Auf der holprigen Zufahrt staut es sich oft

Veröffentlicht am 26.08.2022 in Gemeindenachrichten

Mitarbeiter der Annahmestelle am Rötzenweg Foto: Monika Eisele BNN

Unser Altortschaftsrat, Horst Gringmuth, hat sich dem erhöhten Verkehrsaufkommen und dem oftmals gefährlichen Begegnungsverkehr durch den Biotonnentourismus zur Annahmestelle am Rötzenweg angenommen. 

Am 26.08.22 berichtet die BNN dazu 

Auf der holprigen Zufahrt staut es sich oft

Ein Bürger aus Untergrombach beklagt das erhöhte Verkehrsaufkommen bei der Annahmestelle

Derzeit hält sich der Andrang in Grenzen: Bernd Waibler, Mitarbeiter der Annahmestelle am Rötzenweg, kennt aber auch andere Zeiten. 

 

Bruchsal. Seit der Einführung der Biotonne 2021 verzeichnet die Annahmestelle für Wertstoffe, Grün- und Bioabfälle im Bruchsaler Stadtteil Untergrombach einen ganz erheblichen Zulauf, sagt Horst Gringmuth aus Untergrombach. Der ehemalige Ortschaftsrat ist besorgt über die Verkehrsprobleme, die das nach sich zieht. Er sei von vielen Bürgern darauf angesprochen worden. „Leider wird das Serviceangebot des Landkreises Karlsruhe der preisgünstigen Abfuhr der Biotonne von den Bürgern nicht in dem Maße in Anspruch genommen, wie man sich dies erhofft hatte. Sehr viele Menschen fahren offensichtlich mit dem eigenen Auto mindestens wöchentlich einmal zur Annahmestelle am Rötzenweg“, so Gringmuth. Ob das übers Jahr gerechnet günstiger ist, wagt er zu bezweifeln. „Insgesamt gesehen, hat sich hier ein nicht gewollter enormer Abfall-Pkw-Verkehr entwickelt. Man muss dies sehr bedauern, da die Umwelt durch den zusätzlichen Autoverkehr sehr negativ beeinflusst wird“, resümiert Gringmuth.

Der Verkehr ist ein Aspekt des Problems, ein weiterer die Zufahrtssituation. Der Weg am Friedhof vorbei zur Annahmestelle ist so schmal, dass Begegnungsverkehr problematisch werden kann. „Zunehmend kann man Fahrräder mit Anhänger beobachten. Ein Trend, der sich angesichts der Energiekrise und den damit verbundenen Preissteigerungen, noch verstärken wird“, vermutet Gringmuth. Er findet es bedauerlich, dass das attraktive Angebot des Landkreises, Grün- und Wertstoffmüll dort kostenlos zu entsorgen, nicht mit einer entsprechenden Erreichbarkeit verknüpft ist. „Da wird viel Geld in den Radwegeausbau gesteckt, und in Untergrombach steht für Radfahrer auf diesem Weg gerade mal ein 20 bis 60 Zentimeter breiter, unbefestigter Randstreifen zur Verfügung, der teilweise auch noch abschüssig ist. Das ist absolut gefährlich“, kritisiert Gringmuth. Manche Radfahrer haben ihm gegenüber die An- und Abfahrt als gefährliches Abenteuer bezeichnet. „Im Übrigen ist hier der nach der Straßenverkehrsordnung geforderte Mindestabstand für Pkw beim Überholen von Radfahrern von 1,5 beziehungsweise zwei Metern größtenteils nicht möglich. Ganz zu schweigen von dem Fall, wenn sich zwei Pkw begegnen und sich daneben auf dem Seitenstreifen ein Radler bewegt“, so Gringmuth die Gefahr, die er vor Ort selbst erlebt hat. Das sei schon bei trockenem Wetter gefährlich, ganz schlimm werde es bei Regen.

Die verkürzten Öffnungszeiten verschärfen die Situation zusätzlich: Die Annahmestelle ist montags bis freitags jeweils nur zwei Stunden geöffnet. „Staus kommen vor“, bestätigt Bernd Waibler, Mitarbeiter der Annahmestelle. „Manchmal stehen sie bis vor zum Friedhof“. Unter der Woche kämen etwa 50 bis 60 Kunden mit Biomüll, an Samstagen werden es auch mal 200 bis 300. Im Moment sei es etwas ruhiger, sagt Waibler. „Wenn die Ferien vorbei sind und die Gärten abgeräumt werden, wird es wieder voller.“ Dann müssen er und seine Kollegen die Zufahrt regeln. „Wir können nicht 50 Autos aufs Gelände lassen, sonst geht hier nichts mehr“, sagt Waibler. Bis so ein Anhänger entladen sei, dauere es eben. „Manche wollen nicht warten und äußern sich entsprechend. Die meisten Kunden sind aber nett und haben Verständnis.“ Waibler und seine Kollegen haben auch immer ein Auge darauf, wer was in welche Tonne oder Container entsorgt. „Es gibt welche, die den Biomüll gleich mit in den Grünschnitt werfen wollen, weil ihnen der Weg zur Biotonne zu viel ist“, berichtet Waibler.

Bis sich baulich etwas ändert, sollten die Öffnungszeiten verlängert und zumindest das Höhenniveau des Seitenstreifens angepasst werden, schlägt Gringmuth vor. „Optimal wäre es, wenn auf beiden Seiten der Straße ein Radweg mit einer Mindestbreite von 1,5 Meter angelegt werden könnte. Auch weil diese Straße als wichtige offizielle Radwegverbindung zwischen Untergrombach und Weingarten bekannt ist und viel genutzt wird“, sagt er.

 

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Ste. Marie-aux-Mines ist seit dem 12.07.1989 Partnerstadt von Bruchsal. Sie hat rund 6.000 Einwohner und liegt im Elsass am Fuße der Vogesen. Vorwiegend mit dem Stadtteil Untergrombach ist die Partnerstadt verbunden. Dies hat auch einen besonderen Hintergrund: In den siebziger Jahren wurde von Bruchsaler Soldaten begonnen, einen verfallenen Soldatenfriedhof am Stadtrand herzurichten, auf dem über 1.000 deutsche Soldaten begraben liegen. Vorwiegend Untergrombacher Vereine festigten über Jahre die Freundschaft, die anlässlich der 1200-Jahr-Feier von Untergrombach (1989) zur offiziellen Partnerschaftsunterzeichnung führte. Aufgrund der Nähe (200 km) und der guten Verständigungsmöglichkeiten ist Ste. Marie-aux-Mines auch ein sehr schönes Ausflugsziel.

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