"Wohnraum für alle schaffen!"

Veröffentlicht am 29.01.2019 in Kommunale Werkstätten

Unter diesem Motto stand der dritte Themenworkshop zur Kommunalwahl 2019 zu dem SPD Stadtverbandsvorsitzende Britta Brandstetter die zahlreich erschienen Genossinnen und Genossen begrüßen konnte. Der Untergrombacher Ortsvorsteher und Gemeinderat Karl Mangei stellte zwölf Diskussionspunkte vor, um in Bruchsal ein größeres Wohnungsangebot zu schaffen. Daniel Born, wohnungsbaupolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion ergänzte die Anregungen um landespolitische Perspektive:

"Wohnen ist ein Menschenrecht" geschätzt fehlen 140000 Wohneinheiten im Land. (B-W) Daniel Born will keine Debatte führen was besser ist, sondern er will, dass die Menschen ein Dach über dem Kopf haben, der Druck auf dem Wohnungsmarkt muss sinken. Die Krise ist dramatisch, denn Menschen geben viel zu viel für ihre Mieten aus, 24% -28% wären normal, längst sind es über 40%. Seine Forderungen:

- Entschlackung der Landesbauordnung

- Erschaffung neuen Wohnraumes

- Ernennung einer Landesentwicklungsgesellschaft zur Wohnraumförderung

- Sozialwohnraumförderung

- aktive Wohnraumaquise (das heißt, bei Leerstand niedrigschwellige Angebote an potenzielle      Vermieter durch beraterische Angebote und direkte Ansprache)

Die über dreißig Teilnehmer der anschließenden Diskussion setzten hinsichtlich cleverer Konzepte für generationenübergreifendes Wohnen, einer Stärkung der Bruchsaler Wohnungsbaugesellschaft und der besseren Nutzung bestehender Bauten Akzente.

Karl Mangei fasste die wesentlichen Forderungen in 12 Punkten zusammen:

1.) Anteil von Mehrfamilienhäusern steigern

2.) Ausweisung weiterer Flächen für preiswerten Geschosswohnungsbau

3.) In der Bahnstadt Mietwohnungen und Sozialer Wohnbau bevorzugen

4.) Innenentwicklung mit Augenmaß fördern

5.) Bruchsaler Wohnungsbaugesellschaft fördern und weiterentwickeln

6.) Bau eines Obdachlosenwohnheimes beim Itzel Haus

7.) Leerstandsmanagement aktivieren

8.) Baulücken bebauen, Bauverpflichtungen umsetzen

9.) Seniorenwohnungen in jedem Ortsteil

10.) Mitarbeiterwohnungen schaffen

11.) Unterstützung der Forderung einer Kreiswohnungsbaugesellschaft

12.) Durchführung einer Wohnraumtagung

Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die sitzen und Innenbereich

Kooperationen mit Trägern wie dem Landratsamt oder den Kirchen muss man in Betracht ziehen.

Aber man darf auch nicht vergessen, dass man Menschen am Ende des dritten Lebensabschnittes nicht aus den eigenen 4 Wänden "verjagen" darf. Nur eine Vielzahl unterschiedlichster Angebote führt zum Erfolg, dazu gehören auch z.B. die Aufstockung von Flachdachbauten, eine Wohnungstauschbörse oder ein Angebot zur Hilfe beim Umzug

Auch dieser dritte Workshop brachte wieder reichlich guten Ideen, die wir in unser SPD-Programm für die Kommunalwahl am 26. Mai einfließen lassen. Wir von der SPD stehen für " Wohnraum für ganz oben bis ganz unten, wir sind die Lobby für unten, die oben brauchen keine, wir sind die Partei fürs Volk!"

K.M / H.G

Bilder SPD Untergrombach K.M / A.K

 

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