SPD-Stellungnahme zum Denkort Fundamente

Veröffentlicht am 29.07.2021 in Fraktion

Anja Krug für die SPD-Fraktion 

Wie soll es mit dem Gelände der ehemaligen Synagoge in Bruchsal weitergehen? Das Konzept zum „Denkort Fundamente“ ist ein äußerst reflektiertes und trägt vielen Interessen Rechnung.

Ein architektonisch ansprechendes Gebäude, in dem Begegnung, Diskurs und zeitgemäßes Erinnern stattfindet, wäre aus Sicht der SPD ein Gewinn für Bruchsal. Angesichts des geschichtsträchtigen Ortes, an dem Geschichte und Leben einst gewaltsam ausgelöscht werden sollten, ist die Möglichkeit zur Demokratiebildung authentisch und lebendig – genau das, was die damaligen Täter abgelehnt hätten! Austausch, Bildung und Kontroversen – das braucht unsere Zivilgesellschaft! 

Wir halten den Vorschlag, in einem Gebäude Bildungsarbeit und Erinnerung zu ermöglichen für sehr gut. Die HLA würde an einem Standort ohne trennende Straße konzentriert.

Wünschenswert wäre aus unserer Sicht, dass die dort entstehenden Räumlichkeiten auch für die Bruchsaler Zivilgesellschaft für Sitzungen und Treffen nutzbar gemacht werden können. Damit ein Haus entsteht, in dem Leben und Begegnung niederschwellig möglich ist. Gerne auch mit einer ergänzenden gastronomischen Nutzung. 

Jetzt gilt es die Akteure, die im Konzept vorgesehen sind, zusammenzubringen, um konkreter planen zu können. Es müssen Geldgeber gefunden und eine Architektur entwickelt werden, die der besonderen Bedeutung des Ortes Rechnung trägt. 

Wir können als Bruchsaler*innen sehr stolz darauf sein, dass sich so viele Menschen mit Vorschlägen eingebracht haben. Selbstverständlich kann nicht jede Idee umgesetzt werden. Der Vorschlag der Oberbürgermeisterin vereint aber die Wünsche vieler, die sich am Wettbewerb beteiligten. Ein angemessenes Gedenken, Bezug zu Bildung und die Möglichkeit der Begegnung waren in vielen der Entwürfe gewünscht. 

Es ist ein großes Glück, dass sich die Nachfahren der Opfer des Holocaust so fair und offen in den Prozess einbringen. Selbstverständlich sind sie uns gute Ratgeber*innen im Entscheidungsprozess, da sie Perspektiven einbringen, die über das hinausgehen, was wir als Gemeinderätinnen wissen und beurteilen können. Daher gibt die Petition wertvolle Impulse und ist eine Geste der Versöhnung, mit der Zukunft gemeinsam gestaltet werden soll. 

Unser Dank gilt dem Förderverein des Hauses des jüdischen Lebens in Baden, der wertvolle Impulse gesetzt hat. 

Mit der Unterstützung des Landes Baden-Württemberg hoffen wir, ein Leuchtturmprojekt für Bruchsal und seine Bürgerinnen und Bürger entwickeln zu können. 

Wir freuen uns als SPD-Fraktion die weitere Entwicklung des geschichtsträchtigen Ortes der ehemaligen Bruchsaler Synagoge im konstruktiven Dialog mit den Akteuren und großem Respekt vor der sensiblen Aufgabe mitzugestalten. Allen Akteur*innen wünschen wir bestes Gelingen. Bauen wir auf diesen Fundamenten einen Ort des Lebens uns Lernens.

 

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Ste. Marie-aux-Mines ist seit dem 12.07.1989 Partnerstadt von Bruchsal. Sie hat rund 6.000 Einwohner und liegt im Elsass am Fuße der Vogesen. Vorwiegend mit dem Stadtteil Untergrombach ist die Partnerstadt verbunden. Dies hat auch einen besonderen Hintergrund: In den siebziger Jahren wurde von Bruchsaler Soldaten begonnen, einen verfallenen Soldatenfriedhof am Stadtrand herzurichten, auf dem über 1.000 deutsche Soldaten begraben liegen. Vorwiegend Untergrombacher Vereine festigten über Jahre die Freundschaft, die anlässlich der 1200-Jahr-Feier von Untergrombach (1989) zur offiziellen Partnerschaftsunterzeichnung führte. Aufgrund der Nähe (200 km) und der guten Verständigungsmöglichkeiten ist Ste. Marie-aux-Mines auch ein sehr schönes Ausflugsziel.

Freundeskreis Untergrombach/Ste. Marie-aux-Mines e.V.

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