Stellungnahme zur Rechtsverordnung für den Baggersee in Untergrombach

Veröffentlicht am 02.04.2021 in Fraktion

Anja Krug für die SPD-Fraktion

Wenn man ein Lernfeld sucht, um möglichst viele kommunalpolitische Aspekte zu erklären, eignet sich der Baggersee in Untergrombach hervorragend: Naturschutzrechtliche Belange u. a. für den auf der „Roten Liste“ stehenden Eichenheldbock, Parkraumbewirtschaftung, Abfallentsorgung, Schutz von Anwohnenden, Sicherheitsaspekte für Badende, Belange von Joggenden und Tauchenden, Ausweisung und Ertüchtigung von Spazierwegen – die Liste ließe sich fortsetzen.

Der vergangene Sommer hat die Grenzen der bisherigen Nutzungsordnung aufgezeigt. Es gab eine Vielzahl an Nutzungskonflikten, für die jetzt mit der neuen Rechtsverordnung konstruktive Lösungen erarbeitet wurden. Das Ziel hierbei ist es, eines der attraktivsten Naherholungsgebiete auf Bruchsaler Gemarkung so zu gestalten, dass möglichst viele Nutzergruppen dieses friedlich und mit Respekt vor der wertvollen Natur genießen können.

Aus Sicht der SPD-Fraktion gelingt dies mit der neuen Rechtsverordnung. Zu einzelnen Aspekten, die sich hoffentlich positiv auswirken werden:

  • Das Grill- und Shishaverbot ist aus unserer Sicht eine klare Konsequenz aus der latent vorhandenen Waldbrandgefahr. Allerdings ist uns bewusst, dass es für Menschen, die keine Möglichkeit haben zu Hause zu grillen, Möglichkeiten braucht, diesem Vergnügen legal an geeigneter Stelle nachzugehen. Hier verweisen wir auf unseren Antrag zur Ausweisung eines Grillplatzes.
  • Die Ausgabe von Taucherkarten sowie ein Verbot kommerzieller Nutzung durch Tauchschulen trägt der Tatsache Rechnung, dass der See nur eine begrenzte Anzahl von Nutzern gut verkraftet. Wir sind froh, dass hier mit den im badischen Tauchverband organisierten Tauchenden ein fairer Dialog begonnen wurde und hoffen auf weiterhin gutes Miteinander.
  • Die Anhebung der Parkgebühren tragen wir nach vielen Jahren gleichbleibender Beträge mit, da sich in dieser Zeit eben auch andere Infrastrukturkosten faktisch erhöht haben und wir außerdem die Gäste des Baggersees anregen wollen zu Fuß oder mit dem Rad zum See zu kommen.
  • Angemessen abgewogen wurden die Interessen der Badenden mit denen der Gassigehenden dahingehend, dass die Hunde künftig während der Badesaison nicht mehr die Liegewiese nutzen dürfen. Hier bitten wir jedoch für Ortsunkundige ein Schild aufzustellen, dass den Weg um den See weist.
  • Erfreulich ist, dass die Björn-Steiger-Stiftung die Aufstellung einer Notrufsäule finanzieren wird. Herzlichen Dank dafür.

Im Hinblick auf die kommende Badesaison bitten wir darum, die neue Rechtsverordnung rasch mit Schildern bekanntzumachen. Außerdem fordern wir, dass insbesondere die Mitarbeitenden des Sicherheitsdiensts und im Kassenbereich klar auf die neuen Regeln hingewiesen werden, um bei möglichen Konflikten informiert zu sein. Unser herzlicher Dank gilt den Freiwilligen der DLRG, die seit Jahren wertvollen Dienst am Baggersee Untergrombach tun.

Wir hoffen, dass es mit der neuen Rechtsverordnung gelingt, Interessenskonflikte künftig abzumildern. Der herzliche Dank der SPD-Fraktion gilt allen, die an der neuen Rechtsverordnung mitgewirkt haben!

 

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Ste. Marie-aux-Mines ist seit dem 12.07.1989 Partnerstadt von Bruchsal. Sie hat rund 6.000 Einwohner und liegt im Elsass am Fuße der Vogesen. Vorwiegend mit dem Stadtteil Untergrombach ist die Partnerstadt verbunden. Dies hat auch einen besonderen Hintergrund: In den siebziger Jahren wurde von Bruchsaler Soldaten begonnen, einen verfallenen Soldatenfriedhof am Stadtrand herzurichten, auf dem über 1.000 deutsche Soldaten begraben liegen. Vorwiegend Untergrombacher Vereine festigten über Jahre die Freundschaft, die anlässlich der 1200-Jahr-Feier von Untergrombach (1989) zur offiziellen Partnerschaftsunterzeichnung führte. Aufgrund der Nähe (200 km) und der guten Verständigungsmöglichkeiten ist Ste. Marie-aux-Mines auch ein sehr schönes Ausflugsziel.

Freundeskreis Untergrombach/Ste. Marie-aux-Mines e.V.

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