
Der SPD-Stadtverband trauert um Herbert Knoch, der nach schwerer Krankheit am 21. Dezember 2022 verstarb. Herbert Knoch war über Jahrzehnte hinweg treues Mitglied der SPD. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität waren für ihn Werte, die für ihn Leitlinien im Leben darstellten und an denen er sich stets orientierte.
Tiefe Trauer um Herbert Knoch
Der SPD-Stadtverband trauert um Herbert Knoch, der nach schwerer Krankheit am 21. Dezember 2022 verstarb. Herbert Knoch war über Jahrzehnte hinweg treues Mitglied der SPD. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität waren für ihn Werte, die für ihn Leitlinien im Leben darstellten und an denen er sich stets orientierte.
Besonderen Einsatz zeigte er seit 1989 als Ortschaftsrat in Büchenau. Die SPD war in Büchenau immer in der Minderheit und im Ortschaftsrat höchstens mit zwei Ortschaftsräten vertreten. Herbert Knoch gab mit seiner engagierten Mitarbeit der SPD vor Ort ein Gesicht. Er stellte sich zum Wohle Büchenaus überzeugt der Aufgabe – auch und gerade in Zeiten, in denen es die SPD schwer hatte. Seine Ziele für Büchenau waren u. a. besserer Nahverkehr, Verkehrsberuhigung, zukunftsfähige Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, zeitgemäße, gepflegte Sportstätten und die Unterstützung der örtlichen Vereine und Institutionen. Seine Sachlichkeit überzeugte immer wieder und führte zu Erfolgen für seinen Stadtteil Büchenau. Herbert Knoch hob nicht ab, sondern war immer nah am Bürger. Er verteilte Flugblätter und Broschüren, stellte immer wieder Wahlplakate auf, um Werbung für seine SPD zu machen. Mit großer Sorgfalt bereitete er sich zusammen mit seinen Genossen auf die Themen im Ortschaftsrat vor. Dabei kamen ihm seine beruflichen Erfahrungen als Diplom-Ingenieur wie auch aus seiner jahrzehntelangen ehrenamtlichen Arbeit als Vorsitzender des FSV Büchenau zu Gute.
Politische Sacharbeit, das tiefe Durchdringen komplexer Themen und das Hinterfragen von Zusammenhängen war eine der großen Stärken von Herbert Knoch. Er bildete sich seine Haltung zu einem Thema aufgrund fundierter Informationen. Seine Positionen vertrat er sachorientiert und stets auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber. Mit großem Interesse verfolgte er die Kommunalpolitik über Büchenau hinaus: noch wenige Wochen vor seinem Tod befasste er sich mit dem Haushaltsplan der Stadt Bruchsal, erarbeitete Vorschläge und kam mit SPD-Gemeinderäten darüber ins Gespräch.
Wer ihn kennenlernen durfte, erlebte Herbert Knoch als sehr zugewandten, freundlichen Menschen, der immer echtes Interesse am Austausch zeigte. Er war offen für neue Ideen und gehörte zu denen, die ehrlich loben konnten, wenn sie von etwas begeistert waren. Kontakte und Austausch zwischen den Ortsvereinen der SPD waren ihm wichtig. Schwierigkeiten und Anliegen klärte er, indem er direkt zum Telefon griff und das Gespräch suchte. Dies alles in seiner verbindlichen, wertschätzenden Art.
Herbert Knoch hat in der SPD Spuren über Büchenau hinaus hinterlassen und sich für unsere Partei enorm engagiert. Dafür werden wir ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seinen beiden Töchtern und seinem Schwiegersohn. Die SPD kann sich stolz und glücklich schätzen, Herbert Knoch als aufrechten Genossen über Jahrzehnte erlebt zu haben!
Für den SPD-Stadtverband:
Anja Krug, SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat gemeinsam mit E-F Schäfer, ehemaliger Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat.
In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres halten die einzelnen Fraktionen des Gremiums traditionell ihre Stellungnahmen zum städtischen Haushalts des kommenden Jahres. In diesem Jahr wurde die Haushaltsrede der SPD-Fraktion von ihrer Fraktionsvorsitzenden Anja Krug vorgetragen.
Unter dem folgenden Link haben Sie die Möglichkeit, diese abzurufen:
Rede der SPD-Fraktion zum Haushalt 2023 (vorgetragen von Anja Krug)

Im Rahmen einer kleinen Gedenkfeier erinnerten Mitglieder des SPD-Stadtverbands an Josef Heid, einen engagierten Sozialdemokraten und Landtagsabgeordneten, der im KZ Dachau ums Leben kam. Michaela Taghi-Agdiri verlas an Heids Grabstätte auf dem Friedhof Bruchsal Auszüge aus dessen Biographie.
Von seinem letzten Wohnort im Bruchsaler Gartenweg wurde er im Rahmen der "Aktion Gewitter" ins Konzentrationslager gebracht. Die unerträglichen Haftbedingungen führten zu seinem Tod.
Mit dem Lied "Mein Vater wird gesucht" nahm die SPD-Singgruppe "Rotkehlchen" das Schicksal der Kinder Josef Heids in den Blick. "Wir erinnern heute an alle verfolgten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Ihr Schicksal, wie das von Josef Heid, mahnt uns, vollen Einsatz für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu zeigen", so das gemeinsame Fazit der Teilnehmenden des Gedenkens.
A. Krug
Herzliche Einladung zur Winterwanderung des Stadtverbandes Bruchsal
Am Dienstag, den 27. Dezember 2022 treffen wir uns um 13 Uhr in der Wendelinusstraße 1 in Untergrombach vor der FC Gaststätte Destino.
Dort gibt es Parkmöglichkeiten und für alle, die mit der Bahn fahren möchten, die S31 aus Bruchsal kommt um 12.56 Uhr am Bahnhof Untergrombach an. Von dort sind es nur wenige Fußminuten zu unserem Treffpunkt.
Ab hier führt uns Heribert mit einer ca. 9 km langen Wanderung, vorbei am Baggersee, über den Michaelsberg und zurück zur FC Gaststätte Destino. Dort kehren wir ein.
Auf dem Michaelsberg gibt es eine kleine Glühwein-Pause. Hierfür bringt bitte jeder sein Trinkgefäß mit.
Allen denen es nicht möglich ist, mitzuwandern, sind natürlich recht herzlich eingeladen, direkt zur Gaststätte zu kommen. Dort ist für uns ab 16 Uhr reserviert.
Eure Anmeldungen bitte bis Donnerstag, 22. Dezember an: Yvonne.Pisar@arcor.de, damit wir die Personenzahl in der Gaststätte noch vor Weihnachten angeben können.
Auf Euer Kommen freuen wir uns.
Yvonne und Heribert
Auf Anordnung des Generalbundesanwalts wurde am Mittwochmorgen durch das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei und die Polizeien der Länder eine bundesweite Razzia gegen Reichsbürger*innen durchgeführt, auch in Baden-Württemberg.
Auch der Landkreis Karlsruhe ist betroffen.
In Pfinztal-Wöschbach soll es nach mehreren Medienberichten ebenfalls eine Hausdurchsuchung gegeben haben, bei der die Beamt*innen sogar mit einem gepanzerten Fahrzeug anrückten.
„Dass es in unserem Landkreis auch eine Festnahme gab, ist beunruhigend und zeigt gleichermaßen, dass unsere Demokratie jederzeit wehrhaft sein muss. Als SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land bedanken wir uns bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundeskriminalamts, der Polizei und der Verfassungsschutzbehörden für die gute Arbeit. Bundesinnenministerin Nancy Faeser geht die größte und von CDU/CSU lange ignorierte Gefahr des Rechtsextremismus endlich adäquat an“, so der Kreisvorsitzende der SPD Karlsruhe-Land, Volker Geisel. Weiter betont er, dass größere Anstrengungen unternommen werden müssen, um das Vertrauen der Menschen in die Demokratie zu stärken. „Es kann uns nicht kalt lassen, dass Menschen unser politisches System nicht nur schlechtreden, sondern auch intensiv daran arbeiten, dieses zu zerstören“, so Geisel. Wer solche Leute gewähren lasse, der gefährde Freiheit und Sicherheit im Land.
"Unter den Festgenommenen befinden sich Richter*innen, Polizist*innen und Soldat*innen. Rechtsextremismus ist kein Randphänomen - er hat sich längst in der Mitte unserer Gesellschaft breit gemacht und versucht unsere Institutionen zu zersetzen. Dies zeigt einmal mehr: Antifaschistische Arbeit ist Aufgabe aller Demokratinnen und Demokraten. ", so der Bruchsaler Juso-Chef und Mitglied im Kreisvorstand, Assad Hussain.
Auch Ortsvereinsvorsitzender Martin Eisengardt aus Pfinztal nimmt Stellung. Er beschreibt die Situation vor Ort als irritierend, da zuerst nicht durchsichtig war, was stattfand. Inzwischen sei jedoch klar, was passiert ist und was ein wichtiger Schritt für unsere wehrhafte Demokratie das war. “Solche, die einen Umsturz planen, bewegen sich außerhalb unserer Demokratie und die Demokratie darf - nein - muss sich dagegen wehren”, so Eisengardt. “Wir Pfinztäler standen schon in der Vergangenheit gegen Demokratiefeinde auf. Wir werden es weiterhin tun.”
Am Mittwoch, den 23.11. kommt der SPD Landtagsabgeordnete Daniel Born auf eine Tagestour nach Bruchsal. In Begleitung von Assad Hussain wird er die Lebenshilfe Bruchsal und das Hubwerk bzw die FA Volocpter besuchen. Bevor er am Nachmittag den Weg nach Graben-Neudorf antritt, können sich Interessierte Bürger*Innen und SPD Mitglieder mit Daniel Born auf einen Kaffee gegen 15 Uhr im “Roten Eck” in der Friedrichstraße zum Gespräch treffen.
Totengedenken
Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.
Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.
Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.
Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.
Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.
Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt Opfer geworden sind. Wir gedenken der Opfer von Terrorismus und Extremismus, Antisemitismus und Rassismus in unserem Land.
Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.
Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt."