Schön, dass Sie bei uns vorbeischauen. Als SPD-Ortsverein engagieren wir uns für ein lebenswertes, soziales und zukunftsfähiges Untergrombach – für alle Generationen und Lebensentwürfe.
Ob Bildung, Gemeinschaft, nachhaltige Infrastruktur oder respektvolles Miteinander: Wir setzen uns aktiv für die Lebensqualität in Untergrombach ein und möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen.
Hier finden Sie Aktuelles, Termine, Projekte und Wege, wie Sie sich einbringen können – für ein Untergrombach, das wir gemeinsam gestalten.
Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde,
das Osterfest erinnert uns daran, was uns als Gemeinschaft trägt: Zusammenhalt, Erneuerung und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft – Werte, die uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten täglich antreiben.
In einer Zeit, in der Solidarität wichtiger ist denn je, wünschen wir euch und euren Familien erholsame Feiertage, frohe Begegnungen und ein paar ruhige Stunden.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch die Zukunft unseres schönen Untergrombachs zu gestalten.
Herzliche Ostergrüße
Eure SPD Untergrombach
Die Ortschaftsratssitzung vom 18. März 2026 stand im Zeichen wichtiger kommunalpolitischer Themen. Highlight der Sitzung war der Besuch von Herrn Bienek, Leiter des Ordnungsamts der Stadt Bruchsal, der sich den Fragen des Ortschaftsrats stellte. Wir berichten über die wichtigsten Punkte der Sitzung.
Tagesordnung
Zur Bürgerfragestunde wurden mehrere Themen eingebracht, die die Untergrombacher Bürgerinnen und Bürger beschäftigen.
Falsche Flagge zur Wahl gehisst
Aus der Bürgerschaft wurde darauf aufmerksam gemacht, dass vor der Verwaltungsstelle zur Wahl die falsche Flagge gehisst wurde: Statt der Untergrombacher Flagge wehte dort die Heidelsheimer Flagge. Ein peinlicher Fauxpas, der hoffentlich beim nächsten Mal nicht passiert.
Amtsblatt: Umstellung auf Online – wer bleibt dabei auf der Strecke?
Ein weiteres Thema war die geplante Umstellung des Amtsblatts auf ein hauptsächlich digitales Format. Aus der Bürgerschaft kam die berechtigte Frage: Wie werden Bürgerinnen und Bürger, die keinen Internetzugang haben oder mit digitalen Medien nicht vertraut sind, künftig über Ortschaftsratssitzungen und andere kommunale Angelegenheiten informiert?
Die geschäftsführende Ortsvorsteherin sah keinen Handlungsbedarf und erklärte, die Umstellung sei korrekt und es sei nichts zu ändern. Diese Aussage teilen wir ausdrücklich nicht. Gerade ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger dürfen durch eine rein digitale Kommunikation nicht abgehängt werden. Hier erwarten wir von der Verwaltung tragfähige Lösungen, die niemanden ausschließen.
Als SPD Untergrombach möchten wir an dieser Stelle auf eine praktische Möglichkeit hinweisen: Beim Nussbaumverlag kann das Amtsblatt Bruchsal weiterhin abonniert werden. Das Modell „NUSSBAUM+ Premium“ beinhaltet das Amtsblatt als gedruckte Ausgabe und als E-Paper und ist bis 31.12.2026 kostenlos. Das Modell „NUSSBAUM+ Digital“ umfasst das Amtsblatt als E-Paper und ist ebenfalls aktuell kostenfrei. Beide Abos sind direkt unter abo.nussbaum.de/angebote/Bruchsal-76646 zu finden.
Zugeparkte Straßen
Mehrere Bürgerinnen und Bürger thematisierten die angespannte Parksituation in bestimmten Straßen Untergrombachs. Fahrzeuge parken teils so, dass die Durchfahrt erheblich erschwert wird. Dieser Punkt wurde von Herrn Bienek im zweiten Tagesordnungspunkt aufgegriffen und beantwortet.
Herr Bienek, Leiter des Ordnungsamts der Stadt Bruchsal, stellte sich in diesem Tagesordnungspunkt den Fragen des Ortschaftsrats und gab einen umfassenden Überblick über die Arbeit seines Amts – auch mit Blick auf Untergrombach.
Zugeparkte Straßen und Feuerwehrzufahrten
Zugeparkte Straßen sind laut Herrn Bienek ein stadtweites Problem, das sich in allen Ortsteilen zeigt. Besonders kritisch wird es dort, wo die Durchfahrt für die Feuerwehr behindert wird. An bekannten Problemstellen werden gemeinsame Befahrungen mit der Feuerwehr durchgeführt. Wo notwendig, werden anschließend Maßnahmen wie punktuelle Parkverbote erlassen. Das Problem langzeitabgestellter Anhänger, Transporter und Wohnmobile ist dem Ordnungsamt bekannt – einfache und kostengünstige Lösungen sind hier nach Aussage von Herrn Bienek leider nicht in Sicht.
Parksituation rund um den Baggersee – ein Schwerpunktthema der SPD
Ein zentrales Thema, das von unserer SPD-Fraktion eingebracht wurde, war die Parksituation rund um den Baggersee. Dazu einige wichtige Punkte:
Wir sind überzeugt: Die Situation am Baggersee und im angrenzenden Wohngebiet ist kein Einzelfall in Deutschland. Wie andere Kommunen mit vergleichbaren Herausforderungen umgehen, sollte geprüft werden. Die Situation muss weiter beobachtet werden – und falls notwendig, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die auf keinen Fall zu Lasten der Anwohnerinnen und Anwohner gehen. Darüber hinaus wurde in der Sitzung ausführlich über Geschwindigkeitskontrollen (Blitzer) und weitere Parkthemen gesprochen.
Bahnstreckenausbau Genua-Trasse: Begehung geplant
Im Zusammenhang mit den laufenden Planungen zum Ausbau der Bahnstrecke im Rahmen der europäischen Gütertrasse (Rotterdam–Genua) wird es eine Begehung geben. Wir werden über den weiteren Verlauf berichten. Wie bereits bei der Januarsitzung deutlich wurde, steht für uns dabei der umfassende Lärmschutz für Untergrombach an erster Stelle.
Baumrückschnitt im Bereich Schollengarten
Im Bereich Schollengarten wurden zahlreiche Bäume erheblich zurückgeschnitten. Der radikale Rückschnitt war aus Sicherheitsgründen notwendig und alternativlos, wie in der Sitzung erläutert wurde. Auch wenn das Ortsbild dadurch vorübergehend leidet – die Verkehrssicherheit muss Vorrang haben.
Der Ortschaftsrat nahm das Protokoll der Sitzung vom 21. Januar 2026 zur Kenntnis.
„Kita-Gebühren abschaffen“ – zu diesem Thema veranstaltete die SPD Untergrombach einen gut besuchten Informations- und Diskussionsabend. Der SPD-Landtagskandidat des Wahlkreises Bruchsal Christian Holzer und die Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Anja Krug, beleuchteten das Thema aus landes- und kommunalpolitischer Sichtweise.

Altkanzler Scholz, Stoch und unser Team für den Landtag
Schon am Mittag war die Energie im Saal deutlich zu spüren: Der Besuch von Altkanzler Olaf Scholz und unserem Landesvorsitzenden Andreas Stoch in Bruchsal wurde zu einem kraftvollen Signal für die heiße Phase des Wahlkampfs. Gemeinsam mit den Landtagskandidierenden Christian Holzer (Bruchsal), Anneke Graner (Ettlingen) und Beate Essafi (Bretten) zeigten die Sozialdemokraten Geschlossenheit und Zuversicht.
Der erste Teil der Veranstaltung stand ganz im Zeichen klarer Botschaften und politischer Orientierung. In ihren Reden spannten Scholz und Stoch den großen Bogen von der Weltpolitik bis in die Klassenzimmer vor Ort. Eindringlich sprach der Bundeskanzler a.D. über die Sicherheitspolitik: Der russische Angriffskrieg mache den konsequenten Wiederaufbau der Bundeswehr notwendig, um Frieden und Freiheit in Europa dauerhaft zu schützen. Gleichzeitig betonte er die Chancen der Energiewende als Jobmotor und Garant für eine starke Wirtschaft von morgen.
Andreas Stoch legte den Fokus leidenschaftlich auf das Herzstück sozialdemokratischer Landespolitik: Bildung und Wohnen. Er machte deutlich, dass echte Chancengleichheit und der soziale Aufstieg nur mit gebührenfreier Bildung und gut ausgestatteten Schulen gelingen können. Unsere Kandidierenden Holzer, Graner und Essafi unterstrichen diese Ziele mit ihrer Präsenz als starke Stimmen für unsere Region.
Nach den Reden änderte sich das Format. Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten die Bürgerinnen und Bürger das Wort. Olaf Scholz und Andreas Stoch stellten sich ausführlich den Fragen aus dem Publikum. Ob Außenpolitik oder Sorgen vor Ort: Die beiden Spitzenpolitiker hörten zu und antworteten direkt. Ein Mittag, der Mut macht und zeigt: Die SPD geht mit den richtigen Themen und einem motivierten Team in die Wahl.
Kita Gebühren abschaffen! Diskussionsrunde mit Christian Holzer und Anja Krug.
Dienstag 3.02.2026 ab 18 Uhr im Bürgersaal der Verwaltungsstelle Untergrombach
Kitas sind Bildungsorte. Sie müssen von Anfang an für alle Kinder gebührenfrei sein.
Der Besuch einer Kita in Baden-Württemberg kostet für viele Familien mehrere hundert Euro pro Monat und Kind. Die SPD Baden-Württemberg fordert die Abschaffung der Kita-Gebühren. Dadurch können Familien effektiv finanziell entlastet werden. Das schafft auch mehr Bildungsgerechtigkeit. Kinderarmut wird bekämpft und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird verbessert.
Alle Interessierten sind zu einem Gespräch mit Christian Holzer (SPD Landtagskandidat) und Anja Krug (Vorsitzende der SPD Fraktion im Gemeinderat) recht herzlich eingeladen.
Fabian Spachholz-Verch für die SPD-Fraktion
Zunächst möchte ich mich ausdrücklich bei der Verwaltung bedanken. In Bruchsal werden Kinder insgesamt gut, engagiert und bedarfsgerecht betreut – das ist keine Selbstverständlichkeit und verdient Anerkennung. Diese Angebote der Stadt sind wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Gerhard Schlegel für die SPD-Fraktion
Bei der vorliegenden Gütertrasse handelt es sich um ein Projekt, welches für die europäische Verkehrswende von herausragender Bedeutung ist. Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene, insbesondere im Fernverkehr verträgt keinen weiteren Aufschub. Viel zu viele Jahre wurden hier bereits verschwendet. Die europäischen Nachbarländer sind erheblich weiter.
Die nun favorisierteTrassenführung R4 dürfte Insider nicht wirklich überraschen. Sie stellt insbesondere eine Bündelung mit bereits vorhandenen Verkehrsachsen dar und verhindert damit eine weitere Zerschneidung von Lebensräumen und Natur
Die erste Ortschaftsratssitzung des Jahres 2026 war zugleich die erste Sitzung mit dem neuen Bruchsaler Oberbürgermeister Sven Weigt.
Herr Oberbürgermeister Weigt gab einen Überblick über die ersten drei Monate seiner Amtszeit. Für Untergrombach brachte er dabei erfreuliche Nachrichten mit: Die Fördermittel des Landes für die Erweiterung der Grundschule wurden bewilligt. Damit ist der Weg für die Erweiterung frei – jetzt ist die Stadt am Zug. Positiv hervorgehoben wurde zudem die Partnerschaft mit unserer Partnergemeinde Ste. Marie aux Mines.
Unverständlich blieb allerdings, dass der Oberbürgermeister nicht auf das weiterhin bestehende Ortsvorsteherproblem einging.
Die aktuelle Situation ist für große Teile des Ortschaftsrats nicht hinnehmbar. Der Ortschaftsrat hatte mehrheitlich Heribert Gross gewählt. Oberbürgermeister Weigt sagte im Laufe der Sitzung zu, zu diesem Thema Gespräche mit allen beteiligten Parteien führen zu wollen. Wir nehmen ihn beim Wort und erwarten, dass diese Gespräche zeitnah stattfinden. Weitere Ausführungen hierzu sparen wir uns an dieser Stelle.
Den Schwerpunkt der Sitzung bildete die Vorstellung des städtischen Sachstands zum Bahnprojekt Gütertrasse Mannheim–Karlsruhe. Frau Klingmüller, Amtsleiterin des Stadtplanungsamts, stellte den aktuellen Planungsstand vor. Die Deutsche Bahn hat sich für die Variante R4 entschieden. Diese sieht vor, die neue Güterbahntrasse entlang der Autobahn A5 auf Höhe Büchenau an Untergrombach vorbeizuführen.
Für uns ist klar: Die neue Bahntrasse bringt erhebliche Eingriffe sowie zusätzliche Lärmbelastungen mit sich. Gleichzeitig eröffnet sie jedoch auch die Chance auf wirksamen Lärmschutz. Aus Untergrombacher Sicht muss daher ein umfassender, bedingungsloser Lärmschutz oberste Priorität haben – und zwar einschließlich eines wirksamen Schutzes vor dem Lärm der Autobahn A5. Ein ausschließlich auf die neue Bahntrasse begrenzter Lärmschutz reicht nicht aus.
Nachfolgend finden Sie die vollständige Stellungnahme unserer Fraktion.
Stellungnahme der SPD-Fraktion im Ortschaftsrat Untergrombach
Zum Bahnprojekt Gütertrasse Mannheim – Karlsruhe
Das Bahnprojekt Gütertrasse Mannheim–Karlsruhe ist Teil einer wichtigen europäischen Verbindung zwischen Rotterdam und Genua. Die Planungshoheit für dieses Projekt liegt bei der Deutschen Bahn beziehungsweise beim Bund.
In Zeiten des Klimawandels und eines stetig wachsenden Transportbedarfs ist der Ausbau der Bahnkapazitäten richtig und notwendig. Die grundsätzliche Notwendigkeit einer neuen Gütertrasse stellen wir nicht in Frage. Wir wollen die einzelnen Planungsschritte jedoch aktiv und konstruktiv begleiten. Für Untergrombach steht bei diesem Thema der Lärmschutz an oberster Stelle.
Die von der Bahn präferierte Streckenführung der Variante R4 soll auf der Büchenauer Seite entlang der Autobahn A5 an Untergrombach vorbeiführen. Untergrombach ist bereits heute stark von Lärm betroffen. Die B3 und die bestehende Bahnlinie zerteilen den Ort, und die A5 führt ohne wirksamen Lärmschutz oder ein lärmreduzierendes Tempolimit an Untergrombach vorbei.
Der Neubau der Bahntrasse wird unweigerlich zu einer weiteren Erhöhung der Lärmbelastung führen.
Bereits im Jahr 2016 haben wir uns zur Bahntrasse geäußert und einen maximalen Lärmschutz gefordert. Auch einen effektiven Schutz vor dem Autobahnlärm fordern wir als SPD Untergrombach seit vielen Jahren. Der Lärmschutz für die neue Bahntrasse muss daher zwingend auch die Lärmemissionen der A5 wirksam reduzieren.
Zusätzlich zur Planung der neuen Bahntrasse ist der achtspurige Ausbau der Bundesautobahn 5 weiterhin im Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgesehen. Ein solcher Ausbau würde einen weiteren Verlust wertvoller Naturflächen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft bedeuten und die Autobahn noch näher an die Wohnbebauung Untergrombachs heranführen.
Mit dem Bau der neuen Bahnstrecke sollte dieser Ausbau nicht mehr notwendig sein.
Gütertransport gehört auf die Schiene und nicht auf die Straße. Dies wäre sowohl gut für die Umwelt als auch für die lärmgebeutelten Untergrombacher Anwohnerinnen und Anwohner.
Der Bau der neuen Bahnlinie bedeutet einen Verlust von Naturflächen in unserer direkten Nachbarschaft. Ausgleichsflächen sollten daher auf den Gemarkungen der Ortschaften Büchenau und Untergrombach verbleiben.
Der SPD-Ortsverein Bruchsal trauert um sein langjähriges Mitglied Ingo Richert, der am 23. Dezember 2025 im Alter von 70 Jahren in Bruchsal verstorben ist.
Über 45 Jahre war Ingo Richert der Sozialdemokratie treu verbunden – eine Mitgliedschaft, die er mit Leben füllte und die sein Engagement für Gerechtigkeit, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt widerspiegelte.
Als Vorsitzender unseres Ortsvereins prägte er bis Herbst 1998 die lokale SPD-Arbeit maßgeblich mit. In dieser Zeit war er zudem Kreisdelegierter und ein unermüdlicher Wahlkämpfer: Bei Infoständen, Plakatierungen und Verteilaktionen war auf ihn Verlass.