Zum bereits neunten Mal wird 2016 die Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis stattfinden, das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreise zum Schutz des Weltklimas mit über 1.700 Mitgliedern in 26 Ländern Europas.
KommunalpolitikerInnen und BürgerInnen radeln vom 1. Mai bis 30. September drei Wochen am Stück um die Wette und sammeln Radkilometer für den Klimaschutz sowie für eine vermehrte Radverkehrsförderung in ihrer Heimatkommune.
Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und RadlerInnen in den Kommunen selbst.
Bürgerinnen und Bürger Bruchsals und aus unserer Umgebung!
Im Jahr 2015 feierten wir alle hier in Bruchsal die Baden-Württemberger Heimattage.
Es war ein wundervolles Jahr mit allen Facetten zu dem positiven Bild „Heimat“.
Im September feierten 900 Bürgerinnen und Bürger hier ein buntes, fröhliches und gewaltfreies Fest. Dieses Fest machte auch nachdenklich:
Wir demonstrierten für Menschlichkeit!
Seit einigen Jahren besiedelt der Eichenheldbock die alten Eichen am Baggersee Untergrombach. Der Lebensraum für den Eichenheldbock ist äußerst begrenzt und gerade der wunderschöne Eichenhain unserer Liegewiese hat es dem Käfer angetan. Nach den Schutzbestimmungen ist der Liegebereich schon seit längerer Zeit gesperrt. Zwar sind die Bäume gesund, aber von dem Astabwurf geht große Gefahr für die Badegäste aus.Der Ortschaftsrat forderte daher eine Ausgleichsfläche. Von der Aufforstung beim Parkplatz sollte ein ein Teil gerodet werden. An dieser Stelle war vor Jahren bereits eine große Liegewiese. Die Besucherströme in den 80er und 90er Jahren erforderten eine Verkleinerung der Liegewiese, um die gute Wasserqualität des Sees nicht zu gefährden. Nun ist die Fläche die dem Eichenfeldbock zugestanden wurde, wieder ausgeglichen. In der Rodungsfläche wurden die größten Bäume als Schattenspender erhalten, somit bleibt unser Baggersee auch weiterhin ein attraktives Naherholungsgebiet.
Auf Einladung des Bündnisses „Wir für Menschlichkeit“ sind am Samstag in Bruchsal weit über 1.000 Menschen auf die Straße gegangen. Sie wollten gemeinsam ein Zeichen setzen gegen den Aufmarsch der Partei „Die Rechte“, die zusammen mit der vom Verbot bedrohten NPD und militanten Kameradschaften wie den Freien Nationalisten Kraichgau, einen sogenannten „Tag der Heimattreue“ in Bruchsal zelebrieren wollte.
Unterstützt wurde das Bündnis, das sich verantwortlich zeigte für Bürgerfest, Demonstrationszug und Kundgebungen, von über 44 Parteien und Organisationen aus allen gesellschaftlich relevanten Gruppierungen.
Eröffnet wurde das Bürgerfest auf dem Friedrichsplatz pünktlich um 13 Uhr mit einer Ansprache von Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. In einer ermutigenden Rede stellte sie klar, dass Bruchsal, aber auch die ganze Region, kein Nährboden für eine rechte Gesinnung sein dürfe. Bruchsal und die Region seien von Weltoffenheit geprägt. Zu Rassismus, auch subtilem, müsse ganz klar Stopp gesagt werden. Der Oberbürgermeisterin zur Seite standen die Bürgermeister dreier Nachbargemeinden. Aus Östringen Bürgermeister Felix Geider, aus Ubstadt-Weiher Bürgermeister Tony Löffler und Bürgermeister Klaus Detlev Huge aus Bad Schönborn.
Direkt nach der Ansprache formierte sich der Demonstrationszug und nahm seinen Weg durch die Innenstadt Richtung Viktoria-Anlage. Nach Schätzungen nahmen an dem Demonstrationszug über 1.300 Personen teil, darunter Bruchsals Oberbürgermeisterin Petzold-Schick, die drei Bürgermeister von Östringen, Ubstadt-Weiher und Bad Schönborn sowie Politiker der Bruchsaler Gemeinderatsfraktionen CDU, SPD, Grüne/Neue Köpfe und Freie Wähler/FDP. Ebenso baden-württembergische Landtagsabgeordnete und viele Vertreter der Verwaltung und unterschiedlicher Vereine und Organisationen.
Hauptredner auf der Viktoria-Anlage war der Landesvorsitzende des DGB Baden-Württemberg, Nikolaus Landgraf. Daneben sprachen der grüne Landtagsabgeordnete Alexander Salomon aus Karlsruhe, außerdem die Vertreter*innen der Linken und der Grünen sowie ein Redner des Offenen Antifaschistischen Treffens Karlsruhe, der seinen engagierten Vortrag mit dem Ruf „Nazis raus aus dieser Stadt!“ beendete, wofür er ein vielhundertfaches Echo aus den dicht stehenden Reihen der Zuhörer bekam. Für die von ihr gesungenen Friedenslieder bekam Alexandra Nohl großen Applaus; das nigerianisch-syrische Rapper-Duo High Style erhielt für seine Hip-Hop-Performance vom Publikum begeisterten Beifall.
Während auf der Viktoria-Anlage musikalisch eher das junge Publikum angesprochen wurde, waren die musikalischen Beiträge des auf dem Friedrichsplatz gleichzeitig stattfindenden Bürgerfestes mehr auf ein älteres Publikum ausgerichtet. Neben der Stadtkapelle waren die Drehorgelspieler Karlheinz Mayer und Karl Ott sowie das Jugendorchester Heidelsheim zu hören. Rockmusik spielten die Zwei-Mann-Formation Oh Regard und die Mundart-Rocker von Café Achteck. Einen viel umjubelten Auftritt mit Café Achteck hatte der aus Büchenau stammende Mundart-Rapper Jay Farmer.
Mehr als zehn Redner aus Politik, Wirtschaft, Kultur und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppen sprachen auf dem Friedrichsplatz. Carsten Ramm, Intendant der Badischen Landesbühne, fand deutliche Worte zum Aufkommen rechten Gedankengutes in unserer Gesellschaft: „Wir demonstrieren heute für Menschlichkeit und Offenheit in Bruchsal! Wir demonstrieren gegen den Aufmarsch der Rechten und gegen rechte Gewalt in dieser Stadt. Aber wir dürfen uns nicht damit begnügen, heute Krawall-Nazis entschieden entgegen zu treten. Ebenso entschieden müssen wir ihren stillen Sympathisanten, ihren Steigbügelhaltern in Pegida, Kagida und in der Schießbefehl-Partei AfD, diesen Rassisten im bürgerlichen Schafspelz, entgegentreten!“
Alle Aktionen des Bündnisses „Wir für Menschlichkeit“ verliefen gewaltfrei. Eberhard Schneider, Sprecher des Bündnisses, hatte bereits im Vorfeld klar gesagt: „Die, die Randale machen, wollen wir in Bruchsal nicht haben“.
Entgegen der Ankündigungen des Veranstalters „Die Rechte“, der mit 500 Teilnehmern rechnete, waren lediglich etwa 100 Neo-Nazis nach Bruchsal gereist, die mit Fahnen und Trommeln ihre „Heimattreue“ zur Schau stellen wollten. Trotzdem ist Wachsamkeit notwendig. Sollten die Rechten sich zum wiederholten Male Bruchsal als ihr Aufmarschgebiet auserwählen, werden sie erneut auf einen engen Schulterschluss Bruchsaler Bürgerinnen und Bürger treffen. Das Bündnis „Wir für Menschlichkeit“ wird weiterhin sehr genau hinschauen, was diese rechten Gruppierungen vorhaben und nicht zulassen, dass sich Neo-Nazis in Bruchsal einnisten.
Der ganz besondere Dank des Bündnisses „Wir für Menschlichkeit“ gilt neben den 1.300 Teilnehmern an der Demonstration den weit über 100 Ehrenamtlichen, die sich bei Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung sowie bei Moderation und Verkauf von Kuchen und Getränken engagierten. Großer Dank auch an die Freizeit-Bäckerinnen und -Bäcker, die Kuchen spendeten.
Ein ganz herzlicher Dank geht auch an die weit mehr als 80 Musiker und Sänger, die unentgeltlich mit ihren Darbietungen zum Gelingen der Veranstaltungen beitrugen. Und zu guter Letzt ein herzliches Dankeschön an die über 20 Rednerinnen und Redner, die mit ihren Ansprachen die Dimension des rechtsextremen Geschehens einzuordnen wussten.
(Rolf Schmitt)
Infostand am Bahnhof Untergrombach
Freitag füh, 6:30 werden Sonnenschirme und Stehtische am Bahnhof aufgestellt.Dampfender Kaffee wird in Becher geschenkt,der von angenehen überraschten Pendler gerne angenommen wird.
Die SPD Untergrombach stellt Ihren Landtagskandidat Markus Rupp vor .Überraschte Gesichter am Bahnsteig ,der Mann auf dem Flyer steht ja dort am Infostand. So kommt man noch kurz ins Gespräch bevor die Bahn kommt.
Gegen 7:00 kommt Verstärkung zum Team. Katja Mast, Generalsekretärin der SPD Baden Württemberg und Bundestagsabgeordnete reit sich zwischen die Ortsvereinsmitglieder um Kaffee und Informationen zu verteilen.
Bis 8:30 ist der Ortsverein vor Ort, dann lassen die großen Pendlerströme nach, Markus und Katja müssen weiter, der Terminplan ist prall gefüllt. Die Helfer sind durchgefroren aber bester Laune über den gut gelungenen Infostand.
Vielen Dank allen Helfern des Ortsverein
Der SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land ist tief enttäuscht von dem Ergebnis der Landtagswahlen vom Sonntag im Landkreis Karlsruhe. „Die Arbeit unserer bisherigen Landtagsabgeordneten Anneke Graner und Walter Heiler war gut. Beide haben viel für die Menschen in den Wahlkreisen erreicht“, fasst der Kreisvorsitzende René Repasi zusammen. „Die Erfolge der gemeinsamen Regierungsarbeit sind jedoch in der Wahlurne alleine den Grünen zugerechnet worden. Wir zahlen einen hohen Preis dafür.“
„Wir haben in den drei Wahlkreisen ausgezeichnete Kandidaten aufgestellt und die Partei hat motiviert, Wahlkampf vor Ort betrieben“, meint Repasi mit Blick auf die Gründe für das Wahlergebnis im Landkreis. „Wir konnten uns vor Ort jedoch nicht vom Landestrend abkoppeln.“ Die Landes-SPD wurde dabei zerrieben in einem Lagerwahlkampf, in dem die Flüchtlingspolitik das dominierende Thema war. „Die Wählerinnen und Wähler, die für uns erreichbar waren, haben sich konzentriert auf den Ministerpräsidenten und die ihn tragende Partei. Die besondere Persönlichkeit von den Wahlkreiskandidatinnen und –kandidaten hat nur eine geringe wahlentscheidende Bedeutung gespielt.“ Der SPD-Kreisverband dankt Anneke Graner, Anton Schaaf und Markus Rupp für ihren großen Einsatz in diesem Wahlkampf. Der Kreisverband gratuliert auch seinem bisherigen stellvertretenden Kreisvorsitzenden Daniel Born aus Oberhausen-Rheinhausen, der das Landtagsmandat im Wahlkreis Schwetzingen erobern konnte.
„Ein ganz besonderer Tiefpunkt ist das Ergebnis der AfD im Landkreis. Der Erfolg dieser Partei ist kein Denkzettel. Er ist ein Anschlag auf die Demokratie. Ungeachtet der inhaltlichen Differenzen zwischen den demokratischen Parteien im Landkreis Karlsruhe, müssen wir geeint zusammenstehen, um den Antidemokraten die Stirn zu bieten“, kommentiert der SPD-Kreisvorsitzende das Parteienergebnis.
Der SPD-Kreisverband hat nun keine Abgeordneten mehr, weder im Landtag noch im Bundestag oder dem Europäischen Parlament. „Es wird eine große Herausforderung für die ehrenamtlichen Mitglieder der Partei, die sozialdemokratische Fahne im Landkreis Karlsruhe weiterhin kraftvoll hoch zu halten“, blickt Repasi in die Zukunft. „Die SPD hat jedoch in ihrer Vergangenheit zahlreiche Krisen durchlaufen. Wir sind krisenerprobt. Es wird keine einfachen und schnellen Lösungen geben. Wir müssen das Vertrauen der Menschen in sozialdemokratische Politik zurückgewinnen.“
Seit 2014 verkehren auch an Sonn- und Feiertagen - zwischen 10 und 21 Uhr - die Linien 185 und 186. Im Zweistundentakt verbinden sie die Stadtteile sowie die Kernstadt untereinander.
Dieser Probebetrieb wurde für zwei Jahre eingerichtet. Nun ist der Probebetrieb zu Ende.Erfreulicherweise war die Auslastung so gut, daß die Stadtwerke Bruchsal den Wochenendbetrieb dauerhaft anbieten wird.
Mit dem Stadtbus war seit seiner Gründung 2000 eine langjährige Vorderung der SPD erfüllt worden. Mit ihm wurde das Karlsruher Modell des KVV in die Stadt Bruchsal fortgesetzt.Gerade die Ortsteile Büchenau und Obergrombach warteten sehnlichst auf eine attraktive ÖPNV Anbindung.Seit 2014 endlich auch am Wochenende. Nun wird aus dem Probe- ein Regelverkehr, was für den Erfolg des Stadtbus Bruchsal spricht. Wünschenswert wäre eine Nigthlineverbindung, mit der auch Spätheimkehrer sicher in Ihren Heimatort gelangen können. Nur ein angemessener Taktverkehr an jedem Wochentag bewegt dazu,vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen.
Am 5. März konnte man sich beim Untergrombacher Edeka-Markt Dörner nicht nur mit frischen Lebensmitteln, sondern auch mit politischen Informationen versorgen. Der SPD-Ortsverein Untergrombach informierte zur Landtagswahl. Markus Rupp, Landtagskandidat für den Wahlkreis 29 Bruchsal, freute sich mit den Untergrombachern ins Gespräch zu kommen. „Ich komme gerne nach Untergrombach“, so Markus Rupp, der seit dem Sommer häufig in Untergrombach zu Gast war, „Und ich hoffe, dass ich nach der Landtagswahl den Wahlkreis Bruchsal engagiert auf Landesebene vertreten kann.“ Bei diesem Vorhaben hat er die volle Unterstützung der Untergrombacher SPD.
Die SPD hat in den letzten Jahren viel erreicht. Es wurden mehr Politzisten eingestellt, sozialer Wohnbau gefördert und enorm in den Bereich der Kleinkindbetreuung investiert. Inzwischen nimmt Baden-Württemberg hier einen bundesweiten Spitzenplatz ein. Daran wollen wir weiter arbeiten!