Stellungnahme der SPD-Fraktion zur Bahnstadt – Weitere Entwicklung im Baufeld 5

Veröffentlicht am 27.11.2019 in Fraktion

Karl Mangei für die SPD-Fraktion

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, meine Damen und Herren!

Das Baufeld 5 der Bahnstadt war bisher als Mischgebiet vorgesehen. Also im wesentlichen Wohnen und Gewerbe. Jetzt bietet sich in diesem Baufeld eine Entwicklungschance mehr Wohnungsbau, vor allem aber auch mit mehr sozialem Wohnungsbau. Dies erfordert die Weiterentwicklung unserer bisherigen Planungsüberlegungen im Masterplan für die Bahnstadt. Die neuen Überlegungen und Pläne zeigen unserer Meinung nach in die richtige Richtung:

Wir haben einen hohen Bedarf nach sozialem Wohnen in unserer Stadt. Und wir werden über Jahre hinweg noch viele Anstrengungen unternehmen müssen, um die notwendigen bezahlbaren Wohnungen zu schaffen.

Wir finden, dass hier eine interessante Planung vorgestellt wurde, mit verschiedenen Wohnmöglichkeiten, auch mit betreuten Wohnformen sowie Service-Angebote und Flächen für die Wohlfahrtsverbände.

Die städtebauliche Idee der kompakten Bebauung mit begrüntem Innenhof finden wir als sehr gelungen.

Wir stimmen deshalb der Neu-Aufstellung des B-Plans Baufeld 5 zu.

Wir legen aber auch größten Wert darauf, dass die vom Investor vorgetragenen Überlegungen und Vorstellungen – im Falle eines Verkaufs – vertraglich so festgehalten werden, dass zukünftig keine Abweichungen von den uns vorgetragenen konzeptionellen Ideen. Insbesondere Einbeziehung von Sozialträgern, sowie die Errichtung von 62 Sozialwohnungen.

Wir freuen uns, dass für das Baufeld eine Quote von 40% Sozialwohnungen erreicht wird. Das entspricht unseren Forderungen, wir wollen eine Quotierung für Sozialwohnungen bei allen zukünftigen Wohnprojekten in der Stadt. 

Ich möchte die Gelegenheit nützen um an dieser Stelle auch noch ein paar grundsätzliche Worte zur Entwicklung der Baustadt zu sagen:

Mit den  heute vorliegelegten Plänen (für das Baufeld 5 und auch die Perspektive für den Bereich im Norden, den wir im nächsten TO-Punkt besprechen werden,  ebenso mit den im letzten TO-Punkt dargestellten zukünftigen Entwicklung des Bahnhofsvorplatzes, haben wir jetzt erstmals ein ganz konkrete Bild davon, wie unsere Bahnstadt am Ende aussehen wird.

Ich stelle fest: wir sind auf einem guten Weg. Wir haben im Laufe der letzten über 10 Jahre – seit dem Kauf des Geländes durch die Stadt - mehr aus diesem Gelände herausgeholt, als irgendjemand erwartet hat. Wir haben mehr Wohnungen (insgesamt für über 1000 neue Bewohner), eine neue Sporthalle, ein neues Feuerwehrhaus, das neue Landratsamt, ein Studentenwohnheim, ein Parkhaus, bald ein weiteres. Wir bekommen jetzt mit der heutigen Planung 62 neue Sozialwohnungen und – im Norden entsteht Raum für neue innovative Arbeitsplätze.   ….und vieles mehr!

Wir haben in Deutschland, gerade auch bei uns in BW, und speziell hier im prosperierenden Ballungsgebiet eine große Wohnungsnot und wir haben heute auch die Aufgabe mehr denn je unsere Umwelt und die Natur auf unserer Gemarkung zu schützen.

Alleine in BW fehlen immer noch 140.000 Wohnungen. Durch die Entwicklung der gesamten Bahnstadt – in den letzten Zehn Jahren – werden hunderte von neuen modernen Wohnungen entstehen oder sind schon gebaut oder sogar schon bezogen.

Wenn wir – hier einen Beitrag dazu leisten wollen, dass neuer Wohnraum entsteht, aber wir auch gleichzeitig nicht wollen, dass die ganze Natur um uns herum zugebaut wird, dann ist ein großes innerstädtisches Entwicklungsprojekt, wie unsere Bahnstadt ein ganz großer Wurf. Wohnungsbaupoltisch wie auch städtebaulich und ökologisch! Nach dem Prinzip – Innenentwicklung vor Außenentwicklung!  Und das ist einer der ganz großen Pluspunkte der Bahnstadt.

Weil ja hier in Bruchsal gerne an der Bahnstadt rumgenörgelt wird, will ich dies auch ganz ausdrücklich einfach und positiv formulieren:  

Die Entwicklung der Bahnstadt ist eine große Erfolgsgeschichte für unsere Stadt. Aber auch eine Riesenaufgabe, die bisher mit hohem Einsatz aller Beteiligten sehr gut gemeistert wurde. Dafür an dieser Stelle einmal ein ganz großes Lob und ein Dankeschön an alle, die engagiert für die Entwicklung der Bahnstadt arbeiten. Von der Oberbürgermeisterin und dem Bürgermeister bis hin zu allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den beteiligten Ämtern. Besonders natürlich das Bauamt und das Stadtplanungsamt. Vielen Dank für dieses Engagement!

Zurück zur Vorlage, wir stimmen zu und freuen uns auf die Realisierung der vorgestellten Planungen.

Karl Mangei, 26.11.2019

 

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