Die Entscheidung des Bruchsaler Gemeinderates schon rein rechnerisch
falsch?!
Zunächst einmal ist klarzustellen, dass es sich um zwei Züge der S 3 handelt,
die am GBZ (Gewerbliches Bildungszentrum) halten: um 7.33 Uhr und 8.19
Uhr ab Bahnhof Bruchsal. Diese beiden Züge bringen nicht nur Schülerinnen
und Schüler aus dem Umland (z.B. aus Bad Schönborn), sondern auch aus
Bruchsal ins GBZ. Die Idee, die Schülerinnen und Schüler aus dem nördlichen
Raum im Bahnhof Bruchsal aus der S 3 aussteigen zu lassen, um sie mit
Bussen zum GBZ zu transportieren, ist absurd und aus finanziellen und
organisatorischen Gründen absolut nicht praktikabel. Außerdem ist darauf
hinzuweisen, dass der Landkreis Karlsruhe ca. 2/3 der Kosten für eine
Bahnsteigverlängerung übernehmen will, während die „Schulstadt Bruchsal“
lediglich ca. 1/3 der Kosten aufbringen soll. Der von Fachleuten genannte
Finanzbedarf von jährlich mindestens 100.000 € für die Ersatzbusse dürfte
eher zu gering angesetzt sein. Doch wären unter dieser Kostenvorgabe die
Ausgaben in Höhe von 200.000 € für die Bahnsteigverlängerung schon nach 2
Jahren abgegolten. Das heißt, die Stadt Bruchsal würde ab diesem Zeitpunkt
jährlich mindestens 100.000 € sparen. Mithin haben sich diejenigen, die gegen
die Verlängerung des Bahnsteiges votieren, damit nicht für die preiswertere,
sondern für die teurere Lösung entschieden. Eine nachvollziehbare
finanzpolitische Begründung für die Entscheidung der knappen Mehrheit im
Gemeinderat gegen die Verlängerung der Bahnsteige ist bei größtem
Wohlwollen nicht zu erkennen. Wir sollten auch nicht vergessen, dass über
den Haltepunkt GBZ die Südstadt mit ca. 5500 Einwohnern angebunden ist.
Es geht hier also nicht nur um SchülerInnen des GBZ, sondern auch um die
ÖPNV-Versorgung der Bruchsaler Südstadt. Zudem muss man davon
ausgehen, dass künftig auch auf dieser Strecke in größerem Umfang als bisher
längere Züge eingesetzt werden, um zum einen Personal – und Sachkosten zu
optimieren und zum anderen den steigenden Fahrgastzahlen, die aufgrund der
explodierenden Energie- und sonstigen Lebenshaltungskosten mit Sicherheit
zu erwarten sind, gerecht zu werden.
Horst Gringmuth
Regierungsamtsrat a.D.
SPD-Fraktionsvorsitzender
im Ortschaftsrat Untergrombach
Hochstatt 22 a
76646 Bruchsal
Wie im letzten Jahr haben die Jusos Bruchsal auch in der diesjährigen Adventszeit selbstgebackene Plätzchen auf dem Bruchsaler Weihnachtsmarkt für den guten Zweck verkauft. Dabei kamen stolze 350 Euro zusammen, die in diesem Jahr komplett an die Schwangerschaftskonfliktberatung der Diakonie in Bruchsal gehen. Ulrike Fettig-Durst von der Schwangerschaftskonfliktberatung stattete den Jusos auf dem Weihnachtsmarkt einen Besuch ab und zeigte sich dankbar für ihr Engagement.
Am Freitag, 11. Januar 2013 findet um 19.00 Uhr im Ratskeller Bruchsal (Marktplatz) ein politischer Stammtisch statt.
Ansprechen wollen wir alle, die dafür Interesse haben, gerne auch Nichtmitglieder.
Der Stammtisch soll regelmäßig an jedem 2. Freitag im Monat, abwechselnd in den Ortsteilen, stattfinden.
Am ersten Abend wollen wir über das Thema:
NPD Verbot - ja oder nein?
Chancen und Risiken
diskutieren.
Bitte streut diesen Termin in Eurem Bekanntenkreis, er wird auch noch über die Presse bekanntgegeben.
Wir freuen uns auf viele Diskussionsteilnehmer.
Liebe Mitglieder, liebe Freunde,
der SPD-Ortsverein Obergrombach lädt euch recht herzlich zur diesjährigen Winterwanderung des SPD–Stadtverbands am Samstag, den 29. Dezember 2012 ein.
Treffpunkt ist um 14:00 Uhr an der Bushaltestelle „ Friedhof“ in der Helmsheimer Straße in Obergrombach.
Wir werden uns von dort auf eine ca. 2-stündige Wanderung - unter anderem durch den Schlosspark - vorbei an der Burg, begeben. Begleiten wird uns Frau Stephanie Bauer (Dipl.Ing. der Forstwirtschaft), die uns Fauna und Flora während der Wanderung näherbringen wird. Abschluss und gemütliches Beisammensein ist im „Grünen Baum“ in Obergrombach. Die „Nichtwanderer“ können gerne ab ca. 16.00 Uhr im „Grünen Baum“ dazu stoßen. Die Bushaltestelle „Alter Kindergarten“ für die Rückfahrt befindet sich in unmittelbarer Nähe des Lokals. Abfahrtszeiten sind stündlich in Richtung: Untergrombach - Büchenau - Bruchsal: 18.27 Uhr und 19.27 Uhr; Helmsheim - Heidelsheim - Bruchsal: 17.59 Uhr und 18.59 Uhr.
(Danach kann auch das AST-Taxi gerufen werden.)
Wir wünschen allen Wanderfreudigen viel Spaß und gute Gespräche in und um Obergrombach und freuen uns auf euer Kommen.
Der Ortschaftsrat von Untergrombach sieht sich auf grund der in den letzten Wochen aus den Pressemedien ersichtlichen Verfahrensänderungen bei der Vergabe von öffentlichen Bauplätzen zu folgender Resolution veranlasst:
Diese Resolution wurde am 12.12.2012 in der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates Untergrombach auf Antrag der SPD-Fraktion mit 8 JaStimmen, 2 Nein-Stimmen (CDU) und 1 Enthaltung (CDU) beschlossen.
Dr. Gerhard Heusener, (fraktionslos, - entschuldigt, nicht anwesend -) hatte vorher seine Zustimmung zur Resolution versichert.

Am Donnerstagnachmittag, den 13.12.2012 trafen sich ca. 700 Teilnehmer zu einem Demonstrationsmarsch unter dem Motto "Wir kämpfen um die 650 Arbeitsplätze der NSN Bruchsal. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch!" durch die Stadt bis vor das Rathaus. Unter den Demonstrierenden waren auch Mitglieder und Funktionsträger der SPD.
Trotz eines Vertrages hat die NSN-Geschäftsleitung an allen Gesetzen
vorbei verkündet: "Dieser Standort ist sofort zu schließen!"
650 Menschen sind direkt betroffen. Die Folgen für die Region sind deutlich höher. Zulieferer, Kaufkraft und Einzelhandel sind zu nennen. Dagegen erhebt sich berechtigter Protest, ja Wut! Betroffene, Familienangehörige, Freunde, Nachbarn, Bürger, Kirchen und Politik sind empört über das willkürliche und einseitige Handeln der NSN ohne Rücksicht auf die Menschen.
Kolleginnen und Kollegen des Betriebsrates der NSN haben die Sitzung des Gemeinderates Bruchsal besucht.
Noch vor Eröffnung der Tagesordnung lud die Oberbürgermeisterin Petzold-Schick die Abordnung nach vorne.
Der Betreibsratsvorsitzende Ernst Färber schilderte in bewegten Worten die Situation der 650 NSN-Mitarbeiter und ihren Kampf um den Erhalt des Standortes und der Arbeitsplätze. Das Transparent, welches auf dem Bild zu sehen ist, bekräftigte eindrucksvoll
seine Aussagen. Färber lud ein am Protestmarsch am Donnerstag, den 13.12. ab 14.30 Uhr teilzunehmen.
Treffpunkt ist der Vorplatz von NSN-Triwopark. Ab 15.30 Uhr Rathausplatz
Er dankte allen für bisher gezeigte Solidarität.
In diesem PDF-Dokument finden Sie die Stellungnahme der Bruchsaler SPD-Fraktion zum Haushalt 2013:
Der SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land gratuliert seinem Landtagsabgeordneten Dr. Frank Mentrup aus Ettlingen zur erfolgreichen Wahl zum Oberbürgermeister von Karlsruhe. "Wir sehen den Erfolg von Frank Mentrup mit einem lachenden und einem weinenden Auge", kommentiert der SPD-Kreisvorsitzende René Repasi den Wahlausgang: "Lachend, weil wir in Karlsruhe jetzt einen sozialdemokratischen Oberbürgermeister haben werden, der um die Herausforderungen des Landkreises weiß und die Stadt Karlsruhe als Motor für die Gesamtregion aufstellen wird. Mit einem weinenden Auge, weil wir einen sehr guten Landtagsabgeordneten nach Karlsruhe verlieren werden."
Der an die BNN eingereichte Leserbrief zum Thema 140 m Bahnsteiglänge zum BNN-Artikel vom 30.10.12 und zu den BNN-Randnotizen vom 3.11.12 wurde offensichtlich aus Platzgründen auf den Inhalt, wie er im Bild zu sehen ist, gekürzt.
Leider sind bei der Kürzung ein paar wesentliche Fakten verloren gegangen, die aus dem folgenden Text ersichtlich sind:
An die BNN eingereichter Leserbrief zum Thema 140 m Bahnsteiglänge zum BNN-Artikel vom 30.10.12 und zu den BNN-Randnotizen vom 3.11.12
Wo bleibt bei der Entscheidung des Bruchsaler Gemeinderates die Nachhaltigkeit?
Man muss sich wirklich wundern, mit welcher Zähigkeit sich ein Teil des Bruchsaler Gemeinderates gegen ein zukunftweisendes Projekt wendet. Offensichtlich haben die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs in diesem Gremium keine Fürsprecher und die berechtigten Interessen der Schülerinnen und Schüler des GBZ Bruchsal finden offenbar überhaupt keine Beachtung. Zudem fragt man sich, ob sich der Gemeinderat (bzw die knappe Mehrheit des Gemeinderates) über die negativen Folgen seiner ablehnenden Haltung für den Nahverkehr im Klaren ist. Die Bewertung der Angelegenheit nach aktuellen finanziellen Gesichtspunkten ist ebenso wenig nachvollziehbar.