Mittelanmeldung der SPD-Fraktion im Ortschaftsrat Untergrombach für den Haushalt 2025 der Stadt Bruchsal

Veröffentlicht am 02.10.2024 in Aktuelles

„Die ganze Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht dazu da ist, das Leben der Menschen etwas leichter zu machen“

Bundeskanzler Willy Brandt.

Das Leben der Menschen vor Ort leichter zu machen, konkret zu verbessern, ist Ziel unserer kommunalpolitischen Arbeit. Dafür braucht es Mittel aus dem städtischen Haushalt. Im Folgenden finden Sie unsere Punkte für die Mittelanmeldung 2025. Mit diesen Vorschlägen hoffen wir, das Leben in unserem Ort etwas leichter zu machen und unseren Ort attraktiver zu gestalten:

Kinder und Jugendliche

  • Erweiterung der Joss-Fritz-Schule um den akuten Platzmangel in der Grund- und Realschule zu beheben. Der angedachte Neubau soll so schnell wie möglich realisiert, die entsprechenden Mittel im Haushalt eingestellt werden.
  • Längere Öffnungszeiten im Jugendtreff und bessere Personalausstattung. In Zeiten, die Demokratie sehr herausfordern, brauchen gerade Jugendliche gute Ansprechpartner und Orte, an denen sie sich treffen können. Hier leistet unser Jugendtreff eine gute Arbeit, die wir weiter fördern wollen.
  • Bau einer Rundbahn auf dem „TSV-Sportplatz“ für Schul- und Vereinssport. Eine langjährige Forderung der SPD-Fraktion, um Schul- und Vereinssport attraktiver zu machen.
  • Um ein ausreichendes Angebot auch für unsere kleinsten Untergrombacher bereitzustellen, bitten wir um Prüfung, ob das TigeR Angebot noch ausreicht um gegebenenfalls bei Bedarf eine Erweiterung zu veranlassen.
  • Attraktivierung der Spielplätze, z. B. durch zusätzliche Spielmöglichkeiten mit Wasser, Spielgeräten für ältere Kinder, Schaffung von Ruhemöglichkeiten im Schatten. Hierzu regen wir eine konkrete Begehung an, um die entsprechenden Aspekte zu sammeln.

Verkehr

  • Sollte die Güterbahntrasse Rotterdam-Genua Untergrombach betreffen, geht dies nur mit bestmöglichem Lärmschutz. Diese Forderung müssen wir in allen Debatten darüber klar erheben.
  • Überdachte Wartehäuschen und Sitzgelegenheiten an allen Bushaltestellen sollen sukzessive geschaffen werden. 
  • Bessere Ausschilderung von Radwegen ließe sich ohne großen Aufwand realisieren.
  • Es ist gut, dass wir jetzt die Fahrradreparaturstation am Bahnhof haben. Es bräuchte jedoch auch noch öffentliche Ladesäulen für Elektrofahrräder. Außerdem fordern wir weitere Ladesäulen für Elektroautos.
  • Am Bahnhof sollte eine digitale Anzeige für die Busabfahrten die Fahrgäste in Echtzeit informieren. Weitere abschließbare Fahrradboxen wären wünschenswert.
  • Da inzwischen häufiger Züge der S 3 in Untergrombach halten, wäre hier ein Wetterschutz in diesem Bereich der Bahngleise dringend notwendig.

Lebensqualität und Infrastruktur

  • Konsequente Umsetzung des Lärmaktionsplans mit den entsprechenden Schildern. Lärm macht krank.
  • Ansiedelung neuer Gewerbe- und Gastronomiebetriebe mithilfe der Wirtschaftsförderung Bruchsal. Untergrombach darf kein „Schlafdorf“ werden. Es braucht Treffpunkte.
  • Schon vor Jahren forderte die SPD die Einrichtung eines Grillplatzes mit Hütte, um mit einer Gruppe zu feiern gibt es in Untergrombach kaum Möglichkeiten. Das Grillen am Baggersee wurde untersagt, die Nutzung von Grundstücken im Grünen ist durch den Naturschutz weitestgehend unmöglich. Daher greifen wir den Vorschlag von damals wieder auf. Geeignet wäre beispielsweise am Rötzenweg, da hier Wasser und Strom verfügbar wäre.
  • Schaffung von weiterem bezahlbaren Wohnraum in Untergrombach, z. B. durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft
  • Kein Flächenverbrauch für neue Baugebiete. Innenentwicklung vor Außenentwicklung.
  • Verringerung der Verkehrsbelastung auf der B 3 durch großflächige Umleitung des Schwerlastverkehrs, hier sollte man ein Kooperation mit Weingarten angehen.

Wirtschaft und Bürgerservice

  • Besseres Leerstandsmanagement mithilfe der Wirtschaftsförderung Bruchsal
  • Belebung der Ortsmitte. Im Bereich von Heimatmuseum bis zur Drehscheibe wird die Obergrombacher Straße den Anforderungen eines Ortsmittelpunkts nicht gerecht. Wir fordern in diesem Bereich die Gehwege, die Straße, die Parkplätze, und den Fußgängerüberweg vor der Kirche sicher und zeitgemäß neu zu gestalten. Besonders der Eingangsbereich am Heimatmuseum muss für Besucher sicherer werden.
  • Erhalt der Verwaltungsstelle und Ermöglichung weiterer bürgernaher Dienstleistungen

Natur und Umwelt

  • Rundweg um den Baggersee für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen
  • Mehr Grün im Innenbereich durch einen Begrünungsplan.
  • Auf dem Michaelberg bestehen drei sehr gut frequentierte Wanderparkplätze. Um das Angebot abzurunden, sollte an den Parkplätzen Bänke mit Tisch, idealerweise mit Wetterschutz aufgestellt werden.
  • Der Wald bietet viele schöne Plätze zum Verweilen. Der Forst hat an mehreren Stellen in der Vergangenheit an solchen Plätzen einfache Bänke aus eigenem Holz aufgestellt. Leider ist diese Tradition in Vergessenheit geraten. Wir würden uns freuen, wenn der Forst diese Tradition wieder aufgreifen würde.
  • Weiterhin konsequente Pflegemaßnahmen unserer wertvollen Naturlandschaften.