Landespolitik
„Der Haushalt zeigt es und die Zahlen zur Lehrkräfteversorgung an den Schulen machen deutlich: Der grün-schwarzen Landesregierung fehlt jegliche Vorstellung von der Realität an den Schulen in Baden-Württemberg. Unterrichtsausfall und überlastete Lehrkräfte sind die Folge“, kommentiert Landtagsabgeordneter Daniel Born die finanzpolitischen Beschlüsse der Stuttgarter Regierungsmehrheit. Um eine Vorstellung über die genaue Situation an den Schulen im Wahlkreis Bruchsal zu erhalten, hat der SPD-Politiker darum eine Kleine Anfrage zur Lehrkräfteversorgung gestellt. Diese bestätigt, was Born – Betreuungsabgeordneter für den Wahlkreis Bruchsal – schon lange bekannt ist: Viele Schulen leiden unter einem erheblichen Lehrkräftemangel, auch weil die Krankheitsreserve völlig unzureichend ist. Vor allem an den beruflichen Schulen ist die Situation im Landkreis Karlsruhe prekär. Allein in diesem Schuljahr mussten hier 14 Klassen über den Klassenteiler hinaus gebildet werden.“
Wie im ganzen Land stehen auch im Wahlkreis Bruchsal viel zu wenig Vertretungskräfte für Krankheitsfälle zur Verfügung. Bildungsexperte Born fordert die Landesregierung deshalb auf, endlich zu handeln: „In Bildung zu investieren heißt in unsere Zukunft zu investieren! Dafür braucht es qualitativ hochwertigen Unterricht, aber vor allem braucht es Unterricht!“. Der Antrag der SPD-Landtagsfraktion auf Aufstockung der Krankheitsreserve wurde in den aktuellen Haushaltsberatungen von der grün-schwarzen Regierungsmehrheit abgelehnt.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie verschärfen die Situation an den Schulen zusätzlich. Ausfälle von Lehrerinnen und Lehrern aufgrund von Krankheit oder Quarantäne stellen die Schulleitungen vor erhebliche Herausforderungen. Doch eine konsequente und ausreichende Aufstockung der Krankheitsreserve bleibt bislang aus. Dass die Landesregierung die Augen in einem solchen Maße vor der Situation an den Schulen verschließt, kann Born nicht nachvollziehen: „Es geht hier auch um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wenn Unterrichtszeiten kurzfristig gekürzt werden, stehen nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Eltern und die Arbeitgeber vor einem Problem.“
Die Antwort auf die Anfrage bestärkt außerdem darin, dass es eine Einstellungsoffensive für Pädagogische Assistenten an den Schulen braucht, denn die Anzahl der Pädagogischen Assistenten stagniert im Wahlkreis Bruchsal. Born dazu: „Die Forderungen der SPD-Landtagsfraktion sind klar: Wir brauchen mehr Unterstützung an unseren Schulen und den Ausbau von Assistenzsystemen wie Schulsozialarbeit und Schulpsychologie.“
Die Jusos Bruchsal erklären, warum man am 14. März SPD wählen sollte:
www.jusos-bruchsal.de

Die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg möchte raus aus der Opposition und das Land in wichtigen Zukunftsfragen wie Bildung, Arbeit, Klimaschutz und Mobilität aktiv mitgestalten. "Die letzten Jahre ist zu wenig passiert in Baden-Württemberg im Vergleich zur grün-roten Regierung von 2011 bis 2016", so die SPD-Kreisvorsitzenden Alexandra Nohl und Christian Holzer. Die SPD-Kreisspitze ergänzt: "Das Schulchaos muss ein Ende finden und echte Chancengleichheit mit kostenfreien Kitas auch in Baden-Württemberg Einzug finden."
In einer Veranstaltung der SPD-Landtagskandidaten Aisha Fahir, Alexandra Nohl und Stephan Walter mit SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch am Sonntag, 7. Februar, 11 Uhr über WebEx soll deutlich gemacht werden, warum es eine neue Regierung in BW braucht und die CDU aus der Regierung geworfen werden muss.
"Im Landkreis brauchen wir wieder eine sozialdemokratische Stimme im Landtag und Abgeordnete, die auch zwischen den Wahlen von sich hören lassen, anstatt immer erst kurz vor der Wahl", so die Kreis-SPD abschließend in ihrer Pressemitteilung. Anmeldung zur digitalen Veranstaltung werden bis zum 6. Februar entgegengenommen unter christian.holzer@spd-karlsruhe-land.de.
"Andreas Stoch unterwegs mit..." lautet das Motto der Wahlkreistour des SPD-Spitzenkandidaten Andreas Stoch. Am Freitag (22. Januar) führte seine Routenplanung in die Barrockstadt Bruchsal, wo er sich am Bahnhof von Heidelberg kommend auf Gleis 4 mit Landtagskandidatin Alexandra Nohl traf.






Am 14. März 2021 findet in Baden-Württemberg die Landtagswahl statt. Für die SPD im Wahlkreis Bruchsal geht unsere Kandidatin Alexandra Nohl ins Rennen.



Alexandra Nohl oder Daniel Etzkorn?
Wer wird unser/e neue/r Landtagskandidat/in für den Wahlkreis Bruchsal? Ermittelt wird sie oder er per Mitgliederentscheid; und zwar in der Zeit vom 9. März bis 27. März 2020.
Wir dürfen gespannt sein!
An jeder vierten Grundschule im Land kann kein Schwimmunterricht stattfinden – so lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Kultusministeriums. Hauptgrund zumeist ist, dass es aufgrund des Bädersterbens in den Städten und Gemeinden einfach kein Schwimmbad mehr in der Nähe gibt. In der öffentlichen Sitzung des Bildungsausschusses hat der Landtagsabgeordnete diese Umfrage als „überdeutliches Warnsignal an die Landespolitik“ bezeichnet. Born, Sprecher der SPD-Sprecher für Grundschulpolitik, hat nun genau nachgehackt, wie die Situation im Wahlkreis Bruchsal konkret aussieht.
Von den 32 Grundschulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren im Wahlkreis Bruchsal findet nur an 26 wirklich Schwimmunterricht statt. „Das sind definitiv zu wenig! Es kann nicht sein, dass Kinder heute in so vielen Schule nicht mehr schwimmen lernen,“ moniert Born und weiter: „Wir würden ja auch nicht zusehen, wenn andere Fächer nicht überall unterrichtet werden können – bei der Sicherheit unserer Kinder dürfen wir genauso wenige Abstriche machen. Hier darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.“
Genau das ist jedoch aktuell der Fall, denn die Basisstufe der Schwimmfähigkeit am Ende der Grundschulzeit erreichen gerade mal 65,3 Prozent der Kinder im Wahlkreis Bruchsal, obwohl diese im Bildungsplan klar als Lernziel formuliert ist. Auch Christian Holzer, Kreisvorsitzender der SPD Karlsruhe-Land, sieht deutlichen Handlungsbedarf: „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass alle Kinder richtig schwimmen können und dafür brauchen wir mehr Schwimmbäder.“ Auch die Transferzeiten zwischen Schulort und Schwimmbad sind zu lang. Sie betragen nämlich bis zu 60 Minuten, was letztendlich von der effektiven Zeit der Kinder im Wasser abgeht.
Daniel Born ergänzt: „Ich weiß aus meinen Gesprächen vor Ort, welchen Kraftakt die Kommunen stemmen müssen, um eine Schwimminfrastruktur vorzuhalten und welchen großen Einsatz die Schulen und die Vereine beim Schwimmunterricht leisten. Aber wenn das Land Bildungsziele definiert, muss es auch Verantwortung übernehmen. Darum werde ich mich weiter für ein Schwimmbadprogramm des Landes stark machen.“
In den Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2020/21 hat die SPD-Landtagsfraktion daher ein Sanierungsprogramm des Landes für Schwimmbäder gefordert. Die grün-schwarze Landtagsmehrheit hat den Antrag abgelehnt, was für Born und Holzer völlig unverständlich ist: „Das von uns geforderte Programm in Höhe von 30 Millionen Euro hätte Grün-Schwarz nicht wehgetan und vor Ort viel bewirkt.“ Die Städte und Gemeinden bräuchten angesichts des Sanierungsstaus die finanzielle Unterstützung des Landes, sonst bleiben und werden weitere Schwimmbäder geschlossen.
An folgenden Bruchsaler Schulen wird lediglich nicht vollumfänglicher Schwimmunterricht erteilt:
Anfrage zur Lage an der Joß-Fritz-Grundschule im Ortschaftsrat Untergrombach unter weiterlesen