Liebe Bürgerinnen und Bürger Heidelsheims!
Seit 110 Jahren gibt es die Sozialdemokraten in Heidelsheim. Dazu gratuliere ich Ihnen herzlich! Denn wo Sozialdemokratie aktiv ist, da werden die Themen politisch mit Leben erfüllt: Wie gelingt ein Miteinander der Generationen? Wie lassen sich Familie und Beruf vereinbaren? Wie können wir unsere Gemeinden gestalten und gleichzeitig Natur und Umwelt schonen?
Die SPD nimmt sich dieser und anderer Themen an. Sie kann mit Stolz darauf zurückblicken – trotz Unterdrückung – seit dem 19. Jahrhundert für Freiheit und Gerechtigkeit der arbeitenden Menschen gekämpft zu haben. Niemals hat sich die SPD hergegeben für Unterdrückung, niemals hat sie Krieg und Knechtschaft über das deutsche Volk gebracht. Friedlicher Ausgleich mit den Nachbarn standen immer auf ihren Fahnen. Sie, die Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen Reichsstadt bitte ich, die SPD Heidelsheim weiterhin mit Ihrem Interesse, Ihrem Vertrauen und Ihrer Kritik stark zu machen.
Ihr Daniel Born, Bundestagskandidat im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen
Ein Nachruf des Fraktionsvorsitzenden, Bürgermeister Markus Rupp
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Landkreis Karlsruhe und weit darüber hinaus trauern um Martin Altenbach. Martin Altenbach war ein großer, war ein durch und durch überzeugter Sozialdemokrat. Martin Altenbach gehörte 57 Jahre unserer Partei an. Martin Altenbach hat unsere Fraktion, er hat den Landkreis Karlsruhe in seiner 41jährigen Zugehörigkeit zum Kreistag, maßgeblich geprägt und gestaltet.
Nun ist Martin Altenbach am vergangenen Donnerstag verstorben. Plötzlich und überraschend für uns alle, die wir nicht mehr die Zeit hatten für eine letzte Begegnung, ein Gespräch, einen Dank. Wir mussten auf geradezu tragische Weise inmitten der Kreistagssitzung am 11. Juli in Oberderdingen erleben, wie jäh vertraute Beziehungen enden können. Als Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion für alle Kolleginnen und Kollegen, für den Kreisverband mit René Repasi an der Spitze, für die Wegbegleiter aus der Politik und dem Kreistag Martin Altenbach möchte ich Danke sagen. Danke Martin, für all Deine Leidenschaft, Deine Kompetenz, Deine Hartnäckigkeit mit der Du Dich kraft Deines Amtes und aus persönlicher Überzeugung für uns, für die SPD, für den Landkreis Karlsruhe eingesetzt hast:
Wir verzichten darauf, einzelne Maßnahmen oder Projekte des Landkreises Karlsruhe an den Martin Altenbach beteiligt war, herauszuheben. Wir verzichten darauf, weil Martin Altenbach schlicht an allen Entscheidungen, die den Landkreis in den 40 Jahren seines Bestehens, zu dem gemacht haben, was er heute ist maßgeblich beteiligt war. Egal ob als Kreistagsmitglied, als Mitglied des Ältestenrats, als langjähriger Sprecher im Verwaltungsausschuss oder seit 1979 als 2. Stellvertreter Landrat. Es gäbe unendlich viele Beispiele für Martin Altenbachs respektables Wirken, das in jedem von uns eine Vielzahl weiterer Erinnerungen wecken würde.
Martin Altenbach hat Maßstäbe gesetzt. Er hinterlässt bleibende Spuren. Martin, Du warst für unsere Fraktion, aber auch für alle anderen Fraktionen im Kreistag, stets ein kompetenter, ein anerkannter Ansprechpartner. Du warst der dienstälteste Kreisrat, auf Deinen Rat hörte man, Deine Erfahrung schätzte man. Bei der Verleihung der Willy-Brandt-Medaille am 1. Dezember 2011 hatte ich gesagt: „Du bist Urgestein und prägende Figur der SPD-Fraktion im Kreistag Karlsruhe. Manchmal auch ohne Zweifel streitbar. Du hast der Politik im Landkreis Karlsruhe und in unserer Fraktion ein Gesicht gegeben!“
Martin Altenbach ging es immer um die Belange der Menschen. Und diese schätzten den fleißigen Arbeiter, den großen Kulturfreund etwa bei der Stiftung Frauenalb, den Sportförderer beim FC Busenbach, den aufmerksamen Zuhörer, den sorgsamen Ratgeber, den immer gut informierten, manchmal auch streitbaren Diskussionspartner. Die Waldbronner, Karlsbader und Marxzeller wählten ihn dafür zehnmal in Folge in den Kreistag.
Martin Altenbach diente den Menschen. Martin Altenbach war ein „Busenbacher mit Herz“; Martin Altenbach war ein „Albgauer mit Herz“, Martin Altenbach war „ein Badener mit Herz“, Martin Altenbach war ein „Europäer mit Herz“, ja, er war ein „Sozialdemokrat mit Herz“.
Der deutsche Philosoph Immanuel Kant hat einmal gesagt: „Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot. Er ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.“ Wir werden Martin Altenbach nicht vergessen!
Auf eine erfolgreiche Kreisdelegiertenkonferenz kann die SPD Karlsruhe-Land zurückblicken.
Gut 80 Delegierte und Gäste waren der Einladung zum Thema "Die Rente ist sicher. Ist die Rente sicher?" in den Martinussaal nach Walzbachtal-Jöhlingen gefolgt.
Mit dem rentenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Anton Schaaf, dem Juso Patrick Diebold und der Kreisvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Anette Sorg waren gleich drei fachkompetente Gäste eingeladen worden, die das komplexe Thema "Rente" unter verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten und die zahlreichen Fragen aus dem Publikum beantworteten.
Die Presse hat in den BNN (am 11.7.2013 auf der Seite "aus der Region") und auf dem Internetblog www.nadr.de darüber berichtet:
http://www.nadr.de/2013/07/11/genossen-bei-der-rente-vorn/
Auf großes Interesse und viele interessierte Nachfragen stießen der Vortrag des Stadtkämmerers Herrn Glasers und seines Mitarbeiters Herrn Golkas, die am vergangenen Donnerstag auf Einladung der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) Bruchsal folgten. Herr Glaser und Herr Golka informierten die Jusos sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger über die kommunalen Finanzen unserer Stadt und hatten ein offenes Ohr für Zwischenfragen zu verschiedenen Themenbereichen, die lebhafte Diskussionen hervorriefen.
Besonders erfreut sind die Jusos darüber, dass auch ein Vertreter der Gruppe Skaterpark anwesend war und seine Fragen bezüglich der Errichtung eines solchen Parks stellen konnte. Der Vorsitzende der Juso-AG Tobias Borho meint hierzu: „Als Jugendorganisation liegen uns die Interessen der Jugendlichen besonders am Herzen. Damit eine Stadt lebenswert ist, benötigen wir unter anderem auch Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung der Jugend. Wir haben uns nun einen Überblick über die Finanzen verschafft und hoffen, mit diesem Wissen zukünftig zur Planung von Projekten für die Jugend beitragen zu können.“
Einladung zur KDK „Die Rente ist sicher! Ist die Rente sicher?“
Liebe Genossinnen und Genossen,
Leistung muss sich lohnen. Für die SPD heißt das auch: Zu harter Arbeit gehört eine gute Rente. Auf unserem Parteikonvent im November 2012 haben wir ein schlüssiges Rentenkonzept beschlossen, das Antworten gibt auf drohende Altersarmut. Wer lange gearbeitet hat, wird nicht mehr zum Sozialamt gehen müssen, um die Rente aufzustocken: bei 40 Versicherungsjahren und 30 Beitragsjahren wird es mindestens die Solidarrente von 850 Euro geben. Und wer nicht mehr arbeiten kann, wird ohne Abschläge die Erwerbsminderungsrente bekommen. Keine Abzüge werden auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben, wenn sie früh in den Job eingestiegen sind und mit 63 in den Ruhestand gehen wollen: bei 45 Versicherungsjahren gibt es die volle Rente. Die Rentenpolitik wird eines der entscheidenden Wahlkampfthemen bei der Bundestagswahl am 22. September sein. Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit Anton Schaaf, MdB Rentenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion einen exzellenten Referenten für unsere KDK zum Thema „Rentenpolitik“ gewinnen konnten.
Die Kreisdelegiertenkonferenz findet statt am Dienstag, den 9. Juli 2013, um 19.00 Uhr im Martinussaal, Kath. Gemeindezentrum St. Martin Kreuzstraße 2, Jöhlingen1 Der SPD-Kreisvorstand schlägt euch folgende Tagsordnung vor:
1. Begrüßung: René Repasi (SPD-Kreisvorsitzender)
2. Statement von Anton Schaaf, MdB
„Rentenpolitik der SPD“
3. Impulse zur Rentenpolitik
Anette Sorg (Kreis- und Landesvorsitzende der AsF): Minijob-Minilohn-Minirente: Die Renten-politik aus Frauensicht Patrick Diebold (OV Ettlingen): Die Rentenpolitik der Schweiz
4. Moderierte Diskussion mit:
Anton Schaaf Anette Sorg Patrick Diebold Moderation: Vanessa Rieß (Bundestagskandidatin für den WK Karlsruhe-Land)
5. Schlusswort: Daniel Born (Bundestagskandidat für den WK Bruchsal/Schwetzingen)
Wir freuen uns auf Euer Kommen.
Herzliche Grüße
René Repasi
(an) Zu einem informellen Gespräch mit den Soldaten des ABC-Abwehrkommando und dem Bundeswehr- Dienstleistungszentrum trafen sich in der vergangenen Woche eine Delegation der SPD Bruchsal zusammen mit dem Verteidigungspolitischen Sprecher der SPD im Bundestag Rainer Arnold mit den Soldaten am Eichelberg.
„In der schwierigen Phase der Bundesreform ist es wichtig die Sensoren zu schärfen und die Probleme zu exekutieren und zu rapportieren“, so der Verteidigungspolitische Sprecher. Regelmäßig sucht er den Kontakt zu den Soldaten um ihnen ein offenes Ohr zu schenken. Hier in Bruchsal sieht Arnold einen wichtige Standort und eine gute Säule, da die Kaserne in der Mitte einem industriellen Ballungsraum liegt. „Das ist besonders“, so der Genosse, „hier wird die Bundeswehr noch wahrgenommen, hier repräsentiert sie sich und setzt sich mit der Bevölkerung auseinander.“
Am vergangenen Wochenende fand die Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Baden-Württemberg in Ludwigsburg statt. Der Juso-Kreisverband Karlsruhe-Land hat auf dieser Konferenz einen Antrag zur Reform des Psychotherapeutengesetzes eingebracht. Dieses Gesetz regelt den gesetzlichen Umgang bei der Ausübung von Psychotherapie, allerdings beinhaltet es große Lücken. So ist gesetzlich nicht festgeschrieben, dass PsychotherapeutInnen während der Ausbildung eine Vergütung erhalten und zudem kostet die dreijährige Ausbildung, die nach einem abgeschlossenen Psychologiestudium absolviert wird, 10.000 bis 80.000 Euro je nach Ausbildungseinrichtung, die privat finanziert werden müssen. Nach dem Beschluss der Jusos Baden-Württemberg soll die Ausbildung zukünftig kostenfrei allen PsychotherapeutInnen ermöglicht werden und zudem soll während der praktischen Phasen der Ausbildung, in denen die angehenden PsychotherapeutInnen in Vollzeit arbeiten, eine Vergütung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes der Stufe 13 bezahlt werden.