Arbeitskreis Europa Karlsruhe-Stadt und Land fordern Verantwortung im Umgang mit Europa

Debatte mit der österreichischen MdEP Regner zu Brexit, Freihandel und der Wiederholung der österreichischen Präsidentschaftswahl

Gratulation Harald Wolf

PÖRTSCHACH Östereich, Zum 19. World Bodypainting Festival lud Veranstalter Alex Barendregt in den Kurort ein. Künstler aus 46 Nationalitäten mit 240 Teams kreierten in den 120 Zelten ihre Bodypainting Modelle in 9 Kategorien.

Harald Wolf, Künstler aus Untergrombach, nahm unter anderem am UV-Award mit 11 Teilnehmer aus aller Welt teil.

Mit seiner Performance eines aufwachsenden Baum konnte er die Jury überzeugen und in einer harten Konkurrenz den 2. Platz erringen.


1. Claudia Kreamer aus Deutschland (190 Punkte), 2. Harald Wolf aus Deutschland (Untergrombach) (160 Punkte) und 3.Nadja Hluchovsky und Natscha Zenig aus Österreich (154 Punkte)

Wir gratulieren dem Vizeweltmeister zu seinem Erfolg

 

Besichtigung der GU in der Schnabel Hennig Straße

SPD vor Ort

am Donnerstag den 9.Juni besuchten wir die Gemeinschaftsunterkunft in der Schnabel Hennig Straße in Bruchsal. Diese GU entspricht in ihrer Dimension fast dem geplanten Neubau in Untergrombach. Der Unterkunftsleiter Herr Helmut Senft berichtete von der Arbeit mit den Flüchtlingen, die aus den verschiedensten Nationen hier in Bruchsal angekommen sind. Derzeit sind  ca. 125 Menschen dort untergebracht .Den Bewohnern wird das Notwendigste beim Einzug zur Verfügung gestellt, sie erhalten neben Schlafzeug, einfaches Geschirr und Küchenutensilien. In zugeteilten Einfachküchen wird das Essen selbst zubereitet.  Die Lebensmittel müssen selbst eingekauft werden. Das Leben in der GU weckt Erinnerungen an Jugendherbergen oder Kasernenstuben. Für die Sauberkeit von Waschräumen, Toiletten, Küchen und Wohnräumen  sorgen die Bewohner selbst. Die Einrichtung macht durchweg einen sauberen Eindruck. Wie Herr Senft erläuterte, wird um 22:00 Uhr der Strom in den Küchen abgestellt, durch eine einfache Tasteinrichtung muss alle 5 Minuten die Stromzufuhr für den Herd quittiert werden – eine einfache Maßnahme die dem Brandschutz effektiv dient. Verstöße gegen die Hausordnung werden von der Hausverwaltung streng geahndet. Inzwischen hat die Hausverwaltung ausreichend Erfahrungen gesammelt, so dass es kaum zu erwähnenswerten Zwischenfällen kommt. Alle Bewohner in einer Gu sind im Ausländerzentralregister erfasst. Im Parterre leben Frauen und Familien mit Kindern, in den Obergeschossen überwiegend Männer. In der Gu sind 5 Mitarbeiter des Landratsamts in Vollzeit beschäftigt, dazu kommen noch einige geringfügig Beschäftigte. Inzwischen konnte für zahlreiche Bewohner eine Arbeitsstelle gefunden werden. Hier wird durch engagierte Ehrenamtliche viel getan. Im Haus findet auch Sprachunterricht statt, für den ein kleiner Schulungsraum zur Verfügung steht. Gemeinschaftsräume sind keine vorhanden. Die Menschen leben hier in einfachsten Verhältnissen. Die Verweildauer in einer GU richtet sich nach dem Asylverfahren, bis eine geeignete Anschlussunterbringung gefunden wird - maximal 2 Jahre. Herr Senft beantwortete ausführlich unsere vielen Fragen, die besonders zum Neubau einer GU in Untergrombach relevant waren. Wir  waren nach der Führung durch die Gemeinschaftsunterkunft von der hervorragenden Arbeit die dort geleistet wird, sehr beeindruckt. Sicher keine leichte Aufgabe, aber warum sollte sie gerade in Untergrombach, nicht zu bewältigen sein?

Jugendtreff erhält Riesenlogo,

 

nachdem der Jugendtreff seit 2010 unscheinbar neben dem Feuerwehrhaus steht, war es ein großer Wunsch der Jugendlichen und der Jugendtreffleitung das neue Gebäude nach außen auffälliger zu gestallten. Der Ortschaftsrat besuchte Ende 2015 die Jugendlichen um sich über die Aktivitäten zu informieren. Ein Graffitiprojekt sollte den Abschluss in einer großen Schrifttafel für den Jugendtreff finden. Der Ortschaftsrat sicherte  seine Unterstützung bei dem Vorhaben zu. Ein weiteres Anliegen der Jugendlichen war eine Außenbeleuchtung für den Basketballplatz vor dem Jugendtreff. Die Jugendlichen wurden ermutigt hierzu einen Antrag beim Ortschaftsrat zu stellen, kurz darauf war der Antrag verfasst und wurde dem Ortschaftsrat übergeben.  Die Stadtverwaltung konnte überzeugt werden, nun wurde die Schrifttafel montiert und die Beleuchtung für den Ballspielplatz soll demnächst installiert werden. Eine Beleuchtung für das  Logo ist ebenfalls vorgesehen, so wird der Jugendtreff auch in den Wintermonaten von  weitem sichtbar.

(HGr)

Protokoll der Kreisvorstandssitzung am 30.05.2016

Liebe Genossinnen und Genossen, werte Interessierte der SPD Karlsruhe-Land. Wir werden auf dieser Seite regelmäßig die Protokolle zu den jeweiligen Kreisvorstandssitzungen veröffentlichen. Auch werden wir Sitzungen hier ankündigen, damit alle Mitglieder & Ortsvereine entsprechende Anfragen / Anträge an den Kreisvorstand rechtzeitig einbringen können.

Jahreshauptversammlung der SPD-Untergrombach 2016

Jahreshauptversammlung SPD-Untergrombach 2016 - Walter Heiler verabschiedet

 

Bei der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung der Untergrombacher SPD konnte der Vorsitzende Heribert Gross den inzwischen ausgeschiedenen SPD-Landtagsabgeordneten Walter Heiler, unseren SPD-Kreisrat Ernst-Friedrich Schäfer und Ortsvorsteher Karl Mangei begrüßen.

In seinem Grußwort ging Walter Heiler unter anderem auf das historisch schlechte Wahlergebnis bei der Landtagswahl ein. Er erläuterte, dass viele Faktoren zum schlechten Abschneiden der Baden-Württembergischen SPD geführt hätten. Zudem hatten bundespolitische Aspekte bei der Wahl eine Rolle gespielt, die von den SPD-Landtagsabgeordneten nicht beeinflussbar waren. In seinem Rückblick beleuchtete er seine besondere Beziehung zu Untergrombach in bezug auf seine erste Landtagskandidatur 1988, wo Horst Gringmuth als damaliger Stadtverbandsvorsitzender der Bruchsaler SPD als sein Zweitkandidat fungierte. Die Versammlung war sich mit Walter Heiler darin einig, dass die Südwest-SPD einen inhaltlichen und personellen Neuanfang brauche. Nach einer ausführlichen Diskussion über die Landtagswahl überreichte der Vorsitzende Heribert Gross an Walter Heiler ein Präsent für seine 19-jährige Tätigkeit als Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Bruchsal.

Der Vorsitzende erläuterte die vielfältigen Aktivitäten im Wahljahr wie zum Beispiel das Grillfest auf dem Ignatz-Kling-Platz und die Infostände mit dem Kandidaten Markus Rupp in der Ortsmitte, beim Edekamarkt und am Bahnhof. Markus Rupp habe einen ausgezeichneten und sachbezogenen Wahlkampf geführt und hätte es verdient gehabt, als Nachfolger von Walter Heiler in den Landtag einzuziehen.

Nach den Ausführungen des Schriftführers Paul Seemann und des Kassierers Harald Adam wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Neuwahlen fanden nicht statt, da diese nur alle zwei Jahre vorgesehen sind. Es folgten umfassende Berichte aus dem Kreistag durch den Kreisrat E-F Schäfer und aus dem Gemeinderat durch Stadträtin Anja Krug. Ortsvorsteher Karl Mangei berichtete schwerpunktmäßig von den vielfältigen Aufgaben im Ortschaftsrat, wobei er insbesondere die Forderung nach verstärkten Anstrengungen im Sozialen Wohnungsbau zum Ausdruck brachte. Nach dem Willen des Gemeinderates sind in Untergrom-bach bereits zwei Standorte mit jeweils ca. 6 Wohneinheiten vorgesehen. Weiter wurde über die aktuelle Situation zur geplanten Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge am Ortsrand im Bereich Walkartswiesen an der Kreisstraße in Richtung Büchenau berichtet. Bauherr wird der Landkreis Karlsruhe sein. Der Ortschaftsrat hat sich mit großer Mehrheit (10 zu 2 Stimmen) ebenso wie der Gemeinderat (30 zu 1 Stimme) für diesen Standort ausgesprochen. Am 23. Juni 2016 findet dazu ein Bürgerinformationsabend statt. Er erinnerte auch an die Bürgerversammlung vom 25.4.16, die sich mit dem Entwurf des Bundsverkehrswegeplanes bezüglich einer angedachten neuen Trasse für den Schienengüterverkehr in ca. 15 bis 20 Jahren beschäftigte. Bei dieser Informationsveranstaltung, übrigens die einzige dieser Art im gesamten Bereich des Regionalverbands, hat er die nachteiligen Auswirkungen einer solchen Trasse für Untergrombach dargestellt.

Die kommunalpolitischen Verdienste von Horst Gringmuth, der im November 2015 auf eignen Wunsch aus Altersgründen nach fast 27 jähriger Zugehörigkeit aus dem Ortschaftsrat ausgeschieden war, wurden durch den Vorsitzenden gewürdigt. Das gleiche gilt für Annedore Fischer, die im Juni 2015 aus den gleichen Beweggründen ihr Amt niedergelegt hatte. Als Nachfolger wurden Harald Adam und Rainer Müller im Ortschaftsrat verpflichtet. Der Vorsitzende erinnerte an die Verdienste von Anja Krug, die nach vielen Jahren verantwortungsvoller Tätigkeit im SPD-Kreisvorstand Karlsruhe Land nicht mehr für diesen kandidiert hatte. Als quasi ihr Nachfolger wurde bei der letzten Kreisdelegiertenkonferenz Harald Adam als Beisitzer im SPD-Kreisvorstand gewählt. Abschließend wurden Herbert Knoch für 40-jährige und Walter Gessler für 50-jährige Mitgliedschaft in der Sozial-demokratischen Partei durch E-F. Schäfer und Walter Heiler geehrt.

 

(HG)

 

Schulsportplatz wird saniert

Sanierung und Neugliederung der leichtathletischen Anlagen auf dem Schulsportplatz

 

 

Viele Untergrombacher haben auf dem Schulsportplatz gegenüber der Bundschuhhalle bei den Bundesjugendspielen ihre ersten Erfahrungen mit Leichtathletik gesammelt. Gerade für die Ganztagesschüler bieten die Bewegungsmöglichkeiten auf diesem Platz einen wichtigen Ausgleich im Schulalltag. Auch die Leichtathletikabteilung des TSV Untegrombach nutzt diesen Platz für ihre Trainingseinheiten. Viele Freitzeitsportler freuen sich, auf dem Schulsportplatz unkompliziert ihrem Bewegungsdrang nachzugehen.

Daher begrüßt es die SPD-Fraktion außerordentlich, dass unser Schulsportplatz jetzt saniert und durch die Neugliederung der Anlagen wesentlich aufgewertet werden soll. Schon vor über 20 Jahren hat sich die SPD für eine Rundbahn um den Schulsportplatz eingesetzt. In unseren Wahlprogrammen und unseren Mittelanmeldungen ist sie ein beständiger Posten. Diese politische Forderung wurde bisher nicht erfüllt und wird auch bei der kommenden Sanierung noch nicht verwirklicht. Allerdings zeigt der nun vorliegende Plan immerhin schon einmal eine „gedachte Rundbahn“. Wir hoffen und arbeiten daran, dass diese eines Tages Realität werden kann.

Wir freuen uns sehr, dass mit der Sanierung und Neugliederung unseres Schulsportplatzes eine sehr attraktive Aufwertung der Anlage erfolgen wird! Das entstehende Kleinspielfeld ermöglicht nicht nur der Schule jede Menge Aktivitäten von Handball, über Fussball, Volleyball und Basketball. Ein Novum in Untergrombach wird das Beachvolleyballfeld sein, mit dem auch einer tollen Trendsportart Rechnung getragen wird! Damit kann in Untergrombach schon ein wenig „Rio-Gefühl“ aufkommen.

Für den Leichtathletikbetrieb ist es sehr sinnvoll, dass der Belag auf den Laufbahnen erneuert wird. Die Verlegung der Sprunganlage ermöglicht den Sportlern auch dann ein konzentriertes Training, wenn es auf dem künftigen Kleinspielfeld auch mal etwas lauter zugehen wird. So wird der sanierte und neugegliederte Schulsportplatz ein attraktiver Treffpunkt mitten in Untergrombach.

Bürgerversammlung am 25.4.16 zum Thema Güterbahntrasse

Das wollen wir nicht - Güterbahntrasse an der A5 zwischen Untergrombach und Büchenau

 

 

Stellungnahme von Ortsvorsteher Karl Mangei bei der Bürgerversammlung am 25.4.16 zum Thema Güterbahntrasse

Es geht heute um eine ausführliche Information der Bevölkerung und wir haben die Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung an der Erstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030. Konkret sind wir von einer geplanten Güterbahntrasse über unsere Gemarkung betroffen.

Wir haben jetzt Gelegenheit – im Rahmen einer Bürgerbeteiligung beim Verkehrsministerium in Berlin uns zu äußern und unsere Bedenken vorzutragen.

Ich möchte als Ortsvorsteher von Untergrombach  von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und spreche auch im Namen meiner Büchenauer Ortsvorsteher-Kollegin, Frau Marika Kramer.

Die Bürgerinnen und Bürger in den Bruchsaler Teilorten Untergrombach und Büchenau sind durch eine mögliche Güterbahntrasse sehr stark betroffen.

 

Der Planungsvorschlag, der unsere Gemarkung betrifft, sieht vor, dass die Trasse zwischen Karlsdorf und Neuthard herkommend im Büchenauer Wald unter der Autobahn durchführt, dann weiter auf Untergrombacher Seite entlang der Autobahn durch den „Unteren Wald“ und dann zwischen Autobahn und Wohngebiet Sand II in Richtung Weingarten.

Es gibt aus Sicht der betroffenen Bürgerinnen und Bürger eine ganze Reihe von Gründen, die gegen eine solche Trasse sprechen:

Deshalb möchten wir heute, die Möglichkeit der Bürgeranhörung nutzen und schon zu diesem frühen Zeitpunkt unsere Interessen vortragen.

Zum heutigen Stand heißt dies:

Entlang dem Rheintal liegen im Ortsteil Untergrombach drei bundesweit wichtige Verkehrsträger nebeneinander:

  • Die dicht befahrene Bundesstraße B 3, die auch sehr oft als BAB-Umleitungsstrecke genutzt wird,
  • die Bundesbahnstrecke mit internationalem Fernverkehr (Z.B. TGV-Strecke), nationale Fernverbindungen IC bis hin zur Regionalbahn und Stadtbahn.
  • Und die Bundesautobahn A5.

Dieses dicht bebaute und bewohnte Gebiet zwischen B3, Eisenbahn und Autobahn verträgt keine weitere Verkehrstrasse. Der dadurch entstehende Lärm ist den Menschen in Untergrombach, besonders im Neubaugebiet Sand2 und Büchenau nicht zuzumuten. Zumal wir jetzt schon einen hohen Lärmpegel haben. Lärm macht krank – deshalb wollen und brauchen nicht noch mehr Lärm.

 

In Karlsdorf-Neuthard wird geklagt, dass die Trasse den Ort durchschneiden würde. Deshalb wird dort die Trasse abgelehnt.

Ich glaube der Abstand zwischen den beiden Bruchsaler Stadtteilen Büchenau und Untergrombach ist auch nicht erheblich größer als zwischen Karlsdorf und Neuthard. Deshalb müssen wir die Trassenführung aus demselben Grund ebenfalls ablehnen.

Wir bekommen Probleme im Bereich des Naturschutzes, Landschaftsschutzes, im Freizeitbereich, Verlust an Wohnqualität, zusätzlichen Lärm.

Die Zerstörung von Waldgelände, FFH-Gebieten, Wasserschutzgebieten. Die Trasse würde für uns wichtige Erholungs- Landschafts- und Naturschutzgebiete zerstören, sie führt durch den „Büchenauer Wald“, über das Gelände des Bruchsaler Wasserwerks, durch dem „Unteren Wald“, bis hin zum Wald und Feuchtgebieten, u.a. „Naturschutzgebiet im Weiher“ und noch einmal durch das ökologisch wertvolle „Fasanenwäldchen“, bevor die Trasse Richtung Weingarten weiterführt.

An der betreffenden BAB-Strecke (A5) gibt es ostseitig keinen Lärmwall und auch keine Lärmschutzwand, obwohl die nächstgelegene Bebauung sehr nahe an der Autobahn liegt. Eine Wall oder eine Lärmschutzwand wäre nach wie vor dringen nötig aber nicht gebaut. Stattdessen wurde vor etwa 25 Jahre ein Lärmschutzwald gepflanzt, der sehr lange gebraucht hat, bis er überhaupt eine kleine – wenn auch nicht ausreichende Wirkung - in Richtung Lärmreduzierung erzielen konnte. Dieser Lärmschutzwald aber müsste bei einem Bau der Bahntrasse wieder wegfallen, da die Trasse genau hindurchführen würde.

Fazit:

Wir lehnen die geplante Trassenführung durch unsere jetzt schon sehr verdichtetes und mit drei großen Verkehrsschlagadern (Autobahn, Bahntrasse, B3) sehr stark belastete und lärmgeplagte  Gemarkung ab.

Ich bitte darum, dass in der Stellungnahme der Stadt diese von mir stichpunktartig angesprochenen Argumente aufgenommen werden und die  Aufzählung der betroffenen Naturschutzgebiete, Wasserschutzgebiet, Bannwald, und FFH-Gebiete noch ergänzt und konkretisiert wird.  

 

Karl Mangei, 25.4.16

Öffentlichkeitsbeteiligung BVWP 2030 und der dazugehörige Umweltbericht.

Das Konsultationsverfahren beginnt am 21. März 2016 und endet am 02. Mai 2016.

Stellungnahmen, die nicht innerhalb dieser Frist im BMVI eingehen, bleiben unberücksichtigt.

Dabei können Stellungnahmen auf zwei verschiedene Arten abgegeben werden: Entweder nutzen Sie das Online-Formular durch Betätigung des Links am Ende der Seite

http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030/StellungnahmeAbgeben/stellungnahme_node.html

oder Sie senden Ihre schriftliche Stellungnahme per Post unter Angabe des Stichworts "BVWP 2030" an die folgende Adresse:

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Referat G12
Invalidenstraße 44
D – 10115 Berlin
Stichwort "BVWP 2030"

Geplante Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Untergrombach

der Ortschaftsrat von Untergrombach hat in seiner letzten Sitzung über das Thema Unterbringung von Flüchtlingen in der Stadt Bruchsal beraten. Dabei ging es um die Frage der gerechten Verteilung der Flüchtlinge in der Gesamtstadt und wo in Untergrombach eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber erstellt werden kann.

In Bruchsal waren in den letzten Monaten gleichzeitig bis zu 1.000 Asylbewerber in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Derzeit stellt sich die Situation wie folgt dar: Heidelsheim: (Praktiker) ca. 350 Personen, Büchenau: 45 Personen, Bruchsal Schnabel-Henning-Straße: 140 Personen, Bruchsal, Grabener Straße: 250 Personen, Bruchsal Eisenbahnstraße: 250 Personen. In Untergrombach gibt es bisher noch keine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Besonders in Heidelsheim (Praktiker) und in der GU Grabener Straße in Bruchsal handelt es sich um reine Notunterkünfte, die schnellstens wieder aufgelöst werden sollten, weil die Menschen dort unter erbarmungswürdigen Umständen leben müssen. Der Landkreis Karlsruhe sucht inzwischen überall im Landkreis nach Flächen, auf denen dauerhafte Gemeinschaftsunterkünfte erstellt werden können. Hierzu sind auf der Gemarkung der Stadt Bruchsal jetzt die beiden Standorte „Fuchsloch-West“ in Bruchsal und „Walkartswiesen“ in Untergrombach vorgeschlagen worden.

Der Ortschaftsrat hat nun in seiner letzten Sitzung dem Standort Walkartswiesen, an der Kreisstraße nach Büchenau, mit großer Mehrheit (10 : 2 Stimmen) für eine weitere Ausarbeitung zugestimmt. Eine Gemeinschaftsunterkunft „Walkarstswiesen“, westlich der bestehenden Bebauung (an der Kreisstraße nach Büchenau) soll maximal 175 Personen beherbergen. Der Regionalverband weist für diese Fläche einen regionalen Grünzug aus, der laut Regionalverband Mittlerer Oberrhein ausnahmsweise für eine befristete Flüchtlingsunterkunft genutzt werden könnte. Da sich das betreffende Gelände in Kirchenbesitz befindet, wird es notwendig sein, dass zwischen der kath. Kirche und dem Landkreis Karlsruhe ein entsprechender Pachtvertrag geschlossen wird. Für den Standort ist auch noch ein regionalplanerischer Vertrag erforderlich. Ebenso muss noch geprüft werden ob eine Genehmigung des Bauvorhabens nach dem neu gefassten § 246 BauGB möglich ist, oder ob ein vorhabenbezogener Bebauungsplan notwendig wird.

Ich wiederhole hier noch einmal, was ich im Januar dieses Jahres beim Neujahrsempfang der Untergrombacher Vereine zum Thema Flüchtlinge gesagt habe: „Sicherlich wird das Thema der Unterbringung von Flüchtlingen im kommenden Jahr auch für Untergrombach ein aktuelles Thema werden. Im Gemeinderat und im Ortschaftsrat haben wir bereits darüber gesprochen. Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Elend, Hunger und Krieg. Für uns alle ist es eine große humanitäre Aufgabe diesen Menschen zu helfen, die in ihrer Not zu uns kommen. Und in unserer Stadt kann dies am besten gelingen, wenn möglichst viele mithelfen, und diese Aufgabe auf viele Schultern verteilt wird. Das heißt, dass auch jeder Stadtteil seinen Beitrag leistet und Flüchtlinge aufnimmt. Deshalb halte ich es für selbstverständlich, dass in absehbarer Zeit auch Flüchtlinge nach Untergrombach kommen und hier untergebracht werden.

"Wir sollten uns dann alle gastfreundlich und hilfsbereit zeigen.“

Karl Mangei (Ortsvorsteher)

Neubau einer Güterbahn entlang der A5 ?

SPD-Untergrombach/Büchenau

fordern Transparenz für Neubau einer Güterbahnstrecke

 

Die Veröffentlichung einer Karte mit dem Titel „Konzeptentwurf“ einer neuen Bahntrasse durch die Region Bruchsal erfolgte am Ostersamstag in den BNN.

Was ist der Inhalt dieser Landkarte?

Danach soll der Güterfernverkehr auf der Rheinschiene zum neuen Gotthardtunnel auf Höhe Graben -Neudorf nach Osten verschwenkt werden.

Auf der Linie Germersheim – Bruchsal würde der Güterverkehr auf einer neu zu bauenden Trasse in Richtung Osten geführt werden um vor Karlsdorf-Neuthard in südöstlicher Richtung zwischen diesen zwei Ortsteilen hindurch zur BAB Heidelberg-Karlsruhe zu gelangen. Zuvor durchschneidet oder berührt diese neue Trasse die beiden Trinkwasserschutzgebiete für das Bruchsaler und K-Ner Trinkwasser.

Mit einem Tunnel soll die neue Güterbahnstrecke unter der BAB 5 hindurchgeführt werden.

Parallel zur BAB 5 soll die Güterbahnstrecke zwischen Büchenau und Untergrombach oberirdisch geführt werden um bei Weingarten, den soeben begonnen Lärmschutzwall an der BAB 5 zu tangieren. Weiter geht es am Weingartener Moor vorbei bis auf Höhe Grötzingen. Von dort aus soll die neue Güterbahnstrecke in einem Tunnel durch Karlsruhe in Richtung Süden weitergeführt werden.

 

  • Die SPD Untergrombach/Büchenau ist von diesen Plänen überrascht, weil bisher in keinem kommunalen Gremium darüber informiert wurde.
  • Die SPD Untergrombach/Büchenau hat Zweifel, ob die Referenten dieses „Konzeptentwurfs“ sich vor Ort ein Bild der tatsächlichen Situation gemacht haben.
  • Geradezu unverantwortlich hält die SPD die Durchschneidung der Trinkwasserschutzgebiete mit einer Güterbahntrasse auf der auch Öl und andere Gefahrgüter von den Nordseehäfen durch den Gotthardtunnel nach Süden transportiert werden.
  • Die Trassenführung lässt zusätzlich keinen Raum mehr für notwendige Umfahrungen der Ortsteile Büchenau und Untergrombach.
  • Sie belastet mit Lärm und Erschütterungen die Anlieger.
  • Die SPD fordert von Landkreis und Regionalverband eine hohe Transparenz der einzelnen Planungs- und Entscheidungsschritte.

So groß das Verständnis ist, mehr Güter auf Bahnstrecken zu transportieren statt unser Straßennetz noch weiter damit zu belasten, so sind doch einige Grundvoraussetzungen vordringlich festzulegen:

Neubaustrecken für Gütertransport dürfen nicht zu Lasten der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in den anliegenden Gemeinden gebaut werden.

Lärmschutz,

Schutz vor Erschütterungen,

Zerschneidungseffekte und

Zerstörung von Naturschutzgebieten sind unbedingt zu vermeiden und

erfordern die höchste Aufmerksamkeit aller Planer und Entscheider.

 

Die SPD Untergrombach/Büchenau erwartet außer Transparenz eine regelmäßige Bürgerbeteiligung.