aus dem Ortschaftsrat

SPD Fraktion Ortschaftsrat Untergrombach

von links: Anja Krug, Hans Biedermann (bis Nov .2017), Karl Mangei, Heribert Gross, Harald Adam, Rainer Müller - nicht im Bild: Thomas Scheib seit Nov.2017 im Ortschaftsrat

 

Nominierung der Kandidaten für die Kommunalwahl am 26.Mai 2019

Begrüßt wurden wir durch unseren Vorsitzenden Heribert Gross. In seiner Nachbetrachtung der Liste von vor 5 Jahren stellte er anerkennend fest: Erstens waren es erfolgreiche 5 Jahre denn 9 Kandidaten sind seit der Wahl im Ortschaftsrat tätig gewesen. Engagierte Nachrücker folgten auf alt gediente die sich zu Recht zurück gezogen haben. Und zweitens: Wir haben uns verjüngt!

Themen der letzten Legislaturperiode im Ortschaftsrat wurden von Karl Mangei nochmals zusammengefasst. Zeitnahe Veranstaltungen wurden angekündigt, wie zum Beispiel die kommunale Werkstatt am 14.März in der Verwaltungsstelle Untergrombach. Dann startete die Nominierung, nach kurzen Erläuterungen zum Reißverschlussverfahren wurde Waltraud Lauber einstimmig per Handzeichen zur Wahlleitung gewählt, ebenso Gerti Mangei und Kay Merten zur Zählkommission. 15 stimmberechtigte Mitglieder waren vor Ort.

 

In geheimer Wahl wurden wie folgt gewählt:

 

  • Karl Mangei
  • Anja Krug
  • Heribert Gross
  • Karina Merten
  • Rainer Müller
  • Nadja Siegrist
  • Harald Adam
  • Thomas Scheib
  • Gerrit Biedermann
  • Franz Zöller
  • Christoph Ziegler 
  • Rolf Butterer
     
    Daniel Karolus wird per Nachrückbeschluss Ersatzkandidat sein.
    Als Wahlempfehlungen für den Gemeinderat nannte der Vorstand folgende Kandidaten:

  • Anja Krug, Karl Mangei, Karina Merten, Heribert Gross, Sandra Müller, Rolf Butterer, Britta Mangei.
  • Für den Kreistag kandidieren: Heribert Gross und Karina Merten

 

 

Mittelanmeldung der SPD Fraktion für den Haushalt 2019


Luftaufnahme Untergrombach mit Michaelsberg Quelle: Stadt Br

Untergrombach, 19.06.2018

Ortschaftsrat Untergrombach

SPD-Fraktion

 

Mittelanmeldung für den Haushalt 2019

 

Bei der Mittelanmeldung handelt sich dabei größtenteils um Forderungen, die wir schon in den vergangenen

Jahren erhoben haben, die aber bisher leider noch nicht bzw. nicht in vollem Umfang erfüllt wurden. Wir sind

uns dabei unter Würdigung der städtischen Haushaltslage durchaus bewusst, dass im nächsten Jahr und wohl

auch in den Folgejahren nicht alles realisierbar sein dürfte.

 

Im Einzelnen ergeben sich folgende Punkte für die Mittelanmeldung für 2019:

 

Entwicklung Oberdorf

 

  • Belebung des Treff 3000-Marktes.

 

Die Nutzung mit einem Bäckerei-Café mit Öffnung in Richtung Ignatz-Kling-Platz scheint in greifbarer Nähe. Eine Sanierung des Platzes mit Nutzungsmöglichkeit für eine Außenbestuhlung des Bäckereicafés würde zu einer Belebung des Dorfkerns maßgeblich beitragen.

 

  • Kinderspielplatz gegenüber der alten Michaelsbergschule

 

Dieser Kinderspielplatz zeichnet sich durch eine besonders „dürftige“ Ausstattung aus. Selbst der Spielsand ist in keinem bespielbaren Zustand. Für Kinder bis zu 8 Jahren ist kein ansprechendes Spielgerät vorhanden. Daher ist dringend die Aufstellung von weiteren sinnvollen Spielgeräten geboten. Dieser Spielplatz hat durch den Kindergarten in der Michaelsbergschule an Stellenwert gewonnen. Zu beachten ist, dass dieser Spielplatz der einzige östlich der B 3 gelegene ist.

 

  • Neugestaltung der Obergrombacher Straße

 

Mit Neubelebung des alten Schulhauses mit Verwaltungsstelle und Kindergarten, dem Pfarrhauses mit zentralem Pfarrbüro und Pfarrsaal erwacht zwischen Drehscheibe und Heimatmuseum das Dorfzentrum von Untergrombach zu neuem Leben. Die Obergrombacher Straße wird den Anforderungen eines Ortsmittelpunkts in keiner Weise gerecht. Wir fordern in diesem Bereich die Gehwege, Straße, Parkplätze, die Bushaltestellen barrierefrei und den Fußgängerüberweg vor der Kirche sicher und zeitgemäß neu zu gestalten.

 

Der zunehmende Leerstand von Immobilien in den Leiterstraßen kann nur durch ein attraktives Umfeld mit neuem Leben erfüllt werden, hierfür fordern wir ein Entwicklungskonzept für die nächsten Jahre.

 

  • Innerörtliche Erschließung des Gebiets Wittumäcker

 

Seit langem bestehen die Überlegungen im Bereich Wittumäcker eine wohnbauliche Nutzung zu realisieren. Wir fordern die abschnittweise Erschließung dieses Gebiets.

 

Kinder- und Jugendbetreuung

 

Erfreulicherweise steigen in Untergrombach die Kinderzahlen. Dies zeigt, dass Untergrombach gerade für Familien ein beliebter Wohnort ist. Als Kommune haben wir die Pflichtaufgabe, für ausreichend bedarfsgerechte Betreuungsmöglichkeiten zu sorgen.

 

  • Kindergartenerweiterung

 

Daher fordern wir in die Planungen für einen Neubau eines Kindergartens oder einen Anbau an einem der bestehenden Kindergärten einzusteigen. Die kurzfristige Lösung mit dem Provisorium an der „Arche Noah“ ist nicht ausreichend, deshalb sollte hier zügig Abhilfe geschaffen werden.

 

  • Jugendtreff

 

Der Jugendtreff hat eine sehr positive Akzeptanz, die Besucherzahlen sind auf einem erfreulich hohen Niveau. Die jetzigen Öffnungszeiten müssen als absolut unzureichend bezeichnet werden. Die SPD-Fraktion fordert eine Erhöhung des Stellenschlüssels im Untergrombacher Jugendtreff auf eine volle Stelle. Außerdem hoffen wir auf eine zügige Fertigstellung der Jugendkonzeption für ganz Bruchsal, die auch ein Konzept für Urlaubs- und Krankheitsvertretungen in den Jugendtreff enthalten sollte. So könnte kontinuierliche pädagogische Arbeit gewährleistet werden.

 

  • Joss Fritz Schule

 

Die neue Schule hat seit Inbetriebnahme mit Platzproblemen zu kämpfen. Bisher konnte man sich immer irgendwie arrangieren. Hinsichtlich der Schulkindbetreuung sind wir in Untergrombach mit der Ganztagsschule und der Kernzeitbetreuung gut aufgestellt. Jedoch kommen hier die Raumkapazitäten an ihre Grenzen. Hier möchten wir gemeinsam mit der Verwaltung nach zukunftsfähigen Lösungen suchen. Es gilt Aufenthaltsqualität für die Kinder bei gleichzeitig adäquaten Arbeitsmöglichkeiten für das pädagogische Personal zu realisieren.

 

Seniorenbetreuung / Wohnen im Alter

 

  • Haus Bundschuh

 

Durch gesetzliche Neuregelung des Platzangebots in Pflegeheimen steht im Haus Bundschuh eine Baumaßnahme an. Mit der Erweiterung soll es auch für Demenzkranke möglich sein, in Untergrombach bleiben zu können.

 

ÖPNV

 

  • Schienennahverkehr

 

Die Bahnsteige wurden für den S-Bahn Verkehr ertüchtigt. Ein Drittel des Bahnsteiges wurde für barrierefreies Einstiegniveau vorgesehen. In diesem Bereich gibt es jedoch keinen Wetterschutz. Die bestehenden Wartehäuschen sind leider auch in einem erbarmungswürdigen Zustand. Es fehlen Scheiben und die Dächer sind undicht. Die bestehenden Wartehäuschen sind in Stand zu setzen und der neue Bahnsteigbereich mit neuen Unterstellmöglichkeiten zu versehen.

 

Bedauerlich ist, dass der Fahrkartenautomat auf der Bruchsaler Seite ersatzlos entfernt wurde, wie leider zu oft zu beobachten eine lebensgefährdende Maßnahme, die zu gefährlichen Gleisüberschreitungen verleitet. Wir fordern, wie in Weingarten umgesetzt, einen Automaten des KVV auf der Bruchsaler Seite zu installieren. Der bestehende DB Automat ist zu drehen um eine spiegelungsfreie Benutzung zu jeder Tageszeit zu ermöglichen.

 

  • Fahrradboxen am Bahnhof

 

Die Anzahl der Pendler, die mit dem Fahrrad Untergrombach fahren, hat in den letzten Jahren ständig zugenommen und steigt kontinuierlich weiter an.

Nun hat auch Untergrombach zehn Fahrradboxen erhalten, die geringe Zahl wird den Bedarf nicht annähernd decken. Wir fordern daher die zügige Ausweitung des Angebots an Fahrradmietboxen.

 

  • Erweiterung des Park und Ride Parkplatz

 

Am westlichen Fußweg vom Bahnhof zur kleinen Unterführung sind weitere Stellplätze anzulegen. Die unansehnliche Wildnis in diesem Bereich wurde bei den Baumaßnahmen entfernt. Es besteht hier die Möglichkeit, problemlos weitere Stellplätze zu schaffen.

 

  • Bedienung des Bahnhofs Untergrombach West durch den Max Bus

 

Es ist nicht nachvollziehbar warum der Max Bus die vorhandene Bushaltestelle am Bahnhof West nicht anfährt. Hier ist ein Wetterschutz mit Sitzmöglichkeit vorhanden, der Umstieg zur Bahn mit wenigen Schritten möglich. Anpassungen im Fahrplan werden jährlich durch die Schienenbetreiber vorgenommen, daran ist ein intelligenter Busverkehr anzupassen.

 

  • Bushaltestellen

 

In den nächsten Jahren sind die Bushaltestellen barrierefrei mit einem Bussteig auszustatten.

Wir fordern bei dieser Baumaßnahme die Haltestellen weitestgehend mit Wartehäuschen und durchgängig mit Sitzgelegenheiten auszustatten.

 

Es ist unerlässlich, für einen attraktiven Nahverkehr, die Verkehrssysteme sinnvoll miteinander zu verknüpfen.

 

  • Ausleitung der S31/S32 in Durlach Richtung Innenstadt Karlsruhe

 

Der HBF Karlsruhe ist der Hot Spot des ÖPNV im Kreis Karlsruhe, Zugang zum Hochgeschwindigkeitsverkehr der Bahn, Übergang zum Regionalverkehr und einzigartiger Anschluss zur Tram. Die große Mehrheit der Fahrgäste aus Untergrombach hat daher als Ziel Karlsruhe HBF. Eine Einschleifung darf daher nur eine Bereicherung des bestehenden Angebots sein, um neue Fahrgäste hinzuzugewinnen.

Eine Einschränkung der umsteigefreien Anbindung an den HBF lehnen wir daher strikt ab.

 

 

E-Mobilität / E-Car Sharing

 

Die Einrichtung des E-Car Sharing in der Joss-Fritz-Straße ist innovativ und zukunftsweisend. Das Angebot soll zügig erweitert und an weiteren Standorte vorgesehen werden. (z.B. Schulstraße)

 

Mit zu erwartenden steigenden Neuzulassungen von E-Mobilen sind an den öffentlichen Parkplätzen neue Ladestationen einzurichten.

 

Verkehrsberuhigung

 

  • Baumtor oder Kreisel am Ortseingang B3 aus Richtung Bruchsal

     

Auf der B3 am Ortseingang aus Richtung Bruchsal wird vielfach zu schnell gefahren. Das Ein- und Ausfahren in und aus dem Schollengarten gestaltet sich oft sehr unübersichtlich und unfallgefährdend. Wir fordern deshalb den Bau einer „Geschwindigkeitsbremse“ wie bereits aus Richtung Weingarten, Obergrombach und Büchenau vorhanden.

 

  • Einrichtung einer Querungshilfe an der Gustav Adolf Kirche.

 

In Verbindung des erforderlichen barrierefreien Umbaus der Bushaltestelle an der Gustaf-Adolf-Kirche soll dort eine Querungshilfe in der Fahrbahnmitte eingerichtet werden.

 

 

  • Lärmentlastung der Anwohner an der B3/Büchenauer Straße

 

Wir fordern die sofortige Umsetzung der Ergebnisse des Lärmaktionsplanes.

 

  • Parkende Pkw auf der Bruchsaler Straße Richtung Bruchsal

 

Für die Bruchsaler Straße (Richtung Bruchsal) sind die Parkplatzverhältnisse unübersichtlich.

Radfahrer, Fußgänger, Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen sind oft stark benachteiligt. Vielfach sind die PKWs in voller Breite auf dem Bürgersteig geparkt. Dieser Zustand entspricht nicht der StVO und ist nicht länger tragbar. Es sollen Markierungen angebracht werden, die den Parkraum klar definieren. Beispielsweise 2/3 auf der Straße, 1/3 auf dem Gehweg.

 

  • Bau einer Lärmschutzwand bzw. eines Lärmschutzwalles

 

Die BAB soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden, der derzeit bestehende Waldstreifen ist nicht mehr ausreichend Es soll ein Lärmschutzwall (ähnlich Büchenau) errichtet werden.

 

Des Weiteren ist der zu klein geratene und daher wirkungslose Lärmschutzwall entlang des Radwegs an der K3501 Büchenauer Straße durch eine geeignete Baumaßnahme (z.B. Stein Gabionen) zu ertüchtigen.

 

 

 

  • Tempo 50 K 3501/ Büchenauer Straße

 

Zwischen der Einmündung von Sand II und dem Ortseingangsschild sind wir weiterhin für die Herabsetzung der Geschwindigkeit von 70 auf 50 km/h.

Wir schlagen vor, das Ortsschild wieder vor die Zufahrt nach Sand II zu versetzten, wo es bis Mitte der 90er Jahre stand.

 

  • Fahrbahnerneuerung

Nachdem die Fahrbahndecken in der Joss Fritz und Ernst Renz Straße endlich erneuert wurden, weisen wir darauf hin, dass weitere Straßen (allen voran die Wendelinusstraße), sich in einem ähnlich schlechten Zustand befinden, deren Ausbesserung in Bälde umzusetzen ist.

 

  • Neuer Friedhof – Bestattungsformen

 

Die Möglichkeiten für alternative Bestattungsformen, die bereits in Bruchsal angeboten werden, sollen auch auf dem neuen Friedhof in Untergrombach angeboten werden.

 

  • Vervollständigen der Rundbahn

 

Der Bau einer Rundbahn stand seit Anfang der 80-ziger Jahre auf dem Forderungskatalog der SPD-Fraktion. Nun wurde der Sportplatz mustergültig und attraktiv saniert, die vollständige Rundbahn wurde leider nur in einer weiteren Ausbaustufe angedacht. Wir fordern daher, die Sportanlage mit einer Rundbahn zu vervollständigen.

 

  • Naherholung in Untergrombach

  • Rundweg um den Baggersee

Das Baggerseegebiet ist ein wichtiges Naherholungsgebiet in erster Linie für die Untergrombacher und natürlich für alle Bruchsaler Bürgerinnen und Bürger. Der von uns seit vielen Jahren beantragte Rundweg um den Baggersee ist zwar begehbar, Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren und Kinderwagen haben Probleme, den Baggersee zu umrunden. Besonders am Westufer ist der bestehende Weg meist in einem erbärmlichen schlammig, matschigen Zustand. Der Pfad im südlichen Teil, zwischen Anglerheim und Frühlingsstraße, verbuscht mehr und mehr. Es sollen die bestehenden Wege zu einem wetterfesten, ca. 2 m breiten, durchgängigen, barrierefreien Rundweg ausgebaut werden.

 

  • Aufstellung von Sitzbänken am Baggersee

Es sollten wieder Bänke am Westufer (Einzigartiger Blick über den See auf Michaelsberg lädt zum Verweilen) aufgestellt werden.

 

  • Sitzgarnituren am Michaelsberg

Auf dem Michaelberg bestehen drei sehr gut frequentierte Wanderparkplätze, leider ohne eine Möglichkeit der Rast. Hier sollen je ein Tisch mit Bänken aufgestellt werden.

Die exponierte Lage des Michaelsberges bietet sich an, einige Albliegen im Bereich des Gipfels aufzustellen.

 

  • Einrichtung eines Grillplatz mit Wetterschutz

In Zeiten digitaler Kommunikation sind Räume für persönliche Begegnungen wichtiger denn je. Um Schulklassen, Jugendgruppen, Familien, Vereinen die Möglichkeit zum gemeinsamen Feiern und Grillen zu ermöglichen, fordern wir die Einrichtung einer öffentlichen Grillstelle mit Sitzmöglichkeiten und Unterstand. Als Standort schlagen wir am Sportplatz - nähe Beachvolleyballplatz vor.

 

 

Für die SPD Fraktion

 

Heribert Gross

 

Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2018


Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

Die Schrecken der beiden Weltkriege, Gewalt, Terror und Hass, haben auch vor Untergrombach nicht Halt gemacht. Daran erinnern uns die Namen auf den Gedenktafeln für die Gefallenen auf dem alten Friedhof, wo Mitglieder des Ortschaftsrats von Untergrombach am Volkstrauertag einen Kranz niederlegten. Im Mittelpunkt der Gedenkrede von Ortsvorsteher Karl Mangei stand das große Friedenswerk der europäischen Einigung, die uns jetzt seit über 70 Jahren Frieden, Demokratie und Wohlstand gebracht hat. Rassismus, Fremdenhass und Nationalismus haben uns Krieg, Not und Elend gebracht, das vereinte Europa hingegen Frieden und Freiheit. Dies gilt es zu erhalten. Mangei betonte: „Die Freundschaft zu unseren Nachbarn, der Frieden in Europa braucht überzeugte Europäer. Menschen, die sich für die Europäische Idee einsetzen, auch dann, wenn populistisch Stimmung gemacht wird und wieder einmal einfache Lösungen versprochen werden. Europa ist nicht das Problem, sondern unsere große Chance zur Bewahrung des Friedens auf unserem Kontinent.“ Ortschaftsrätin Barbara Lauber, die in einleitenden Worten an den Sinn des Volkstrauertages erinnerte, sprach das traditionelle Totengedenken. Dieses Totengedenken, wurde an diesem Tag überall in Deutschland, auch im Deutschen Bundestag, vorgetragen. Es beginnt mit den Worten „Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.“ Der Ton-Art-Chor des Gesangvereins Bruderbund bereicherte die Gedenkfeier mit den Liedbeiträgen „Meine Zeit steht in deinen Händen” und „Irischer Segenswunsch”. Bei der Kranzniederlegung erklang, gespielt von Musikern des Musikvereins Harmonie, das Lied vom guten Kameraden. Traditionell nahm auch wieder die Fahnenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr an der Gedenkfeier teil.

Quelle : Amtsblatt der Stadt Bruchsal KW47

 

Wiesengräber ab 2019 auch in Untergrombach,

Schon seit langem wünschte sich der Ortschaftsrat die Möglichkeit alternativer Bestattungsformen für den Neuen Friedhof in Untergombach. Am Mittwoch den 17. Oktober  stellte Abteilungsleiter Gerhard Hoffmann bei einer Vorortbegehung die Planungen zur Weiterentwicklung des Neuen Friedhofs dem Ortschaftsrat vor. Eine hohe Akzeptanz ist bei den Urnengräbern in allen Formen in den vergangenen Jahren zu verzeichnen. Lediglich 20% aller Beisetzungen werden als herkömmliche Erdbestattung gewünscht.  Das Angebot in den Kolumbarien Nischen ist derzeit ausreichend, während für Urnenwahlgräber das Angebot auf Grund der hohen Nachfrage, mit und ohne Grabpflege, nur durch kontinuierlichen Ausbau dem Bedarf angepasst werden konnte. Das neue Urnengräberfeld, mit leichten Hügeln und geschwungenen Linien, bildet den Übergang zu den ab 2019 zur Verfügung stehenden Wiesengräbern. Durch den Trend zur Urnenbestattung ist der Platzbedarf rückläufig. Bei gleicher Belegung wie zur Einweihung 1994 noch üblich, so Gerhard Hoffmann, wäre eine Erweiterung des Areals in der Zwischenzeit unvermeidlich. Aufgrund dieser platzsparenden Entwicklung ist es nun möglich, ein Wiesenfeld im hinteren Bereich anzulegen. Durch dieses Wiesenfeld, das ab Anfang 2019 zur Verfügung steht, besteht dann ein breitgefächertes Angebot für die letzten Ruhe, die den individuellen Wünschen von Verstorbenen und Angehörigen Rechnung trägt.  

Weitere Informationen über Bestattung und Grabstätten in Bruchsal-Untergrombach:

 
 

Ortschaftsrat lehnt Probebohrung ab


Bohrplatz Staig 1

Beschlussantrag Ortschaftsrat Untergrombach, 16.5.18

 

Ortschaftsrat von Untergrombach sieht eine Gefahr für das Grundwasser durch die Erdölprobebohrung und spricht sich gegen die Bohrung aus

 

Der Ortschaftsrat von Untergrombach spricht sich deutlich gegen die geplante Erdöl-Probebohrung durch die Firma Rheinpetroleum aus.

Das vermutete Ölvorkommen liegt unterhalb unseres Grundwasserspiegels und soll von Weingartener Gemarkung aus angebohrt werden. Dadurch wird es notwendig unseren Grundwasserfluss zu durchstechen mit dem hohen Risiko, dass unser Grundwasser dabei verunreinigt wird. Ein kleiner Unfall, hätte dramatische Folgen für unser Grundwasser. Wir befürchten, dass bei einem - nicht auszuschließenden Unfall – unser Grundwasser für Jahrzehnte oder sogar länger verunreinigt werden kann. Durch die Flussrichtung des dortigen Grundwasserstroms wäre nicht nur Untergrombach, sondern unsere ganze Region betroffen. Sauberes Trinkwasser ist für uns ein hohes Gut, das nicht aus wirtschaftlichen Gründen auf’s Spiel gesetzt werden darf.

Für uns hat der Schutz und Erhalt unserer sauberen Grundwasservorräte eine viel höhere Priorität als die Suche und Ausbeutung eines kleinen Ölvorkommen unterhalb unseres Grundwassers, die alleine wirtschaftlichen Interessen folgt.

Wir erinnern daran, dass sich der Ortschaftsrat bereits in mehreren Sitzungen immer kritisch und ablehnend gegenüber diesem Vorhaben positioniert hat.

Der Ortschaftsrat unterstützt die deutliche Stellungnahme der Stadt Bruchsal gegen dieses Vorhaben an das Regierungspräsidium Freiburg zum Bergrechtlichen Zulassungsverfahren „Steig1“ gem. § 54 Abs. 2 BbergG.

Die Tatsache, dass die Firma Rheinpetroleum für den Bohrplatz nach Weingarten ausweicht und das Grundwasser von dort aus – technisch aufwändig - schräg durchbohrt werden soll, betrachten wir als Zeichen dafür, dass die benachbarten Gemeinden Bruchsal und Weingarten gegeneinander ausgespielt werden, zum Nachteil der Bevölkerung in beiden Orten. Wir fordern deshalb auch die Gemeinde Weingarten auf, gegen das geplante Vorhaben vorzugehen.

 

Der Ortschaftsrat unterstützt auch den Antrag der Stadtwerke Bruchsal hinsichtlich der Ergänzung des Wasserschutzgebiets Bruchsal/Karlsdorf-Neuthard.

 

Wir richten einen Appell an die Stadt Bruchsal, die Gemeinde Weingarten, das Landratsamt Karlsruhe sowie an die zuständigen Landesministerien sich für den Schutz und den Erhalt unseres sauberen Grundwassers einzusetzen.

 

Rhein Petroleum darf Aufsuchungsbohrungen ausführen
Zusätzliche Auflagen berücksichtigen Forderungen der Stadt Bruchsal
Bruchsal (PM) | „Zunächst sind unsere Minimalforderungen durch die Auflagen des Bergamtes umgesetzt worden ! “, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Mit Bescheid vom 1. Februar genehmigt das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Aufsuchungsbohrungen durch die Firma Rhein Petroleum auf der Bruchsaler Gemarkung – allerdings mit einer Vielzahl zusätzlicher Auflagen. Damit berücksichtigt das Regierungspräsidium Freiburg zentrale Aspekte aus der Stellungnahme der Stadt Bruchsal. Diese war im Mai 2018 vom Gemeinderat verabschiedet worden.
Grundlage für die jetzt formulierten Auflagen bildet eine unabhängige Überprüfung der für die Trinkwasserversorgung maßgeblichen, geologischen Verhältnisse durch die Landeshydrogeologen. Danach dürften bei planmäßiger Ausführung der Bohrarbeiten keine Probleme für das Grundwasser entstehen. Nach diesem Kenntnisstand könnten die Bohrungen keine seismischen Ereignisse auslösen, so die Stellungnahme des Regierungspräsidiums Freiburg. Allerdings nur, wenn Rhein Petroleum die zusätzlichen Sicherheitsauflagen erfülle.
„Mit dem unabhängigen Gutachten ist eine unserer wesentlichen Forderungen berücksichtigt worden. Außerdem haben wir erreicht, dass die Firma Rhein Petroleum eine sehr engmaschige Überwachung der Grundwasserqualität durchführen muss“, sagt Rechtsamtsleiter Dr. Martin-Peter Oertel. Schon vor Beginn und auch während der gesamten Aufsuchungsbohrungen muss ein umfangreiches Grundwasser-Monitoring erfolgen. Zudem ist der hermetische Schutz des Bohrlochs sicher zu stellen. Hierfür muss zunächst ein abdichtendes Standrohr gesetzt werden. Daran anschließend wird die Bohrung in einer Art „Brunnenschacht“ bis zu ihrem Endpunkt fortgeführt. Ebenfalls umfangreich sind die Vorgaben nach Ende der Bohrarbeiten. Das Bohrloch muss dann vollständig mit speziellem Zement verfüllt werden.
„Die Aufsuchungsbohrungen der Firma Rhein Petroleum sind bei Einhaltung der zusätzlichen Sicherheitsauflagen eine rechtlich erlaubte Tätigkeit. Trotzdem bleiben unsere grundsätzlichen Zweifel, ob solche Ölbohrungen in einem so dichtbesiedelten Gebiet wie der Technologieregion Bruchsal noch zeitgemäß sind“, so Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick abschließend.

Pressemeldung der Stadt Bruchsal vom 13. Februar 2019.

Bohrung Steig 1

Seit dem 27. Mai 2019 wird in Weingarten (Baden) wieder nach Erdöl gebohrt. Im Gewann „Bronnloch“ unweit des Baggersees will Rhein Petroleum mit der Erkundungsbohrung „Steig 1“ ein bereits seit den 1950er Jahren bekanntes Erdölvorkommen neu erschließen. Dieses befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Erdölfeld „Weingarten“ aus dem bis in die 1960er Jahre Erdöl gefördert wurde.
Die Erkundungsbohrung erfolgt von einem Bohrplatz im Gewann Bronnloch, zwischen Baggersee und der Bundesstraße 3, im nördlichen Teil der Gemarkung Weingarten aus. Maximal vier Wochen wird die Bohrung dauern, die in einer Tiefe von 900 Metern in den sogenannten Pechelbronner Schichten endet. Dafür wurde im „Bronnloch“ ein Fußballfeld großer Bohrplatz (knapp ein Hektar) eingerichtet und in den vergangenen Tagen eine rund 39 Meter hohe Bohranlage aufgebaut. Wie bei einer Tankstelle ist der Platz komplett abgedichtet.

Zuerst wird etwa 50 Meter senkrecht in die Tiefe gebohrt, ehe die Bohrung abgelenkt wird, um diejenigen Schichten im „Unteren Tertiär“ zu erreichen, in denen Rhein Petroleum förderungswürdige Mengen an Erdöl zu finden hofft. Dieses Bohrziel wurde in Folge umfangreicher seismischer Untersuchungen als vielversprechend definiert. Im Jahr 2012 hatte das Heidelberger Unternehmen auf einer Fläche von rund 280 Quadratkilometern mit seismischen Messungen den Untergrund rund um Karlsruhe untersucht. Anhand der dadurch erhaltenen dreidimensionalen Karten mit erkennbaren Strukturen des Untergrunds ließen sich Hinweise auf Ölvorkommen unter anderem bei Weingarten ableiten. Ob sich tatsächlich noch Erdöl im Untergrund befindet, lässt sich verlässlich nur durch eine Probebohrung nachweisen, die nun gestartet ist.

Rund 150 Meter pro Tag wird die Bohrung voranschreiten. Abgedichtet wird die Bohrung abschnittsweise mit mehreren, teleskopartig ineinander gelegten Rohren. Jeder Abschnitt wird für sich einzementiert. Somit ist der obere Teil der Bohrung mit mehreren Schichten Stahl und Zement abgedichtet. Der Durchmesser, der nach unten hin immer enger werdender Verrohrung beträgt am Bohrziel kaum 18 Zentimetern.

Am Bohrziel angelangt, zeigt es sich dann, ob in den porösen Sandsteinen der Pechelbronner Schichten tatsächlich Erdöl vorhanden ist. Ist dies der Fall, schließt sich unmittelbar eine kurze Probeförderung an, anhand derer die Ergiebigkeit des Ölvorkommens geprüft wird. Hierfür sind zwei Wochen vorgesehen. „Voraussichtlich Anfang Juli steht fest, ob es sich wieder lohnt, Erdöl in Weingarten zu fördern“, betont Reinhold.

Während der Bohrphase gibt es vor Ort neben dem Kieswerk an der Zufahrt ins Bronnloch einen Informationscontainer mit Erläuterungen zum Projekt und Informationen rund um das Thema Erdöl.

Bei wirtschaftlicher Fündigkeit der Bohrung ist geplant, die Produktionsanlage südlich des Gewanns Bronnloch, etwa auf Höhe der Betriebsgebäude der Kiesgrube, zu installieren. Hierfür wird ein neues Genehmigungsverfahren notwendig. Erst wenn dieses Verfahren abgeschlossen sein wird, wäre mit dem Bau der Produktionsanlage und einer Feldleitung zwischen Bronnloch und dem neuen Standort zu rechnen. Das Erdöl würde von dort aus per Tanklastwagen zur Raffinerie nach Karlsruhe transportiert. Auf dem bisherigen Bohrplatz würden lediglich eine Pumpe und die für den Betrieb der Förderpumpe benötigte Ausrüstung verbleiben.

Die Erkundungsbohrung Steig 1 wurde im Rahmen eines bergrechtlichen Betriebsplan- und Wasserrechtsverfahrens unter Beteiligung der Träger öffentlicher Belange eingehend geprüft. Beteiligt wurden u.a. die Gemeinden, die Wasser-, Umwelt- und Naturschutzbehörde des Landratsamts Karlsruhe sowie die Regierungspräsidien Karlsruhe und Freiburg. Die Stellungnahmen der Behörden, regionalen Naturschutzverbände und -gruppen, des regionalen Wasserversorgers sowie der Gemeinde Weingarten und der Stadt Bruchsal flossen in die Nebenbestimmungen der Betriebsplanzulassung ein, die von Rhein Petroleum entsprechend umgesetzt werden. Dem Verfahren ging eine Umweltverträglichkeitsvorprüfung voraus.

Rhein Petroleum hat sich in diesem Zuge zu einem Grundwassermonitoring zur Beweissicherung freiwillig selbstverpflichtet. D.h., vor Beginn der Arbeiten zum Wege- und Bohrplatzbau wurden zwei Grundwassermessstellen im unmittelbaren Abstrom des künftigen Bohrplatzes gebohrt und beprobt. Erst dann durften die Bauarbeiten beginnen. Im weiteren Verlauf wird das Grundwasser zweimonatlich beprobt. Bei Nichtfündigkeit endet das Monitoring nach einem Jahr mit einer abschließenden Beprobung. An der Ausarbeitung des Monitoringprogramms hat neben der Landeshydrogeologie in Freiburg und der Unteren Wasserbehörde des Landratsamts Karlsruhe auch der regionale Wasserversorger mitgewirkt.

Bereits im August 2018 wurden Zäune zum Schutz für Amphibien und Reptilien aufgebaut. Diese Maßnahmen wurden vor Baubeginn erweitert. Sowohl auf dem zukünftigen, rund einen Hektar großen Bohrplatz im Bronnloch als auch auf dem unbefestigten Zufahrtsweg zum Bohrplatz wurden zusätzliche Zäune aufgestellt und Amphibientunnel eingebaut. Insgesamt schützen rd. 1.500 Meter Zaun die Amphibien, die derzeit aus dem Kraichgau zu den Laichgewässern hin und wieder zurückwandern.

Quelle :http://www.rheinpetroleum.de/projekte/bohrung-steig-1.html

 

 

Ortschaftsrat fordert Erhöhung des Personalstands für Jugendtreff,

Angelika Wagner und Vera Herberger berichteten am 17. Oktober dem Ortschaftsrat über die Arbeit im Jugendtreff. Der Jugendtreff in Untergrombach liegt zentral zwischen Bahnhof, Feuerwehrhaus und Supermarkt und hat genügend Abstand zu anderen Anwohnern, sodass Jugendliche ungestört unter sich sein und den Jugendtreff für ihre Interessen nutzen können. Aktuell hat der Jugendtreff drei Öffnungszeiten pro Woche, zu denen Jugendliche kommen und gehen können, wie sie wollen. Das Haus bietet viele Möglichkeiten, um selbstbestimmt Freizeit zu gestalten: Küche, Computerraum und Offener Bereich mit Musikanlage, Billard, Kicker, Dart, Zeitschriften und Spielen stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es ein Mädchenzimmer sowie einen Basketballkorb und eine Grillstelle im Außenbereich. Durch die Verkehrsgünstige Lage, so berichtet Frau Wagner, kommen auch viele Jugendliche aus Obergrombach und Büchenau in den Jugendtreff nach Untergrombach. Von den Jugendlichen wird lediglich die Öffnung des Jugendtreffs an nur drei Tagen in der Woche bemängelt. Auch die Vertretung bei Urlaub und Krankheit stellt die Jugendarbeiter vor schier unlösbare Probleme. Der Jugendtreff wird sehr gut angenommen und ist ein beliebter Treffpunkt für unsere Jugendlichen.

Der Ortschaftsrat bedankte sich bei den Verantwortlichen für die gute Jugendarbeit und wiederholte einstimmig seine schon seit Jahren geforderte und längst überfällige Aufstockung des Personalkörpers auf mindestens eine volle Stelle für Untergrombach.

 

Weiter Informationen :

https://www.bruchsal.de/,Lde/Home/Leben+in+Bruchsal/Kinder+und+Jugend.html

 

Schulstart 2018

Ein wichtiger Tag im Leben der 36 zukünftigen Erstklässler stand an, der am Samstag, den 17.09.2018 mit der Einschulung gebührend gefeiert wurde. Frau Bensch und Frau Herrmann nahmen ihre Schützlinge  nach der Feierstunde in der Bundschuhalle in Empfang. Traditionell versorgte der Förderverein die wartenden Eltern mit Würstchen, Kuchen und Getränken.

Wir wünschen Schulkindern alles Gute und einen guten Start.

 
Im Jahr 2020/21 gelangt die Schule nach den aktuellen Geburtenzahlen wieder in den Bereich der Dreizügigkeit.
Neben der Ganztagesschule wird auch die Kernzeitbetreuung stark nachgefragt, was sich problematisch auf die Raumbelegung auswirkt. Daher wurde eine Kernzeitgruppe in einen Raum der Bundschuhhalle ausgelagert.

Die Joß-Fritz-Realschule hat für das kommende Schuljahr mit 80 SchülerInnen eine massive Zunahme an Neuanmeldungen zu verzeichnen (Vorjahr 49). Eine Schülerlenkung ist aufgrund des Elternwunsches nach einem Ganztagesangebot sowie aufgrund der Geschwisterkindregelung nur bedingt möglich. Daher müssen voraussichtlich drei Klassen gebildet werden.

Die Ganztagesschule an der Joß-Fritz-Realschule hat sich bewährt. 245 Schülerinnen und Schüler haben sich im aktuellen Schuljahr entschieden. Die Schule steht – wie alle Realschulen – vor der Herausforderung, eine zunehmend heterogene Schülerschaft zu unterrichten, was differenzierte Lernangebote für die unterschiedlichen Leistungsstufen zur Folge hat. Um diese Entwicklungen mit vollem Einsatz und den entsprechenden Räumlichkeiten angehen zu können, hat sich die
Schule dazu entschlossen, den bilingualen Zug ab dem kommenden Schuljahr in Klasse 5 nicht mehr anzubieten.  Im aktuellen Schuljahr nehmen am bilingualen Zug (Englisch) in den Klassen 5 bis 7 insgesamt 83 Schüler teil. Die drei Eingangsklassen (siehe Schülerzahlen) sowie die voraussichtliche Dreizügigkeit in Klasse 8 erschweren die Raumplanung der zweizügig geplanten Realschule

Der kommunale Schulträger stellt die Schulgebäude und sonstige für den Schulbetrieb erforderliche sächliche Ausstattung zur Verfügung. Außerdem stellt er das Personal für die Sekretariate und die Hausmeisterdienste. Der Schülertransport sowie die Organisation des Mittagessens an Ganztagesschulen gehören ebenfalls zu den kommunalen Aufgaben.
Darüber hinaus bietet die Stadt – hier: das Schul-und Sportamt - eine kommunale Schulkindbetreuung an. Diese umfasst die Kernzeitbetreuung, die ergänzende Betreuung zum Ganztagesbetrieb sowie die Ferienbetreuung. Das Schul- und Sportamt ist außerdem wichtiger Ansprechpartner für alle schulischen Akteure und  Beteiligten und in die Weiterentwicklung der kommunalen Bildungslandschaft aktiv eingebunden.

Quelle: Schulbericht 2016/17
 

 

Rahmenplan für die Wohnbauentwicklungsfläche Wittumäcker

Mit der Erarbeitung eines Rahmenplans soll ein neuer Ansatz geschaffen werden, auf dessen Grundlage das Quartier „Wittumäcker“ im Sinne einer Entwicklungsfläche für Wohnbebauung vorangetrieben werden kann. Der Rahmenplan sieht eine schrittweise Umsetzung der städtebaulichen Vorstellungen in 3-4 Bauabschnitten vor. Dafür bedarf es der Aufstellung von Bebauungsplänen für die einzelnen Bauabschnitte.
Der Rahmenplan für das Quartier „Wittumäcker Neuaufstellung“ folgt der Empfehlung der vom Gemeinderat in seiner Sitzung am 24.11.2015 beschlossenen „Wohnflächenentwick-lungskonzeption Bruchsal 2025“ und ist ein erster Schritt zur Entwicklung einer innerörtli-chen Wohnbaufläche von insgesamt ca. 1,8 ha im Ortskern Untergrombachs. Mit dem Beschluss über den Rahmenplan werden die Grundlagen geschaffen um weitere Planungs-schritte einzuleiten.

zu den Sitzungsdokumenten

 

 

Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes für die Stadt Bruchsal - Stadtteil Untergrombach

Das Stadtteilzentrum Untergrombach befindet sich im Stadtteil Untergrombach südwestlich der Bruchsaler Kernstadt. Zum Zeitpunkt der Erhebung konnten im Stadtteil-zentrum lediglich sechs Einzelhandelsbetriebe festgestellt werden. Dabei handelt es sich ausschließlich um Betriebe mit geringer Verkaufsfläche die zum einen der Nahversorgung dienen, wie Betriebe des Lebensmittelhandwerks und eine Apotheke, sowie vereinzelte Fachgeschäfte (insbesondere ein Schuhgeschäft). Ergänzt wird das Angebot durch einzelne wichtige publikumsorientierte Dienstleister, medizinische Einrichtungen und Gastronomie.

Das Stadtteilzentrum erstreckt sich kompakt um den Kreuzungsbereich Bruchsaler Straße/ Obergrombacher Straße. Das erhebliche Verkehrsaufkommen auf diesen beiden Straßen schränkt die Aufenthaltsqualität innerhalb des Zentrums erheblich ein. Im Bereich der Kirche ist ein kleiner Platzbereich zu finden, insgesamt verfügt das Zentrum jedoch über kaum Aufenthaltsmöglichkeiten.

Städtebaulich ist das Zentrum teilweise durch historische Gebäudestrukturen geprägt. Auffällig ist jedoch, dass eine Vielzahl von Gebäuden und Fassaden einen erheblichen Sanierungsbedarf aufweisen.

Im Konzept von 2006 wurde für das Stadtteilzentrum Untergrombach keine Abgrenzung vorgenommen, diese wurde im Rahmen der Fortschreibung ergänzt. Durch das sehr geringe Einzelhandelsangebot innerhalb des Stadtteilzentrums ist jedoch festzuhalten, dass es sich dabei um ein im Bestand sehr gefährdetes Zentrum handelt. Durch den "Wegfall" von nur einzelnen Betrieben verglichen mit dem zentralen Versorgungsbereich Innenstadt zeigt das Stadtteilzentrum Untergrombach als einziger weiterer, im rechtlichen Sinne, zentraler Versorgungsbereich zu bezeichnender Standort erhebliche bauliche und funktionale Defizite. könnte das Zentrum erheblich an Versorgungsfunktion verlieren.

Perspektive

Das Stadtteilzentrum Untergrombach als einziger weiterer zentraler Versorgungsbereich neben der Innenstadt sollte erhalten und gestärkt werden. Zur langfristigen Erhaltung des Zentrums ist jedoch ein Ausbau des vorhandenen Einzelhandelsangebotes erforderlich. Dazu bietet sich das Ladenlokal des ehemaligen Lebensmitteldiscounters sowie die das Gebäude umgebende Fläche an. Insbesondere das Nahversorgungsangebot innerhalb des Zentrums sollte gestärkt werden um die tägliche Frequenz zu erhöhen und die Versorgungsfunktion des Zentrums langfristig zu sichern.

Zusätzlich sollte der zentral gelegene Kreuzungsbereich aufgewertet und gestaltet werden. Ziel sollte es bei einer Neugestaltung sein, den Zentren Charakter von Untergrombach stärker herauszustellen.

Quelle: Gesamtgutachten zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes für die Stadt Bruchsal

Zum Sitzungsdokument

 

Oberdorf in Untergrombach im Fokus bei Vor-Ort-Begehung

Auf dem Areal „altes Feuerwehrhaus“ ist Wohnentwicklung vorgesehen

Bruchsal wächst! Im Zuge dieses Bürgerdialogprozesses finden in Vorbereitung der Bürgerwerkstätten Vor-Ort-Termine mit Vertretern der Stadtverwaltung und des Ortschaftsrates statt. Am Montag, den 24. April stand Untergrombach auf dem Programm, wo die Einwohnerzahl von 5.902 im Jahr 2010 auf 6.096 in 2016 gestiegen ist. Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Hauptamtsleiter Wolfgang Müller haben zusammen mit Ortsvorsteher Karl Mangei und Mitgliedern des Gemeinderats gleich mehrere Themen in den Blick genommen. Im Fokus stand zunächst die Nachnutzung des ehemaligen Treff 3000-Marktes. Angestrebt ist hier eine Nutzung, die zu einer Belebung des Ignatz-Kling-Platzes beiträgt und Begegnung ermöglicht.

Weiter ging die Vor-Ort-Begehung auf der gegenüberliegenden Straßenseite.  Auf dem Areal des „alten Feuerwehrhauses“ wünscht sich der Ortschaftsrat eine Wohnentwicklung. Die Stadtverwaltung hat das Areal für diesen Zweck ausgeschrieben, wie Oberbürgermeisterin Petzold-Schick erläuterte. Erste Interessenten haben sich bereits gemeldet. Die Auswertung der Bewerbungen durch die Stadtverwaltung steht noch aus. Angestrebt wird, dass ein Investor nicht nur die Brachfläche entwickelt, sondern auch eine Wohnnutzung für die ehemalige Verwaltungsstelle ermöglicht. Dieses Gebäude war ursprünglich als Schulhaus und Lehrerwohnung genutzt worden. Anschließend fand dort eine Wohnnutzung statt, bevor dann die Verwaltungsstelle eingezogen war, die mittlerweile in der alten Michaelsbergschule eine neue Heimat gefunden hat. Einigkeit herrschte im Ortschaftsrat, dass die katholische Kirchengemeinde gerade maßgeblich daran beteiligt ist, die unmittelbare Nachbarschaft zum Entwicklungsgebiet aufzuwerten. Nach der Verlagerung des Kindergartens St. Elisabeth in die alte Michaelsbergschule werden gegenwärtig rund 1,5 Millionen Euro in die Sanierung des ehemaligen Pfarrhauses und Jugendheims investiert. Das Elisabethenhaus in der Michaelsbergstraße wurde zwischenzeitlich von der Kirchengemeinde verkauft. Ein Investor plant dort die Erstellung von Reihenhäusern.

Gleich an mehreren Stellen wird damit in Untergrombach neuer Wohnraum entstehen. Ortsvorsteher Karl Mangei erinnerte daran, dass insbesondere der der Umsetzung der beiden Projekte „Treff 3000“ und „altes Feuerwehrhaus“ Ideen aus dem Bürgerforum Oberdorf aus dem Jahr 2012 aufgriffen wurden. Weitere Wohnentwicklungsflächen hat die Stadtverwaltung außerdem im Bereich Bachstraße und Ernst-Renz-Straße identifiziert, die bei der Bürgerwerkstatt am Freitag, den 5. Mai in der Bundschuh-Halle ebenfalls in den Blick genommen werden. Unmissverständlich deutlich gemacht hat die Stadtverwaltung, dass Untergrombach als größter Stadtteil von Bruchsal noch einen gewissen Nachholbedarf bei der Anschlussunterbringung von Flüchtlingen hat. Hierzu werden dringend noch ca. 6-7 Wohnungen benötigt.

Quelle:                Landfunker Logo

 

 

Fernwärme kann auch aus der Nähe kommen

Bild zu / Fernwärme kann auch aus der Nähe kommenDass man auch alte Gebäude sinnvoll und zukunftsträchtig mit modernen Heizsystemen ausstatten kann beweist die neue Anlage in der alten Michaelbergschule in Untergrombach. In diesem Gebäude, das nach einer Generalsanierung die Verwaltungsstelle, den katholischen Kindergarten St. Elisabeth und eine Außenstelle der MuKs beherbergt, wurde eine kombinierte Gas/Pelletheizung als zentrale Heizanlage eingebaut.

Die Sanierung der Heizung wurde von den Stadtwerken Bruchsal in Auftrag gegeben, das nebenan liegende Jugendheim und das Pfarrhaus sind durch Fernwärmeleitungen an das System angeschlossen. Die Heizungsanlage wäre in der Lage, das ganze Areal mit Heizenergie zu versorgen, bestätigt Willi Guth, Leiter Bau und Vermessungsamt, den Anwesenden bei einem Vor-Ort-Termin am 19. April, allerdings müsse man dann entsprechend öfter für Nachschub an Pellets sorgen. „Zukunftsmusik bei dieser Art von Energiegewinnung ist, dass man eventuell irgendwann auch die Holzabfälle aus dem eigenen Stadtwald verheizen könnte“, sagte Willi Guth zum Thema Nachschubversorgung. Die momentan vorrätige Menge von 18 Tonnen Pellets entspräche 9000 Liter Heizöl, verdeutlichte Willi Guth die Energiemenge.

„Wir haben hier eine Win-Win Situation“, stellte der Stadtwerke-Geschäftsführer, Armin Baumgärtner fest, „die Stadtwerke Bruchsal stellen mit ihrem Unternehmensverbund über die EWB (Energie- und Wasserversorgung Bruchsal) die Energie zur Verfügung und rechnen auch direkt mit den jeweiligen Abnehmern ab, die Stadt Bruchsal ist ganz normaler Kunde, damit werden Unterhaltskosten gespart und die Stadtwerke Bruchsal haben durch das Contracting eine jahrelange, planbare Kundenbeziehung. Gleichzeitig leistet man durch die CO2 Einsparung von 56000 kg/a auch noch einen beträchtlichen Beitrag zur Öko-Bilanz. Eine Erweiterung, um die umliegenden Gebäude zu beheizen, wäre jederzeit denkbar, merkte Armin Baumgärtner noch an.

„Ich bin überrascht, wie klein die reine Heizanlage tatsächlich ist“, sagte die Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, wobei natürlich das Pelletlager bei dieser Betrachtung außen vor blieb. Bei der Begehung in Untergrombach zeigte sie sich sehr zufrieden über die Tatsache, dass man sich auch bei der Sanierung des Sportzentrums in Bruchsal, in der Bahnstadt und bei der Sanierung im Weidenbusch für Fernwärme entschieden hätte. Durch die ausgelagerte Heizungsanlage spare man bei der wohnwirtschaftlichen Nutzung kostbaren Wohnraum, die sonst erforderlichen Flächen für die Heiztechnik können so zu anderen Zwecken genutzt werden.

Der Ortsvorsteher Karl Mangei und seine Stellvertreterin Barbara Lauber, waren sichtlich stolz auf die gelungene Renovierung des ganzen Ensembles rund um die ehemalige Michaelsbergschule. „Die Einbindung von örtlichen Handwerkern ist besonders erfreulich. Die Fertigstellung des Gemeindesaales der Pfarrei Sankt Cosmas und Damian wird bald den harmonischen Abschluss bilden. Der Prozess Oberdorfentwicklung in Untergrombach wurde hier erfolgreich weitergeführt“, sagte Karl Mangei.

Quelle:                Landfunker Logo

 

Lärmaktionsplan Ergebnisse für Untergrombach

Maßnahmen zur Lärmminderung im Straßenverkehr

In dunkelgrüner Farbe sind die Bereiche markiert, die auf 30 km/h reduziert werden sollen.

Diese sind in den Lärmschwerpunkten in Untergrombach auf der B 3 (gesamte Ortsdurchfahrt)

sowie K 3501/ B 3 bis Joß-Fritz-Straße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maßnahmen Schienenverkehrslärm, Lärmschutzwand 2m Höhe Untergrombach

Lärmschutzwand, östlich der Schienenachse (Bestand) Tullastraße bis Im Weier 1.155 m

Lärmschutzwand, westlich der Schienenachse zwischen TC BW Untergrombach und K 3501 ca. 770 m

aus :

Lärmaktionsplanung Bruchsal

http://www.bruchsal.de/,Lde/Home/Politik_Rathaus/Laermaktionsplanung.html

 

 

 

Bürgerbeteiligung

... mehr Transparenz durch „Trialog“ zwischen Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung!

 

Bürgermitwirkung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kommunalpolitik. Wenn Bürgerinnen und Bürger sich aktiv in kommunalpolitische Fragen einbringen, Anregungen und Impulse geben, findet gelebte Demokratie statt. Die Stadt Bruchsal hat deshalb in den vergangenen Jahren verstärkt ihre Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse mit einbezogen. Ebenso liegt uns eine transparente Informationspolitik am Herzen, denn diese trägt zu einem guten Vertrauensverhältnis im „Trialog“ zwischen Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung bei.

Informationen zu aktuellen Bürgerbeteiligungsprozessen finden Sie hier:

 

Bürgerdialog "Bruchsal wächst! Wohnen und Zusammenleben"

 

Bruchsal prosperiert und wächst! Daraus ergeben sich Herausforderungen und Chancen, die es in Zukunft zu gestalten gilt. Auf welche Weise und in welche Richtung sich Bruchsal entwickeln soll möchte die Stadtverwaltung im Rahmen eines breit angelegten Konsultationsverfahrens mit den Bürgerinnen und Bürger besprechen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen „Wohnen und Zusammenleben“.
Näheres zum Ablauf und zu den Inhalten erfahren Sie hier.

 

Auch künftig wollen wir diesen Weg der Transparenz und Bürgermitwirkung gemeinsam mit Ihnen weiter gehen.
Bei Fragen und Ideen können Sie sich gerne an die städtische Koordinationsstelle für Bürgermitwirkung wenden:

Stadt Bruchsal
Hauptamt, Abt. Bürgerdienste
Alexandra Geider
Kaiserstraße 66
76646 Bruchsal

alexandra.geider@bruchsal.de
Telefon: 07251/79-373


 


Bereits durchgeführte Beteiligungsprozesse für Bruchsal, Untergrombach, Büchenau:

Quelle: Stadt Bruchsal Bürgerbeteiligung  

 


 

 

TV Umfrage Wo drückt denn der Schuh ?

Umfrage 2015 von Kraichgau TV auf dem Joss Fritz Fest:

Wo drückt der Schuh in Untergrombach?

Zum Film auf KraichgauTV klicken >>

 

Auszug aus der Hauptsatzung der Stadt Bruchsal

Diese Hauptsatzung tritt am 1. November 2016 in Kraft. Zum gleichen Zeitpunkt tritt die bisherige Hauptsatzung vom 11. April 1995 mit ihren Änderungen außer Kraft.

VI. Ortschaftsverfassung

§ 12 Bildung und Zusammensetzung der Ortschaftsräte

(1) In den Ortschaften (§ 1 Abs. 2) werden Ortschaftsräte gebildet.

(2) Die Zahl der Ortschaftsräte beträgt

in der Ortschaft Büchenau 10 Mitglieder in der Ortschaft Heidelsheim 12 Mitglieder in der Ortschaft Helmsheim 10 Mitglieder in der Ortschaft Obergrombach 10 Mitglieder in der Ortschaft Untergrombach 12 Mitglieder

§ 13 Zuständigkeit des Ortschaftsrats

(1) Der Ortschaftsrat hat die örtliche Verwaltung zu beraten (§ 70 Abs. 1 Satz 1 GemO).

(2) Der Ortschaftsrat ist zu wichtigen Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen, rechtzeitig vor der Entscheidung der zuständigen Gremien der Stadt zu hören (§ 70 Abs. 1 Satz 2 GemO).  

(3) Gegenstand der Anhörung sind die wichtigen Angelegenheiten, die erhebliche Auswirkungen auf das örtliche Gemeinschaftsleben haben und für den Bereich der Ortschaft von besonderer Bedeutung sind. Ganz konkrete, die Belange der Ortschaft in spezieller Weise berührende Auswirkungen müssen festzustellen sein. Dies ist insbesondere gegeben bei:

1. Veranschlagung der Haushaltsmittel,

2. Feststellung der Schlussabrechnung für Bauvorhaben,

3. Ausgestaltung, Änderung und Aufhebung der örtlichen Verwaltung,

4. Ausgestaltung, Änderung und Aufhebung von Bauleitplänen einschließlich vorhabenbezogener Bebauungspläne sowie die Durchführung von Bodenordnungsmaßnahmen und der Erschließung sowie städtebauliche Sanierungsmaßnahmen nach dem Baugesetzbuch,

5. Planung, Errichtung, Änderung und Aufhebung öffentlicher Einrichtungen

6. Verkehrsplanung, insbesondere Gemeindestraßen und Wirtschaftswege sowie Brücken und Wasserläufe,

7. Erlass, Änderung und Aufhebung von Ortsrecht, die Stadtteile betreffend,

8. Feuerwehrwesen, die jeweilige Abteilung betreffend,

9. Jagdverpachtung und Verpachtung der Fischerei und Weiderechte,

10. Festsetzung von Abgaben und Tarifen, sofern sie nicht für die Gesamtstadt gelten,

11. Veräußerung und Erwerb von Grundeigentum im Rahmen der Dorfentwicklung sowie bei der Ansiedlung immissions- und emissionsrelevanter Industriebetriebe,

12. Beeinträchtigung oder Auswirkungen bei sonstigen Angelegenheiten, z.B. überörtlicher Verkehrsplanung, Emissions- und Immissionsbelange,

13. Benennung von Straßen, Wegen und Plätzen,

14. Städtepartnerschaft.

(4) Der Ortschaftsrat hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen

(§ 70 Abs. 1 Satz 3 GemO). Dabei muss es sich im Gegensatz zu § 70 Abs. 1 Satz 2 GemO nicht um wichtige Angelegenheiten handeln.

§ 14 Ortsvorsteher/in

(1) Für die Ortschaften werden Ortsvorsteher/innen bestellt. Der/die Ortsvorsteher/in ist Ehrenbeamte/r auf Zeit. Der/Die Ortsvorsteher/in und ein oder mehrere Stellvertreter/innen werden nach der Wahl der Ortschaftsräte vom Gemeinderat der Stadt Bruchsal auf Vorschlag des Ortschaftsrats aus dem Kreis der zum Ortschaftsrat wählbaren Bürger/innen, die Stellvertreter/innen aus der Mitte des Ortschaftsrats gewählt (§ 71 Abs. 1 GemO).

(2) Der/Die Ortsvorsteher/in vertritt den/die Oberbürgermeister/in ständig beim Vollzug der Beschlüsse des Ortschaftsrats und bei der Leitung der örtlichen Verwaltung (§ 71 Abs. 3 GemO).

(3) Der/Die Ortsvorsteher/in ist Vorsitzende/r des Ortschaftsrats (§ 69 Abs. 3 GemO).

(4) Sofern der/die Ortsvorsteher/in nicht gleichzeitig Mitglied des Gemeinderats der Stadt Bruchsal ist, kann er/sie an den Verhandlungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse mit beratender Stimme teilnehmen (§ 71 Abs. 4 GemO).

§ 15 Örtliche Verwaltung

In den einzelnen Ortschaften wird je eine örtliche Verwaltungsstelle eingerichtet.

VII. Schlussbestimmungen

§ 16 Inkrafttreten

Diese Hauptsatzung tritt am 1. November 2016 in Kraft. Zum gleichen Zeitpunkt tritt die bisherige Hauptsatzung vom 11. April 1995 mit ihren Änderungen außer Kraft.

 

Einschleifung der S31/32 in die Karlsruher Innenstadt


Bericht BNN vom 3. Juni 2019

Auszug aus der Netzkonzeption 2020/2030 KVV Neubaustrecken zur besseren Anbindung/Erschließung:

Einschleifung der S31/S 32 (BMO- Bahn) in die Innenstad t in Höhe des Otto-Dullen ­kopf-Parks, um das Karlsruher Modell zu vervollständigen.

Wiederaufnahme der alten Idee, die nicht zu Lasten einer schnellen Verbindung zwischen dem Bf Durlach und dem Hbf Karlsruhe gehen darf.

Quelle: Netzkonzeption 2020 / 2030 – Abschlussbericht VBK | AVG | KVV

 

 

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