Brauchen wir im vereinten Europa noch Städtepartnerschaften?
Zu diesem Thema spricht Karl Mangei
(Bruchsaler Gemeinderat und Ortsvorsteher von Untergrombach)
Dabei werden auch Vorschläge und Ideen zur Aktivierung und Modernisierung unserer Städtepartnerschaften zur Diskussion gestellt.
Europa neu denken
Im Gespräch mit Hans-Jürgen Gottwald
(Vorsitzende des SPD Arbeitskreises Europa in der Region Karlsruhe)
Zu dieser öffentlichen Veranstaltung des SPD-Stadtverbands Bruchsal sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen:
Donnerstag, den 10. April 2014,
Beginn 19.30 Uhr,
im Naturfreundehaus Bruchsal
Landrat hat mit Kultusminister Weg zum nachhaltigen Erhalt über regionale Schulentwicklung besprochen
Das Kronauer Modell ist für die nächsten zwei Jahre gesichert. Gleichzeitig soll nun ein abgestimmtes Konzept im Rahmen der regionalen Schulentwicklung unter möglicher Einbeziehung der neuen Gemeinschaftsschule in Bad Schönborn erarbeitet werden, um die vorbildliche Inklusionsarbeit weiter fortführen zu können. Das ist das Ergebnis des Gesprächs von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel mit Kultusminister Andreas Stoch am vergangenen Mittwoch in Stuttgart.
Schule bewegt – in der Vergangenheit. Wahrscheinlich ist es auch für manchen in diesem Gemeinderat eines der Themen, das ihn oder sie am meisten umtreibt. In den letzten Jahren hat sich in der Bildungslandschaft viel bewegt – auch bei uns in Bruchsal: innerhalb der letzten 5 Jahre wurde die Joß-Fritz-Grund- und Realschule eröffnet, der Ganztagsbetrieb im Schönborngymnasium aufgenommen, das JKG Versuchsschule für G 8 plus, die Konrad-Adenauer-Schule Gemeinschaftsschule und eine enge Kooperation mit dem Ziel der Inklusion zwischen Stirum- und Pestalozzischule aufgenommen. Zu diesen Erfolgen im Schulbereich kommen aber auch bittere Momente: Die Hauptschulen in Heidelsheim und Obergrombach wurden trotz ihrer guten Arbeit wegen zurückgehender Schülerzahlen mit einem Aufnahmestopp belegt.
von Anja Krug
„Erinnern – nicht vergessen“. So lautet die Aufschrift des Gedenksteins für die Opfer des Holocausts in Untergrombach. Diesen Gedanken des Erinnerungsprozesses an ein beispielloses Verbrechen gegen die Menschlichkeit greifen wir auf. Wir sehen die Erinnerungskultur als fortlaufenden Prozess an.
Als erster badischer Justizminister nach der Einführung der Demokratie in Deutschland 1918/19 sowie als langjähriger Vorsitzender der SPD-Fraktion im Badischen Landtag kämpfte der Karlsruher Rechtsanwalt Ludwig Marum (1882-1934) unerschrocken gegen den Aufstieg der NSDAP und machte sich so bei den Nazis in ganz besonderer Weise verhasst. Im Rahmen einer an Niedertracht kaum zu überbietenden „Schaufahrt“ wurde Marum am 16. Mai 1933 zusammen mit sechs weiteren bekannten badischen Sozialdemokraten in das neu errichtete Konzentrationslager Kislau verschleppt. Nach knapp einjähriger KZ-Haft wurde er dort am 29. März 1934 von SA- und SS-Schergen erdrosselt.
Zum 80.Jahrestag der Ermordung von Ludwig Marum finden einige Veranstaltungen in Bad Schönborn statt. Die SPD und Jusos Bad Schönborn werden zum Beispiel einen Informationsstand auf dem Landesparteitag der SPD am 29.März in Wiesloch betreuen, um Delegierte und Minister*innen auf die Aktionen hinzuweisen. Am Abend findet eine Gedenkstunde an der Ludwig Marum-Stele (vorm JVA Kislau) statt.
Alle Termine zum Thema Ludwig Marum können Sie den zwei PDF-Dokumenten entnehmen.
http://spdnet.sozi.info/bawue/KA-Land/dl/Marum-Gedenkstunde_29._Maerz_2014_-_Einladung.pdf
http://spdnet.sozi.info/bawue/KA-Land/badschoen/dl/Warum_Marum_-_IKF-Programm_Fruehjahr_2014.pdf
Du bist wegen Willy Brandt in die SPD eingetreten?
Sie waren von Willy Brandt begeistert?
Sie vermissen heute Politiker vom Format eines Willy Brandt?
Oder: Sie halten Brandt für abgehoben, depressiv und erfolglos.
Wie auch immer – Sie sind/Du bist dann richtig bei einem spannenden Termin der SPD Walzbachtal:
Albrecht Müller hat eng mit Brandt zusammen gearbeitet, 1972 leitete er den Wahlkampf für ihn und ab 1973 war er Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt. In seinem Buch "Brandt Aktuell - Treibjagd auf einen Hoffnungsträger" beschreibt Müller, wie politische Gegner und einige Medien, aber auch Parteifreunde, systematisch gegen den Kanzler arbeiteten und intrigierten. Für Albrecht Müller war der SPD-Vorsitzende ein Hoffnungsträger, dessen politische Botschaften und Methoden heute fehlen. Sein Fazit: Obwohl Brandt nur viereinhalb Jahre Bundeskanzler war, war er einer der wichtigsten Kanzler Deutschlands.
Albrecht Müller ist in Heidelberg geboren, war auch Ghostwriter von Karl Schiller, Bundestagsabgeordneter für die Südpfalz und ist Autor vieler kritischer Bücher (u.a. Machtwahn, Reformlüge, Meinungsmache) und Herausgeber des kritischen Internet-Blogs www.nachdenkseiten.de
Sie sind/Ihr seid herzlich willkommen.
Die Schmankerl für unsere Gäste an diesem Abend:
Der Eintritt ist frei, gegen Spenden wehren wir uns nicht
Die Buchhandlung "Bücherecke" aus Jöhlingen wird "Brandt aktuell" und weitere Bücher des Autors zum Kauf anbieten
Der Autor wird auf Wunsch die erworbenen Bücher signieren
Albrecht Müller wir auch auf aktuelle politische Themen (z.B. Ukraine) eingehen und freut sich auf einen munteren Dialog mit seinem Publikum
In der Pause verwöhnen wir mit einem kleinen Imbiss und Getränken
Schule bewegt – in der Vergangenheit. Wahrscheinlich ist es auch für manchen in diesem Gemeinderat eines der Themen, das ihn oder sie am meisten umtreibt. In den letzten Jahren hat sich in der Bildungslandschaft viel bewegt – auch bei uns in Bruchsal: innerhalb der letzten 5 Jahre wurde die Joß-Fritz-Grund- und Realschule eröffnet, der Ganztagsbetrieb im Schönborngymnasium aufgenommen, das JKG Versuchsschule für G 8 plus, die Konrad-Adenauer-Schule Gemeinschaftsschule und eine enge Kooperation mit dem Ziel der Inklusion zwischen Stirum- und Pestalozzischule aufgenommen. Zu diesen Erfolgen im Schulbereich kommen aber auch bittere Momente: Die Hauptschulen in Heidelsheim und Obergrombach wurden trotz ihrer guten Arbeit wegen zurückgehender Schülerzahlen mit einem Aufnahmestopp belegt.
von Anja Krug
„Erinnern – nicht vergessen“. So lautet die Aufschrift des Gedenksteins für die Opfer des Holocausts in Untergrombach. Diesen Gedanken des Erinnerungsprozesses an ein beispielloses Verbrechen gegen die Menschlichkeit greifen wir auf. Wir sehen die Erinnerungskultur als fortlaufenden Prozess an.
„Die Liste ist ausgewogen und erfolgversprechend“, so Eckard Baier, Vorsitzender des SPD Stadtverbandes Bruchsal. „Wir setzen auf die Jugend, vertrauen der Erfahrung langjähriger Gemeinderäte und beachten die in der SPD geforderte Quote mit einem Reißverschlusssystem bis fast zu den letzten Plätzen.“ Zum ersten Mal gab es mehr Bewerber als zu vergebende Listenplätze. Angeführt wird die Liste von Fabian Verch, dem Vorsitzenden des SPD Ortvereins Bruchsal, der mit seiner Haltung zum Koalitionsvertrag auch in TV-Talkshows zum neuen Gesicht der SPD wurde. Mit ihm setzt die SPD ein Zeichen für junge Menschen, die erstmals bei einer Kommunalwahl ab 16 Jahren wählen dürfen. Auf der Gemeinderatsliste finden sich danach die amtierenden Gemeinderäte, in der Reihenfolge immer unter Berücksichtigung der Bruchsaler Ortsteile und der Frauenquote. Hier ist der Vorstandschaft ein Glücksgriff gelungen. Mit den Kandidaten wechseln sich auch die Spezialthemen Jugend, Bildung, Soziales, Verkehr und Stadtentwicklung ab. Die Kernstadt stellt mit 13 Männern und Frauen die meisten Kandidaten, der größte Ortsteil Untergrombach hat sechs Bewerber, Heidelsheim kandidiert mit vier Personen, die Ortsteile Büchenau, Obergrombach und Helmsheim haben jeweils drei Kandidaten. Helga Langrock, ein Urgestein des Gemeinderates, kümmert sich besonders um die Belange und Probleme der Südstadt. Sie wird sich weitere fünf Jahre für die Rechte der Frauen und die Radfahrer in der Stadt Bruchsal einsetzen. Mit Anja Krug ist auf Platz zwei eine Frau mit viel Erfahrung, die auch einen der fünf Bruchsaler Ortsteile vertritt. Sie nimmt sich, zusammen mit Realschulrektor Hans-Jörg Betz und Studienreferendar Verch des großen Themenbereichs Bildung, Jugend und Schulen an. Für den Schwerpunkt Familien- und Sozialpolitik verwenden sich Karl Mangei, Katja Wormer und Karina Merten. Neue Gesichter aus den Reihen der aktiven Jusos, wie deren Vorsitzender Tobias Borho, bereichern das Spektrum der Liste und bringen frische Ideen und die Interessen der Jugend in die Teams ein. In den Bereichen Sport und Kultur engagieren sich Gemeinderat Gerhard Schlegel sowie Herbert Knoch und Kurt Bittrolff, während sich das Kompetenzteam um Stadtrat Jürgen Schmitt und Britta Brandstäter intensiv mit der Stadtentwicklung und Verkehrswegeplanung beschäftigt. Auch wenn Fraktionsvorsitzender E-F Schäfer nach 34 Jahren Arbeit im Gemeinderat aus familiären Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, hat man ihn mit allen seinen Erfahrungen für die Kreistagsliste gewinnen können. Am Ende der Nominierungsversammlung der SPD dankte der Stadtverbandsvorsitzende Eckard Baier den gewählten Kandidatinnen und Kandidaten. Er äußerte sich optimistisch mit dieser Liste auch im auf 32 Gemeinderäte verkleinerten Gremium wieder eine gewichtige Rolle spielen zu können. „Wir wollen, dass das Rad der positiven Entwicklung in Bruchsal nicht stehen bleibt und erst Recht nicht rückwärts rollt. Die SPD wird für die Liste werben unter dem Motto: Gemeinsam und gerecht – Zukunft in Bruchsal gestalten!“