„Gegen das Vergessen!“ Landtagskandidatin Alexandra Nohl pflegt Gedenkgrab zur Badischen Revolution

Am 15. November ist Volkstrauertag. Im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft werden an diesem Tag auf den Friedhöfen von politischen Repräsentanten Kränze niedergelegt. Bundesweit beflaggen die obersten Bundesbehörden und ihre Geschäftsbereiche halbmast.

Auch in Bruchsal lädt die Rathausspitze alljährlich zur Gedenkfeier auf den Friedhof und zur Kranzniederlegung bei den Kriegsgräbern ein.  Die gestiegenen Corona-Infektionszahlen verhindern in diesem Jahr vielerorts die öffentlichen Veranstaltungen zum Totengedenken.

„Friedhöfe sind stille Orte der Geschichte“, sagt Alexandra Nohl, SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Bruchsal (29).  Bruchsals Friedhof, auf dem die ersten Bestattungen um 1276 stattfanden, sei gesellschaftlicher und auch politischer Zeuge der Stadtentwicklung und darüber hinaus.

Für das Bahnprojekt Neu- und Ausbaustrecke (NBS/ABS) Mannheim–Karlsruhe haben erste Planungsaktivitäten begonnen.

Bahnprojekt Mannheim Karlsruhe ( Bild: Deutsche Bahn)

Die SPD Untergrombach hat sich mit Vorlage des Bundesverkehrswegeplan 2030  bereits gegegen eine Güterbahn entlang der A5 ausgesprochen. Diese Bahn bringt Untergrombach und Büchenau nichts als zusätzlichen Lärm zu der bisherigen Belastung durch die A5 - die langfristig auf 8 Spuren erweitert werden soll! Als sinnvoller erachten wir eine aufgeständerte Schnellbahn nach Japanischen Vorbild entlang der Hochspannungstrasse zwischen Abzweig Molzau und Karlsruhe mit Doppelnutzung (Tag Hochgeschwindigkeitsverkehr / Nachts Güterverkehr) wie es sich auf der Schnellbahn Mannheim - Stuttgart bereits seit 30 Jahren bewärt hat.

Heribert Gross

Bahnprojekt NBS/ABS Mannheim–Karlsruhe

 Alles Wissenswerte dazu hier auf einen Blick.

Die Deutsche Bahn lädt am 12. November zur öffentlichen Auftaktveranstaltung für die NBS/ABS Mannheim–Karlsruhe ein. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Veranstaltung online stattfinden und allen Interessierten über die Website www.mannheim-karlsruhe.de zugänglich sein. Geplanter Beginn der Veranstaltung ist um 18:00 Uhr. Im Anschluss an die Informationsveranstaltung wird das Dialogforum Mannheim–Karlsruhe voraussichtlich noch in diesem Jahr seine inhaltliche Arbeit aufnehmen. Ziel ist es, unter Berücksichtigung aller Interessen das am besten geeignete, genehmigungs- und finanzierungsfähige Gesamtkonzept für die NBS/ABS Mannheim–Karlsruhe zu erarbeiten, um dieses dann in den weiteren Planungsprozess zu übernehmen.

Website und Kontaktdaten:

Informationen zum Projekt: mannheim-karlsruhe.de

Fragen und Anregunge: : info@mannheim-karlsruhe.de

( Quelle: Presseinformation der Deutschen Bahn vom Sept 2020)

Hintergrund und Ziele für das Bahnprojekt NBS/ABS Mannheim–Karlsruhe unter >>weiterlesen

Die SPD Karlsruhe-Land trauert um ihren ehemaligen Kreisvorsitzenden Anton Schaaf

Die SPD Karlsruhe-Land trauert um ihren Genossen und ehemaligen Kreisvorsitzenden,

Anton Schaaf,

der gestern plötzlich und unerwartet im Alter von 58 Jahren verstarb.

„Toni“, wie er von allen genannt wurde, war knapp 35 Jahre Mitglied in der SPD und hat sich in dieser Zeit in verschiedenen Ehrenämtern für die Belange seiner Mitmenschen eingesetzt.

Von 1999 bis 2002 war er Mitglied im Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr. Der gelernte Maurer holte auf dem zweiten Bildungsweg seine Mittlere Reife nach und arbeitete schließlich als Fahrer bei der Müllabfuhr in Mülheim an der Ruhr. Dort war er zuletzt freigestellter Betriebsrat. 2002 wurde Toni Schaaf erstmalig in den Deutschen Bundestag gewählt. Seinen Bundestagswahlkreis Mülheim – Essen I holte er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2013 immer direkt.

Von 2003 bis 2005 war er Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“. 2005 wurde Schaaf dann rentenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Seit Oktober 2007 gehörte er zudem dem erweiterten Vorstand der Bundestagsfraktion an. 2013 verzichtete Schaaf aus familiären Gründen auf eine erneute Kandidatur, da seine Frau Monika Müller 2011 Bürgermeisterin in Pforzheim wurde. Von 2016 bis 2018 war Toni Schaaf Kreisvorsitzender der SPD im Landkreis Karlsruhe. Bei der Landtagswahl kandidierte Schaaf im Landtagswahlkreis Bretten und holte 12,1% der Stimmen. 2018 wurde seine Frau Stadträtin für Soziales in Wolfsburg, weshalb er nicht erneut als Kreisvorsitzender kandidierte.

"Sein Tod ist ein großer Verlust für die Sozialdemokratie, aber die gemeinsamen Erlebnisse und seine Arbeit machen ihn unvergessen. Wir werden Toni und seine Arbeit für die Menschen in dankbarer Erinnerung halten", so die SPD-Kreisvorsitzenden Christian Holzer und Alexandra Nohl. 

Optimierung der Rad- und Fußverkehrsführung

Die  Bruchsaler SPD-Gemeinderatsfraktion v.l.n.r.: Martina Füg,
Gerhard Schlegel, Alexandra Nohl, Fabian Verch und Anja Krug 

Alexandra Nohl für die SPD-Fraktion

Wollen wir den Modal Split in unserer Stadt verändern, dann haben wir hier eine Vorlage, mit der wir dazu ein paar Weichen stellen können. Mehr Fußverkehr, mehr Fahrradverkehr, damit mehr Ruhe und weniger CO2 in der Innenstadt.

Bebauungsplan Flugplatz

Stadtrat Gerhard Schlegel gab für die SPD die Stellungnahme ab. Er begrüsste die Maßnahme  als wertvollen Baustein hin zur Planungssicherheit für den Standort Flugplatz Bruchsal und in der Folge für zwei höchst innovative Bruchsaler Firmen. Die DG Flugzeugbau und die aufstrebende Firma Volocopter. Die beiden Vorzeigefirmen sind in Bruchsal ansässig und auf einen Start - und Landeplatz in ihrer Nähe angewiesen. Hierfür nimmt die SPD auch die Erweiterung der überbauten Flächen im Flugplatzareal hin . Gerhard Schlegel verwies auf die Umweltbeeinträchtigungen - insbesondere auch am Saalbachufer - und forderte die konsequente Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen ein. Volocopter beabsichtigt den Bau einer Fertigungsanlage neben dem Bauhaus und wird viele hochwertige Arbeitsplätze schaffen.

SPD-Stellungnahme zum Thema Amtsblatt

Fabian Verch für die SPD-Fraktion

Sehr geehrte Frau OB, Herr Bürgermeister,  Frau Rau,

 

ja, das Amtsblatt ist wichtig für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt.

Wie in der Vorlage richtigerweise angemerkt wird, geht die Nachfrage nach Printmedien immer mehr zurück. Nicht nur das Amtsblatt merkt das.

Einige Menschen legen mit Sicherheit weiterhin Wert auf den haptischen Kontakt, doch es gibt auch eine große Anzahl an Bürgerinnen und Bürger, die auf Papiermüll verzichten wollen. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Leute auf das Amtsblatt verzichten wollen.

Wir begrüßen deshalb, dass die Stadt bei der Ausschreibung die Digitalisierung im Blick hat.

Sobald die E-Paper-Version erhältlich ist, sollte eine Abfrage gestartet werden, wer auf die Print-Version verzichten möchte. Gleichzeitig sollte Werbung für eine Amtsblatt-App gemacht werden, damit diese auch genutzt wird.

Als moderne Stadt - als die wir ja wahrgenommen werden möchten - müssen wir up-to-Date sein.

In diesem Zusammenhang sollten wir uns mittelfristig auch über eine allgemeine „Bruchsal-App“ Gedanken machen, die über das Amtsblatt hinaus geht und Informationen tagesaktuell liefert. Quasi eine Homepage als App, die durchaus das Amtsblatt integrieren könnte. Das wäre auf Höhe der Zeit.

 

Wir stimmen der Vorlage zu.

Bahnstadt-Sporthalle wird planmäßig fertig

Der Bruchsaler Gemeinderat und dessen SPD-Fraktionsmitglieder konnten sich bei einem Vororttermin vom Baufortschritt an der neuen Sporthalle überzeugen.

Die seit Jahren in vielen SPD-Anträgen geforderte Sporthalle wird insbesondere den Schulsport - wenn er wieder normal stattfinden kann - erheblich beeinflussen. Auch der Vereinssport wartet dringend auf die Erweiterung der Kapazitäten und freut sich nicht nur über  das tolle helle Gebäude, sondern auch die avisierte Nutzung ab Frühjahr 2021.

Es bleibt weiterhin unsere Aufgabe den Bau kritisch zu begleiten und beispielsweise Überdachungen und Fahrradstellplätze im Außenbereich zu fordern.

Einladung zum EU-Hausparlament  Karlsruhe-Land

Liebe Europäerinnen und Europäer,

der Arbeitskreis Europa tagt wieder, allerdings unter Corona-Bedingungen. Wir treffen uns im Roten Eck der Landkreis SPD in Bruchsal, Friedrichstr.51, 76646 Bruchsal, am Dienstag 20.10., um 19:00. Denkt bitte an Euren Mund-Nase-Schutz. Wir schauen auf gute Lüftung und die Abstandseinhaltung.

Wir bitten Euch zur Raumverwaltung Euch direkt anzumelden bis zum 19. Oktober bei: christian.holzer@spd-karlsruhe-land.de, bitte nur "Namen und ich nehme Teil" reicht. 

Hierbei kooperieren wir mit der Gruppe PulsofEurope, die zur Erhöhung der europäischen Bürgerbeteiligungen Hausparlamente abhält. In dieser Runde wird das Thema solidarisches Europa behandelt. Die Abstimmungen werden protokolliert und ausgewählten Parlamentariern zur Stellungnahme vorgelegt. PoE konnte sogar Frau von der Leyen zur Stellungnahme gewinnen.

Wir freuen uns über eine kontroverse und spannende Diskussion und entschuldigen uns im Voraus, falls die maximale Teilnehmeranzahl erreicht wird.

Viele Grüße Euer AKE-Team

SPD bei Demonstration "Wir für Menschlichkeit"

Am 16.10.2020 rief das Bündnis für Menschlichkeit zur Gegendemonstration gegen Pax Europa und Michael Stürzenberger auf. Der SPD-Stadtverband Bruchsal schloss sich dieser Gegendemo aus Überzeugung an. 

Kreis-SPD: Die SPD muss sozialdemokratischer werden! 

Die Diskussion mit Anette Sorg, ehemalige Genossin und AsF-Vorsitzende der SPD-BW und Martin Eisengardt, SPD, über die soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert im Roten Eck war gut besucht, soweit es die Coronaverordnung zulässt.  

 Mit einem Impuls durch Eisengardt, wie gut es uns geht, erläuterte Sorg das Dilemma in der sich die Gesellschaft befindet. Zwei Entwürfe die gegensätzlicher nicht sein können. Eisengardt ging mit statistischen Mitteln auf die zählbaren Einheiten ein: der Mindestlohn ist gestiegen, der Wohnraum hat sich vergrößert, die Arbeitszeit verkürzt und die Anzahl der Eigenheimbesitzer steigt stetig, eigentlich dürfte, mit einem kleinen aber, nicht gejammert werden. Sorg hingegen argumentierte in ihrem Beitrag, dass der Reichtum der Einen für die Armut der Anderen verantwortlich ist, „wäre ich nicht arm, wärst du nicht reich“ (Brecht). „Das reicht bei weitem nicht“, sagt sie, denn es gibt noch viel zu viele Menschen die nicht am Gemeinwohl teilhaben können. Die prekäre Arbeitswelt, wie man sie vor 150 Jahren hatte, hat sich nur in andere Länder verlagert. 

Kontrovers diskutierten die Genossen, ob Zufriedenheit denn nicht reicht, ob das Streben nach mehr, der richtige Weg sei. Ist Wohlstand auch ohne Wachstum möglich? „Jeder Vater, jede Mutter, will doch dass es seinen Kindern besser geht“, so ein Genosse, „aber über Zufriedenheit wird nicht diskutiert.“