TigeR suchen ein Zuhause in Untergrombach

 

In der Ortschaftsratssitzung am 22. März   stellte Frau Doris Hach, Amt für Familie und Soziales die Kleinkindbetreuung und Kindergartenangebote in Untergrombach  vor. Als weitere Ergänzung des bestehenden Angebots ist die Einrichtung einer TigeR Gruppe vorgesehen.

 Die Stadt Bruchsal fördert mit dem Modell „TigeR“ (Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen) Plätze für Kinder im Alter bis zu drei Jahren, indem sie unter anderem die Mietkosten für die Wohnung einer TigeR-Gruppe übernimmt. Angemietet wird die Wohnung vom Tageselternverein e.V. Dieser stellt auch die Betreuungskräfte, die über eine Pflegeerlaubnis vom Jugendamt verfügen. In der TigeR-Gruppe können 7 bzw. 9 Kinder betreut werden. Im Stadtgebiet Bruchsal gibt es bereits 7 solcher TigeR-Gruppen; fünf in der Kernstadt und jeweils eine in Heidelsheim und in Helmsheim. Die neueste Gruppe in Helmsheim befindet sich im Gebäude bei der Verwaltungsstelle. Wir suchen baldmöglichst für den Bedarf in Untergrombach und Büchenau jeweils eine 3-4 Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss ab 70qm, möglichst mit Garten und Parkplätzen. Wer eine solche Wohnung zur Verfügung stellen möchte, melde sich bitte bei der Stadt Bruchsal, Amt für Familie und Soziales, Frau Hach, Tel. 79452, E-Mail: doris.hach@bruchsal.de- oder direkt beim Tageselternverein Landkreis Karlsruhe Nord e.V., Haus der Begegnung, Tunnelstr. 27, 76646 Bruchsal, Telefon: (0 72 51) 98 19 87 – 0,Fax: (0 72 51) 98 19 87 – 9; E-Mail: info@tageselternverein-bruchsal.de; www.tageselternverein-bruchsal.de

Ab sofort ist das CAP-Mobil immer freitags in Büchenau

Ab 17. Februar immer freitags um 16 Uhr auf dem Parkplatz der Volksbank

 

Das CAP-Mobil, ein Supermarkt auf Rädern, der von der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V. initiiert wurde, tourt nun bereits seit 8 Jahren an sechs Tagen die Woche durch 16 Gemeinden des nördlichen Landkreises und erfährt regen Zuspruch in der Bevölkerung.

nun kommt es auch nach Büchenau

  immer Freitags, 16.00-16.20 Uhr, auf den Parkplatz bei der Volksbank.

Auf Initiative von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und der Kommunalen Wirtschaftsförderung leistet das CAP-Mobil einen wichtigen Beitrag für die Grundversorgung in Büchenau.

Gleiserneuerung zwischen Wiesloch-Walldorf und Bruchsal / Bahnsteigerneuerung in Untergrombach

Der Ausbau der S-Bahn Linien S3 und S4 erfordert umfangreiche Bautätigkeiten. Pendler auf dieser Strecke müssen von März bis September 2017 mit erheblichen Behinderungen rechnen. Mit der ersten großen Baumaßname, von März bis April, kommt  es auf der Strecke zwischen Bruchsal und Heidelberg zu erheblichen Einschränkungen. Zwischem dem 19. Juni und 18. September werden die Bahnsteige in Untergrombach, Weingarten und GBZ ausgebaut. In dieser Zeit wird der Verkehr  an diesen Haltepunkten zeitweise mit Schienenersatzverkehr (Busse) abgewickelt. Hier sind erheblich längere Reisezeiten einzuplanen.

zum Fahrplan

von Samstag, 11. März bis Freitag, 7. April, jeweils ganztägig

  • S 3: S-Bahnen verkehren im Stunden-Takt Heidelberg Hbf <> Karlsruhe Hbf (6.00 – 22.00 Uhr) sowie Schienenersatzverkehr Wiesloch-Walldorf <> Bruchsal und veränderte Fahrzeiten Bruchsal <> Karlsruhe Hbf (22.00 – 6.00 Uhr)
  • S 4: veränderte Fahrzeiten Heidelberg Hbf <> Wiesloch-Walldorf mit Umstieg in Heidelberg Hbf sowie Schienenersatzverkehr Wiesloch-Walldorf <> Bad Schönborn-Kronau
  • Ausfall Heidelberg Hbf <> Wiesloch-Walldorf/Bruchsal

von Samstag, 8. bis Sonntag, 23. April, jeweils ganztägig

  • Schienenersatzverkehr Bad Schönborn Süd <> Bruchsal und veränderte Fahrzeiten Bruchsal <> Karlsruhe Hbf (6.00 – 22.00 Uhr)
  • Schienenersatzverkehr Wiesloch-Walldorf <> Bruchsal und veränderte Fahrzeiten Bruchsal <> Karlsruhe Hbf (22.00 – 6.00 Uhr)
  • Ausfall Heidelberg Hbf <> Wiesloch-Walldorf/Bruchsal

Quelle: Bauinfos Deutsche Bahn

Endlich kommt schnelles Internet in der ganzen Stadt

Das Internet und die Netzgeschwindigkeit haben heute eine so große Bedeutung im Geschäftsbereich aber auch im Privatbereich, dass wir es uns nicht leisten können, die Leute länger auf schnelles Internet warten zu lassen. Der Gemeinderatsbeschluss vom Oktober dieses Jahres zum Thema Breitbandversorgung  ist richtungweisend und wird sich in der Gesamtstadt positiv auf die Netzgeschwindigkeit auswirken. Bruchsal macht damit einen großen Schritt in die Zukunft. Wir verbessern ganz erheblich einen immer wichtiger werdenden Standortfaktor für unsere Stadt. Für Wirtschaft und Gewerbe, aber auch für den Bereich der Verwaltung, der  Schulen und auch für den privaten Bereich wird die Frage nach leistungsfähigen Breitbandnetzen immer wichtiger.

In Teilen unserer Stadt werden wir damit aus der Internet-Vergangenheit endlich in der Gegenwart ankommen. In Büchenau und Obergrombach gibt es derzeit noch die niedrigsten Übertragungsgeschwindigkeiten.  Aber auch z.B. in Untergrombach ist die Datenübertragungsgeschwindigkeit davon abhängig, wie  weit man vom Verteiler entfernt wohnt.

Unser jetziger Beschluss ist die konsequente kommunale Fortsetzung der Beschlüsse für das Backbone-Netz. Dadurch wird die „Datenautobahn“  bis an jeden Ort und Ortsteil herangeführt, mit mindestens einer „Ausfahrt“, d.h. mit jeweils einem Glasfaserhöchstgeschindigkeitsanschluss. Wir bekommen jetzt eine Lösung für schnelles Internet in der ganzen Stadt. Sowohl für den Telefonvorwahlbereich 07251 (Kernstadt Bruchsal, Heidelsheim und Helmsheim) als auch für den Telefon-Vorwahlbereich 07257 (Untergrombach, Büchenau und Obergrombach.)  Wir sind sehr froh darüber, dass für den Telefonvorwahlbereich 07251 eine rasche Lösung in Sicht ist, nachdem die Deutsche Telekom angekündigt hat  - noch in diesem Jahr  - Glasfaserleitungen bis zu den Kabelverzweigern  zu verlegen.  Bei der Abwägung der Vor- und Nachteile sehen wir als SPD-Fraktion Vorteile beim Eigenausbau im Bereich der  drei südlichen Stadtteile. Dadurch haben wir als Stadt das Heft des Handelns selbst in der Hand. Wir begrüßen deshalb auch die Beauftragung der Stadtwerke Bruchsal mit dieser Aufgabe. Dabei drängen wir als SPD-Fraktion darauf, dass in allen drei Stadtteilen so schnell wie möglich begonnen wird, zumal die erwarteten Investitionsaufwendungen  in Verbindung mit den Zuschüssen, die die Stadt dafür bekommen kann,  überschaubar und finanzierbar sind.

Für die SPD-Fraktion: Karl Mangei

Volkstrauertag

Feierstunde zum Volkstrauertag

-Der gute Kamerad- erklang, gespielt von zwei Musikern des Musikverein Untergrombach, über den alten Friedhof in Untergrombach. Zum Gedenken der Gefallenen und Vermissten Untergrombachern legten der Ortschaftsrat und die  Fahnenabordnung der Freiwilligen Feuerwehr vor den Gedenksteinen einen Kranz nieder. Bei der Gedenkfeier in der katholischen Kirche, gedachten zuvor Ortsvorsteher Karl Mangei und seine Vertreterin Barbara Lauber den Millionen Opfern der beiden Weltkriege, den Opfern der Gewaltherrschaft und des Terrors. Karl Mangei hob die Bedeutung des Volkstrauertages, gerade in der heutigen Zeit hervor. Der Volkstrauertag sei ein Stück unverzichtbarer Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen. Er erinnerte an die große Verantwortung, die Europa und ganz besonders Deutschland für den Erhalt des Friedens hätten. Diese Verantwortung gilt auch für die vielen Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen, um Leib und Leben zu retten. Musikalisch begleiteten die Sänger von Ton-Art die Gedenkfeier.

„zeo“ ist da

Vorstellung des ZEO an der Ladestelle Untergrombach Joß Fritz Straße

„zeo“ auch in Untergrombach

25 Carsharing-Elektroautos und 25 Ladesäulen gehen in Betrieb

Die Autos können ab sofort von Jedermann ausgeliehen werden. Unter www.zeozweifrei-unterwegs.de muss man sich zunächst online registrieren. Anschließend erhält man im Bürgerbüro seine Nutzerkarte, mit der sich die „zeos“ öffnen lassen.  Es gibt weder eine Anmeldegebühr, Kaution noch eine Grundgebühr. Lediglich für die tatsächliche Nutzung der Autos fallen ein Euro pro Stunde und 18 Cent pro gefahrenen Kilometer an.

„zeozweifrei unterwegs ist ein absolut wegweisendes Projekt, mit dem die Wirtschaftsregion Bruchsal eine Vorreiterrolle übernimmt“, so die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. „Vom neuen zeo-Carsharing profitieren in erster Linie die Menschen in der Region. Sie erhalten eine ganz neue Möglichkeit, von A nach B zu kommen“.

Gratulation Harald Wolf

PÖRTSCHACH Östereich, Zum 19. World Bodypainting Festival lud Veranstalter Alex Barendregt in den Kurort ein. Künstler aus 46 Nationalitäten mit 240 Teams kreierten in den 120 Zelten ihre Bodypainting Modelle in 9 Kategorien.

Harald Wolf, Künstler aus Untergrombach, nahm unter anderem am UV-Award mit 11 Teilnehmer aus aller Welt teil.

Mit seiner Performance eines aufwachsenden Baum konnte er die Jury überzeugen und in einer harten Konkurrenz den 2. Platz erringen.


1. Claudia Kreamer aus Deutschland (190 Punkte), 2. Harald Wolf aus Deutschland (Untergrombach) (160 Punkte) und 3.Nadja Hluchovsky und Natscha Zenig aus Österreich (154 Punkte)

Wir gratulieren dem Vizeweltmeister zu seinem Erfolg

 

Jugendtreff erhält Riesenlogo,

 

nachdem der Jugendtreff seit 2010 unscheinbar neben dem Feuerwehrhaus steht, war es ein großer Wunsch der Jugendlichen und der Jugendtreffleitung das neue Gebäude nach außen auffälliger zu gestallten. Der Ortschaftsrat besuchte Ende 2015 die Jugendlichen um sich über die Aktivitäten zu informieren. Ein Graffitiprojekt sollte den Abschluss in einer großen Schrifttafel für den Jugendtreff finden. Der Ortschaftsrat sicherte  seine Unterstützung bei dem Vorhaben zu. Ein weiteres Anliegen der Jugendlichen war eine Außenbeleuchtung für den Basketballplatz vor dem Jugendtreff. Die Jugendlichen wurden ermutigt hierzu einen Antrag beim Ortschaftsrat zu stellen, kurz darauf war der Antrag verfasst und wurde dem Ortschaftsrat übergeben.  Die Stadtverwaltung konnte überzeugt werden, nun wurde die Schrifttafel montiert und die Beleuchtung für den Ballspielplatz soll demnächst installiert werden. Eine Beleuchtung für das  Logo ist ebenfalls vorgesehen, so wird der Jugendtreff auch in den Wintermonaten von  weitem sichtbar.

(HGr)

Schulsportplatz wird saniert

Sanierung und Neugliederung der leichtathletischen Anlagen auf dem Schulsportplatz

 

 

Viele Untergrombacher haben auf dem Schulsportplatz gegenüber der Bundschuhhalle bei den Bundesjugendspielen ihre ersten Erfahrungen mit Leichtathletik gesammelt. Gerade für die Ganztagesschüler bieten die Bewegungsmöglichkeiten auf diesem Platz einen wichtigen Ausgleich im Schulalltag. Auch die Leichtathletikabteilung des TSV Untegrombach nutzt diesen Platz für ihre Trainingseinheiten. Viele Freitzeitsportler freuen sich, auf dem Schulsportplatz unkompliziert ihrem Bewegungsdrang nachzugehen.

Daher begrüßt es die SPD-Fraktion außerordentlich, dass unser Schulsportplatz jetzt saniert und durch die Neugliederung der Anlagen wesentlich aufgewertet werden soll. Schon vor über 20 Jahren hat sich die SPD für eine Rundbahn um den Schulsportplatz eingesetzt. In unseren Wahlprogrammen und unseren Mittelanmeldungen ist sie ein beständiger Posten. Diese politische Forderung wurde bisher nicht erfüllt und wird auch bei der kommenden Sanierung noch nicht verwirklicht. Allerdings zeigt der nun vorliegende Plan immerhin schon einmal eine „gedachte Rundbahn“. Wir hoffen und arbeiten daran, dass diese eines Tages Realität werden kann.

Wir freuen uns sehr, dass mit der Sanierung und Neugliederung unseres Schulsportplatzes eine sehr attraktive Aufwertung der Anlage erfolgen wird! Das entstehende Kleinspielfeld ermöglicht nicht nur der Schule jede Menge Aktivitäten von Handball, über Fussball, Volleyball und Basketball. Ein Novum in Untergrombach wird das Beachvolleyballfeld sein, mit dem auch einer tollen Trendsportart Rechnung getragen wird! Damit kann in Untergrombach schon ein wenig „Rio-Gefühl“ aufkommen.

Für den Leichtathletikbetrieb ist es sehr sinnvoll, dass der Belag auf den Laufbahnen erneuert wird. Die Verlegung der Sprunganlage ermöglicht den Sportlern auch dann ein konzentriertes Training, wenn es auf dem künftigen Kleinspielfeld auch mal etwas lauter zugehen wird. So wird der sanierte und neugegliederte Schulsportplatz ein attraktiver Treffpunkt mitten in Untergrombach.

Bürgerversammlung am 25.4.16 zum Thema Güterbahntrasse

Das wollen wir nicht - Güterbahntrasse an der A5 zwischen Untergrombach und Büchenau

 

 

Stellungnahme von Ortsvorsteher Karl Mangei bei der Bürgerversammlung am 25.4.16 zum Thema Güterbahntrasse

Es geht heute um eine ausführliche Information der Bevölkerung und wir haben die Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung an der Erstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030. Konkret sind wir von einer geplanten Güterbahntrasse über unsere Gemarkung betroffen.

Wir haben jetzt Gelegenheit – im Rahmen einer Bürgerbeteiligung beim Verkehrsministerium in Berlin uns zu äußern und unsere Bedenken vorzutragen.

Ich möchte als Ortsvorsteher von Untergrombach  von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und spreche auch im Namen meiner Büchenauer Ortsvorsteher-Kollegin, Frau Marika Kramer.

Die Bürgerinnen und Bürger in den Bruchsaler Teilorten Untergrombach und Büchenau sind durch eine mögliche Güterbahntrasse sehr stark betroffen.

 

Der Planungsvorschlag, der unsere Gemarkung betrifft, sieht vor, dass die Trasse zwischen Karlsdorf und Neuthard herkommend im Büchenauer Wald unter der Autobahn durchführt, dann weiter auf Untergrombacher Seite entlang der Autobahn durch den „Unteren Wald“ und dann zwischen Autobahn und Wohngebiet Sand II in Richtung Weingarten.

Es gibt aus Sicht der betroffenen Bürgerinnen und Bürger eine ganze Reihe von Gründen, die gegen eine solche Trasse sprechen:

Deshalb möchten wir heute, die Möglichkeit der Bürgeranhörung nutzen und schon zu diesem frühen Zeitpunkt unsere Interessen vortragen.

Zum heutigen Stand heißt dies:

Entlang dem Rheintal liegen im Ortsteil Untergrombach drei bundesweit wichtige Verkehrsträger nebeneinander:

  • Die dicht befahrene Bundesstraße B 3, die auch sehr oft als BAB-Umleitungsstrecke genutzt wird,
  • die Bundesbahnstrecke mit internationalem Fernverkehr (Z.B. TGV-Strecke), nationale Fernverbindungen IC bis hin zur Regionalbahn und Stadtbahn.
  • Und die Bundesautobahn A5.

Dieses dicht bebaute und bewohnte Gebiet zwischen B3, Eisenbahn und Autobahn verträgt keine weitere Verkehrstrasse. Der dadurch entstehende Lärm ist den Menschen in Untergrombach, besonders im Neubaugebiet Sand2 und Büchenau nicht zuzumuten. Zumal wir jetzt schon einen hohen Lärmpegel haben. Lärm macht krank – deshalb wollen und brauchen nicht noch mehr Lärm.

 

In Karlsdorf-Neuthard wird geklagt, dass die Trasse den Ort durchschneiden würde. Deshalb wird dort die Trasse abgelehnt.

Ich glaube der Abstand zwischen den beiden Bruchsaler Stadtteilen Büchenau und Untergrombach ist auch nicht erheblich größer als zwischen Karlsdorf und Neuthard. Deshalb müssen wir die Trassenführung aus demselben Grund ebenfalls ablehnen.

Wir bekommen Probleme im Bereich des Naturschutzes, Landschaftsschutzes, im Freizeitbereich, Verlust an Wohnqualität, zusätzlichen Lärm.

Die Zerstörung von Waldgelände, FFH-Gebieten, Wasserschutzgebieten. Die Trasse würde für uns wichtige Erholungs- Landschafts- und Naturschutzgebiete zerstören, sie führt durch den „Büchenauer Wald“, über das Gelände des Bruchsaler Wasserwerks, durch dem „Unteren Wald“, bis hin zum Wald und Feuchtgebieten, u.a. „Naturschutzgebiet im Weiher“ und noch einmal durch das ökologisch wertvolle „Fasanenwäldchen“, bevor die Trasse Richtung Weingarten weiterführt.

An der betreffenden BAB-Strecke (A5) gibt es ostseitig keinen Lärmwall und auch keine Lärmschutzwand, obwohl die nächstgelegene Bebauung sehr nahe an der Autobahn liegt. Eine Wall oder eine Lärmschutzwand wäre nach wie vor dringen nötig aber nicht gebaut. Stattdessen wurde vor etwa 25 Jahre ein Lärmschutzwald gepflanzt, der sehr lange gebraucht hat, bis er überhaupt eine kleine – wenn auch nicht ausreichende Wirkung - in Richtung Lärmreduzierung erzielen konnte. Dieser Lärmschutzwald aber müsste bei einem Bau der Bahntrasse wieder wegfallen, da die Trasse genau hindurchführen würde.

Fazit:

Wir lehnen die geplante Trassenführung durch unsere jetzt schon sehr verdichtetes und mit drei großen Verkehrsschlagadern (Autobahn, Bahntrasse, B3) sehr stark belastete und lärmgeplagte  Gemarkung ab.

Ich bitte darum, dass in der Stellungnahme der Stadt diese von mir stichpunktartig angesprochenen Argumente aufgenommen werden und die  Aufzählung der betroffenen Naturschutzgebiete, Wasserschutzgebiet, Bannwald, und FFH-Gebiete noch ergänzt und konkretisiert wird.  

 

Karl Mangei, 25.4.16

Öffentlichkeitsbeteiligung BVWP 2030 und der dazugehörige Umweltbericht.

Das Konsultationsverfahren beginnt am 21. März 2016 und endet am 02. Mai 2016.

Stellungnahmen, die nicht innerhalb dieser Frist im BMVI eingehen, bleiben unberücksichtigt.

Dabei können Stellungnahmen auf zwei verschiedene Arten abgegeben werden: Entweder nutzen Sie das Online-Formular durch Betätigung des Links am Ende der Seite

http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030/StellungnahmeAbgeben/stellungnahme_node.html

oder Sie senden Ihre schriftliche Stellungnahme per Post unter Angabe des Stichworts "BVWP 2030" an die folgende Adresse:

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Referat G12
Invalidenstraße 44
D – 10115 Berlin
Stichwort "BVWP 2030"