Optimierung der Rad- und Fußverkehrsführung

Veröffentlicht am 02.11.2020 in Gemeinderatsfraktion
Die  Bruchsaler SPD-Gemeinderatsfraktion v.l.n.r.: Martina Füg,
Gerhard Schlegel, Alexandra Nohl, Fabian Verch und Anja Krug 

Alexandra Nohl für die SPD-Fraktion

Wollen wir den Modal Split in unserer Stadt verändern, dann haben wir hier eine Vorlage, mit der wir dazu ein paar Weichen stellen können. Mehr Fußverkehr, mehr Fahrradverkehr, damit mehr Ruhe und weniger CO2 in der Innenstadt.

Eine Optimierung in verschiedenen Bereichen, sehr geehrte Damen und Herren, wäre ein Quäntchen mehr Funktionalität vor allem im Radverkehr. Stärken wir die Radinfrastruktur, erleichtert man die Qual der Wahl, auch mal auf den Drahtesel umzusteigen und damit die Zusammensetzung des Verkehrs zu verändern (=Modal Split).

Darum geht es in dieser Vorlage aber nur am Rande, es handelt sich dabei um die Verbesserung der veralteten Lichtsignalanlagen und in diesem Zuge könnte auch eine Verbesserung für die langsameren Verkehrsteilnehmer eintreten. Das ist gewünscht.

Wir schlagen eine Priorisierung der Maßnahmen vor:  

  • Den innerstädtische Knotenpunkt B3/ Friedrichsstraße befürworten wir aufgrund des hohen Querungsbedarfs ausdrücklich. Durch die signifikante Veränderung der Aufstellung ist dies eine positive Variante, bei der zeitgleich die Radachse zum Schloss aufgewertet wird. Bei allen Veränderungen ist zwingend darauf zu achten, dass alle Bordsteinkanten so abgesenkt werden, dass man holperfrei queren kann, nicht nur der Radfahrer wegen, sondern auch für alle Menschen die etwas vor sich herschieben, z. B. Rollatoren oder Kinderwagen 
  • Der Knotenpunkt an der Württemberger Straße ist noch nicht das Gelbe vom Ei. Die SPD-Fraktion begrüßt die Radfahrerampel auf Höhe der Seilerbahn, der Radfahrer der über den Saalbachradweg kommt, kann hier besser queren, als bisher. Dazu gleich mehr. Dass bauliche Änderungen notwendig sind, nehmen wir als gegeben hin. Damit auch wirklich alle Radfahrer diese Ampel benutzen, ist es sinnvoll, die Fußgängerbrücke dann für den Radverkehr zu sperren.
  • Wir regen weiterhin an, auf der Württemberger Straße einen Aufstellstreifen für Radfahrer zu installieren sowie einen zusätzlichen Radstreifen auf der Straße.  Dabei geht es auch darum, den Radverkehr auf der Straße sichtbar zu machen und in das Bewusstsein der anderen Verkehrsteilnehmer zu rücken.
  • Die baulichen Maßnahmen an der Forster Straße sollte unserer Meinung so lange verschoben werden, bis klar ist, wie die Sanierung der B.-Neumann- Straße aussehen könnte. Es fahren zu wenige Radfahrer auf der Strecke, somit sehen wir keine Dringlichkeit gegeben, wodurch sich natürlich die Frage aufwirft, ob die mangelnde Benutzung im Zusammenhang mit der Verkehrsführung steht?
  • Die Lichtsignalanlage, ist allerdings zeitnah umzustellen, damit die Grünphase für Fußgänger sich verlängert und insgesamt optimiert wird. Das habe ich schon vor zwei Jahren angefragt. Viele PassantInnen, insbesondere die MitarbeiterInnen der Lebenshilfe schaffen es nicht, während der Grünphase zu queren, was ich selbst mit einer kleinen Gruppe damals getestet habe.

Wollen wir aber echte Veränderung im Modal Split, dann muss viel mehr für den Radverkehr passieren, als Stichwort möchte ich nur kurz den Herzl Parkplatz erwähnen und nicht weiter darauf eingehen. Wir brauchen holper- und barrierefreie Wege. Nehme ich innerstädtisch den Saalbachradweg, der schön, romantisch und mit Sicherheit auch bequem ist; für den Alltagsradler, der auf dem direkten Weg zügig von a nach b kommen möchte, aber eine Zumutung. Exemplarisch auch für andere Wegführungen kann ich die Zumutungen an diesem Beispiel verdeutlichen: um von Heidelsheim in die Innenstadt zu fahren, muss ich auf dem Radweg 6x die Vorfahrt achten, über einen Spielplatz fahren (Sand und Rutschgefahr), zwischen parkenden Autos hindurch, vier Straßen queren, Bordsteinkanten überfahren und mir den Weg mit Fußgängern, angeleinten Hunden und Kindern teilen und am Ende der Strecke über zwei Ampeln. Fahre ichverkehrsbegleitend die Württemberger Straße, dann muss keine Vorfahrt achten und habe nur eine Ampel.

Es geht um vernünftige Wegeführung und Sicherheit für alle am Straßenverkehr beteiligten. Denn wir brauchen eine Verkehrswende. Dies geht nur miteinander, mit Vorsicht, Umsicht und Rücksicht.

 

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