Tiefe Trauer um Friedrich Scheib

Der SPD-Ortsverein Untergrombach trauert um sein treues Mitglied Friedrich Scheib, der vor wenigen Tagen nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb. Fritz, wie er von allen genannt wurde, war über Jahrzehnte hinweg treues Mitglied der SPD. Soziales Denken und eine enorme Hilfsbereitschaft waren für ihn sein Leben lang handlungsleitend. So war sein Eintritt in die sozialdemokratische Partei für ihn eine logische Konsequenz.

Fritz Scheib liebte seinen Heimatort Untergrombach und setzte sich mit großem Engagement dafür ein, ihn positiv mitzugestalten. Dies zeigte er u. a. mit seinem Einsatz und seiner Unterstützung des SPD-Ortsvereins, des Schützenvereins, bei Aktionen der katholischen Kirche und zahlreichen weiteren Institutionen. Für ihn war es selbstverständlich mitzudenken und anzupacken, wo er gebraucht wurde.

Mit seinen Kandidaturen für den Untergrombacher Ortschaftsrat zeigte Fritz Scheib seine Einsatzfreude und seine Ideen sehr deutlich nach Außen und wurde mit großem Vertrauen bei den Kommunalwahlen 1994 und 1999 in den Ortschaftsrat gewählt. Dort gestaltete er – eine Wahlperiode sogar als Fraktionsvorsitzender – unter anderem die Entwicklung des Baugebiets „Sand 2“, unterschiedliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, die Vorüberlegungen zum Pflegeheim „Bundschuh“ und die Anfänge der Stadtbahn mit. Er arbeitete sich stets gründlich in kommunalpolitische Themen ein und vertrat diese mit Leidenschaft und klarer Haltung. Besonders bei Verkehrsfragen und der Gestaltung von Wohngebieten entwickelte er gute Ideen zum Wohl der Bevölkerung.  

Im SPD-Ortsverein war Fritz Scheib ein beliebtes, hilfsbereites Mitglied und ein guter Diskussionspartner. Seine freundliche und zugewandte Art wussten alle zu schätzen. Er wird fehlen!

 

Die SPD Untergrombach wird Fritz Scheib ein ehrendes Andenken bewahren. Wir sind dankbar, dass wir diesen aufrechten, engagierten und sachkundigen Menschen zu uns zählen durften. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Anja Krug, Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, für den SPD-Ortsverein Untergrombach

Joß-Fritz-Schule Untergrombach – Erweiterung und weiteres Vorgehen

Schon länger drückt das Thema Raumnot alle am Schulleben Beteiligten an der Joß-Fritz-Grund- und Realschule. Die Untergrombacher Geburtenzahlen weisen klar darauf hin, dass die Grundschule in den nächsten Jahren dreizügig werden wird und diese künftigen Grundschülerinnen und Grundschüler benötigen selbstverständlich mittelfristig auch Plätze an weiterführenden Schulen.

Ganz wichtig bei der Standortfrage: es geht uns nicht darum, der Burgschule in Obergrombach Chancen zu verbauen, weil wir von vorneherein abgelehnt haben, Untergrombacher Klassen an die Burgschule zu verlagern. Das Obergrombacher Schulgebäude ist in einem guten Zustand und – noch wichtiger: in Obergrombach wird gute pädagogische Arbeit geleistet. Dennoch ist es aus unserer Sicht sehr wichtig, dass eine Schule möglichst auf einem Gelände ihren Schulalltag weitgehend realisieren kann. Selbst verschiedene Schulstandorte, die wie der Campus des JKG nur wenige Minuten vom Hauptgebäude entfernt sind, führen in der Praxis immer wieder zu schwierigen Situationen, die allen Beteiligten starke Nerven und Improvisation abverlangen. Daher ist für uns eine Erweiterung am Standort Untergrombach aus pädagogischen und organisatorischen Gründen zwingend notwendig.

Von den Überlegungen, die von Architekten und Bauamt dazu geleistet wurden, überzeugt uns der Solitärbau am meisten. Er ermöglicht eine differenzierte Nutzung durch beide Schularten, eine Bauphase, die den Schulbetrieb kaum beeinträchtigt und eine hoffentlich positive Zuschusslage sofern das Land Baden-Württemberg das Programm zum Ganztagesausbau sinnvollerweise verlängert. Da sich bei den bisher errechneten Kosten kaum Einsparpotentiale durch eine Erweiterung im Bestand ergeben, ist ein Solitärbau sinnvoll, zumal dieser auch ggf. in fernerer Zukunft einer anderen Nutzung zugeführt werden könnte. Allerdings besteht jetzt für die nächsten Jahrzehnte erst einmal dringender Raumbedarf an der Joß-Fritz-Grund- und Realschule Untergrombach, den wir hoffentlich in absehbarer Zeit durch einen Solitärbau, der bequem über den Schulhof zu erreichen ist, abhelfen können. Wichtig ist uns noch, das das Solitärgebäude so geplant wird, dass ggf. eine Aufstockung möglich wäre.

Glücklich können wir an dem Tag sein, an dem die Schülerinnen und Schüler in ihren Pausen oder während ihrer Nachmittagsbetreuung im Solitärbau „Solitär“ und andere Spiele spielen! Die SPD-Fraktion stimmt der Variante 3 für eine Erweiterung der Joß-Fritz-Schule zu und freut sich, die weiteren Planungs- und Umsetzungsschritte zu begleiten.

Stellungnahme zur Joß-Fritz-Schule Untergrombach von Anja Krug für die SPD-Fraktion

Einladung zu Disco Pari Pari in der Fabrik am 16.06.2023

Projekt Pari-Pari


eine Disco für Alle!
Am 16.06.23 um 18 Uhr startet in der FABRIK MUSICCLUB BRUCHSAL ehemals Rockfabrik eine Disco für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne Handicap. Die Musik wird aufgelegt von DJ Sash Solute. Es wird gegrillt, der Eintritt ist frei.

Aus der Mai-Gemeinderatssitzung

Die Fortschreibung des Kindergartenbedarfsplans enthält Herausforderungen: v. a. in der Kernstadt müssen weitere Plätze geschaffen werden, derzeit erfolgt trotz der neu entstehenden Gruppen in Untergrombach, Heidelsheim und Büchenau eine Mangelverwaltung. Wir akzeptieren zwei weitere Schließtage. Allerdings regt hier die SPD-Fraktion an zu prüfen, ob wenigstens für Alleinerziehende und Familien in schwierigen Situationen eine Notbetreuung geschaffen werden könnte. Weiterhin wollen wir im zentralen Vergabeverfahren, pädagogischen Fachkräften, die wieder in den Beruf einsteigen würden, sofern ihre Kinder einen Betreuungsplatz hätten, eine Priorität einräumen.

Stellungnahme zur Sanierungsplanung der Albert-Schweitzer-Realschule und Pestalozzi-Förderschule

Anja Krug für die SPD-Fraktion

Die zwingend notwendige Sanierung der Bruchsaler Albert-Schweitzer-Realschule und die Renovierung der Pestalozzi-Förderschule werden wohl das größte Bauprojekt unserer Gemeinde in den nächsten fünf Jahren. Vermutlich werden sich die Ratsmitglieder in den nächsten beiden Wahlperioden mit Detailfragen rund um den Bau beschäftigen, Aufträge vergeben und sich hoffentlich dann 2029 gemeinsam mit der Schulgemeinschaft an den Ergebnissen freuen.

Wegfall der Parkzone W Wendelinussiedlung

Mit der am 04.10.2022 durch den Bruchsaler Gemeinderat beschlossenen Erhebung von Gebühren für das Ausstellen von Parkausweisen für Bewohnerinnen und Bewohner im Bereich des Untergrombacher Baggersees gelegenen „Parkzone W“ (Wendelinussiedlung), sollte saisonal, für den Zeitraum von Mai bis September, eine Parkgebühr von 37,50 Euro erhoben werden.

Seit die öffentliche Bekanntmachung der Bewohnerparkausweisgebührensatzung in Kraft getreten ist, gingen bei der der zuständigen Straßenverkehrsbehörde vermehrt Beschwerden von Anwohnenden der Wendelinussiedlung ein.  Da die Wendelinussiedlung kein „städtisches Quartier mit erheblichem Parkraummangel“ darstellt, würden die Voraussetzungen für die Gebührenpflicht fehlen . Darüber hinaus wurde Widerspruch gegen die Satzung eingelegt. 

Rechtliche Bedenken haben nun die Verwaltung bewogen, die Parkzone W ersatzlos zu streichen.

Mit Blick auf die Entstehungshistorie und die aktuelle Rechtsprechung soll die Situation über zwei Jahre hinweg erfasst und auf dieser Grundlage anschließend neu bewertet werden. Hierfür spricht auch das Votum des Ortschaftsrates.

Der Gemeinderat hat am 02.05.23 ebenfalls für die Abschaffung der Parkzone gestimmt. Damit tritt diese Regelung ab sofort in Kraft.

Ostergruß

FROHE OSTERN!

"Das Schöne am Frühling ist, dass er immer gerade dann kommt, wenn man ihn braucht." (Jean Paul).

Selten haben wir wohl alle den Frühling so herbeigesehnt wie gerade in diesen Zeiten. Der SPD Ortsverein Untergrombach wünscht frohe, entspannte und sonnige Ostertage. Frühling heißt auch wieder einen neuen Anfang machen. Machen wir alle gemeinsam das Beste daraus!

Aus der Gemeinderatssitzung vom 28.03.23

Der Gemeinderat erhielt aktuelle Informationen zum Planungsstand der Güterbahntrasse Rotterdam-Genua. Mittlerweile ist nur noch eine linksrheinische Streckenführung angedacht, alle anderen Lösungen führen rechtsrheinisch zumeist über Bruchsaler Gemarkung. Für uns als SPD-Fraktion steht fest: sollte eine dieser Trassenführungen realisiert werden, ist hochwertiger Lärmschutz bezüglich der Effizienz und Ästhetik für unsere Bevölkerung unumgänglich. Wo immer möglich sind Tunnellösungen umzusetzen – ebenso wie Grünbrücken für die Wildtiere. Weiterhin erwarten wir eine Trassenführung mit größtmöglichen Abstand zu Wohngebieten sowie eine Entlastung des bestehenden Güterverkehrs auf der bestehenden Trasse.

SPD-Stellungnahme zum Umbau der Wärmeversorgung in Bruchsal und Umgebung

Fabian Verch für die SPD-Fraktion 

Angesichts dessen, dass die Wärmeversorgung in unserem Landkreis nur 8 % auf erneuerbaren Energien basiert, ist es erfreulich, dass unsere Stadtwerke in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken aus Bretten und Ettlingen den Umbau der Wärmeversorgung mit in die Hand nehmen. Positiv hervorheben möchte ich: In kommunale Hand!

Es wäre mehr als bedauerlich, wenn wir die Potentiale der Region, die der Oberrheingraben hinsichtlich der Tiefengeothermie bietet, ungenutzt ließen.

Stellungnahme der SPD Bruchsal zur aktualisierten Planung Gütertrasse Genua - Rotterdam

Gerhard Schlegel für die SPD Fraktion im Gemeinderat 

Deutschland liegt im Ausbauplan zwischen den Häfen Genua und Rotterdam weit zurück. Insbesondere der Abschnitt Karlsruhe Mannheim. Grundsätzlich ist die Dringlichkeit und Notwendigkeit weiterer schienengestützter Transportmöglichkeiten nicht zu bestreiten und im europäischen Güterverkehr unverzichtbar. Der Ausbau der Schieneninfrastruktur ist unausweichlich und kommt mindestens 20 Jahre zu spät. Die vielerorts getroffenen baulichen Entscheidungen machen es im Nachhinein unmöglich, bestehende Bahn- und Gütertrassen niveaugleich zu ergänzen.