als Schattenspender erhalten, somit bleibt unser Baggersee auch weiterhin ein attraktives Naherholungsgebiet.

 

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01.06.2016, 20:00 Uhr - 21:00 Uhr
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