Stellungnahme zur Einführung des Kinder- und Jugendpass in Bruchsal

Veröffentlicht am 29.01.2019 in Kommunalpolitik

Für die SPD-Fraktion Anja Krug

Es gibt das Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut.“ . Ich möchte es heute in Bezug auf den Kinder- und Jugendpass korrigieren: „Was lange währt, wird wirklich gut.“. Wir haben über dieses Thema, das die SPD-Fraktion bereits in ihrer Haushaltrede für den Haushalt 2017 in die politische Diskussion eingebracht hat, heftig gerungen.

 

Uns überzeugte ein Kinder- und Jugendpass nach dem Karlsruher Modell von Anfang an: Hier werden Kinder und Jugendlichen, die es schwerer haben als andere, unkomplizierte Teilhabechancen geboten, Anregungen zur sinnvollen Freizeitgestaltung gemacht und Möglichkeiten eröffnet, die für diese Kinder und Jugendlichen nicht selbstverständlich sind. Gerade in Bruchsal, wo knapp 15 % aller Kinder in Haushalten leben, die Sozialleistungen erhalten, haben wir Gemeinderätinnen und Gemeinderäte eine besondere Verantwortung, sozialer Ausgrenzung vorzubeugen. Für uns als SPD-FRAKTION ist die Einführung des Kinder- und Jugendpass der Sozialregion Karlsruhe eine sozialpolitisch sinnvolle Maßnahme. Die ca. 30.000 Euro Kosten sind es uns wert.

Warum? Wir öffnen den Kindern und Jugendlichen, die einen solchen Pass erhalten können, Türen. Der Pass erreicht unmittelbar Betroffene – dies schützt vor Missbrauch. Er schafft Angebote dort, wo die Kinder und Jugendlichen wohnen. Es werden Zugänge zu Freizeit, Sport, Bildung und Kultur ermöglicht: unkompliziert und unmittelbar.

Wir sind froh, dass viele hier im Gremium ihre anfängliche Skepsis überwunden haben. Ganz speziell danken wir allen Kolleginnen und Kollegen hier im Gemeinderat aus den anderen Fraktionen, die unseren Informationsabend zum Kinder- und Jugendpass mit Farris Abbas besucht haben. Dies zeigt positiv, dass dieser Gemeinderat um Lösungen ringen kann und sich Sachargumenten öffnet – auch wenn sie vielleicht aus einer zunächst politisch anderen Richtung kommen. Wer so etwas als „Einheitsbrei“ bezeichnet verkennt die Macht von Sachargumenten und die tiefe Überzeugung der Mehrheit dieser Ratsmitglieder an der für das Gemeinwohl besten Lösung zu arbeiten.

Die Einführung eines Kinder- und Jugendpass des Sozialregion Karlsruhe für die Bruchsaler Kinder und Jugendlichen würde aus unserer Sicht ein kleiner Baustein für mehr Chancen- und Teilhabegerechtigkeit sein. Wir danken allen Beteiligten im Fachamt für die Ausarbeitung dieses Teilhabeinstruments und allen Kolleginnen und Kollegen hier im Rat, die diese Entscheidung mittragen können. Die SPD-FRAKTION stimmt mit Überzeugung zu.

 

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