Finanzkrise – Konsequenzen für die Europäische Union

Nach wie vor beschäftigt uns die Finanz- und Haushaltskrise mit ihren Auswirkungen auf die globale, die Bundes-, Landes und Kommunalpolitik, d.h. letztendlich auch auf viele Bürgerinnen und Bürger.
Wer könnte besser zu diesem Thema informieren als unser Europa-Abgeordneter Peter Simon MdEP.

Unter dem Titel „Finanzkrise – Konsequenzen für die Europäische Union“ informiert Peter Simon über die aktuellen Finanz-, Haushalts- und Wirschaftsproblematiken und hinterfrägt mögliche Lösungsansätze im Rahmen einer finanzpolitischen Koordination in der Eurozone sowie einer effektiven wirtschaftspolitischen Abstimmung innerhalb der gesamten EU.
Dringliche Fragen, die Sie mit Peter Simon MdEP
am Donnerstag, den 19. Januar 2012
im Begegnungszentrum Karlsruhe-Grötzingen, Niddastraße 9 (Nebensaal der Grötzinger Ratsstuben)
diskutieren können.
Dazu sind alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger eingeladen.
Hier die Einladung...

Europa steht auf dem Spiel

Ursachen der Krise und die Antworten sozialdemokratischer Politik
"Die Krise in der Eurozone eskaliert weiter. Hauptgrund dafür ist das unverantwortliche Zögern der Staats- und Regierungschefs, die unter Führung der Regierung Merkel eine halbherzige Salami-Taktik-Politik des Abwartens und des Klein-Klein an den Tag legen anstatt endlich mit entschiedenen Maßnahmen zur Stärkung der Währungsunion aber auch der Politischen Union zu reagieren. Mit dieser Haltung wird das europäische Einigungswerk fahrlässig aufs Spiel gesetzt", erläutert Peter Simon MdEP den Hintergrund für die Veröffentlichung eines Positionspapiers, das Eckpunkte der Ansätze und Vorschläge von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten enthält, die sich im Europäischen Parlament für einen nachhaltigen Weg aus der aktuellen Krise einsetzen.

"Zwei Schritte vor, ein Schritt zurück"

In seiner aktuellen EU-Info nimmt Peter Simon MdEUP zum Verbot von spekulativen Finanzprodukten durch das Europäische Parlament Stellung: "Das Verbot war längst überfällig", so Simon. Der Kommissionsvorschlag zu Ratingagenturen bleibt dagegen nach seiner Meinung hinter den Erwartungen zurück.
Hier der ganze Beitrag...

Chance für umfassende Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts verpasst

Peter Simon MdEP:
Chance für umfassende Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts verpasst

Sozialdemokraten gegen unausgewogene Sparvorschläge ohne Anreize für Wirtschaftswachstum und für Finanztransaktionssteuer

In der heutigen Abstimmung im EU-Parlament über die Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts hat die konservativ-liberale Mehrheit ihren mit dem Ministerrat ausgehandelten schlechten und unausgewogenen Kompromiss durchgepeitscht. Die sozialdemokratische Fraktion hat dagegen gestimmt. "Die Vorschläge sind viel zu kurz gedacht. Sparen nach der Rasenmähermethode allein wird die angeschlagenen Volkswirtschaften nicht wieder auf Kurs bringen. Ohne die verbindliche Festlegung konkreter Anreize für eine kluge Haushaltskonsolidierung, gezielte Investitionen und eine umfassende Modernisierung der Wirtschaft werden die Krisenkosten für alle steigen und der Weg in die nächsten Krisen wird vorgezeichnet", unterstreicht der baden-württembergische SPD-Europaabgeordnete Peter SIMON das Votum der Sozialdemokraten. "Die nun beschlossene Reform des Stabilitätspakts sieht bildlich gesprochen von außen zwar aus wie ein fahrtüchtiges Auto, ein Blick in das Innenleben offenbart aber, dass das Lenkrad nur sehr eingeschränkt funktioniert. So kann es auf kurz oder lang nur gegen die Wand fahren. Konservative und Liberale haben die Chance vertan, bei der Reform des Stabilitätspakts das Auto endlich mit einem funktionsfähigen Steuer auszustatten, fahren aber trotzdem los. Das ist unverantwortlich und letztendlich massiv risikoerhöhend", betont das Mitglied des Wirtschafts- und Währungsausschusses.

Peter Simon fordert raschen Einstieg in einen gemeinsamen Markt für einen Teil der europäischen Staatsschulden

In seiner aktuellen EU-Info zur Debatte des EU-Parlaments mit Kommissionspräsident Barroso, Wirtschaftskommissar Rehn und dem polnischen Finanzminister Rostowski über den Weg aus der Finanzkrise fordert der baden-württembergische Europa-Abgeordnete Peter Simon MdEP: "Europa muss endlich an einem Strang und auch endlich in die selbe Richtung ziehen!"Um wieder eine Strategie nach vorne zu finden, fordert das Mitglied des Wirtschafts- und Währungsausschusses den raschen Einstieg in einen gemeinsamen Markt für einen Teil der europäischen Staatsschulden. Darüber hinaus müsse die Einnahmeseite durch eine Finanztransaktionssteuer sowie das Schließen von Steuerschlupflöchern gestärkt werden.

Der AKE lädt zu einem Infoabend ein

Der Europa-Abgeordnete Peter Simon MdEP wird im Rahmen des 2. Treffens 2011 des AKE (Arbeitskreis Europa-Region Karlsruhe)
am Dienstag, 27.09.2011
um 19:30 Uhr
im ver.di-Haus ver.di, Rüppurrer Strasse 1a, 76137 Karlsruhe (7. OG)
über folgende Fragen referieren:

Wie sieht die Zukunft des EURO aus?
Wie kann die Zukunft Griechenlands gemeinsam gestaltet werden?
Wie erreichen wir Stabilität in der EU?

und anschließend zu aktuellen Fragen zur Verfügung stehen.

Herzliche Einladung an alle Interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Nähere Informationen bei H.-J. Gottwald

Gibt es eine EURO-Krise?

Wie sind die Finanzmärkte zu kontrollieren?
Zu diesem Thema referiert heute der ehemalige MdB Johannes Jung.
Er war Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und stellv. Mitglied im Europaausschuss

Termin: Montag, 18.07.2011, 19.00 Uhr
Ort: ver.di
Rüppurrer Strasse 1 a (7. OG), 76137 Karlsruhe

Hier die Einladung...

Arbeitskreis Europa auf dem Europafest 2011 in Durlach

In diesem Jahr beteiligte sich der Arbeitskreis Europa (AKE) - Region Karlsruhe mit einem eignen Stand beim Europafest im Rahmen der Europawoche 2011.

Das Fest fand dieses Jahr in Durlach auf dem Saumarkt am Rathaus statt.

Zahlreiche Gruppen und Vereinigungen präsentierten sich mit eigenen Ständen.

Der AKE war eingerahmt von der Deutsch-Italienischen Gesellschaft und dem Deutsch-Englischen Freundeskreis.

Diskussionen mit diesen Teilnehmern und den zahlreichen Besuchern, die gerne das Informationsangebot des AKE annahmen, ergab meistens das gleiche Bild.

Alle sind für Europa, für ein vereintes Europa, nur über das Wie und den Weg dorthin herrscht große Skepsis vor, besonders nach den letzten Turbulenzen auf den Finanzmärkten.

Trotzdem erfreuten sich alle Besucher an einem abwechslungsreichen Programm mit Tanz- und Musikgruppen aus ganz Europa, die ihr Können auf der Bühne darboten.

Das Europafest 2011 kann als sehr gelungenes Fest der Verständigung betrachtet werden, die Organisatoren muss man loben, wir freuen uns schon auf das Europafest 2012.

Notruf 112 - europaweite Hotline für Notfälle

Bereits 2002 legt eine EU-weite Regelung fest, dass die Notrufnummer 112 europaweit von Festnetz- und mobilen Telefonen aus anwählbar sein muss und dass damit kompetente Unterstützung erreichbar ist. Der Anruf braucht keine Länder- oder sonstige Vorwahl und ist kostenfrei. Er wird mit Vorrang im Funk- und Festnetz behandelt und verbindet in der Regel mit der örtlich zuständigen Notrufzentrale von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei.
Das wissen nur 18 Prozent aller EU-BürgerInnen.
Jetzt kann der 112-Flyer in deutscher Sprache aus dem Internet
heruntergeladen werden.

EU-Regionalpolitik soll nachhaltiges Wachstum fördern

Die Gelder aus der EU-Regionalpolitik sollen mehr in nachhaltiges Wachstum investiert werden.
Dazu hat die EU-Kommission die zuständigen Verwaltungen in den Mitgliedstaaten aufgerufen, denn die Regionalpolitik ist ein Schlüsselinstrument, da viele diesbezüglichen Entscheidungen auf lokaler und regionaler Ebene getroffen werden. Der zuständige EU-Kommissar J. Hahn appelliert eindringlich an 'diejenigen, die in den Mitgliedstaaten für die Verwaltung der EU-Gelder verantwortlich sind, mehr in nachhaltiges Wachstum zu investieren'.