Antisemitismusbeauftragter Blume zu Gast bei der SPD

Veröffentlicht am 23.10.2023 in Veranstaltungen

Am Montag war der Antisemitismusbeauftragte von Baden-Württemberg, Michael Blume, bei uns in Bruchsal-Untergrombach zu Gast, für ein Plädoyer zur Sensibilisierung für den Umgang mit Antisemitismus.

Vor etwa 70 Anwesenden zeigte Blume die Ursprünge des Antisemitismus auf, die in den Wurzeln des Judentums als der ersten alphabetisierten und gebildeten Religion der Welt liegen, was seitdem überall auf der Welt für Argwohn und die Verbreitung von Verschwörungsmythen gegen Juden gesorgt hat - selbst dort, wo es weit und breit gar keine Juden gibt.

Auch beschrieb Blume den Unterschied zwischen Dualisten und Monisten, in dem Dualisten die Welt in Gut und Böse einteilen und den Juden als Ausdruck des Antisemitismus die Rolle des bösartigen Feindbilds zuweisen, während Monisten für eine semitische Weltanschauung einer freiheitlichen, rechtstaatlichen und gebildeten Gesellschaft eintreten, in der jeder Mensch gleich viel wert ist.

Das Judentum und der Semitismus sind also die ersten Vorreiter unserer modernen toleranten und progressiven Gesellschaft! Umso elementarer ist es für uns, dieses Kulturgut und seine Vertreter zu beschützen und voll und ganz an der Seite Israels zu stehen!

Auf die aktuelle Lage ging Blume mit seiner breiten Erfahrung aus der Region ein und verdeutlichte, dass die palästinensische Bevölkerung sich ebenso wie die israelische nach Frieden sehnt. Dem Terrorregime der Hamas sprach er jegliche Legitimation ab, für die Palästinenser zu sprechen. Es müsse mit allen Kräften ein möglichst gemeinsamer Weg aus der Katastrophe gefunden und in Zukunft wieder aufrichtig an einer Zweistaaten-Lösung gearbeitet werden.

Auch die Lage innerhalb Deutschlands kam zur Sprache: Blume forderte jeden der Anwesenden im Saal dazu auf, sich zivilgesellschaftlich und politisch zu engagieren. Nur so könne man gegen Anfeindungen und Verschwörungserzählungen einstehen. Gleichzeitig mahnte er konservative Kräfte vor dem großen historischen Fehler, Extremisten einzubeziehen und so vermeintlich mäßigen zu wollen. Mit Blick auf unsere Jusos in der ersten Reihe war Blume sich sicher, dass auch in der Zukunft für die Demokratie und die semitische Toleranz gesorgt ist.

In der anschließenden Fragerunde waren sich alle einig, für diese uralten Werte einzustehen - die sich schon im Alten Testament in dem Regenbogen als dem schönsten Symbol der Toleranz manifestieren - und sprachen sich vielfach für einen guten Dialog unter den Religionsgemeinschaften in Deutschland und einen glaubensübergreifenden, bildenden Religions-Ethikunterricht aus. Als Chance für die Gesellschaft! Denn die Verbannung von Religion ins Privatleben, so zeigen weltweit viele Beispiele, hat Probleme nicht lösen können.

Herzlichen Dank an Alexandra Nohl und die Jusos Bruchsal für die Organisation dieser aufschlussreichen Veranstaltung! Die beeindruckenden Erkenntnisse luden uns auch nach dem eigentlichen Ende noch zu vielen Diskussionen mit Herrn Blume ein, für die er in seiner empathisch, humorvollen Art gerne bereitstand.

 

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Ste. Marie-aux-Mines ist seit dem 12.07.1989 Partnerstadt von Bruchsal. Sie hat rund 6.000 Einwohner und liegt im Elsass am Fuße der Vogesen. Vorwiegend mit dem Stadtteil Untergrombach ist die Partnerstadt verbunden. Dies hat auch einen besonderen Hintergrund: In den siebziger Jahren wurde von Bruchsaler Soldaten begonnen, einen verfallenen Soldatenfriedhof am Stadtrand herzurichten, auf dem über 1.000 deutsche Soldaten begraben liegen. Vorwiegend Untergrombacher Vereine festigten über Jahre die Freundschaft, die anlässlich der 1200-Jahr-Feier von Untergrombach (1989) zur offiziellen Partnerschaftsunterzeichnung führte. Aufgrund der Nähe (200 km) und der guten Verständigungsmöglichkeiten ist Ste. Marie-aux-Mines auch ein sehr schönes Ausflugsziel.

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