Aufruf des Kreisverbands gegen Naziaufmarsch.

In einem Schreiben an die Mitglieder der SPD ruft Johannes Jung für den Kreisvorstand Karlsruhe-Land zur Demonstration gegen die Aktivitäten der Nazis und ihre Gedenkversuche auf:

Wie schon im letzten Jahr werden wir uns auch jetzt an dieser Aktion für Demokratie und gegen Neonazis und ihre Gedenkversuche beteiligen. Deshalb ist der kommende Samstag ein Tag, an dem wir auf die Straße gehen werden. Kommt und unterstützt das! Es ist uns bisher gelungen zu verhindern, dass sich Neonazis wieder breiter machen, das wird uns auch jetzt gelingen. Solidarische Grüße!

Hier der Aufruf...

Im 'Bürgerbrief' der Stadt Karlsruhe vom 20.8.2010 wurde mitgeteilt, dass der Aufmarsch von den Behörden verboten wurde.

Nazi-Aufmarsch in Karlsruhe verhindern!

Am 21. August soll ein Nazi-Gedenkmarsch durch die Karlsruher Innenstadt stattfinden, den auch die Stadt verhindern will.
Wie die Ka-news berichten, bestätigte Bürgermeister Wolfram Jäger die Anmeldung einer Demonstration der rechten Szene, aber: "Wir prüfen in alle Richtungen, ob wir diese Demonstration verhindern können." Allerdings müsse ein Verbot einer gerichtlichen Überprüfung standhalten. Eine endgültige Entscheidung werde daher erst Ende nächster Woche gefällt.

Sommerfest des SPD Ortsvereins Obergrombach

Einladung zum Sommerfest

Am 21. August 2010, ab 16:00

im „Hasenheim“ (Vereinsheim des Kleintierzuchtverein) in Obergrombach

Die Mitglieder des Ortsvereins Obergrombach freuen sich auf ein paar nette gemeinsame Stunden und angeregte Gesprächen mit ihren Gästen.

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt mit:
Kaffee und Kuchen
Grillbraten
Heiße Wurst
Salaten

Herzlich willkommen!

Fotowettbewerb 2010 des Helmsheimer SPD-Ortsvereins

Wir möchten alle Interessierten an den Fotowettbewerb 'Hinterhöfe' des SPD-Ortsvereins Helmsheim erinnern, denn der Abgabetermin naht. Bis Ende August sollten alle Beiträge eingereicht sein. Näheres hier...

Schülerbeförderung im Landkreis Karlsruhe

Priorität der SPD liegt auf Schulsozialarbeit
SPD-Kreistagsfraktion für soziale Ausgewogenheit

Kreisrätin Dagmar Elsenbusch machte in der Kreistagssitzung am 22. Juli 2010 in Dettenheim deutlich, dass es die SPD-Fraktion begrüße, wenn die Verwaltung Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung unterbreite. Die SPD verschließe sich intelligentem Sparen nicht.

Die Einführung der neuen Werkrealschule machte die Anpassung der Satzung zur Schülerbeförderung notwendig. Die Kreisverwaltung schlug nun eine Variante der Kostenbeteiligung an der Schülerbeförderung vor, in der u.a. erstmals Gymnasiasten, Realschüler und Berufsschüler nicht mehr gefördert werden sollten. Der Zuschuss der Scoolcard für Haupt- und Werkrealschüler sollte demnach von 15 €/Monat auf 10 €/Monat sinken.

Elsenbusch stellte in ihrer Stellungnahme die zwei zentralen Forderungen der SPD heraus:

1.
Werkrealschüler bzw. Hauptschüler, also genau die, die keine andere Schulwahl haben, müssen weiterhin und in gleicher Höhe bezuschusst werden. Die anfänglich von der Verwaltung angedachte Schlechterstellung der neuen Werkrealschüler sei glücklicherweise vom Tisch und wäre mit der SPD auch nicht machbar gewesen. Schließlich könnten diese neuen Werkrealschüler, die ja nach wie vor die alten Hauptschüler und Werkrealschüler sind, ja nichts dafür, dass sie nun nach auswärts zur Schule fahren müssen. Man könne den Zahlen entnehmen, dass jetzt 850 Schüler, die vorher vor Ort in die Schule gehen konnten, nun auf den ÖPNV angewiesen sind, um in ihre neue Schule zu gelangen. Wie viele „gestorbene“ Hauptschulen sich hinter dieser Zahl verbergen, könne die Fraktion nicht erkennen. Aber es sei um jede einzelne schade.

2.
Ebenfalls neu in der Satzung ist die von der SPD-Fraktion geforderte stärkere soziale Komponente. Zusätzlich zu Hartz-IV-Empfängern und Drittkindern, die bisher schon freigestellt waren, werden jetzt Wohngeldempfänger zu 50% von den Kosten der Scoolcard entlastet.

Sommeraktivitäten des SPD-Stadtverbands Bruchsal

Bei ihrer letzten Sitzung vor der politischen Sommerpause planten die Vorstandsmitglieder des SPD-Stadtverbands mehrere Aktionen und Aktivitäten, mit denen sich die Bruchsaler SPD-Ortsvereine in nächster Zeit der Öffentlichkeit präsentieren möchten.

Sommerfest 2010 des SPD-Stadtverbands Bruchsal

Mit seinem traditionellen Sommerfest beim Naturfreundehaus Bruchsal beendet der SPD-Stadtverband Bruchsal am
Sonntag, 12. September 2010
die politische Sommerpause.
Als Gäste haben zugesagt:
Nils Schmidt, Vorsitzender der SPD Baden-Württemberg
Walter Heiler, MdL
sowie zahlreiche Mandatsträger aus der Region.
Ab 15.00 Uhr laden wir alle Mitglieder und Freunde der SPD sowie alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr herzlich ein, mit uns zu diskutieren und sich über aktuelle Themen der Kommunal- und Landespolitik zu informieren.

Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion des Fritz-Erler-Forums

Der baden-württembergische Mittelstand in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise
Das Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am
Mittwoch, 21. Juli 2010 um 19.30 Uhr
eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema
im Kulturhaus Osterfeld, Osterfeldstr. 12, 75172 Pforzheim

Treffpunkt Burgfest

„Nah bei den Menschen“ – unter diesem Motto lädt der SPD-Stadtverband zum
  • Treffpunkt Burgfest
ein. Wir treffen uns am Sonntag, 18. Juli um 19.30 vor der Kirchentreppe der katholischen Kirche (Martinskirche) in Obergrombach, um gemeinsam das Burgfest zu besuchen. Dort wollen wir mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern ins Gespräch kommen und die einmalige Atmosphäre im Obergrombacher Städl genießen. Alle Mitglieder und Freunde der Bruchsaler SPD-Ortsvereine sind herzlich eingeladen. Zum Burgfest gelangt man/frau am besten zu Fuß, per Rad oder mit dem Bus. Der Sonderfahrplan wird in den nächsten Tagen im Amtsblatt veröffentlicht. Wir hoffen für alle Besucher, Besucherinnen und Festvereine auf gutes Wetter und freuen uns auf anregende Stunden auf dem Obergrombacher Burgfest!

Die SPD nimmt es sportlich: Das Rot-Grüne ging nicht ins Schwarz-Schwarz-Gelbe

Nach Meinung des SPD Kreisvorsitzenden Karlsruhe-Land, René Repasi, zeigten CDU/ CSU und FDP Wahlfrauen und -männer ihrer eigenen Regierungsmannschaft im dieswö-chigen Krimi um die Wahl des Bundespräsidenten die rote Karte, während die Linkspartei die demokratischen Spielregeln erst noch lernen muss.

Zunächst begrüße ich, dass der Kandidat der SPD und der Grünen eine so breite Zustimmung auch unter Zugehörigen des Regierungslagers erhalten hat. Dies hatte sowohl damit zu tun, dass Joachim Gauck ein tatsächlich überparteilicher Kandidat war, der unser Land in der Zeit der Krise unabhängig zu führen vermocht hätte. Darüber hinaus spiegelt es die Unzufriedenheit der Vertreter von CDU/CSU und FDP wider, die ihrer Regierungsmannschaft gleich zweimal die rote Karte zeigten. In Südafrika wären die zwei Hauptverantwortlichen daraufhin vom Platz gestellt worden.

Bei der Linkspartei merkt man, dass sie noch in demokratischen Kinderschuhen steckt. Sie hat es versäumt, sich durch die Wahl Gaucks symbolisch mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, den anderen Parteien des demokratischen linken Lagers freundschaftlich die Hand zu reichen und zu zeigen, dass sie erkannt hat, wo das gegnerische Tor steht. Es ist nicht sehr kamerad-schaftlich, wenn man sich erst permanent beklagt, nicht mitspielen zu dürfen und sich, wenn einem dann spontan zugerufen wird: „Hey, da ist der Ball und das Tor ist frei“, beleidigt in die Ecke zu stellen und zu erklären, dass man die Teamkollegen nicht mag, weil die einen auch nicht mögen (die anderen aber damit angefangen haben!) und dass man nun nicht vorbereitet ist. Politische Reife zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass man einen Ball dann versenkt, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet und nicht erst dann, wenn man sich ausreichend warm gelaufen hat und man vom Physiotherapeuten noch ein wenig die Seele massiert bekam. Mir persönlich ist da ein Lukas Podolski lieber der, wenn nötig, Verantwortung übernimmt. Dass es auch mal daneben geht, das kann immer sein. Aber stellen Sie sich mal vor, was die Zuschauer gesagt hätten, wenn unsere Jungs in diesem Moment alle einfach vom Platz gelaufen wären, also lieber verloren hätten als die Chance zu nutzen, mit einem Unentschieden vom Platz zugehen. Aber genau das hat die Linkspartei getan, indem sie Gauck, mit dem Argument er sei nicht links genug, nicht gewählt und so den konservativen Wulff unterstützt hat. Jogis Jungs wären sie in einem solchen Fall wahrscheinlich besser gleich in Südafrika geblieben... Politik lebt vom Mitmachen und Gestalten. Und mag sie manchmal auch ein Kompromiss sein, so sollte sie dennoch stets im Sinne des Volkes stehen und das Volk wollte einen Bundespräsidenten Gauck.

Hoffen wir, dass unsere Nationalelf sich heute Nachmittag kein Eigentor schießt und der Linken zeigt, wie man den Ball auch dann ins gegnerische Tor hämmert, wenn man vielleicht nicht als Favorit ins Rennen geht!