Volker stellt sich vor

Liebe Genossinnen und Genossen,

beim Kreisparteitag am vergangenen Freitag habt ihr mich mit einem großartigen Ergebnis zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Ich bin euch sehr dankbar für diesen Vertrauensvorschuss, der mir auch Rückhalt und Kraft gibt.

Für alle, die nicht beim Parteitag waren, will ich mich noch einmal kurz vorstellen: Ich bin 47 Jahre alt und wohne in Zaisenhausen. Im Ortsverein Sulzfeld-Zaisenhausen wirke ich als stellvertretender Vorsitzender mit. Seit 2014 bin ich Bürgermeisterstellvertreter und seit 2019 im Kreistag, dort unter anderem im Jugendhilfe- und Sozialausschuss. Nach verschiedenen beruflichen Stationen, unter anderem in der Jugendhilfe und als Lehrer am Gymnasium, bin ich seit vier Jahren stellvertretender Schulleiter einer Fachschule für Sozialwesen und dort für den Fachbereich Jugend- und Heimerziehung zuständig. Neben dem politischen Engagement bin ich auch in der evangelischen Kirche aktiv, unter anderem im Bezirkskirchenrat und als Prädikant.

Ein politisches Vorbild für mich ist Johannes Rau - nicht, weil er wie meine Großeltern aus Wuppertal stammt, sondern weil er mit seinem Leitgedanken "Versöhnen statt Spalten" dem Zusammenhalt der Gesellschaft eine entscheidende Rolle beigemessen hat. Angesichts der Zerrissenheit unserer Gesellschaft ist dieses Motiv auch in der heutigen Zeit aktuell und eine große Herausforderung, nicht nur für die Politik.

Meine Vorgängerin Alexandra Nohl und mein Vorgänger Christian Holzer hinterlassen große Fußspuren. Mit enormem Engagement und viel Herzblut haben sie den Kreisverband geführt, nützliche Strukturen geschaffen und neue Veranstaltungsformate aufgebaut. Sie waren überall im Landkreis präsent und haben das gute Bild des Kreisverbands maßgeblich geprägt. Liebe Alex, lieber Christian: Ich danke euch von ganzem Herzen für eure Arbeit und freue mich, dass ich ein gut bestelltes Haus von euch übernehme!

Der neue Kreisvorstand wird nun seine Arbeit aufnehmen. Es sind etliche neue Gesichter dabei, verschiedene Altersgruppen und Berufe, Leute aus allen Teilen unseres Landkreises. Ich freue mich auf diese Vielfalt und bin überzeugt, dass wir gemeinsam viel auf die Beine stellen können. Bewährtes wollen wir weiterführen und ausbauen, auch manche neue Idee wird entstehen. Die Zusammensetzung des neuen Vorstands ist dieser Mail beigefügt.

Vor uns liegen zwei Jahre ohne kreisweite Wahlen. Aber dann geht es Schlag auf Schlag: 2024 Kommunal- und Europawahl, 2025 Bundestagswahl, 2026 Landtagswahl. Der Wahlkampf beginnt jetzt - damit wir dann möglichst stark werden und viele sozialdemokratische Ideen umsetzen können. Denn wir haben Konzepte, die das Leben der Menschen verbessern können. Daran wollen wir miteinander arbeiten!

Liebe Genossinnen und Genossen, ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit und auf unsere Begegnungen. Gerne könnt ihr auch telefonisch, per Mail oder WhatsApp mit mir Kontakt aufnehmen:

volker.geisel@t-online.de

Mobil: 0170-4811091

Auf eine erfolgreiche Zeit und Glück auf!

Euer Volker

Kreisparteitag in Stutensee: Volker Geisel zum neuen Vorsitzenden gewählt

Der SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land hat einen neuen Vorsitzenden: Einstimmig wurde Volker Geisel am Wochenende auf dem Kreisparteitag in Stutensee zum Kreisvorsitzenden gewählt. Er folgt auf Christian Holzer und Alexandra Nohl, die nach zwei Jahren im Doppel an der Spitze der Kreis-SPD nicht erneut um den Vorsitz kandidierten.
Er sei bereit, Verantwortung für die SPD im Landkreis Karlsruhe zu übernehmen und die SPD zur Partei der Zukunft zu entwickeln, kündigte Volker Geisel in seiner Kandidaturrede vor den rund 120 anwesenden Mitgliedern an. Der gebürtige Nordrhein-Westfale lebt in Zaisenhausen, wo er sich im Gemeinderat und als stellvertretender Bürgermeister engagiert. Darüber hinaus ist Geisel Mitglied des Kreistags und Prädikant im evangelischen Kirchenbezirk Bruchsal-Bretten. Beruflich ist der 47-Jährige als stellvertretender Schulleiter tätig.


Die scheidenden Kreisvorsitzenden Holzer und Nohl blickten in ihrem Bericht zurück auf zwei Jahre unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie. Dennoch sei es gelungen, eine lebendige Basisarbeit zu leisten. Mit René Repasi als Europaabgeordneten stelle man zudem zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder einen sozialdemokratischen Abgeordneten aus dem Landkreis.


Themen wie die Forderung der Kreis-SPD nach einer kreiseigenen Wohnbaugesellschaft werden in Anbetracht steigender Mietpreise zunehmend aktueller, berichtete Markus Rupp für die Kreistagsfraktion, während Petra Becker, Oberbürgermeisterin der gastgebenden Stadt Stutensee von den Bemühungen um bezahlbaren und familienfreundlichen Wohnraum vor Ort berichtete.


„Wir haben gemeinsam viel vor“, kündigte der frisch gewählte Volker Geisel mit Blick auf den gesamten Kreisvorstand an. Der Kreisvorstand fasst nun neben einigen bekannten auch viele neue Gesichter. Man möchte den frischen Wind daraus in die Gestaltung der Politik im Landkreis mitnehmen.

Aus der Gemeinderatssitzung vom 29.03.22

Die SPD-Fraktion dankt dem Team der Stadtbibliothek für die geleistete Arbeit. Sie schaffen einen Ort, an dem sich Menschen unkompliziert begegnen, Wissen erwerben, sich unterhalten und neue Welten entdecken können. Wir hoffen, dass bald weitere Aktionen wie z. B. ein Repaircafé ins Leben gerufen werden.

Hinsichtlich der Planung des Bahnhofsvorplatzes tragen wir den Umbau des Verkehrsknotens Bahnhof mit allen Facetten der Zugänglichkeit zu den Gleisen, der Neuordnung der Umsteigbeziehungen, behindertengerechte Toiletten, Beseitigung von Angsträumen und Schaffung von Abstellplätzen für Fahrräder trotz der Kostenentwicklung mit. Bezüglich der Überdachung des Wartbereichs stehen wir zur Photovoltaikanlage, möchten aber bezüglich der Stützen beide Varianten prüfen. Die Radverkehrsplanung lehnen wir ab, da sie nicht zukunftsorientiert ist. Während andere vergleichbare Städte Fahrradstraßen, abgetrennte und richtungsgleiche Radwege oder autofreie Innenstädte umsetzen, wird in Bruchsal mit aller Macht an 15 Parkplätzen festgehalten, die einem Mindeststandard – nämlich einem Fahrradschutzstreifen – im Wege wären.

Die Zwischenabrechnung zum Projekt „Bahnstadt“ zeigt, wie hier für Bruchsal ein enormer Mehrwert dank kluger Investitionen durch die Stadt und Investoren sowie den Einsatz von Sanierungsmitteln geschaffen wurde. Es hat sich viel getan, z. B. innovatives Gewerbe im Triwo-Park, zahlreiche Miet- und Eigentumswohnungen, neue Wohnformen, Verlagerung der OGA, Bau der Gleisquerung und ein neuer Verkehrsübungsplatz. Meilensteine für die Gesamtstadt waren die neue Sporthalle und das Feuerwehrhaus. Es liegt noch ein Stück Weg vor allen Beteiligten: die Realisierung des Sozialquartiers, des Damian, der Gastronomie sowie der Quartiersplatz.

Die Suche nach einem Standort für eine Senioreneinrichtung in Obergrombach begrüßen wir, priorisieren jedoch das Gebiet entlang der Helmsheimer Straße. Gegenüber der Ausweitung des „Danzbergs“ sind wir skeptisch.

Den Handlungsempfehlungen des Integrationsberichts stimmen wir zu und hoffen, dass wir bald die konkrete Umsetzung erleben. Wir sind froh, dass die Sprachförderung hier den ersten Platz einnimmt. Sprache ist der Schlüssel zur Teilhabe, zur Bildung, zum gegenseitigen Verständnis und letztendlich auch zum Zugang auf den Arbeitsmarkt. Positiv ist unserer Meinung nach die Qualifizierung von Integrationshelfer*innen, die niederschwellige Hilfen anbieten und Netzwerkarbeit leisten können.

Ihre SPD-Fraktion Martina Füg, Anja Krug, Alexandra Nohl, Gerhard Schlegel und Fabian Verch

Stellungnahme zu Handlungsempfehlungen des Integrationsberichts

Anja Krug für die SPD-Fraktion

Mit dem Bruchsaler Integrationsbericht liegt ein umfangreicher Überblick über verschiedene Aspekte über die Situation von Migrant*innen in Bruchsal vor. Dieses Werk wurde auch ausführlich bei der letzten Klausurtagung des Gemeinderats in den Blick genommen. Was unserer Fraktion an dem ganzen Prozess bisher vermisste waren konkrete Maßnahmen, die das Leben dieser Menschen und deren Integration verbessern sollte. Jetzt liegen endlich konkrete Handlungsempfehlungen vor, die allerdings auch zunächst überwiegend in Arbeitskreise und noch nicht in greifbare Maßnahmen münden.

Stellungnahme zum Sanierungsbericht Innenstadt Nord – Teilbereich Bahnstadt

Anja Krug für die SPD-Fraktion

Selten verbirgt sich hinter einen nüchternen Vorlagentitel so viel Dynamik wie hier bei der Zwischenabrechnung zum Projekt Bahnstadt. Was für eine Entwicklung! Wer heute durch die Nobelspreisträgerstraßen läuft kann sich den Zustand vor zwölf Jahren kaum noch vorstellen. Durch den Einsatz der Oberbürgermeisterin, des Bürgermeisters, zahlreichen Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung, vieler unterschiedlicher Investoren und politischer Entscheidungsträger wurde hier ein neues Stadtviertel entwickelt. Ein großer Gewinn für Bruchsal!

Auf der ehemaligen Brache und dem alten Messplatz hat sich viel getan:  z. B. innovatives Gewerbe im Triwo-Park, zahlreiche Miet- und Eigentumswohnungen für über 800 Menschen, neue Wohnformen wie z. B. im Studentenwohnheim, Verlagerung der OGA, Bau der Gleisquerung und ein neuer Verkehrsübungsplatz. Meilensteine für die Gesamtstadt waren die neue Sporthalle und das Feuerwehrhaus, das dank der SEW realisiert werden konnte. Es liegt noch ein Stück Weg vor allen Beteiligten: die Realisierung des Sozialquartiers, des Damian, der Gastronomie, der Quartiersplatz müssen noch entstehen. Jedoch zeigt sich ein dynamische Entwicklung, die Bruchsal gut tut! Über die relevanten finanziellen Aspekte wurden wir immer gründlich informiert und die vorliegende Abrechnung zeigt, wie viel durch sinnvolle Investitionen erreicht werden konnte. Ein besonderer Dank gilt hier Herrn Gohl, der unermüdlich Förderprogramme studierte und entsprechende Mittel generierte. Wir danken auch der Oberbürgermeisterin, dem Bürgermeister, allen Fachbereichsleitern und Mitarbeitern, die an diesem Großprojekt, dass das Gesicht Bruchsal nachhaltig verändert hat, arbeiten. Die SPD-Fraktion nimmt die Vorlage sehr gerne zur Kenntnis.

Stellungnahme zum Bericht der Stadtbibliothek

Anja Krug für die SPD-Fraktion

Als ich diese Woche mit meiner neunten Klasse über die Aufgaben einer Gemeinde gesprochen habe, gab es folgende erstaunte Aussage: „Wie? Aber eine Bibliothek brauchen doch alle. Das muss doch eine Pflichtaufgabe sein!“. Dem kann ich inhaltlich nur zustimmen. Sie schaffen in der Stadtbibliothek einen Ort, an dem sich Menschen unkompliziert begegnen, neues Wissen erwerben, sich unterhalten und neue Welten entdecken können.

Das neue Sortiment an Gesellschaftsspielen hat gerade in Coronazeiten Familien bei sinnvoller Freizeitgestaltung unterstützt, ihr Angebot an Lernhilfen und die zugehörige Beratung rettet manche Schulnote, die Aktion „Heiß auf Lesen“ verschönert den Bruchsaler Sommer und durch ihr Angebot an Zeitschriften eröffnet die Stadtbibliothek Zugänge zum gesellschaftlichen Diskurs.

Wir hoffen sehr, dass Ihnen bald wieder mehr Veranstaltungen möglich sind, die das kulturelle Angebot unserer Stadt bereichern. Die vorgestellten Ideen zur weiteren gesellschaftlichen Vernetzung z. B. mit einem Repair-Café oder Aktionen speziell für Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen wir gerne. Ein herzlicher Dank der SPD-Fraktion gilt dem Bibliotheksteam unter der Leitung von Frau Droll und regen Förderverein, dessen Aktionen der wertvollen Bibliotheksarbeit wertvolle Impulse liefert. Wir freuen uns auf Wiedersehen in der Stadtbibliothek!

SPD-Stellungnahme zum Top Senioreneinrichtung Obergrombach

Alexandra Nohl für die SPD-Fraktion

Die SPD Fraktion stimmt der weiteren Planungen zu einer Senioreneinrichtung in Obergrombach gerne zu.

bedingt durch den demographischen Wandel ist es für die Struktur der Gesamtstadt und der OT gut, unseren Teil beizutragen. Im Alter die Möglichkeit zu haben im Wohnort zu bleiben eröffnet Perspektiven die sich durchaus im Generationenwechsel innerhalb der Immobilien bemerkbar machen kann.

Wir stimmen daher der Vorlage in Punkt eins zu. Den Standort am Danzberg, sowie in Neubaugebiet, lehnen wir aber ab.

Wir priorisieren die Planung in der Helmsheimerstrasse und stehen dem Standort Danzberg kritisch gegenüber. Wir halten den Standort an der Kreisstraße für geeigneter, da sich dort auch die räumliche Nähe zur Bushaltestelle befindet. Die Zuwegung dürfte einfacher zu gestalten sein, damit verbunden auch die Abläufe während der Bebauung. Außerdem sind wir der Meinung, dass die Verwaltung am Rande ihrer Kapazität ist und daher keine weiteren Planung mehr stemmen kann, es sollte der Fokus auf einen Standort gelegt werden.

SPD-Stellungnahme zur Neuordnung des Bahnhofsareals

Gerhard Schlegel für die SPD-Fraktion

Die Vorlage des Stadtplanungsamtes ist umfangreich, detailliert und beinhaltet aus meiner Sicht alle wesentlichen Argumente.

Wie bereits in meiner Rede in der Februarsitzung zum Beschluss der Offenlage ausgeführt, begrüßt die SPD alle Maßnahmen, welche die Akzeptanz und die Erhöhung des Fahrgastaufkommens im ÖPNV bewirken. Die Gesamtmaßnahme Umbau des Verkehrsknotens Bahnhof mit allen Facetten der Zugänglichkeit zu den Gleisen, der Neuordnung der Umsteigbeziehungen, behindertengerechte Toiletten, Beseitigung von Angsträumen und Schaffung von Abstellplätzen für Fahrräder wird auch trotz der aus dem Ruder laufenden Kostenentwicklung mitgetragen. Die Kostenentwicklung zu beeinflussen, ist uns nur im beschränkten Maß möglich – nämlich nur dort, wo wir über den Standard hinaus planen.

SPD-Kreisparteitag in Stutensee

Die über 1.600 Mitglieder der SPD Karlsruhe-Land wurden zum Kreisparteitag am kommenden Freitag, 1. April, um 19 Uhr in die Festhalle Stutensee-Blankenloch eingeladen. Die Stutenseer Oberbürgermeisterin Petra Becker wird am Kreisparteitag, bei dem ein neuer Kreisvorstand gewählt wird soll, ein Grußwort sprechen. Ebenso wird der neue Europaabgeordnete Dr. René Repasi Worte an den Parteitag richten. Neben dem Bericht der Kreisvorsitzenden Alexandra Nohl und Christian Holzer wird Bürgmerister und SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Markus Rupp von der Kreistagsarbeit berichten. Auch soll den Landtags- und Bundestagskandidierenden der SPD gedankt werden.

Gerrit Biedermann aus dem Ortschaftsrat verabschiedet - Harald Adam rückt nach

Einen personellen Wechsel gab es in der Sitzung des Untergrombacher Ortschaftsrats in der Sitzung am 23. März 2022. Gerrit Biedermann, der sein Studium künftig in Wien fortsetzt, schied aus diesem wichtigen Grund aus dem Ortschaftsrat aus. Für ihn rückt Harald Adam nach, der bereits in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied des Gremiums war.

Gerrit Biedermann war seit der Kommunalwahl 2019 Ortschaftsrat. Dabei brachte er sich als jüngstes Mitglied besonders bei Energiethemen ein. Der Fraktionsvorsitzender Heribert Gross verabschiedete Gerrit sehr herzlich mit einem "Überlebenspaket für Österreich". Die gesamte SPD Untergrombach dankt Gerrit Biedermann für seine geleistete Arbeit im Ortschaftsrat und hofft, dass ihn sein Weg immer wieder gern nach Untergrombach führt.

Herzlich Willkommen ist in der Fraktion Harald Adam, der sich sehr stark mit seinem Heimatort identifiziert. Der ehrenamtliche Feuerwehrmann und Kassierer des SPD-Ortsvereins startet motiviert. Bereits in seiner ersten Sitzung brachte er sich mit Fragen ein. In diesem Sinne kann die Arbeit der SPD-Fraktion im Ortschaftsrat fundiert und engagiert fortgeführt werden. AK.