aus dem Ortschaftsrat

Kommunale Werkstatt

Terminankündigung

Am 07.12.2020 findet eine weitere „kommunale Werkstatt“ für Untergrombach statt.

Beginn ist um 19.00 Uhr, die Veranstaltung findet online statt.

Interessierte sind herzlich willkommen! Gestalten Sie mit uns Untergrombach, nach dem Motto:

Dinge beleuchten – Ideen entwickeln – Ziele gestalten – Prozesse optimieren

Bei einem Teilnahmewunsch senden Sie uns Ihre Mailadresse und erhalten den Zugangslink.

Heribert Gross: heribert.gross@arcor.de  und Karina Merten: karina.merten@web.de

 

Chaos am Untergrombacher Baggersee


Baggersee Untergrombach - Bild DLRG

Durch den Coronabedingten Wegfall von Badereisen ins Ausland suchen an den Wochenenden wieder erheblich mehr Baggerseebesucher aus nah und fern Erhohlung am Untergrombacher Baggersee. Zustände die an die 80er Jahre erinnern lassen. Damals sind Parkerlaubniskarten für Anwohner eingeführt worden und die Liegefläche wurde verringert. Der Ortschaftsrat forderte in seiner letzten Sitzung einhellig, durch verstärkte Kontrollen den Besucherstrom einzuschränken und für Ordnung zu sorgen.

Die BNN vom 23. Juli berichtete dazu:

Zu viele Badegäste und Parkprobleme

Chaos am Untergrombacher Baggersee: Jetzt reagiert die Stadt mit Kontrollen

Trinkgelage und Parkchaos, auch am Untergrombacher Baggersee herrschte am Wochenende Ausnahmezustand. Diesem Treiben will die Stadt Bruchsal nicht länger zusehen. Sie pocht auf die Corona-Regeln.

„Wasser und Strand sind öffentlicher Raum”, erklärt Rau weiter. Daher gelten dort die 1,50 Meter Abstand. Gerade am Wochenende war das nicht gewährleistet. Zudem befanden sich viele Badegäste an Stellen, die eigentlich dem Naturschutz vorbehalten sind.

Wir werden die Parkmöglichkeiten einschränken, also die Zahl der Parkplätze reduzieren und verstärkt kontrollieren

Ina Rau, Pressesprecherin der Stadt Bruchsal

Von ähnlichen Zuständen berichten viele Gemeinden. Weil Schwimmbäder oft nur eingeschränkt geöffnet sind, zieht es offenbar noch mehr Menschen als sonst an die Baggerseen.

„Wir werden die Parkmöglichkeiten einschränken, also die Zahl der Parkplätze reduzieren und verstärkt kontrollieren”, kündigt Rau an. So hofft man, dass weniger Badegäste kommen. Außerdem richtet man einen eindringlichen Appell an die Badegäste, die Abstände einzuhalten und die abgesperrten Stellen des Ufers nicht zu betreten. Die Zufahrtsstraßen werden, sobald der Parkplatz voll ist, nur noch für die Anwohner geöffnet sein. Der Gemeindevollzugsdienst wird das kontrollieren.

Auch Grillen ist untersagt - Waldbrandgefahr. Allerdings, so zeigen aktuelle Beobachtungen, halten sich auch an diese Regel viele nicht.

Beschilderung interessiert offenbar keinen

Noch hängen im Übrigen die alten Schilder aus der Corona-Hochphase in Untergrombach, wonach Schwimmen generell verboten ist. Was freilich keinen interessiert. „Wir werden bis zum Wochenende neue Schilder mit klaren Regeln aufhängen”, so Rau. Auch das angrenzende Naturschutzgebiet soll besser gekennzeichnet werden. „Wir hoffen, dass sich so die Lage ein bisschen entspannt.”

Kontrollen sollen auch verstärkt im Wohngebiet stattfinden. Eine Untergrombacherin hatte sich per Brief bei der Stadt beschwert. „Teilweise staute sich der Verkehr bis zum Edeka”, beschreibt sie die Situation am Wochenende. Weiter schreibt sie: „Sämtliche (alle!) Naturbuchten waren hoch frequentiert von Menschen, die auch nicht davor zurückschrecken, Äste, Stämme so im Gelände/See zu verteilen, dass mehr Liegefläche entsteht.”

Das Ordnungsamt, so ihre Wahrnehmung, war nur mit einer Person vor Ort. Dieser Mitarbeiter konnte offenbar nicht viel ausrichten. Am Strand lagen Menschenmassen eng beisammen, es wurde gegrillt, laute Musik gehört, Hunde liefen frei herum, auch im Naturschutzgebiet, Anwohner berichten von trinkenden und grölenden Jugendcliquen. Badegäste ließen sich Pizza und Döner an den Strand liefern.

Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick appelliert an die Vernunft der Menschen: „Bei allem Verständnis für das Bedürfnis, einen Sommertag mit Schwimmen und Sonnen zu verbringen - bitte beachten Sie die Abstandsregeln, sonst müssen wir restriktive Maßnahmen ergreifen.” Zudem verweist sie auf die Schwimmbäder, dort muss man aber vorab ein Ticket online buchen.

 

Lärmschutz 30 km/h für die B3 kommt!

Ein Bild, das Zeichnung enthält.Automatisch generierte BeschreibungAus Sicht der Bevölkerung ist Lärm eines der drängendsten Umweltprobleme. Viele Menschen klagen über zu hohe Lärmeinwirkungen in ihrem Wohnumfeld. Sie fühlen sich belästigt und in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Darüber hinaus können sich auch gesundheitliche Nachteile ergeben. Die Lärmbelastung zu senken und ruhige Gebiete vor zukünftiger Verlärmung zu schützen, sind daher wichtige Handlungsziele in Politik und Verwaltung.In Deutschland wurde die Umgebungslärmrichtlinie im Jahr 2005 durch Ergänzung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) um den sechsten Teil „Lärmminderungsplanung“ in nationales Recht überführt. Die Europäische Kommission hat im Jahr 2015 mit CNOSSOS-EU (pdf; 10 MB – Common Noise Assessment Methods in the EU) eine für alle Mitgliedstaaten einheitliche Berechnungsmethode für die relevanten Lärmquellen erarbeitet. Diese sind in Deutschland seit dem 31.12.2018 anzuwenden*. Soweit die Landesanstallt für Umwelt in Baden Württemberg. Seit vielen Jahren versuchte der Ortschaftsrat Untergrombach eine Geschwindigkeitsreduzierung für die Anwohner an der hochfrequentierten B3 zu erwirken - leider ohne Erfolg. Erst durch die EU-Umgebungslärmrichtlinie wurde der Lärmschutz verpflichtend. Die Vorstellung des  Lärmschutzplan 2018 zeigte  sofort, daß alle Anlieger an der B3 zu schützen sind. Durch die Vorgaben  erweiterte sich der ursprüngliche Vorschlag des Ortschaftsrat sogar bis an die Ortsgrenzen. Obwohl die ausbleibende Aufstellung der Schilder fast in jeder Sitzung angemahnt wurde, sah sich die Verwaltung aus verschiedensten Gründen nicht in der Lage die Vorgaben umzusetzten.

Am 3. August wurden die Schilder angebracht .

H. Gross

zum Daten- und Kartendienst der LUBW

 

 

Mittelanmeldung der SPD Fraktion für den Haushalt 2021


Luftaufnahme Untergrombach mit Michaelsberg Quelle: Stadt Br

Untergrombach, 22.07.2020

Ortschaftsrat Untergrombach

SPD-Fraktion

 Mittelanmeldung für den Haushalt 2021

Bei der Mittelanmeldung handelt sich dabei größtenteils um Forderungen, die wir schon in den vergangenen Jahren erhoben haben, die aber bisher leider noch nicht bzw. nicht in vollem Umfang erfüllt wurden. Wir sind uns dabei der städtischen Haushaltslage, die durch den Lockdown unter erheblichen Sonderausgaben und dem wegbrechen von Einnahmen schwer belastet wird bewusst. Uns ist klar, dass im nächsten Jahr und wohl auch in den Folgejahren nicht alles zu realisieren ist. Mit Augenmaß und Zuversicht blicken wir in die Zukunft und hoffen, dass sich das eine oder andere dennoch verwirklichen lässt.

Im Einzelnen ergeben sich folgende Punkte für die Mittelanmeldung für 2021: 

Entwicklung Oberdorf

  •  Belebung des „Treff 3000-Marktes“.

Seit der Schließung „Treff 3000-Marktes“. hat das Dorfzentrum an der Drehscheibe seine Bedeutung verloren, nun wurde aus dem Bistro Max zu unserem Bedauern ein Lager für Arzneimittel. Der ursprüngliche Gedanke, der mit der Begradigung der B3 einen mit Gastronomie belebten Bereiches rund um den Joss Fritz Brunnen vorsah, ist somit Geschichte. Noch gibt es einige Geschäfte in direkter Umgebung und die Belebung des Areals muss so bald als möglich geschehen, um weitere Leerstände zu vermeiden. Die Nutzung des ehemaligen Treff Markt mit einem Bäckerei-Café mit Öffnung in Richtung Ignaz-Kling-Platz wäre aus unserer Sicht die optimale Lösung. Eine Sanierung des Platzes mit Nutzungsmöglichkeit für eine Außenbestuhlung des Bäckereicafés würde zu einer zukunftsträchtigen Belebung des Dorfkerns maßgeblich beitragen.

  •  Neugestaltung der Obergrombacher Straße und Bachstraße

Das alte Schulhaus mit Verwaltungsstelle und Kindergarten, das Pfarrhauses mit zentralem Pfarrbüro und Pfarrsaal bilden nach einer langen unansehnlichen Zeit endlich ein unverwechselbares ansprechendes Ensemble. In kürze wird sich die Lücke am alten Feuerwehrhaus schließen, Parkplätze fallen weg, die Bushaltestelle erhält ihren endgültigen Platz mit Wartehäuschen. In diesem Bereich wird die Obergrombacher Straße den Anforderungen eines Ortsmittelpunkts in keiner Weise gerecht. Wir fordern in diesem Bereich die Gehwege, Straße, Parkplätze, die Bushaltestellen barrierefrei und den Fußgängerüberweg vor der Kirche sicher und zeitgemäß neu zu gestalten.

In der Bachstraße wird nach einer umfassenden Tiefbaumaßnahme, (von der Oberen Schulstraße bis an die Weingartener Straße), der Oberbau komplett erneuert, wir fordern bei dieser Gelegenheit diesen Bereich zumindest die Gehwege analog des Ausbaus in der Schulstraße auszuführen. Warum hier der „Altzusand“ wieder hergestellt werden soll ist uns unklar, da in Bruchsal an mehreren Stellen bei ähnlicher Gelegenheit die Straßengestaltung ohne große Mehrkosten attraktiv ausgebaut wurde.

Der zunehmende Leerstand von Immobilien in den Leiterstraßen kann nur durch ein attraktives Umfeld mit neuem Leben erfüllt werden, hierfür fordern wir ein Entwicklungskonzept für die nächsten Jahre.

 Kinder- und Jugendbetreuung

Erfreulicherweise steigen in Untergrombach die Kinderzahlen, mit dem Lockdown wird sich dieser Trend wohl noch verstärken. Untergrombach ist gerade für Familien ein beliebter Wohnort. Als Kommune haben wir die Pflichtaufgabe, für ausreichend bedarfsgerechte Betreuungsmöglichkeiten zu sorgen.

  •  Kindergartenneubau „Grünfläche Ernst Renz Straße“

 Wir fordern den zugesagten Neubau eines Kindergartens auf der „Grünfläche Ernst Renz Straße“ baldmöglichst umzusetzen. Der Charakter der Wiese und der vorhandene Spielplatz müssen – wie zugesagt-erhalten bleiben.

  • Jugendtreff

Ein großer Wunsch der Jugendlichen ist die Öffnung an weiteren Tagen sowie die Erweiterung der Öffnungszeiten. Die Verlässlichkeit der Öffnung, konnte mit Erhöhung der Personalausstattung stabilisiert werden. Auch während der Schließung aufgrund der Corona Pandemie lief die Betreuung der jugendlichen online weiter.

  • Joss Fritz Schule - Raumnot Bau eines Pavillons

Die neue Schule hat seit Inbetriebnahme mit Platzproblemen zu kämpfen. Die Raumkapazitäten ihre Grenzen erreicht. Beispielsweise muss die Kernzeitbetreuung im Raum des Schachclub in der Bundschuhhalle stattfinden. Um diesen Mangel zu beheben, fordern wir den Neubau eines Mehrzweckpavillon auf der Grünfläche zwischen Schule und „Arche Noah“-Kindergarten. In diesem Pavillon sollen die Ganztags- und Kernzeitbetreuungsangebote der Schule ihren festen Platz finden, damit die Provisorien ein Ende haben und die Kinder optimal betreut werden können.

Seniorenbetreuung / Wohnen im Alter

  •  Haus Bundschuh

 Durch gesetzliche Neuregelung des Platzangebots in Pflegeheimen steht im Haus Bundschuh eine Baumaßnahme an. Mit der Erweiterung soll es auch für Demenzkranke möglich sein, in Untergrombach bleiben zu können.

ÖPNV

  • Schienennahverkehr

Die Bahnsteige wurden für den S-Bahn Verkehr ertüchtigt. Ein Drittel des Bahnsteiges wurde für barrierefreies Einstiegniveau vorgesehen. In diesem Bereich gibt es jedoch keinen Wetterschutz. Fahrgäste, die auf einen barrierefreien Einstieg angewiesen sind, haben keine Unterstellmöglichkeit. Wir bitten von den Betreibern diesen Mangel beheben zu lassen.

  •  Halt der S3 in Untergrombach

Die Landesregierung hat endlich ein Verbundübergreifendes Jobticket ab Herbst auf den Weg gebracht. Leider hält die S3 in Untergrombach noch immer nur am frühen Morgen und in der Nacht in Untergrombach. Einen generellen Halt der S3 in Untergrombach und Weingarten würde Attraktivität des Bahnangebots durch eine umstiegfreie Verbindung Richtung Heidelberg in Untergrombach enorm steigern.   

 Fahrradboxen am Bahnhof

Die Anzahl der Pendler, die mit dem Fahrrad Untergrombach fahren, nimmt stetig zu. Hinzu kommen E-Bike, Pedelec, Roller etc. 

Die vorhanden zehn Fahrradboxen sind ein Anfang. Wir fordern die zügige Ausweitung des Angebots an Fahrradmietboxen wie in Nachbargemeineden bereits umgesetzt.

  •  Erweiterung des Park und Ride Parkplatz

Am westlichen Fußweg vom Bahnhof zur kleinen Unterführung wurde zugesagt weitere Parkplätze anzulegen. Wir würden uns freuen

 Busverkehr

  • Erweiterung des Max Bus Angebot.

Mit Neustrukturierung des Bahnhofvorplatz Bruchsal wird sich auch der Max Umlauf verändern. Zukünftig sollen die Max Busse die vorhandene Bushaltestelle am Bahnhof West anfahren. Hier ist ein Wetterschutz mit Sitzmöglichkeit vorhanden, der Umstieg zur Bahn mit wenigen Schritten möglich, die Fahrer können geringe Verspätungen der Bahnen abwarten. 

  • Bushaltestellen

 In den nächsten Jahren sind die Bushaltestellen barrierefrei mit einem Bussteig auszustatten.

Wir fordern bei dieser Baumaßnahme die Haltestellen mit Wartehäuschen, Sitzgelegenheiten und Müllbehälter auszustatten.

Besonders dringlich erscheint uns die Haltestelle Bahnhof Ost Richtung Dorfmitte, die von vielen S-Bahn Nutzern frequentiert wird.

Ausleitung der S31/S32 in Durlach Richtung Innenstadt Karlsruhe

Der HBF Karlsruhe ist der Hot Spot des ÖPNV im Kreis Karlsruhe, Zugang zum Hochgeschwindigkeitsverkehr der Bahn, Übergang zum Regionalverkehr und einzigartiger Anschluss zur Tram. Die große Mehrheit der Fahrgäste aus Untergrombach hat daher als Ziel Karlsruhe HBF. Eine Einschleifung darf daher nur eine Bereicherung des bestehenden Angebots sein, um neue Fahrgäste hinzuzugewinnen.

Eine Einschränkung der umsteigefreien Anbindung an den HBF lehnen wir daher strikt ab. 

E-Mobilität / E-Car Sharing

 Die Einrichtung des E-Car Sharing in der Joss-Fritz-Straße ist innovativ und zukunftsweisend. Das Angebot soll zügig erweitert und an weiteren Standorten vorgesehen werden. (z.B. Schulstraße)

 Mit Zunahme der E-Mobilität sind weitere neue Ladestationen einzurichten.

 

Verkehrsberuhigung

  •  Kreisel am Ortseingang B3 aus Richtung Bruchsal

Auf der B3 am Ortseingang aus Richtung Bruchsal wird trotz des schlechten Straßenzustands viel zu schnell gefahren. Das Ein- und Ausfahren in und aus dem Schollengarten gestaltet sich oft sehr unübersichtlich und unfallgefährdend. Wir fordern deshalb mit der Fahrbahnsanierung auch den Bau eines Kreisels, wie bereits an mehreren B3 Anliegergemeinden im Landkreis umgesetzt. 

  • Einrichtung einer Querungshilfe an der Gustav Adolf Kirche.

 In Verbindung des erforderlichen barrierefreien Umbaus der Bushaltestelle an der Gustav-Adolf-Kirche soll dort eine Querungshilfe in der Fahrbahnmitte eingerichtet werden.

  •   Lärmentlastung der Anwohner an der B3/Büchenauer Straße

Auf die Ausschilderung warten wir leider immer noch!

  • Bau einer Lärmschutzwand bzw. eines Lärmschutzwalles

Die BAB soll in den kommenden Jahren 8 Spurig ausgebaut werden, der derzeit bestehende Waldstreifen ist als Lärmschutz nicht mehr ausreichend Es soll ein Lärmschutzwall (ähnlich Büchenau  /Weingarten) errichtet werden.

 Des Weiteren ist der zu klein geratene und daher wirkungslose Lärmschutzwall entlang des Radwegs an der K3501 Büchenauer Straße durch eine geeignete Baumaßnahme (z.B. Stein-Gabionen) zu ertüchtigen.

  •  Tempo 50 K 3501/ Büchenauer Straße

 Zwischen der Einmündung von Sand II und dem Ortseingangsschild wird die Geschwindigkeit von 70 km/h häufig erheblich überschritten. Geschwindigkeit erzeugt zusätzlichen Lärm. Wir fordern daher die Herabsetzung der Geschwindigkeit von 70 auf 50 km/h.

Wir schlagen vor, das Ortsschild wieder vor die Zufahrt nach Sand II zu versetzten, wo es bis Mitte der 90er Jahre stand oder die Einrichtung einer ortsfesten Tempokontrolle, um wenigstens das Einhalten der vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit zu erzwingen.

  • Tempo 30 Steigweg - Michalsberggipfel

Unser Hausberg erfreut sich einer ungebrochenen Beliebtheit, um ein besseres Miteinander von Fußgänger, Radfahrer und Autoverkehr zu ermöglichen muss die Geschwindigkeit für Fahrzeuge auf 30 km/h begrenzt werden. Bei dieser Gelegenheit muss auch das Verkehrsschild auf dem Michaelsberg vor die Ausfahrt des „neuen Parkplatz“ versetzt werden.  

Neuer Friedhof – Bestattungsformen

  •  Die Möglichkeiten für alternative Bestattungsformen, die bereits in Bruchsal angeboten werden, sollten in der Zwischenzeit auch auf dem neuen Friedhof in Untergrombach angeboten werden. Wann können die ersten Grabstellen angeboten werden?
  • Das bestehende Angebot an Kolumbarienplätzen ist erschöpft, gibt es Alternativen zu diesem Angebot?

Sportanlagen - Vervollständigen der Rundbahn

Der Bau einer Rundbahn stand seit Anfang der 80er Jahre auf dem Forderungskatalog der SPD-Fraktion. Der Sportplatz mustergültig und attraktiv saniert und wird von vielen Sportlern intensiv genutzt. Den vielen Gruppen steht jedoch nur eine einzelne Sitzbank zur Verfügung. Hier sollte das Angebot auf mindestens vier Sitzmöglichkeiten erweitert werden. Die vollständige Rundbahn wurde leider nur in einer weiteren Ausbaustufe angedacht. Wir fordern daher, die Sportanlage bei Gelegenheit mit einer Rundbahn zu vervollständigen.

 Naherholung in Untergrombach

  • Rundweg um den Baggersee

Das Baggerseegebiet ist ein wichtiges Naherholungsgebiet in erster Linie für die Untergrombacher und natürlich für alle Bruchsaler Bürgerinnen und Bürger. Der von uns seit vielen Jahren beantragte Rundweg um den Baggersee ist zwar begehbar, Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren und Kinderwagen haben Probleme, den Baggersee zu umrunden.

 Sitzgarnituren am Michaelsberg, Untergrombacher Wald

  • Auf dem Michaelberg bestehen drei sehr gut frequentierte Wanderparkplätze, Hier wurden neue Wandertafeln aufgestellt, die Rundwege wurden gerade während Corona bedingten Kontaktsperre gerne angenommen.     Um das Angebot abzurunden, sollten an den Parkplätzen ein Tisch mit Bänken, idealerweise mit Wetterschutz aufgestellt werden.
  • Der Wald bietet einige schöne Plätze zum Verweilen, der Forst hat an mehreren Stellen in der Vergangenheit an solchen Plätzen einfache Bänke aus eigenem Holz aufgestellt. Leider ist diese Tradition in Vergessenheit geraten. Es wäre auch eine Möglichkeit mit solchen Ruheplätzen auf den gestressten und kranken Wald aufmerksam zu machen.   

Für die SPD Fraktion 

Heribert Gross

 

Erweiterung der Park & Ride Anlage


P&R Untergrombach

P&R Bahnhof westlich

Nachdem die Baumaßnahmen zur S-Bahn Ertüchtigung abgeschlossen waren, bot sich die Gelegenheit im Westlichen Teil  - oberhalb des Schulsportplatz - die vorhandene Parkfläche zu vergrößern. Diese Maßnahme findet Aufnahme in den Haushalt 2020 und soll auch zeitnah umgesetzt werden. In erster Linie wird hierdurch die Parksituation durch Pender in der Ernst-Renz-Straße entschärft. Es ist zu erwarten, daß durch die Bebauung der Freifläche am Bahnhof und Schaffung von Wohnraum für ca. 40 Familien, der Parkraum in der Ernst-Renz-Straße zukünftig nur noch durch Anwohner genutzt werden kann.

Tipp:

Es befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof 24 weitere P&R Parkplätze am Rötzenweg.

Diese wurden bereits 2011 - ebenfalls auf Antrag der SPD - ausgewiesen.

Hier findet man meist noch einen freien Parkplatz.

Fahrradboxen

Die Fahrradboxen am Bahnhof sind vollständig vergeben. Es besteht eine überschaubare Warteliste . Wer gerne sein Rad sicher unterbringen möchte, sollte sich auf der Verwaltungsstelle vormerken lassen, um den Bedarf zu signalisieren. Die Erweiterung des Angebots hängt derzeit von der Weiterführung des Landesförderprogramms ab.

 

Wiesengräber erst ab 2020 auch in Untergrombach,

Leider hat sich diese Maßnahme wegen Personalmangel bei der Stadt Bruchsal um ein Jahr verzögert und soll nun endlich Anfang 2020 zur Verfügung stehen.

Schon seit langem wünschte sich der Ortschaftsrat die Möglichkeit alternativer Bestattungsformen für den Neuen Friedhof in Untergombach. Am Mittwoch den 17. Oktober 2018  stellte Abteilungsleiter Gerhard Hoffmann bei einer Vorortbegehung die Planungen zur Weiterentwicklung des Neuen Friedhofs dem Ortschaftsrat vor. Eine hohe Akzeptanz ist bei den Urnengräbern in allen Formen in den vergangenen Jahren zu verzeichnen. Lediglich 20% aller Beisetzungen werden als herkömmliche Erdbestattung gewünscht.  Das Angebot in den Kolumbarien Nischen ist derzeit ausreichend, während für Urnenwahlgräber das Angebot auf Grund der hohen Nachfrage, mit und ohne Grabpflege, nur durch kontinuierlichen Ausbau dem Bedarf angepasst werden konnte. Das neue Urnengräberfeld, mit leichten Hügeln und geschwungenen Linien, bildet den Übergang zu den ab 2019 zur Verfügung stehenden Wiesengräbern. Durch den Trend zur Urnenbestattung ist der Platzbedarf rückläufig. Bei gleicher Belegung wie zur Einweihung 1994 noch üblich, so Gerhard Hoffmann, wäre eine Erweiterung des Areals in der Zwischenzeit unvermeidlich. Aufgrund dieser platzsparenden Entwicklung ist es nun möglich, ein Wiesenfeld im hinteren Bereich anzulegen. Durch dieses Wiesenfeld, das ab Anfang 2019 zur Verfügung steht, besteht dann ein breitgefächertes Angebot für die letzten Ruhe, die den individuellen Wünschen von Verstorbenen und Angehörigen Rechnung trägt.  

Weitere Informationen über Bestattung und Grabstätten in Bruchsal-Untergrombach:

 
 

Ortschaftsrat lehnt Probebohrung ab


Bohrplatz Staig 1

Beschlussantrag Ortschaftsrat Untergrombach, 16.5.18

 

Ortschaftsrat von Untergrombach sieht eine Gefahr für das Grundwasser durch die Erdölprobebohrung und spricht sich gegen die Bohrung aus

 

Der Ortschaftsrat von Untergrombach spricht sich deutlich gegen die geplante Erdöl-Probebohrung durch die Firma Rheinpetroleum aus.

Das vermutete Ölvorkommen liegt unterhalb unseres Grundwasserspiegels und soll von Weingartener Gemarkung aus angebohrt werden. Dadurch wird es notwendig unseren Grundwasserfluss zu durchstechen mit dem hohen Risiko, dass unser Grundwasser dabei verunreinigt wird. Ein kleiner Unfall, hätte dramatische Folgen für unser Grundwasser. Wir befürchten, dass bei einem - nicht auszuschließenden Unfall – unser Grundwasser für Jahrzehnte oder sogar länger verunreinigt werden kann. Durch die Flussrichtung des dortigen Grundwasserstroms wäre nicht nur Untergrombach, sondern unsere ganze Region betroffen. Sauberes Trinkwasser ist für uns ein hohes Gut, das nicht aus wirtschaftlichen Gründen auf’s Spiel gesetzt werden darf.

Für uns hat der Schutz und Erhalt unserer sauberen Grundwasservorräte eine viel höhere Priorität als die Suche und Ausbeutung eines kleinen Ölvorkommen unterhalb unseres Grundwassers, die alleine wirtschaftlichen Interessen folgt.

Wir erinnern daran, dass sich der Ortschaftsrat bereits in mehreren Sitzungen immer kritisch und ablehnend gegenüber diesem Vorhaben positioniert hat.

Der Ortschaftsrat unterstützt die deutliche Stellungnahme der Stadt Bruchsal gegen dieses Vorhaben an das Regierungspräsidium Freiburg zum Bergrechtlichen Zulassungsverfahren „Steig1“ gem. § 54 Abs. 2 BbergG.

Die Tatsache, dass die Firma Rheinpetroleum für den Bohrplatz nach Weingarten ausweicht und das Grundwasser von dort aus – technisch aufwändig - schräg durchbohrt werden soll, betrachten wir als Zeichen dafür, dass die benachbarten Gemeinden Bruchsal und Weingarten gegeneinander ausgespielt werden, zum Nachteil der Bevölkerung in beiden Orten. Wir fordern deshalb auch die Gemeinde Weingarten auf, gegen das geplante Vorhaben vorzugehen.

 

Der Ortschaftsrat unterstützt auch den Antrag der Stadtwerke Bruchsal hinsichtlich der Ergänzung des Wasserschutzgebiets Bruchsal/Karlsdorf-Neuthard.

 

Wir richten einen Appell an die Stadt Bruchsal, die Gemeinde Weingarten, das Landratsamt Karlsruhe sowie an die zuständigen Landesministerien sich für den Schutz und den Erhalt unseres sauberen Grundwassers einzusetzen.

 

Rhein Petroleum darf Aufsuchungsbohrungen ausführen
Zusätzliche Auflagen berücksichtigen Forderungen der Stadt Bruchsal
Bruchsal (PM) | „Zunächst sind unsere Minimalforderungen durch die Auflagen des Bergamtes umgesetzt worden ! “, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Mit Bescheid vom 1. Februar genehmigt das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Aufsuchungsbohrungen durch die Firma Rhein Petroleum auf der Bruchsaler Gemarkung – allerdings mit einer Vielzahl zusätzlicher Auflagen. Damit berücksichtigt das Regierungspräsidium Freiburg zentrale Aspekte aus der Stellungnahme der Stadt Bruchsal. Diese war im Mai 2018 vom Gemeinderat verabschiedet worden.
Grundlage für die jetzt formulierten Auflagen bildet eine unabhängige Überprüfung der für die Trinkwasserversorgung maßgeblichen, geologischen Verhältnisse durch die Landeshydrogeologen. Danach dürften bei planmäßiger Ausführung der Bohrarbeiten keine Probleme für das Grundwasser entstehen. Nach diesem Kenntnisstand könnten die Bohrungen keine seismischen Ereignisse auslösen, so die Stellungnahme des Regierungspräsidiums Freiburg. Allerdings nur, wenn Rhein Petroleum die zusätzlichen Sicherheitsauflagen erfülle.
„Mit dem unabhängigen Gutachten ist eine unserer wesentlichen Forderungen berücksichtigt worden. Außerdem haben wir erreicht, dass die Firma Rhein Petroleum eine sehr engmaschige Überwachung der Grundwasserqualität durchführen muss“, sagt Rechtsamtsleiter Dr. Martin-Peter Oertel. Schon vor Beginn und auch während der gesamten Aufsuchungsbohrungen muss ein umfangreiches Grundwasser-Monitoring erfolgen. Zudem ist der hermetische Schutz des Bohrlochs sicher zu stellen. Hierfür muss zunächst ein abdichtendes Standrohr gesetzt werden. Daran anschließend wird die Bohrung in einer Art „Brunnenschacht“ bis zu ihrem Endpunkt fortgeführt. Ebenfalls umfangreich sind die Vorgaben nach Ende der Bohrarbeiten. Das Bohrloch muss dann vollständig mit speziellem Zement verfüllt werden.
„Die Aufsuchungsbohrungen der Firma Rhein Petroleum sind bei Einhaltung der zusätzlichen Sicherheitsauflagen eine rechtlich erlaubte Tätigkeit. Trotzdem bleiben unsere grundsätzlichen Zweifel, ob solche Ölbohrungen in einem so dichtbesiedelten Gebiet wie der Technologieregion Bruchsal noch zeitgemäß sind“, so Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick abschließend.

Pressemeldung der Stadt Bruchsal vom 13. Februar 2019.

Bohrung Steig 1

Seit dem 27. Mai 2019 wird in Weingarten (Baden) wieder nach Erdöl gebohrt. Im Gewann „Bronnloch“ unweit des Baggersees will Rhein Petroleum mit der Erkundungsbohrung „Steig 1“ ein bereits seit den 1950er Jahren bekanntes Erdölvorkommen neu erschließen. Dieses befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Erdölfeld „Weingarten“ aus dem bis in die 1960er Jahre Erdöl gefördert wurde.
Die Erkundungsbohrung erfolgt von einem Bohrplatz im Gewann Bronnloch, zwischen Baggersee und der Bundesstraße 3, im nördlichen Teil der Gemarkung Weingarten aus. Maximal vier Wochen wird die Bohrung dauern, die in einer Tiefe von 900 Metern in den sogenannten Pechelbronner Schichten endet. Dafür wurde im „Bronnloch“ ein Fußballfeld großer Bohrplatz (knapp ein Hektar) eingerichtet und in den vergangenen Tagen eine rund 39 Meter hohe Bohranlage aufgebaut. Wie bei einer Tankstelle ist der Platz komplett abgedichtet.

Zuerst wird etwa 50 Meter senkrecht in die Tiefe gebohrt, ehe die Bohrung abgelenkt wird, um diejenigen Schichten im „Unteren Tertiär“ zu erreichen, in denen Rhein Petroleum förderungswürdige Mengen an Erdöl zu finden hofft. Dieses Bohrziel wurde in Folge umfangreicher seismischer Untersuchungen als vielversprechend definiert. Im Jahr 2012 hatte das Heidelberger Unternehmen auf einer Fläche von rund 280 Quadratkilometern mit seismischen Messungen den Untergrund rund um Karlsruhe untersucht. Anhand der dadurch erhaltenen dreidimensionalen Karten mit erkennbaren Strukturen des Untergrunds ließen sich Hinweise auf Ölvorkommen unter anderem bei Weingarten ableiten. Ob sich tatsächlich noch Erdöl im Untergrund befindet, lässt sich verlässlich nur durch eine Probebohrung nachweisen, die nun gestartet ist.

Rund 150 Meter pro Tag wird die Bohrung voranschreiten. Abgedichtet wird die Bohrung abschnittsweise mit mehreren, teleskopartig ineinander gelegten Rohren. Jeder Abschnitt wird für sich einzementiert. Somit ist der obere Teil der Bohrung mit mehreren Schichten Stahl und Zement abgedichtet. Der Durchmesser, der nach unten hin immer enger werdender Verrohrung beträgt am Bohrziel kaum 18 Zentimetern.

Am Bohrziel angelangt, zeigt es sich dann, ob in den porösen Sandsteinen der Pechelbronner Schichten tatsächlich Erdöl vorhanden ist. Ist dies der Fall, schließt sich unmittelbar eine kurze Probeförderung an, anhand derer die Ergiebigkeit des Ölvorkommens geprüft wird. Hierfür sind zwei Wochen vorgesehen. „Voraussichtlich Anfang Juli steht fest, ob es sich wieder lohnt, Erdöl in Weingarten zu fördern“, betont Reinhold.

Während der Bohrphase gibt es vor Ort neben dem Kieswerk an der Zufahrt ins Bronnloch einen Informationscontainer mit Erläuterungen zum Projekt und Informationen rund um das Thema Erdöl.

Bei wirtschaftlicher Fündigkeit der Bohrung ist geplant, die Produktionsanlage südlich des Gewanns Bronnloch, etwa auf Höhe der Betriebsgebäude der Kiesgrube, zu installieren. Hierfür wird ein neues Genehmigungsverfahren notwendig. Erst wenn dieses Verfahren abgeschlossen sein wird, wäre mit dem Bau der Produktionsanlage und einer Feldleitung zwischen Bronnloch und dem neuen Standort zu rechnen. Das Erdöl würde von dort aus per Tanklastwagen zur Raffinerie nach Karlsruhe transportiert. Auf dem bisherigen Bohrplatz würden lediglich eine Pumpe und die für den Betrieb der Förderpumpe benötigte Ausrüstung verbleiben.

Die Erkundungsbohrung Steig 1 wurde im Rahmen eines bergrechtlichen Betriebsplan- und Wasserrechtsverfahrens unter Beteiligung der Träger öffentlicher Belange eingehend geprüft. Beteiligt wurden u.a. die Gemeinden, die Wasser-, Umwelt- und Naturschutzbehörde des Landratsamts Karlsruhe sowie die Regierungspräsidien Karlsruhe und Freiburg. Die Stellungnahmen der Behörden, regionalen Naturschutzverbände und -gruppen, des regionalen Wasserversorgers sowie der Gemeinde Weingarten und der Stadt Bruchsal flossen in die Nebenbestimmungen der Betriebsplanzulassung ein, die von Rhein Petroleum entsprechend umgesetzt werden. Dem Verfahren ging eine Umweltverträglichkeitsvorprüfung voraus.

Rhein Petroleum hat sich in diesem Zuge zu einem Grundwassermonitoring zur Beweissicherung freiwillig selbstverpflichtet. D.h., vor Beginn der Arbeiten zum Wege- und Bohrplatzbau wurden zwei Grundwassermessstellen im unmittelbaren Abstrom des künftigen Bohrplatzes gebohrt und beprobt. Erst dann durften die Bauarbeiten beginnen. Im weiteren Verlauf wird das Grundwasser zweimonatlich beprobt. Bei Nichtfündigkeit endet das Monitoring nach einem Jahr mit einer abschließenden Beprobung. An der Ausarbeitung des Monitoringprogramms hat neben der Landeshydrogeologie in Freiburg und der Unteren Wasserbehörde des Landratsamts Karlsruhe auch der regionale Wasserversorger mitgewirkt.

Bereits im August 2018 wurden Zäune zum Schutz für Amphibien und Reptilien aufgebaut. Diese Maßnahmen wurden vor Baubeginn erweitert. Sowohl auf dem zukünftigen, rund einen Hektar großen Bohrplatz im Bronnloch als auch auf dem unbefestigten Zufahrtsweg zum Bohrplatz wurden zusätzliche Zäune aufgestellt und Amphibientunnel eingebaut. Insgesamt schützen rd. 1.500 Meter Zaun die Amphibien, die derzeit aus dem Kraichgau zu den Laichgewässern hin und wieder zurückwandern.

Quelle :http://www.rheinpetroleum.de/projekte/bohrung-steig-1.html

 

 

Ortschaftsrat fordert Erhöhung des Personalstands für Jugendtreff,

Angelika Wagner und Vera Herberger berichteten am 17. Oktober dem Ortschaftsrat über die Arbeit im Jugendtreff. Der Jugendtreff in Untergrombach liegt zentral zwischen Bahnhof, Feuerwehrhaus und Supermarkt und hat genügend Abstand zu anderen Anwohnern, sodass Jugendliche ungestört unter sich sein und den Jugendtreff für ihre Interessen nutzen können. Aktuell hat der Jugendtreff drei Öffnungszeiten pro Woche, zu denen Jugendliche kommen und gehen können, wie sie wollen. Das Haus bietet viele Möglichkeiten, um selbstbestimmt Freizeit zu gestalten: Küche, Computerraum und Offener Bereich mit Musikanlage, Billard, Kicker, Dart, Zeitschriften und Spielen stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es ein Mädchenzimmer sowie einen Basketballkorb und eine Grillstelle im Außenbereich. Durch die Verkehrsgünstige Lage, so berichtet Frau Wagner, kommen auch viele Jugendliche aus Obergrombach und Büchenau in den Jugendtreff nach Untergrombach. Von den Jugendlichen wird lediglich die Öffnung des Jugendtreffs an nur drei Tagen in der Woche bemängelt. Auch die Vertretung bei Urlaub und Krankheit stellt die Jugendarbeiter vor schier unlösbare Probleme. Der Jugendtreff wird sehr gut angenommen und ist ein beliebter Treffpunkt für unsere Jugendlichen.

Der Ortschaftsrat bedankte sich bei den Verantwortlichen für die gute Jugendarbeit und wiederholte einstimmig seine schon seit Jahren geforderte und längst überfällige Aufstockung des Personalkörpers auf mindestens eine volle Stelle für Untergrombach.

Gute Nachrichten: 2020 wurde das Personal auf eine volle Stelle erweitert

 

Weiter Informationen :

https://www.bruchsal.de/,Lde/Home/Leben+in+Bruchsal/Kinder+und+Jugend.html

 

Schulstart 2018

Ein wichtiger Tag im Leben der 36 zukünftigen Erstklässler stand an, der am Samstag, den 17.09.2018 mit der Einschulung gebührend gefeiert wurde. Frau Bensch und Frau Herrmann nahmen ihre Schützlinge  nach der Feierstunde in der Bundschuhalle in Empfang. Traditionell versorgte der Förderverein die wartenden Eltern mit Würstchen, Kuchen und Getränken.

Wir wünschen Schulkindern alles Gute und einen guten Start.

 
Im Jahr 2020/21 gelangt die Schule nach den aktuellen Geburtenzahlen wieder in den Bereich der Dreizügigkeit.
Neben der Ganztagesschule wird auch die Kernzeitbetreuung stark nachgefragt, was sich problematisch auf die Raumbelegung auswirkt. Daher wurde eine Kernzeitgruppe in einen Raum der Bundschuhhalle ausgelagert.

Die Joß-Fritz-Realschule hat für das kommende Schuljahr mit 80 SchülerInnen eine massive Zunahme an Neuanmeldungen zu verzeichnen (Vorjahr 49). Eine Schülerlenkung ist aufgrund des Elternwunsches nach einem Ganztagesangebot sowie aufgrund der Geschwisterkindregelung nur bedingt möglich. Daher müssen voraussichtlich drei Klassen gebildet werden.

Die Ganztagesschule an der Joß-Fritz-Realschule hat sich bewährt. 245 Schülerinnen und Schüler haben sich im aktuellen Schuljahr entschieden. Die Schule steht – wie alle Realschulen – vor der Herausforderung, eine zunehmend heterogene Schülerschaft zu unterrichten, was differenzierte Lernangebote für die unterschiedlichen Leistungsstufen zur Folge hat. Um diese Entwicklungen mit vollem Einsatz und den entsprechenden Räumlichkeiten angehen zu können, hat sich die
Schule dazu entschlossen, den bilingualen Zug ab dem kommenden Schuljahr in Klasse 5 nicht mehr anzubieten.  Im aktuellen Schuljahr nehmen am bilingualen Zug (Englisch) in den Klassen 5 bis 7 insgesamt 83 Schüler teil. Die drei Eingangsklassen (siehe Schülerzahlen) sowie die voraussichtliche Dreizügigkeit in Klasse 8 erschweren die Raumplanung der zweizügig geplanten Realschule

Der kommunale Schulträger stellt die Schulgebäude und sonstige für den Schulbetrieb erforderliche sächliche Ausstattung zur Verfügung. Außerdem stellt er das Personal für die Sekretariate und die Hausmeisterdienste. Der Schülertransport sowie die Organisation des Mittagessens an Ganztagesschulen gehören ebenfalls zu den kommunalen Aufgaben.
Darüber hinaus bietet die Stadt – hier: das Schul-und Sportamt - eine kommunale Schulkindbetreuung an. Diese umfasst die Kernzeitbetreuung, die ergänzende Betreuung zum Ganztagesbetrieb sowie die Ferienbetreuung. Das Schul- und Sportamt ist außerdem wichtiger Ansprechpartner für alle schulischen Akteure und  Beteiligten und in die Weiterentwicklung der kommunalen Bildungslandschaft aktiv eingebunden.

Quelle: Schulbericht 2016/17
 

 

Rahmenplan für die Wohnbauentwicklungsfläche Wittumäcker

Mit der Erarbeitung eines Rahmenplans soll ein neuer Ansatz geschaffen werden, auf dessen Grundlage das Quartier „Wittumäcker“ im Sinne einer Entwicklungsfläche für Wohnbebauung vorangetrieben werden kann. Der Rahmenplan sieht eine schrittweise Umsetzung der städtebaulichen Vorstellungen in 3-4 Bauabschnitten vor. Dafür bedarf es der Aufstellung von Bebauungsplänen für die einzelnen Bauabschnitte.
Der Rahmenplan für das Quartier „Wittumäcker Neuaufstellung“ folgt der Empfehlung der vom Gemeinderat in seiner Sitzung am 24.11.2015 beschlossenen „Wohnflächenentwick-lungskonzeption Bruchsal 2025“ und ist ein erster Schritt zur Entwicklung einer innerörtli-chen Wohnbaufläche von insgesamt ca. 1,8 ha im Ortskern Untergrombachs. Mit dem Beschluss über den Rahmenplan werden die Grundlagen geschaffen um weitere Planungs-schritte einzuleiten.

zu den Sitzungsdokumenten

 

 

Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes für die Stadt Bruchsal - Stadtteil Untergrombach

Das Stadtteilzentrum Untergrombach befindet sich im Stadtteil Untergrombach südwestlich der Bruchsaler Kernstadt. Zum Zeitpunkt der Erhebung konnten im Stadtteil-zentrum lediglich sechs Einzelhandelsbetriebe festgestellt werden. Dabei handelt es sich ausschließlich um Betriebe mit geringer Verkaufsfläche die zum einen der Nahversorgung dienen, wie Betriebe des Lebensmittelhandwerks und eine Apotheke, sowie vereinzelte Fachgeschäfte (insbesondere ein Schuhgeschäft). Ergänzt wird das Angebot durch einzelne wichtige publikumsorientierte Dienstleister, medizinische Einrichtungen und Gastronomie.

Das Stadtteilzentrum erstreckt sich kompakt um den Kreuzungsbereich Bruchsaler Straße/ Obergrombacher Straße. Das erhebliche Verkehrsaufkommen auf diesen beiden Straßen schränkt die Aufenthaltsqualität innerhalb des Zentrums erheblich ein. Im Bereich der Kirche ist ein kleiner Platzbereich zu finden, insgesamt verfügt das Zentrum jedoch über kaum Aufenthaltsmöglichkeiten.

Städtebaulich ist das Zentrum teilweise durch historische Gebäudestrukturen geprägt. Auffällig ist jedoch, dass eine Vielzahl von Gebäuden und Fassaden einen erheblichen Sanierungsbedarf aufweisen.

Im Konzept von 2006 wurde für das Stadtteilzentrum Untergrombach keine Abgrenzung vorgenommen, diese wurde im Rahmen der Fortschreibung ergänzt. Durch das sehr geringe Einzelhandelsangebot innerhalb des Stadtteilzentrums ist jedoch festzuhalten, dass es sich dabei um ein im Bestand sehr gefährdetes Zentrum handelt. Durch den "Wegfall" von nur einzelnen Betrieben verglichen mit dem zentralen Versorgungsbereich Innenstadt zeigt das Stadtteilzentrum Untergrombach als einziger weiterer, im rechtlichen Sinne, zentraler Versorgungsbereich zu bezeichnender Standort erhebliche bauliche und funktionale Defizite. könnte das Zentrum erheblich an Versorgungsfunktion verlieren.

Perspektive

Das Stadtteilzentrum Untergrombach als einziger weiterer zentraler Versorgungsbereich neben der Innenstadt sollte erhalten und gestärkt werden. Zur langfristigen Erhaltung des Zentrums ist jedoch ein Ausbau des vorhandenen Einzelhandelsangebotes erforderlich. Dazu bietet sich das Ladenlokal des ehemaligen Lebensmitteldiscounters sowie die das Gebäude umgebende Fläche an. Insbesondere das Nahversorgungsangebot innerhalb des Zentrums sollte gestärkt werden um die tägliche Frequenz zu erhöhen und die Versorgungsfunktion des Zentrums langfristig zu sichern.

Zusätzlich sollte der zentral gelegene Kreuzungsbereich aufgewertet und gestaltet werden. Ziel sollte es bei einer Neugestaltung sein, den Zentren Charakter von Untergrombach stärker herauszustellen.

Quelle: Gesamtgutachten zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes für die Stadt Bruchsal

Zum Sitzungsdokument

 

Fernwärme kann auch aus der Nähe kommen

Bild zu / Fernwärme kann auch aus der Nähe kommenDass man auch alte Gebäude sinnvoll und zukunftsträchtig mit modernen Heizsystemen ausstatten kann beweist die neue Anlage in der alten Michaelbergschule in Untergrombach. In diesem Gebäude, das nach einer Generalsanierung die Verwaltungsstelle, den katholischen Kindergarten St. Elisabeth und eine Außenstelle der MuKs beherbergt, wurde eine kombinierte Gas/Pelletheizung als zentrale Heizanlage eingebaut.

Die Sanierung der Heizung wurde von den Stadtwerken Bruchsal in Auftrag gegeben, das nebenan liegende Jugendheim und das Pfarrhaus sind durch Fernwärmeleitungen an das System angeschlossen. Die Heizungsanlage wäre in der Lage, das ganze Areal mit Heizenergie zu versorgen, bestätigt Willi Guth, Leiter Bau und Vermessungsamt, den Anwesenden bei einem Vor-Ort-Termin am 19. April, allerdings müsse man dann entsprechend öfter für Nachschub an Pellets sorgen. „Zukunftsmusik bei dieser Art von Energiegewinnung ist, dass man eventuell irgendwann auch die Holzabfälle aus dem eigenen Stadtwald verheizen könnte“, sagte Willi Guth zum Thema Nachschubversorgung. Die momentan vorrätige Menge von 18 Tonnen Pellets entspräche 9000 Liter Heizöl, verdeutlichte Willi Guth die Energiemenge.

„Wir haben hier eine Win-Win Situation“, stellte der Stadtwerke-Geschäftsführer, Armin Baumgärtner fest, „die Stadtwerke Bruchsal stellen mit ihrem Unternehmensverbund über die EWB (Energie- und Wasserversorgung Bruchsal) die Energie zur Verfügung und rechnen auch direkt mit den jeweiligen Abnehmern ab, die Stadt Bruchsal ist ganz normaler Kunde, damit werden Unterhaltskosten gespart und die Stadtwerke Bruchsal haben durch das Contracting eine jahrelange, planbare Kundenbeziehung. Gleichzeitig leistet man durch die CO2 Einsparung von 56000 kg/a auch noch einen beträchtlichen Beitrag zur Öko-Bilanz. Eine Erweiterung, um die umliegenden Gebäude zu beheizen, wäre jederzeit denkbar, merkte Armin Baumgärtner noch an.

„Ich bin überrascht, wie klein die reine Heizanlage tatsächlich ist“, sagte die Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, wobei natürlich das Pelletlager bei dieser Betrachtung außen vor blieb. Bei der Begehung in Untergrombach zeigte sie sich sehr zufrieden über die Tatsache, dass man sich auch bei der Sanierung des Sportzentrums in Bruchsal, in der Bahnstadt und bei der Sanierung im Weidenbusch für Fernwärme entschieden hätte. Durch die ausgelagerte Heizungsanlage spare man bei der wohnwirtschaftlichen Nutzung kostbaren Wohnraum, die sonst erforderlichen Flächen für die Heiztechnik können so zu anderen Zwecken genutzt werden.

Der Ortsvorsteher Karl Mangei und seine Stellvertreterin Barbara Lauber, waren sichtlich stolz auf die gelungene Renovierung des ganzen Ensembles rund um die ehemalige Michaelsbergschule. „Die Einbindung von örtlichen Handwerkern ist besonders erfreulich. Die Fertigstellung des Gemeindesaales der Pfarrei Sankt Cosmas und Damian wird bald den harmonischen Abschluss bilden. Der Prozess Oberdorfentwicklung in Untergrombach wurde hier erfolgreich weitergeführt“, sagte Karl Mangei.

Quelle:                Landfunker Logo

 

Lärmaktionsplan Ergebnisse für Untergrombach

Maßnahmen zur Lärmminderung im Straßenverkehr

In dunkelgrüner Farbe sind die Bereiche markiert, die auf 30 km/h reduziert werden sollen.

Diese sind in den Lärmschwerpunkten in Untergrombach auf der B 3 (gesamte Ortsdurchfahrt)

sowie K 3501/ B 3 bis Joß-Fritz-Straße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maßnahmen Schienenverkehrslärm, Lärmschutzwand 2m Höhe Untergrombach

Lärmschutzwand, östlich der Schienenachse (Bestand) Tullastraße bis Im Weier 1.155 m

Lärmschutzwand, westlich der Schienenachse zwischen TC BW Untergrombach und K 3501 ca. 770 m

aus :

Lärmaktionsplanung Bruchsal

http://www.bruchsal.de/,Lde/Home/Politik_Rathaus/Laermaktionsplanung.html

 

 

 

Bürgerbeteiligung

... mehr Transparenz durch „Trialog“ zwischen Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung!

 

Bürgermitwirkung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kommunalpolitik. Wenn Bürgerinnen und Bürger sich aktiv in kommunalpolitische Fragen einbringen, Anregungen und Impulse geben, findet gelebte Demokratie statt. Die Stadt Bruchsal hat deshalb in den vergangenen Jahren verstärkt ihre Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse mit einbezogen. Ebenso liegt uns eine transparente Informationspolitik am Herzen, denn diese trägt zu einem guten Vertrauensverhältnis im „Trialog“ zwischen Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung bei.

Informationen zu aktuellen Bürgerbeteiligungsprozessen finden Sie hier:

 

Bürgerdialog "Bruchsal wächst! Wohnen und Zusammenleben"

 

Bruchsal prosperiert und wächst! Daraus ergeben sich Herausforderungen und Chancen, die es in Zukunft zu gestalten gilt. Auf welche Weise und in welche Richtung sich Bruchsal entwickeln soll möchte die Stadtverwaltung im Rahmen eines breit angelegten Konsultationsverfahrens mit den Bürgerinnen und Bürger besprechen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen „Wohnen und Zusammenleben“.
Näheres zum Ablauf und zu den Inhalten erfahren Sie hier.

 

Auch künftig wollen wir diesen Weg der Transparenz und Bürgermitwirkung gemeinsam mit Ihnen weiter gehen.
Bei Fragen und Ideen können Sie sich gerne an die städtische Koordinationsstelle für Bürgermitwirkung wenden:

Stadt Bruchsal
Hauptamt, Abt. Bürgerdienste
Alexandra Geider
Kaiserstraße 66
76646 Bruchsal

alexandra.geider@bruchsal.de
Telefon: 07251/79-373


 


Bereits durchgeführte Beteiligungsprozesse für Bruchsal, Untergrombach, Büchenau:

Quelle: Stadt Bruchsal Bürgerbeteiligung  

 


 

 

TV Umfrage Wo drückt denn der Schuh ?

Umfrage 2015 von Kraichgau TV auf dem Joss Fritz Fest:

Wo drückt der Schuh in Untergrombach?

Zum Film auf KraichgauTV klicken >>

 

Auszug aus der Hauptsatzung der Stadt Bruchsal

Diese Hauptsatzung tritt am 1. November 2016 in Kraft. Zum gleichen Zeitpunkt tritt die bisherige Hauptsatzung vom 11. April 1995 mit ihren Änderungen außer Kraft.

VI. Ortschaftsverfassung

§ 12 Bildung und Zusammensetzung der Ortschaftsräte

(1) In den Ortschaften (§ 1 Abs. 2) werden Ortschaftsräte gebildet.

(2) Die Zahl der Ortschaftsräte beträgt

in der Ortschaft Büchenau 10 Mitglieder in der Ortschaft Heidelsheim 12 Mitglieder in der Ortschaft Helmsheim 10 Mitglieder in der Ortschaft Obergrombach 10 Mitglieder in der Ortschaft Untergrombach 12 Mitglieder

§ 13 Zuständigkeit des Ortschaftsrats

(1) Der Ortschaftsrat hat die örtliche Verwaltung zu beraten (§ 70 Abs. 1 Satz 1 GemO).

(2) Der Ortschaftsrat ist zu wichtigen Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen, rechtzeitig vor der Entscheidung der zuständigen Gremien der Stadt zu hören (§ 70 Abs. 1 Satz 2 GemO).  

(3) Gegenstand der Anhörung sind die wichtigen Angelegenheiten, die erhebliche Auswirkungen auf das örtliche Gemeinschaftsleben haben und für den Bereich der Ortschaft von besonderer Bedeutung sind. Ganz konkrete, die Belange der Ortschaft in spezieller Weise berührende Auswirkungen müssen festzustellen sein. Dies ist insbesondere gegeben bei:

1. Veranschlagung der Haushaltsmittel,

2. Feststellung der Schlussabrechnung für Bauvorhaben,

3. Ausgestaltung, Änderung und Aufhebung der örtlichen Verwaltung,

4. Ausgestaltung, Änderung und Aufhebung von Bauleitplänen einschließlich vorhabenbezogener Bebauungspläne sowie die Durchführung von Bodenordnungsmaßnahmen und der Erschließung sowie städtebauliche Sanierungsmaßnahmen nach dem Baugesetzbuch,

5. Planung, Errichtung, Änderung und Aufhebung öffentlicher Einrichtungen

6. Verkehrsplanung, insbesondere Gemeindestraßen und Wirtschaftswege sowie Brücken und Wasserläufe,

7. Erlass, Änderung und Aufhebung von Ortsrecht, die Stadtteile betreffend,

8. Feuerwehrwesen, die jeweilige Abteilung betreffend,

9. Jagdverpachtung und Verpachtung der Fischerei und Weiderechte,

10. Festsetzung von Abgaben und Tarifen, sofern sie nicht für die Gesamtstadt gelten,

11. Veräußerung und Erwerb von Grundeigentum im Rahmen der Dorfentwicklung sowie bei der Ansiedlung immissions- und emissionsrelevanter Industriebetriebe,

12. Beeinträchtigung oder Auswirkungen bei sonstigen Angelegenheiten, z.B. überörtlicher Verkehrsplanung, Emissions- und Immissionsbelange,

13. Benennung von Straßen, Wegen und Plätzen,

14. Städtepartnerschaft.

(4) Der Ortschaftsrat hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen

(§ 70 Abs. 1 Satz 3 GemO). Dabei muss es sich im Gegensatz zu § 70 Abs. 1 Satz 2 GemO nicht um wichtige Angelegenheiten handeln.

§ 14 Ortsvorsteher/in

(1) Für die Ortschaften werden Ortsvorsteher/innen bestellt. Der/die Ortsvorsteher/in ist Ehrenbeamte/r auf Zeit. Der/Die Ortsvorsteher/in und ein oder mehrere Stellvertreter/innen werden nach der Wahl der Ortschaftsräte vom Gemeinderat der Stadt Bruchsal auf Vorschlag des Ortschaftsrats aus dem Kreis der zum Ortschaftsrat wählbaren Bürger/innen, die Stellvertreter/innen aus der Mitte des Ortschaftsrats gewählt (§ 71 Abs. 1 GemO).

(2) Der/Die Ortsvorsteher/in vertritt den/die Oberbürgermeister/in ständig beim Vollzug der Beschlüsse des Ortschaftsrats und bei der Leitung der örtlichen Verwaltung (§ 71 Abs. 3 GemO).

(3) Der/Die Ortsvorsteher/in ist Vorsitzende/r des Ortschaftsrats (§ 69 Abs. 3 GemO).

(4) Sofern der/die Ortsvorsteher/in nicht gleichzeitig Mitglied des Gemeinderats der Stadt Bruchsal ist, kann er/sie an den Verhandlungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse mit beratender Stimme teilnehmen (§ 71 Abs. 4 GemO).

§ 15 Örtliche Verwaltung

In den einzelnen Ortschaften wird je eine örtliche Verwaltungsstelle eingerichtet.

VII. Schlussbestimmungen

§ 16 Inkrafttreten

Diese Hauptsatzung tritt am 1. November 2016 in Kraft. Zum gleichen Zeitpunkt tritt die bisherige Hauptsatzung vom 11. April 1995 mit ihren Änderungen außer Kraft.

 

Kreistag bremst 365€ Ticket


Bericht BNN 30.01 2020

Das in in Wien mit Erfolg eingeführte 365€ Ticket, übersteigt die Vorstellungskraft der Karlsruher Verkehrsplaner - es könnten ja noch mehr Fahrgäste den ÖPNV nutzen. Eine Gedankenwelt aus den 70er Jahren. Wo ist die Inovation und Strahlkraft des Karlsuher Modells hingekommen? Wo der Wille zur Verkehrswende?  Statt eines einfachen Tarifs soll eine technisch aufändige "Home Zone" eingeführt werden - deren Nutzung wohl kaum ein Autofahrer in die Bahnen und Busse lockt. Die Automaut ist gerade an  jener Äufwändigkeit gescheitert - während - auch wieder Österreich- ein einfaches Pickerl den selben Zweck seit Jahren erfüllt   Man stelle sich vor, die Telefongesellschaften führten das Tarifsysrem der Deutschen Bundespost von 1980 wieder ein. Wer wäre bereit mehrer hundert Euro im Monat für Internet zu bezahlen?  Surven im Internet, nur Nachts zum Mondscheintarif  ! Übrigens, auch die Home Zone währe dann nicht möglich - kaum einer könnte sich das dazu erforderliche Handy leisten.

   Schade um die verpasse Chance.

Heribert Gross

Weitere Informationen zur Home Zone gibt es hier.

 

Einschleifung der S31/32 in die Karlsruher Innenstadt


Bericht BNN vom 3. Juni 2019

Auszug aus der Netzkonzeption 2020/2030 KVV Neubaustrecken zur besseren Anbindung/Erschließung:

Einschleifung der S31/S 32 (BMO- Bahn) in die Innenstad t in Höhe des Otto-Dullen ­kopf-Parks, um das Karlsruher Modell zu vervollständigen.

Wiederaufnahme der alten Idee, die nicht zu Lasten einer schnellen Verbindung zwischen dem Bf Durlach und dem Hbf Karlsruhe gehen darf.

Quelle: Netzkonzeption 2020 / 2030 – Abschlussbericht VBK | AVG | KVV