Willkommen bei der SPD Untergrombach

Verantwortung und Augenmaß

Immer mehr Menschen stecken sich mit dem Coronavirus an. Bund und Länder haben sich nun auf ein neues, gezieltes Anti-Corona-Konzept für den Herbst und Winter geeinigt.

 Ein Überblick über die neuen Regeln.

Corona-Regeln: Was gilt in meinem Bundesland?

Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitgehend in eigener Verantwortung über Einschränkungen oder aber die Lockerung von Auflagen entscheiden. Hier der aktuelle Stand in den Ländern in ausgewählten Lebensbereichen. Ein Überblick.

 

Helfen oder Unterstützung erhalten in Untergrombach

"Der FC Germania 07 Untergrombach kauft für Euch ein!"

Täglich zwischen 10 und 15 Uhr werden Bestellungen unter der Telefonnummer 07257/9256538 aufgenommen. Die Einkäufe werden in den Untergrombacher Geschäften eingekauft und an vorerst zwei Wochentagen in der Zeit von 18:30 bis 20 Uhr ausgeliefert (vorerst dienstags und freitags).

Die Kirchengemeinde unterstützt dabei, zwischen den freiwilligen Helferinnen und Helfern und den Hilfesuchenden zu vermitteln.
Sie möchten unterstützen, wollen Helferin/Helfer werden?
Oder brauchen Sie Unterstützung? 

Wenden Sie sich an Pfarrer Fritz unter folgender Nummer: 0174/ 9226930.

Wissenswertes rund um Corona

Informationen zur aktuellen Entwicklung

des Corona-Virus in Bruchsal

 

 

 

15.10.2020 in Gemeindenachrichten

Erster Schritt zum neuen Kindergarten in Untergrombach – Bebauungsplanverfahren eingeleitet

 
Beispielhafte Darstellung des neuen KIGA in der Ernst - Renz - Straße Bild SPD Ugb

Einstimmig stimmte der Untergrombacher Ortschaftsrat in seiner Sitzung am 14. Oktober für die Einleitung des Bebauungsplansverfahrens auf dem Gelände „Alter Sportplatz“ in der Wittumstraße. Dort soll nach dem Willen des Ortschaftsrat der dringend nötige weitere Kindergarten für Untergrombach entstehen. Für die SPD-Fraktion nahm Ortschaftsrätin Anja Krug Stellung:

Wir freuen uns, dass mit dem Bau eines weiteren Kindergartens in Untergrombach der Mangel an Betreuungsplätzen beseitigt wird. Daher ist es sinnvoll, mit einem beschleunigten Verfahren den Platz an der Ecke Ernst-Renz-Straße / Wittumstraße baureif zu machen. Ein erster Schritt dazu ist heute die Einleitung der Offenlage des Bebauungsplans. Die SPD-Fraktion begrüßt den von Herrn Löffler und dem Team des Stadtplanungsamtes erarbeiteten neuen Bebauungsplans, der den bisherigen Bebauungsplan aus dem Jahr 1974 ablösen wird. Wir sind uns sicher, dass die Planer von 1974 sich freuen würden, dass ihr Plan für einen der schönsten Orte der Welt – einen Kindergarten – verändert wird. So wird es wieder möglich sein, dass alle Untergrombacher Kindergartenkinder vor Ort gut betreut werden können.

Die vorliegende Planung nimmt das Gelände sinnvoll in den Blick. Die Gebäudehöhe passt sich sorgsam der Umgebung an und es wurde darauf geachtet, dass auch Bäume erhalten werden können. Das Baufenster ist sinnvoll gewählt und entspricht den örtlichen Gegebenheiten. Auf kleiner Fläche wurde hier besonders sorgsam geplant. Die künftigen zwei Vollgeschosse fügen sich in die Innenentwicklung ein. Die SPD-Fraktion bedankt sich für die umsichtige Planung und befürwortet das beschleunigte Bebauungsplanverfahren, um rasch mit dem Bau des neuen Kindergartens beginnen zu können.

29.09.2020 in Fraktion von SPD Bruchsal

Altstadträtin Helga Langrock wurde 80 - Die Fraktion gratuliert

 

39 Jahre lang setzte sich Helga Langrock als Gemeinderätin für die Bürgerinnen und Bürger in Bruchsal ein. Sie war jahrelang Mitglied des Kreistages und Stellvertreterin von Oberbürgermeister Doll und Oberbürgermeisterin Petzold-Schick. Für ihr politisches und gesellschaftliches Engagement in zahlreichen Vereinen und Initiativen, wie z. B. dem Symphonieorchester, wurde sie anlässlich ihres 80. Geburtstag gewürdigt.

21.09.2020 in Gemeindenachrichten

Lesehäuschen für Untergrombacher Kinder eröffnet

 

Die SPD Untergrombach bedankt sich recht herzlich für das schöne Lesehäuschen für Kinder und Jugendliche an der Joss-Fritz Schule. Es hat sich in Untergrombach bereits „rumgesprochen“ und wird  gut angenommen. Unser Dank gilt dem Bündnis für Familie Bruchsal und der Bürgerstiftung Bruchsal die das Projekt initiiert und finanziert haben. Ebenso danken wir den Patinnen, die das Lesehäuschen ehrenamtlich betreuen.

 

für die SPD Ortschaftsratfraktion

Heribert Gross

15.09.2020 in Stadtverband von SPD Bruchsal

Sommerfest mal anders!

 
Unsere Kandidatinnen Alexandra und Neza im Kreis der Ortsvereinsvorsitzenden

Anlässlich des 1250 Geburtstages der „Reichsstadt Heidelsheim“, lud der Stadtverband der SPD Bruchsal, dieses Jahr in Heidelsheim zum Sommerfest ein.

 

11.09.2020 in Wahlkreis

SPD nominiert Alexandra Nohl als Landtagskandidatin

 

Die Bruchsalerin Alexandra Nohl will für die SPD bei der Landtagswahl am 14. März kommenden Jahres ein Mandat im Wahlkreis 29 Bruchsal erobern und in den Landtag einziehen. Die Nominierungsversammlung der SPD Karlsruhe-Land hat die 45-Jährige am Samstag in der Waldseehalle Forst/Baden gekürt - mit 41 Ja-, zwei Nein-Stimmen.
Die Konrektorin der Dietrich-Bonhoeffer-Ganztagsgrundschule in Heidelsheim ist seit 1995 SPD-Mitglied, Gemeinderätin in Bruchsal und Kreisvorsitzende der SPD Karlsruhe-Land. Als B-Kandidat haben die Mitglieder den Forster Gemeinderat und SPD-Kreisvorsitzenden Christian Holzer (43 Ja-, keine Gegenstimme) nominiert.
In ihrer emotionalen Rede zeigte sich Alexandra Nohl bürgernah und dennoch angriffslustig beispielsweise beim Thema Bildungspolitik: "Das Kultusministerium hat in der Lockdown-Phase auf ganzer Linie versagt!" Mangelnde Kommunikation habe bei Eltern, bei Bürgerinnen und Bürgern Vertrauen beschädigt.
"Wir wollen dafür sorgen, dass Baden-Württemberg in der Bildungspolitik und auch im Klimaschutz vorankommt", rief Alexandra Nohl den anwesenden SPD-Mitgliedern zu. Außerdem müsse Sorge getragen werden, dass die Wirtschaft im Land sich trotz Corona-Pandemie weiter günstig entwickelt.

In das Wahljahr 2021 geht die Mutter zweier erwachsener Kinder mit Mut und Zuversicht. "Ich habe Hoffnung und mächtig viel Tatendrang", freut sich Alexandra Nohl und ergänzt ihre Worte liebevoll mit einem Zitat von Jean-Paul Sartre: "Es gibt schönere Zeiten - Aber diese ist unsere."

09.08.2020 in Aktuelles

Die Kunst in der Krise

 
Atrium des TKV 2020 ohne Bestuhlung Bild Kai Merten / TKV

Ungewohnte Stille – in diesem Theatersommer, der eigentlich keiner ist. Das Atrium des Theater und Kulturvereins Bundschuh ist wie ausgestorben.

Die Aktiven, die Schauspieler, die Maskenbildner, die Freiwilligen, die sich um die Kostüme, das Licht und den Ton  und das Bühnenbild kümmern und die fleißigen Helferlein beim Getränkeverkauf fühlen sich  ausgehebelt und handlungsunfähig  in der Warteschleife.

Die Mitglieder haben die Vorräte abgekauft, damit nichts „verdirbt“. Alles wirkt leer und verlassen, als hätte man die Zeit angehalten.

Wo sonst stetes Treiben herrscht, wo viele hundert Füße über die alten Pflastersteine laufen,

 wehen höchstens Steppenhexen.

Vor 30 Jahren in etlichen Arbeitsstunden mit reiner Muskelkraft liebevoll hergerichtet, ruht derzeit das Leben im Atrium mit seinen ca.  200 Sitzplätzen.

Peppone ärgert Don Camillo nicht und auch das doppelte Lottchen verkuppelt die Eltern ein anderes Mal.

 Der TKV ist die Institution in Untergrombach wenn es um liebgewonnene Feierlichkeiten wie beispielsweise St. Martin oder den Winterzauber geht.  „Corona bedingt“ muss St. Martin dieses Jahr ausfallen und auch der heiß geliebte und stark besuchte Winterzauber, quasi der „Untergrombacher Weihnachtsmarkt“, kann erstmals seit seiner Einführung nicht stattfinden, denn beim Winterzauber ist das Kuschelige und Gemütliche gerade das Besondere -  und mal so nebenbei: Mit Mund-Nasenschutz Waffeln backen oder Steaks grillen ist einfach nix.

Das trifft in diesem Jahr sicher viele im Landesverband Amateurtheater. Das Schlimme ist, die monatlichen Kosten laufen weiter. Jetzt wäre Gelegenheit Umbauten zu fertigen, alles mal so richtig zu bürsten und zu polieren

Auch der TKV hat ein Projekt in der Warteschleife:

Nach den neuen Brandschutzauflagen muss im „Theaterkeller“ ein Fluchtweg geschaffen werden.

Bis dahin dürfen keine Theaterstücke in dem gemütlichen Gewölbekeller stattfinden.  Gleich drei mögliche Optionen hat sich der TKV dazu überlegt und bereits vor 2 Jahren einen Bauantrag gestellt! Leider tut sich seitdem NICHTS. Mehrfach hat der Verein bereits nachgehakt, leider vergebens...

Mittlerweile hat sich die Politik der Sache angenommen. In der letzten Sitzung des Ortschaftsrates vor der Sommerpause, hat sich Heribert Gross, Fraktionsvorsitzender der SPD nach dem aktuellen Sachstand erkundigt. Der Bauantrag wurde - wie vom Baurechtamt gefordert - 2018 vom Theaterverein gestellt. Eine  Reaktion von zuständiger Stelle steht bedauerlicherweise bereits in der zweiten Spielsaison immer noch aus. "Eigentlich sollte man nach zwei Monaten einen Bescheid erhalten." stellte Heribert Gross bei seiner Anfrage fest. Es wäre ein wichtiges Zeichen für den durch die Krise gebeutelten Verein, wenn endlich grünes Licht vom Bauamt kommen würde.

Mit den Umbauten könnte man dann zukünftig ganzjährig Kunst anbieten und den Verein damit auch finanziell stabilisieren, schließlich ist der TKV weit über die Landkreisgrenze hinaus bekannt, ein nicht mehr weg zu denkender Teil Untergrombacher Kultur und wird regelmäßig und gerne von Vielen aus nah und fern besucht!

Karina Merten

Link zum Theater und Kulturverein: http://www.tkv-bundschuh.de/

29.07.2020 in Fraktion von SPD Bruchsal

Statement der SPD zum Jahresabschluss der Stadtwerke

 

Gerhard Schlegel für die SPD-Fraktion

Zum Stadtbus:

Die Tendenz zu besserer Wirtschaftlichkeit ist sehr zu begrüßen. 

Es werden nachfolgende verbessererungsvorschläge gemacht:

1. Ausstattung der Bushaltestellen mir mindestens einer Sitzgelegenheit

2. Prüfung ob angesichts der Teilung der weiherberglinie die Einrichtung einer Bushaltestelle am Hintereingang des Friedhofs möglich wäre. Dies aus dem Grund, weil der Fußweg durch den Friedhof für ältere Menschen sehr weit ist.

3. die Erneuerung der Busfahrten hin zu energiegünstigen und leiseren Fahrzeugen.

 

Zur ewb:

Die ewb ist professionell aufgestellt. Nur so ist es möglich auf dem hart umkämpften Energiemarkt ein derart gutes Ergebnis zu erzielen. Die ewb führt einen Gewinn von 3,4 mio. Euro an die Stadtwerke Bruchsal ab.

 

Zu den Stadtwerken:

Die Stadtwerke und damit die Stadt bruchsal nutzen dieses Geld nicht zuletzt um 3 Freibäder vorzuhalten. Was für eine Stadt der Größe Bruchsal  wahrscheinlich einzigartig ist.

Dazu 2 Schwimmbäder, eine eigene Stadtbusflotte, entkalktes Wasser, Fernwärme, bald einen Wohnmobilstellplatz und zusätzlich auch diverse Anstrengungen im Bereich der Nachhaltigkeit.

Viele Bürger partizipieren ganz selbstverständlich von dieser Infrastruktur - sind dann aber ganz selbstverständlich Kunden fremder Energieversorger - das ist keine Solidarität. 

Darum unser Appell „lass den Klick in deiner Stadt - auch hier und nicht nur beim Einzelhandel“.

 

Zum Schluss unser Dank an die Geschäftsführung und ein großer Dank an die Belegschaft, die in diesen schweren Zeiten den Busverkehr und den Betrieb aufrecht erhalten haben. 

 

Es gilt das gesprochene Wort 

27.07.2020 in Gemeindenachrichten

Unser Baggersee!

 

Am Mittwoch war es bereits Thema in der Ortschaftsratssitzung: Unser Baggersee!

 Letzten Sonntag, 19.07.2020 war der See und das angrenzende Wohngebiet völlig überfordert. Überfordert mit badefreudigen Menschen, überfordert mit Autos die Einfahrten zugeparkt hatten. Anwohner kamen nicht mehr aus ihren Grundstücksausfahrten.

Um solche Vorkommnisse zukünftig zu vermeiden hat die Stadt Bruchsal am Mittwochabend noch einen Maßnahmenkatalog beschlossen:

An den Zufahrten zum Wohngebiet der Joß-Fritz-Straße, der Max-Reger-Straße und der Einfahrt „Im Sand“ sollen „Verbot für Fahrzeuge aller Art“ Anlieger frei Schilder aufgestellt werden. Diese Schilder samt Absperrschranken wurden aufgestellt. Ergänzt durch ein Schild mit der Aufschrift „Baggersee überfüllt“ . Damit sollte die Zufahrtmenge deutlich reduziert werden. Mit dem Schild „Anlieger frei“, sollte die uneingeschränkte Zufahrt zum Edeka, den Anwohnern, den Besuchern der Eisdiele und den Vereinen gewährleistet werden.

Vor Ort bei einer Begehung gegen frühen Abend ließ sich feststellen, dass der Parkplatz am See geschlossen war, weil bereits 250 Fahrzeuge parkten. Davon waren ¾ der Autos auswärtig. Der Kassierer war nicht mehr vor Ort, dank dem Wachdienst wurde verhindert, dass anschließend weitere Autos auf den Parkplatz fahren konnten. Der Kassenwart hat gegen 15:30 Uhr das Gelände verlassen war dann nicht mehr zurückgekehrt, laut WSD (Wachdienst) hätte er an der Schranke 100 Meter weiter vorne, weitere Autos abweisen sollen.

Etliche Fahrzeuge hatten offensichtlich die Sperrung und die Beschilderung an den Einfahrtstraßen ignoriert, denn viele Fahrzeuge parkten im Wohngebiet oder auf Vereinsgelände und warteten bis 18 Uhr, um dann durch die geöffneten Barrieren fahren zu können ohne die Gebühr fürs Parken zahlen zu müssen, so äußerten sich die Wartenden!!

Zusätzlich zu den Schildern sollten bei Einfahrt ins Wohngebiet Handzettel verteilt werden. Leider gab es Samstag noch keine Handzettel, allerdings wurden neue Tafeln mit den Regulären rings um den See aufgestellt.

 Eine weitere Maßnahme sollte durch das Ordnungsamt erfolgen, nämlich dass der „ruhende Verkehr“ stärker überwacht wird. Leider kam auch das nicht zu Stande, das Ordnungsamt war nicht vor Ort zu sehen.

Der Sicherheitsdienst an den Absperrschranken hatte keine Handlungsbefugnis und auch die Sicherheitsleute, die am See für Sicherheit sorgen sollten, hatten keine eindeutigen Anweisungen. Da kamen z.B. Fragen auf wie: Dürfen Tiere auf das Gelände und wenn ja, mit Leine? Ist es verboten, eine Slackline ins Naturschutzgebiet zu spannen?

 Positive Feststellung war, dass ein kompletter Toilettenwagen vorhanden war und weitere vier Dixi-Toiletten. Die geplante Pressemitteilung im „Schwäbischen“ mit der Information, der Baggersee in Untergrombach sei überfüllt oder eine Verkehrs Mitteilung im Radio ist unseres Wissens nicht bekannt.

Auf der Liegewiese befand sich unter anderem ein Kugelgrill auf dem Gelände trotz „Grillen verboten“.

 Den DLRG angesprochen gab er an, dass es diese Woche schon wesentlich besser sei als die Woche zuvor. Wenn weniger Badegäste da sind ist die Sicherheit der Menschen besser zu gewährleisten.

Folgende Punkte gilt es zu optimieren:

  • Fahrzeug mit einem Auswärtige Nummernschild, die  einfahren möchten sollen nach dem Grund gefragt und zur Not auch mal der Wohnort überprüft werden und im Zweifel die Einfahrt untersagt werden.
  •  Außerdem befürworten wir eine Schrankenschließung um 22 Uhr wie angegeben. Würden die Schranken schließen, wäre schneller Ruhe am See und die Anwohner würden nachts nicht durch Partylärm gestört werden.
  • Die Wachdienste sollen besser über ihre Befugnisse aufgeklärt werden.
  • Das Ordnungsamt muss mehr kontrollieren, immerhin kann für unbefugtes Einfahren eine Gebühr bei PKW von 20 Euro erhoben werden, Parken kostet dann 30 Euro. Das würde die Kassen der Stadt befüllen. Wenn der Baggersee wegen Überfüllung geschlossen ist, dann das Zeitfenster von der Überfüllung bis 18.00 Uhr, vor allem im Wohngebiet.
  • Die Parkgebühr muss korrekt und dauerhaft abgeführt werden.

Es bestünde weiter die Möglichkeit, einen Arbeitskreis zu bilden unter Miteinbeziehung von Anwohnern und den Kommunalen Gremien.

 

Wir wollen KEINE Schließung des Sees, für unsere Mitbürger sollten wir das unbedingt verhindern. Das ist in unseren Augen nicht die richtige Antwort. Wenn alle angeordneten Organe ihren Dienst korrekt ausüben, würde man die Situation gut in den Griff bekommen.

 

Karina Merten
 

Mehr dazu unter: Aktuelles aus dem Ortschaftsrat - Chaos am Untergrombacher Baggersee

22.07.2020 in Wahlen

Auf einen Kaffee mit...

 
Auf eine Kaffee mit Alexandra Nohl

Alexandra Nohl, unserer designierten SPD-Kandidatin für die kommenden Landtagswahlen.

22.07.2020 in Gemeindenachrichten

Der Berg ruft...

 
Der Berg ruft und wir strömen, in Zukunft mit mehr Bedacht und Rücksicht und Vernunft

-- schwer zu schätzen wie viele Liebeserklärungen oder „Ja Worte“ dieser Berg schon gehört hat. Die wunderbare Natur war längst vor uns da und könnte Geschichten erzählen: Flora und Fauna sind einzigartig nicht umsonst ist der Berg Naturschutzgebiet. Die Michaelsberger Kultur, die Orchideen und die Hohlwege sind nirgendwo sonst zu finden  in dieser Region und wenn ich mir anschaue was für Nummernschilder die Fahrzeuge tragen, die  oben parken oder die sich den Weg nach oben erkämpfen, hat sich die Schönheit unseres Berges offensichtlich schon ganz weit herum gesprochen, denn von Schwaben bis Rhein-Neckar, selbst in die schöne Pfalz hat sich die Kunde vom edlen Berg verbreitet!
Kürzlich haben wir den Weg hoch erklommen auf den Berg und sind auf dem schmalen Feldweg bis zum Parkplatz gelangt. Dieser war leider völlig überfüllt und so parkten viele ihr Fahrzeug auf einem Freizeitgrundstück das „irgendjemandem“ gehört. So tun dass alle anderen schließlich auch, wenn nötig wird auch bis direkt an die Schranke gefahren, wen interessiert schon ein Halteverbot Schild?

 Auch wir haben unseren Picknickkorb dabei und versuchen noch ein Plätzchen mit wunderbarer Aussicht unterhalb der Kapelle zu finden. Die Herausforderung hier besteht darin, ein sauberes Plätzchen zu finden ohne Zigarettenstummel, ohne Müll, den andere vergessen haben wegzuräumen und möglichst so, dass wir nicht in den Rauchschwaden unserer Nachbarn sitzen. Denn leider wird besonders hier trotz Naturschutz und Rauchverbot wegen Waldbrandgefahr geraucht und anschließend werden die Kippen einfach auf dem Boden ausgetreten, gerade so, als würden die Filter kompostieren...was ja völliger Unfug ist – weil Plastik und so...!!

Unser Berg ist bekannt von Karlsruhe bis Mannheim als Ausflugsziel, als Highlight für Verliebte, um hier den Sonnenuntergang zu beobachten. Ein Highlight bleibt aber nur ein Highlight, wenn es auch als solches behandelt wird, mit Respekt Rücksicht, in diesem Fall Achtsamkeit. Dazu gehört ebenfalls, dass ich angemessen mit meinem Fahrzeug hinauffahre und dort parke, wo parken gestattet ist, mich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halte, die Lautstärke nicht überschreite und nach meinem „Vergnügen Michaelsberg“ meinen Müll wieder mit nach Hause nehme oder in die vor Ort angebrachten Behältnisse einfülle. Ist das denn so schwer? Das hat was mit Verantwortungsgefühl zu tun, Verantwortung gegenüber sich selbst, der Natur, den Mitmenschen. Denn schließlich soll der Michaelsberg das bleiben was er seit ewigen Zeiten war und ist:

 Ein besonders schöner Anziehungspunkt und ein Highlight unserer Region.
Wir leben in einer schönen Region und es ist völlig klar, dass sich bei wunderbarem Wetter ganze Heerscharen aufmachen Richtung Berg. Aber wie so oft im Leben so gilt auch hier:

Des einen Freud, des anderen Leid. Ich habe Verständnis für die Wanderer, Mountainbiker, Spaziergänger und was sich sonst noch  auf dem Berg tümmelt...außerdem gibt es viele Mitbürgerinnen und Mitbürger die auf dem Michaelsberg ein kleines Gartengrundstück besitzen,  um dort Obst, Gemüse oder sogar Wein anzubauen oder einfach nur die Jahreszeit  zu genießen.

Das ist die eine Seite, die andere Seite sind Anwohner, die von früh bis spät, besonders bei schönem Wetter und am Wochenende, von Verkehrslärm geplagt sind. Zwar endet die 30er Zone am Ortsschild, jedoch wird die folgende 50 Zone komplett ignoriert als müsse man Schwung holen, um auf den Berg hinauf zu kommen und das klappt natürlich am besten mit mindestens 80 km/h.

 Bei schönem Wetter natürlich im Cabriolet, damit das Haar so richtig schön vom Winde verweht wird. Wer jetzt meint, es handelt sich bei den Rasern um Jugendliche und junge Erwachsene, der irrt ganz gewaltig, denn gerade die „Midager “ scheinen ebenso viel Temperament zu haben, wie das Jungvolk. Da muss sich schon mal eine Dreijährige mit ihrem Laufrad ins Gebüsch retten, um nicht erfasst zu werden, weil es leider keinen Gehweg gibt. Autos, Fahrräder, Fußgänger, Erwachsene, Kinder, alle teilen sich die schmale Straße an der zwei Fahrzeuge stellenweise nur vorsichtig aneinander vorbeikommen. Ich plädiere für gegenseitige Rücksichtnahme!  Wie so oft im Leben fällt es schwer, selbst den ersten Schritt zu machen. Muss erst etwas passieren?

Der Berg ruft und wir strömen, in Zukunft mit mehr Bedacht und Rücksicht und Vernunft.

 

Karina Merten

 

BNN berichtet am 27. Juli dazu

unter weiterlesen >>