Gemeindenachrichten
der Ortschaftsrat von Untergrombach hat in seiner letzten Sitzung über das Thema Unterbringung von Flüchtlingen in der Stadt Bruchsal beraten. Dabei ging es um die Frage der gerechten Verteilung der Flüchtlinge in der Gesamtstadt und wo in Untergrombach eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber erstellt werden kann.
In Bruchsal waren in den letzten Monaten gleichzeitig bis zu 1.000 Asylbewerber in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Derzeit stellt sich die Situation wie folgt dar: Heidelsheim: (Praktiker) ca. 350 Personen, Büchenau: 45 Personen, Bruchsal Schnabel-Henning-Straße: 140 Personen, Bruchsal, Grabener Straße: 250 Personen, Bruchsal Eisenbahnstraße: 250 Personen. In Untergrombach gibt es bisher noch keine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Besonders in Heidelsheim (Praktiker) und in der GU Grabener Straße in Bruchsal handelt es sich um reine Notunterkünfte, die schnellstens wieder aufgelöst werden sollten, weil die Menschen dort unter erbarmungswürdigen Umständen leben müssen. Der Landkreis Karlsruhe sucht inzwischen überall im Landkreis nach Flächen, auf denen dauerhafte Gemeinschaftsunterkünfte erstellt werden können. Hierzu sind auf der Gemarkung der Stadt Bruchsal jetzt die beiden Standorte „Fuchsloch-West“ in Bruchsal und „Walkartswiesen“ in Untergrombach vorgeschlagen worden.
Der Ortschaftsrat hat nun in seiner letzten Sitzung dem Standort Walkartswiesen, an der Kreisstraße nach Büchenau, mit großer Mehrheit (10 : 2 Stimmen) für eine weitere Ausarbeitung zugestimmt. Eine Gemeinschaftsunterkunft „Walkarstswiesen“, westlich der bestehenden Bebauung (an der Kreisstraße nach Büchenau) soll maximal 175 Personen beherbergen. Der Regionalverband weist für diese Fläche einen regionalen Grünzug aus, der laut Regionalverband Mittlerer Oberrhein ausnahmsweise für eine befristete Flüchtlingsunterkunft genutzt werden könnte. Da sich das betreffende Gelände in Kirchenbesitz befindet, wird es notwendig sein, dass zwischen der kath. Kirche und dem Landkreis Karlsruhe ein entsprechender Pachtvertrag geschlossen wird. Für den Standort ist auch noch ein regionalplanerischer Vertrag erforderlich. Ebenso muss noch geprüft werden ob eine Genehmigung des Bauvorhabens nach dem neu gefassten § 246 BauGB möglich ist, oder ob ein vorhabenbezogener Bebauungsplan notwendig wird.
Ich wiederhole hier noch einmal, was ich im Januar dieses Jahres beim Neujahrsempfang der Untergrombacher Vereine zum Thema Flüchtlinge gesagt habe: „Sicherlich wird das Thema der Unterbringung von Flüchtlingen im kommenden Jahr auch für Untergrombach ein aktuelles Thema werden. Im Gemeinderat und im Ortschaftsrat haben wir bereits darüber gesprochen. Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Elend, Hunger und Krieg. Für uns alle ist es eine große humanitäre Aufgabe diesen Menschen zu helfen, die in ihrer Not zu uns kommen. Und in unserer Stadt kann dies am besten gelingen, wenn möglichst viele mithelfen, und diese Aufgabe auf viele Schultern verteilt wird. Das heißt, dass auch jeder Stadtteil seinen Beitrag leistet und Flüchtlinge aufnimmt. Deshalb halte ich es für selbstverständlich, dass in absehbarer Zeit auch Flüchtlinge nach Untergrombach kommen und hier untergebracht werden.
"Wir sollten uns dann alle gastfreundlich und hilfsbereit zeigen.“
Karl Mangei (Ortsvorsteher)
Seit einigen Jahren besiedelt der Eichenheldbock die alten Eichen am Baggersee Untergrombach. Der Lebensraum für den Eichenheldbock ist äußerst begrenzt und gerade der wunderschöne Eichenhain unserer Liegewiese hat es dem Käfer angetan. Nach den Schutzbestimmungen ist der Liegebereich schon seit längerer Zeit gesperrt. Zwar sind die Bäume gesund, aber von dem Astabwurf geht große Gefahr für die Badegäste aus.Der Ortschaftsrat forderte daher eine Ausgleichsfläche. Von der Aufforstung beim Parkplatz sollte ein ein Teil gerodet werden. An dieser Stelle war vor Jahren bereits eine große Liegewiese. Die Besucherströme in den 80er und 90er Jahren erforderten eine Verkleinerung der Liegewiese, um die gute Wasserqualität des Sees nicht zu gefährden. Nun ist die Fläche die dem Eichenfeldbock zugestanden wurde, wieder ausgeglichen. In der Rodungsfläche wurden die größten Bäume als Schattenspender erhalten, somit bleibt unser Baggersee auch weiterhin ein attraktives Naherholungsgebiet.
Seit 2014 verkehren auch an Sonn- und Feiertagen - zwischen 10 und 21 Uhr - die Linien 185 und 186. Im Zweistundentakt verbinden sie die Stadtteile sowie die Kernstadt untereinander.
Dieser Probebetrieb wurde für zwei Jahre eingerichtet. Nun ist der Probebetrieb zu Ende.Erfreulicherweise war die Auslastung so gut, daß die Stadtwerke Bruchsal den Wochenendbetrieb dauerhaft anbieten wird.
Mit dem Stadtbus war seit seiner Gründung 2000 eine langjährige Vorderung der SPD erfüllt worden. Mit ihm wurde das Karlsruher Modell des KVV in die Stadt Bruchsal fortgesetzt.Gerade die Ortsteile Büchenau und Obergrombach warteten sehnlichst auf eine attraktive ÖPNV Anbindung.Seit 2014 endlich auch am Wochenende. Nun wird aus dem Probe- ein Regelverkehr, was für den Erfolg des Stadtbus Bruchsal spricht. Wünschenswert wäre eine Nigthlineverbindung, mit der auch Spätheimkehrer sicher in Ihren Heimatort gelangen können. Nur ein angemessener Taktverkehr an jedem Wochentag bewegt dazu,vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen.
Horst Gringmuth langjäriges SPD-Mitglied und Kommunalpolitiker mit "Leib und Seele",verlässt auf eigenen Wunsch nach 27-jähriger Zugehörigkeit den Ortschaftsrat Untergrombach und zieht sich aus der Ortspolitik zurück.
Der bereits im Sommer gestellte Antrag des kürzlich 75 Jahre alt gewordenen Ortschaftsrates auf vorzeitiges Verlassen des Gremium wurde mit einem Mehrheitlichen Beschluss von den Ortschaftsräten mitgetragen.
Horst Gringmuth wurde erstmals 1984 für die SPD Fraktion Untergrombach in den Ortschaftsrat gewählt, dem er unter Ortsvorsteher Heinz Link bis 1994 angehörte.
Nach 5jähriger Pause wurde Horst Gringmuth 1999 erneut wieder in den Orschaftsrat gewählt und wor dann ununterbrochenMitglied und auch Fraktionssprecher der SPD Untergrombach unter den nachberufenen Ortsvorstehern Hugo Modery,Rolf Häfner und Karl Mangei.
Horst Gringmuth habe viel Positives für Unterrgombach erreicht und dazu beigetragen, dass vieles zu einem guten Ende kam, was im Ortschaftsrat angepackt wurde, so Karl Mangei. Karl Mangei bedankte sichmit einem Präsentbei Horst Gringmuth für dessen lange und ehrenamtliche kommunale Tätigkeit und erwähnte rückblickend einige Eckpfeiler die u. A. in die Ära des Vollblutpolitikers vielen; u.a.die Ausweisung des Neubaugebiet Sand II , die Schaffung des Feuerwehrhauses und des Jugendtreff,der Bau der Seniorenanlage "Silbertal" und des Pflegeheim "Bundschuh" sowie der Neubau der Joss Fritz (Grund- und Real-) Schule, die Ansiedlung des "EDEKA" Marktes und die Sanierung der Michaelsbergschule.
Ortschafträtin Bärbel Lauber (CDU) dankte Gringmuth für ihre Fraktion und bezeichnete ihn als nicht immer leichten Gegener. Auf ihn treffe wohl das von Konrad Adenauer stammende Zitat zu, welches zwei Wege aufzeigen will: "Entweder man passt sich an oder man legt sich quer!"
Heribert Gross(SPD) lobte Gringmuth stets bereit gewesen zu sein, Kompromisse zu suchen und dann auch einzugehen.
Für die UWV Untergrombach dankte Ingo Günther dem scheidenden Kollegen und bezeichnete die Amtszeit mit ihm als kurzweilig.
Frau OB Petold-Schick war eigens für die Verabschiedung von Horst Gringmuth nach Untergrombach gekommen. 27 Jahre Mitarbeit im Ortschaftsrat seien mehr als angemessen, persöhnlich für die Stadt Bruchsal Dank zu sagen, so die Hausherrin. Die von Gringmuth in der Amtszeit gestellten Anträge seien immer mit viel Sachverstand untermauert gewesen, insbesondere zum Thema Verkehrspolitik. Mit einem Präsent wünschte das Stadtoberhaupt dem scheidenden Ortschaftsrat nach nun weniger politischer Tätigkeit mehr Zeit für sich und die Familie.
Nachrücker für Horst Gringmuth im Ortschafschaftsrat Untergrombach ist Harald Adam (SPD).
In einer stillen Gedekfeier auf dem alten Friedhof erinnerte Ortschaftsrat Dirk Häfner an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.Der Gesangsverein 1864 und eine Abordnung des Musikverein gaben der Feier einen würdigen Rahmen. Die Freiwillige Feuerwehr stellte eine Ehrenwache. Bewegende Worte fand unser Ortsvorsteher Karl Mangei zur Kranzniederlegung an den Gedenksteinen der Weltkriege. Im Schatten der Terrorangriffe von Paris sprach er den Französischen Freunden unser Mitgefühl aus. Es zeigt, vor welch großer Herausvorderung Europa heute steht, um einen neuen Weltkrieg zu verhindern. Er warnte vor der Gefahr, daß diese schlimmen Morde als Gegenstimmung gegen die Flüchtlinge missbraucht werden. Sie sind eben vor diesen Mördern geflohen.
Mit zwei Veranstaltungen wurde in Untergrombach an die Deportation Jüdischer Mitbürger am 22. Oktober 1940 gedacht. Dietmar Konanz führte sachkundig an die Orte Jüdischen Leben vor 1940 in Untergrombach.
Anschliesend wurde mit einer Gedenkfeier vor dem Kindergarten Arche Noah an die Verbrechen des NS Regieme vor 75 Jahren erinnert. „Was den Juden geschah, geht uns alle an", so heißt es auf dem 2003 errichteten Gedenkstein in Erinnerung an die Untergrombacher Opfer der Deportation von 1940.
Pfarrerin Andrea Knauber und Gemeinereferentin Beatrix Körner gestalteteten eine anrührende Gedenkfeier . Mit einer Spielszene wurde die Unmenschlichkeit der damaligen Taten bedrückend in Szene gesetzt. Ortvorsteher Karl Mangei schlug in seiner Gedenkansprache den Bogen zum aktuellen Zeitgeschehen. Das Geschen vor 75 Jahren, muß uns Auftrag sein, solch unmenschliche Tendenzen rechtzeitig zu erkennen und diesen mutig entgegenzutreten.
H.Gr.
Rund um den Michaelsberg führen seit einigen Jahren einige wunderschöne Rundwege, die durch unseren Fraktionsvorsitzenden Horst Gringmuth betreut werden. Die bisherigen Tafeln waren vergilbt und sollten schon lange ersetzt werden. Nun sind die neuen Tafeln da. Am Mittwoch den 5. August konnte Horst mit Unterstützung von Rolf Zipperle die neuen Wandertafeln auf dem Michaelsberg montieren. Auf der Tafel ist viel Wissenswertes um den Michaelsberg und über Untergrombach zu finden. Besonders die Bezeichnung der Gewanne und Wege runden die Informationen über den Michaelsberg ab.
H.Gr.
so die scheidende Ortschaftsrätin Annedore Fischer – nach 26-järiger Zugehöigkeit zum Ortschaftsrat Untergrombach – in ihrem Dank an ihre Kolleginnen und Kollegen, die sie mit anerkennenden und bewegten Worten in der letzten Sitzung verabschiedet hatten. In ihrer Dankesrede erwähnte sie insbesondere Ortsvorsteher Karl Mangei und SPD-Fraktionssprecher Horst Gringmuth, die von Haus aus ihre politische Tätigkeit maßgeblich beeinflusst hatten. In seiner Laudatio versäumte es Ortsvorsteher Karl Mangei nicht, zu erwähnen, dass Annedore Fischer sechsmal in den Ortschaftsrat Untergrombach gewählt wurde und auch Gemeinderätin der Stadt Bruchsal war. 1989 wurde sie erstmals in den Ortschaftsrat gewählt, ein bedeutendes Jahr mit dem Fall der „Berliner Mauer“ und einer aufkommenenden großen Hoffnung in der Weltpolitik. In die Amtszeit von Annedore Fischer fallen die Amtszeiten der verstorbenen Ortsvorsteher Josef Link, Hugo Modery und Rolf Häfner sowie Altoberbürgermeister Bernd Doll und von Oberbürgermeisterin Petzold-Schick. Untergrombach habe sich seither zusehends weiter entwickelt, u.a. mit der Schaffung von „Plätzen im Alter“ (Haus Silbertal und Pflegeheim Bundschuh), der Ansiedlung des Verbrauchermarktes „EDEKA“ und Errichtung des Feuerwehrhauses mit dem Jugendheim auf dem ehemaligen Brohmgeläde, der Erschließung des Baugebietes „Sand II“, dem Neubau der Joss-Fritz Grund- und Realschule und vieles mehr. All dies fiel in die Amtszeit von Annedore Fischer. Deshalb gelte sein Dank an die scheidende Ortschaftsrätin auch im Namen der Stadt Bruchsal.
Dankesworte entrichteten zudem SPD-Fraktionssprecher Horst Gringmuth und CDU-Fraktionssprecherin Bäbel Lauber, wobei der ausscheidenden Ortschaftsrätin stets Besonnenheit bei ihren Entscheidungen bescheinigt wurde. „Sie habe viel für Untergrombach getan“, so CDU-Sprecherin Barbara Lauber.
Nachfolger für Annedore Fischer wurde SPD -Mitglied Rainer Müller, der schon einmal dem Ortschaftsrat angehörte. Ortsvorsteher Mangei verpflichtete Rainer Müller mit dem Hinweis auf seine Amtspflichten, bei seinen Entscheidungen stets das Gemeinwohl in den Vordergrund zu stellen und nicht eigennüzigen Zwecken nachzugehen, sowie die Verschwiegenheit und Befangenheit zu beachten.
Quelle Amtsblatt der Stadt Bruchsal
Kolleginnen und Kollegen des Betriebsrates der NSN haben die Sitzung des Gemeinderates Bruchsal besucht.
Noch vor Eröffnung der Tagesordnung lud die Oberbürgermeisterin Petzold-Schick die Abordnung nach vorne.
Der Betreibsratsvorsitzende Ernst Färber schilderte in bewegten Worten die Situation der 650 NSN-Mitarbeiter und ihren Kampf um den Erhalt des Standortes und der Arbeitsplätze. Das Transparent, welches auf dem Bild zu sehen ist, bekräftigte eindrucksvoll
seine Aussagen. Färber lud ein am Protestmarsch am Donnerstag, den 13.12. ab 14.30 Uhr teilzunehmen.
Treffpunkt ist der Vorplatz von NSN-Triwopark. Ab 15.30 Uhr Rathausplatz
Er dankte allen für bisher gezeigte Solidarität.
25.10.2012 bis 15.11.2012
Eintritt frei
Die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" ist kostenfrei zu sehen vom 25. Oktober bis zum 15. November zu den Öffnungszeiten im Rathaus am Marktplatz, im 2. OG (Mo-Mi 8-16 Uhr, Do 8-17 Uhr, Fr 8-12 Uhr). Die Ausstellung weist auf die Gefahren hin, die vom Rechtsextremismus für demokratische politische Systeme und die in ihnen lebenden Menschen ausgehen. Es gilt, im Umgang mit rechtsextremen Strategien und Argumentationsmustern gezielte Aufklärungsarbeit zu leisten.